Geklauter Song erfolgreich – Musikindustrie zuckt mit den Schultern

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Benn Jordan aka Flashbulb

Benn Jordan aka Flashbulb

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Die Geschichte eines Plagiats

Der Chicagoer Musiker Benn Jordan hat schon Musik für Werbespots großer Unternehmen geschrieben und sich in Europa einen Namen gemacht, unter anderem als er einen Preis beim Cannes Film Festival gewann. Jordan ermuntert seine Fans dazu, seine Musik kostenlos herunterzuladen oder zu streamen. Feiner Zug, denn sicherlich wird auch er nicht wirklich im Geld schwimmen, doch vor Kurzem zeigte sich, dass das Ganze leider schnell nach hinten losgehen kann.

Es kam nämlich so, dass ein gewisser »Inventor« (oh, die Ironie!) mit »Undiscovered Colors« einen von Jordans beliebtesten Songs, den er unter dem Pseudonym »The Flashbulb« schuf, mehr oder weniger kopierte und nur einen etwas anderen Beat hinzufügte (von einem Remix kann man nicht wirklich sprechen). Anschließend bot er dieses Quasi-Plagiat mit Erfolg auf Spotify, iTunes, Google Play, Rhapsody & Co. an.

Benn Jordan aka The Flashbulb

Benn Jordan aka Flashbulb

Eine Abmahnung mit Unterlassungsaufforderung an Foul Play, das Label des Plagiators, wurde ignoriert – keine Überraschung. Es kam noch schlimmer: YouTube forderte Jordan dazu auf, die originale Version des Songs zu entfernen und im iTunes Store wird der Song angeblich nicht einmal in den Suchergebnissen angezeigt (wir konnten bisher nicht überprüfen, ob das noch der Fall ist). Nach Aussagen von Jordan sei das bis vor Kurzem auch bei Spotify so gewesen, mittlerweile ist zumindest das bereinigt worden.

Jordan kontaktierte alle Musikportale, auf denen das Problem auftrat. Die Antworten? Google Play und Rhapsody sagen »we’re working on it«, während Microsoft, Apple, eMusic, Junodownload und Spotify noch nicht geantwortet haben. Nun sieht sich Jordan in der kniffligen Lage, eher die gesamte Musikindustrie verklagen zu müssen als diese nach Absprache überzeugen zu können, das Plagiat aus zu entfernen. Ein Verfahren würde freilich Monate dauern, ganz zu schweigen von den Jahren, die es dauern würde, Kompensationszahlungen zu erhalten.

» None of these music stores have a department, or even an employee to deal with artists directly. When they sell my music, they make money, and lots of it. I have made these companies 6 figures over my career, yet there’s not one person I can contact to resolve a simple issue such as this. It is sad to say, as a precedent, I simply can’t justify my agreement with any of these companies at this time, and it makes me question if and how I will release albums in the future. «

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Lesermeinungen (28)

zu 'Geklauter Song erfolgreich – Musikindustrie zuckt mit den Schultern'

  • Egon S   19. Okt 2012   11:01 UhrAntworten

    schon das WORT: Musik Industrie ist Pervers !!!
    MUSIK ist nichts industrielles, sondern was persönliches mit Gefühhl, ..

  • Jürgen Bromant   19. Okt 2012   12:10 UhrAntworten

    Genau aus diesem Grund lasse ich von Zeit zu Zeit meine Werke online notariell schützen. Kostet dann zwar immer 50€, aber ich kann ruhig schlafen.

    • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   19. Okt 2012   12:33 UhrAntworten

      Da ich auch überlege, wie ich meine "Machwerke" schützen kann, ohne auf Verlage oder GEMA zurückgreifen zu wollen würde mich der Ansatz mit dem notariellen Schutz mal genauer interessieren.

      Kannst du eventuell mal erklären, wie das abläuft?! Danke.

    • Phorsicht   19. Okt 2012   12:47 UhrAntworten

      Mich würde dieses Online-Notariat auch interessieren. Es ist ja schwer genug seine Stücke als unbekannter kostenlos an die Leute zu bringen. Dann möchte ich wenigstens meine Rechte bewahrt wissen!

  • Jo   19. Okt 2012   13:27 UhrAntworten

    Gute Publicity für den Herrn. Times are changing.

  • chris   19. Okt 2012   14:19 UhrAntworten

    Naja iTunes & Co. werden schon reagieren, aber erst wenn Post von einem Anwalt kommt (oder ein Gerichtsurteil).

    Ansonsten könnte ja jeder daherkommen und irgendwelche Titel aus dem Angebot nehmen, weil sie angeblich von ihm geklaut worden sind.

    Ich sehe da in Zukunft leider keine Besserung, eher im Gegenteil. Musik verkommt immer zu einem Selbstbedienungsladen und keiner schert sich mehr um irgendwelche Urheber- oder Leistungsschutzrechte.

  • Jürgen Bromant   19. Okt 2012   16:41 UhrAntworten

    Zum Rechteschutz Online:
    Ein bis zwei mal im Jahr lasse ich meine neuesten Werke online schützen, bzw. notariell hinterlegen. Ich mache das immer bei Priormart.de, aber es gibt bestimmt auch noch andere Dienste, die sich darauf spezialisiert haben.
    Dort lade ich meine Songs als .rar-File gepackt hoch, zahle 50€ per Paypal (oder Überweisung) und bekomme dann ca. eine Woche Später eine notarielle Urkunde, mit Siegel und Unterschrift, dass das File dort hinterlegt wurde. Die Hinterlegung gilt zunächst für fünf Jahre, kann aber bei Bedarf verlängert werden.
    Wenn mir nun einer etwas klaut, wende ich mich an den Notar, der beweisen kann, dass ich den Song eher hatte als derjenige, der ihn mir klauen möchte.

    • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   19. Okt 2012   18:53 UhrAntworten

      Danke für die Info Jürgen. Werde mir das mal ansehen.

      LG, Klaus von Lun-y-Mar

    • Phorsicht   19. Okt 2012   20:00 UhrAntworten

      Danke dir auch Jürgen. Werde mir das auch mal ansehen.

  • IrgendeinThomas   19. Okt 2012   16:42 UhrAntworten

    Label "Foul Play" Nomen est omen ;-) Das wäre zum. schon mal eine gute Idee mit dem Notariat vorausgesetzt es steckt natürlich in der Musik gewisses Potential (was gewisse Aussenstehende meist besser einschätzen können als der Musikmachende selber) und der Musiker hat professionelle Ambitionen (hat ja auch nicht unbedingt jeder) sonst lohnt sich das wohl nicht. Außerdem glaub ich das gewisse Betrüger wie zB dieser Inventor nur gewisse Musik klauen. Songs die eine gewisse Popularität im Netz erreicht haben...solang man da bei Soundcloud oder Myspace eine Handvoll Kommentare und Zuhörer hat braucht man sich wohl nicht sorgen und die Kirche im Dorf lassen.;-)

  • Ruediger Kramer   20. Okt 2012   09:40 UhrAntworten

    meine Musik steht auch online - ich habe neue Stücke bekannter Jazzer gehört, bei denen mir ziemlich klar war, dass die meine Musik v o r ihren Aufnahmen gehört haben, aber was willste machen...

  • simpletunez   21. Okt 2012   09:29 UhrAntworten

    Die Hinterlegung ist das Einzige, was wirklich im Fall eines Rechtsstreits Bestand hat. Sie MUSS nicht bei einem Notar erfolgen, ein Rechtsanwalt kann das genauso erledigen. Ich habe aus meiner Stadt einen (jüngeren) Anwalt angerufen und einen Termin vereinbart. Zum Termin habe ich zwei USB-Sticks und zwei CD-ROMs mitgebracht. Dort sind jeweils drauf: der Song als mp3, der Text als word- und pdf-Datei, das war's. Natürlich könnte man auch den Notenausdruck aus der DAW mit dazu speichern. Der Anwalt bestätigt die Hinterlegung schriftlich und heftet dieses Hinterlegungsschreiben zusammen mit 1 USB-Stick und 1 CD-ROM bei sich ab. Eine Zweitschrift des Hinterlegungsschreibens mit seiner Unterschrift, Stempel, Datum mit Uhrzeit erhalte ich. Das war's. Preis vorher aushandeln: bei mir sind`s 80 EUR zuzügl. USt. pro Song. Ich weiß nun genau, WO mein Orginal liegt, kenne den Rechtsanwalt, der mein "Baby" schützt, also persönlich. Nachdem ich wochenlang an Komposition, Text, Recording, Mixing, Mastering gearbeitet habe, sollte einem das die Sache wert sein, oder?

    • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   21. Okt 2012   20:20 UhrAntworten

      Sicherlich auch eine gute Möglichkeit, wobei mir im ersten Moment der Notar als "sicherer" erscheint, so wie ich das deutsche Rechtsystem verstehen.

      Hey Carlos bzw. Delamar, wäre das nicht mal ein Thema, welches ihr redaktionell bearbeiten könntet?! ;)

      LG...

    • Jürgen Bromant   21. Okt 2012   20:34 UhrAntworten

      Der USB Stick wird schnell seine Daten verlieren, die CDs halten länger, wenn es gute Rohlinge waren. Ich würde aber auf jeden Fall nächstes mal etwas Ausgedrucktes dazulegen.

  • Jay   21. Okt 2012   20:09 UhrAntworten

    Genau der Grund, warum vor allem in der elektronischen Musik es viele für besser halten, Vinyl nicht abzuschaffen, sondern Tracks nur darauf oder allenfalls auf CD zu veröffentlichen. Es leben physische Tonträger..hier zeigt sich der gravierende NACHTEIL der digitalen Musikvermarktung via Files...

  • Wirgefuehl   22. Okt 2012   14:24 UhrAntworten

    "Nun sieht sich Jordan in der kniffligen Lage, eher die gesamte Musikindustrie verklagen zu müssen..."

    In dieser kniffligen Lage* befindet man sich auch, wenn man sein Stück bei einem Notar hinterlegt hat. Und das wird sicher teurer, als 80,- €.

    *Für das Verklagen nur eines Labels gilt das Gleiche.

    Wir haben uns entschieden unsere Musik einfach kostenlos anzubieten. Nicht gemastert, dafür mit extraviel Gefuehl :)

    • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   22. Okt 2012   15:24 UhrAntworten

      Die 80€ beziehen sich ja auch nur auf die Hinterlegung. Dass ein evventueller Prozess danach teurer ist, sollte eigentlich klar sein. Aber mit den 80€ schaff ich mir den eindeutigen Beweis, im Recht bzw. der eindeutige Urheber zu sein.

      Aber eine Frage "muss" ich stellen, auch wenn ihr eure Tracks für umme anbietet:
      Wärst du nicht angepisst, wenn ihr ne "Perle" veröffentlicht habt, und z.B. ich dann hingehe, mir die runterlade, minimal veränder oder master und dann Millionen damit scheffle, einfach weil ich nen besseren Vertrieb habe als ihr?! Und ihr bekommt NICHTS! Oh... und am Besten dabei ist, ich hab "euer" Stück als meins beim Notar für "nur" 80€ schützen lassen?! ;)

      • Wirgefuehl   22. Okt 2012   15:56 Uhr

        Sicher würde mich das emotional tangieren, aber nicht nur negativ. Wir haben eben nicht die Mittel und auch nicht den Willen unsere Tracks zu professionalisieren und "in die Märkte zu drücken". Dann wären wir auch bei der bereits angesprochenen abartigen Musikindustrie.
        Ist doch auch ein Kompliment wenn einer meint, dass ein Track so gut ist, dass er bekannter gemacht werden muss. Und wenn andere (die Hörer) das auch finden, ist das noch ein viel größeres Kompliment. In so einem Fall würden wir eher versuchen, uns an den Hype dranzuhängen, als gegen "den Täter" vorzugehen und womöglich zig Euros in den Wind zu blasen. Denn den Kampf gegen ein Major musst Du erstmal gewinnen, OBWOHL Du die 80,- € beim Notar gelassen hast. Gegen deren Anwäte sieht der nämlich ziemlich blass aus - sonst würde er nicht nur 80,- € nehmen... ;)

    • Jürgen Bromant   22. Okt 2012   19:18 UhrAntworten

      Moment mal, wie hoch der Streitwert ist, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Die 80€ (bzw. bei mir 50€) zahlt man beim Notar für die Dienstleistung der Hinterlegung. Damit kann man einwandfrei beweisen, dass man das Stück ab dem bestimmten Datum hatte.
      Diese Summe hat nichts mit den eventuell entstehenden Prozesskosten zu tun.
      Geschütztes Eigentum ist geschütztes Eigentum. Egal, wieviel Gebühr mich das gekostet hat.
      Da kann der Gegner mit soviel Anwälten kommen wie er will. Gegen den offiziell urkundlichen Beweis eines Notars hat er keine Chance - ist es egal, wie "klein" ich bin und wie "groß" der Gegner ist.

  • Wirgefuehl   23. Okt 2012   07:57 UhrAntworten

    "Da kann der Gegner mit soviel Anwälten kommen wie er will." Da bin ich ganz anderer Meinung. Recht haben und recht bekommen stehen immer auf zwei verschiedenen Blättern. Es ist ja auch nicht die Quantität, sondern die Qualität. Da reicht EIN Anwalt, der die richtigen Tricks und Kniffe kennt - zum Beispiel ein Sublabel in Tonga gründen, oder so.

    Zudem müsstest Du Streitwertabhängig die Prozesskosten vorstrecken - und wenn da jemand "Millionen" gescheffelt hat kannst Du jahrelang Euros verbrennen ohne Aussicht auf Erfolg. Frag doch bitte mal Deinen Anwalt, wie er die Lage im Falle eines Falles einschätzt. Die Antwort würde mich brennend interessieren - sie wäre mir fast 80,- € wert ;)

    • Jürgen Bromant   23. Okt 2012   12:46 UhrAntworten

      Du meinst also, selbst wenn ich einen rechtskräftigen, unanfechtbaren Beweis der Urheberschaft eines Songs habe, werde ich kein Recht bekommen?
      Das würde ja bedeuten, dass ich ,als Einzelperson, keine Möglichkeit habe meine Werk zu schützen und alle, die dies bis heute tun, wären Idioten.

      Kommt es im Fall der notariellen Hinterlegung zum Prozess, muss der Anwalt keine Tricks und Kniffe anwenden, weil es hier keine Auslegungssache ist, wer Recht hat, sondern ein klarer Fall.
      Da kann der Gegner mit 10 Anwälten kommen, die werden das Gericht nicht vom Gegenteil überzeugen können. Verliert der Gegner den Prozess, muss er natürlich für die Kosten aufkommen. Die von mir vorher zu entrichtenden Anwaltsgebühren, sind genau geregelt und werden nicht willkürlich festgesetzt. Kann ich sie nicht aufbringen, habe ich das Recht staatliche Prozesskostenhilfe zu beantragen.

      • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   23. Okt 2012   15:49 Uhr

        Genau aus dem Grund würde ich auch einen Notar dem Anwalt vorziehen, da ein Notar m.W. noch ein wenig gewichtiger ist.

        Da hilft dann auch das Sublabel in Tonga nicht, ausser die finden da nen bestechlichen Anwalt/Notar, der irgendwas illegalerweise rückdatiert. Aber da wirds dann glaub ich doch sehr theoretisch...

  • Wirgefuehl   23. Okt 2012   16:53 UhrAntworten

    Einen unanfechtbaren Beweis gibt es nicht. Und rechtskräftig wird er, wenn das Gericht ihn anerkennt. Dann kommt es zur Verhandlung und wie gesagt wird die dauern und teuer werden, wenn es gegen ein Major geht. Man trägt ja nicht nur die Anwaltsgebühren, sondern eben auch die Prozesskosten, die wie gesagt Streitwertabhängig sind. Auf Prozesskostenhilfe hat man kein Recht, man kann sie bei wirtschaftlich schlechten Verhältnissen (den eigenen, die muss man darlegen) BEANTRAGEN. Ob sie gewährt wird hängt auch von den Erfolgsaussichten ab, wenn man verliert trägt man alle Kosten selbst. Einen klaren Fall gibt es im Urheberrecht eher selten...

    Niemals würde ich andere Leute als Idioten bezeichnen, nur weil sie in meinen Augen unsinnige Dinge tun. Dann wären die meisten meiner Freunde Idioten :) Und ich auch :))

    Denk das doch mal andersrum: Welche Möglichkeit seine Werke zu schützen hat ein etablierter Musiker? Selbst von der rollenden Abwahnwelle hat der nix, sondern nur die Anwälte. Dass sie rollt, heißt, dass seine Werke unrechtmäßig kursieren.

    Sorry fürs Klugscheißen, aber ich denke da einfach mittlerweile anders: Unsere Musik soll nicht geschützt, sondern gemacht und gehört werden. Geld verdienen wir anders.

  • Avandi   24. Okt 2012   14:57 UhrAntworten

    Was wäre denn gewesen, wenn der Künstler sein Werk ZUSÄTZLICH auf iTunes oder spotify oder ähnlichem hochgeladen hätte, über einen digitalen Distributor? Gilt das Werk dann nicht auch irgendwie als hinterlegt bzw. veröffentlicht??

    • Klaus Feurich aka Lun-y-Mar   25. Okt 2012   10:33 UhrAntworten

      Laut Artikel hat er genau das gemacht und es hat ihm nichts geholfen.

      • Avandi   04. Nov 2012   18:02 Uhr

        Ich kann im Artikel aber nichts dergleichen finden. Gemäß der Logik der Portale müsste doch gelten "Wer zuerst hochlädt ist der Urheber". Oder?

  • audiobus   28. Nov 2012   16:38 UhrAntworten

    Ich kenn die Problematik auch nur zu gut. Im Endeffekt läuft es auf einen Rechtstreit hinaus und jede Partei muss beweisen, wann der Track wie entstanden ist. In meinem Fall wurde mein Track vor der VÖ des anderen Künstlers veröffentlicht, während dieser belegen konnte, die Masteraufnahmen aber schon vorher hinterlegt zu haben. Die Streitfrage war in diesem Fall: Konnte A von B oder umgekehrt tatsächlich Kenntnis haben und das Material kopieren? Man einigte sich auf eine zeitgleiche Schöpfung mit gleicher Schöpfungshöhe und es blieb bei einem Vergleich. In meinem Fall wurde sogar die Vermutung geäussert, ich hätte mich ja in den Rechner des anderen Tonstudios eingehackt. Wie ihr also seht, geht das Ganze weit über eine notarielle Hinterlegung hinaus, wenn sich die Anwälte mal eingeschossen haben. Aber schaden kanns nicht.

  • fatman   12. Feb 2016   17:31 UhrAntworten

    In allen Kommentaren wird unterstellt, daß man mit dem notariellen Nachweis einen Prozess gewinnen muß. Das mag so sein, aber dann sollte ja auch eine Entschädigung an den Urheber gezahlt werden. Da liegt der Hase im Pfeffer! Wenn der Plagiator dann nicht zahlt, weil...? Wieder klagen?
    Wenn es um große Summen geht, hat man als Privatmann keine Chancen. Fragt mal einen Bauunternehmer, wie man Pleite wird, ohne sein Geld zu verlieren! Die Gesetze bei Wirtschaftsverbrechen sind leider nicht so waserdicht, wie man sich das allgemein vorstellt. Wie sollten sie auch? Im dtsch. Justizministerium schreiben von der Wirtschaft bezahlte Mitarbeiter fleißig an den Gesetzesvorlagen mit. Wenn man unserer Presse glauben darf!

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