Erfolgreich im Musikbusiness 2: Deine Fans sind der Schlüssel

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Erfolgreich im Musikbusiness 2: Deine Fans sind der Schlüssel

Die Fans sind der Schlüssel zum Erfolg im Musikbusiness – ohne sie geht es nicht. Das gilt sowohl für den klassischen Weg über den Plattenvertrag mit einem Major Label oder für den Superstar aus DSDS bzw. den anderen Casting-Shows wie Popstars und Konsorten. Wer den alternativen Weg wählt und seine Musik selbst veröffentlicht ist sogar noch viel mehr und auch früher auf die Fans angewiesen.

Es sind die Fans, die entscheiden, was großartige Musik ist und ob sich eine CD verkauft. Die Fans laden Deine Musik herunter und besuchen Deine Webseite und das Myspace-Profil. Es sind die Fans, die den Saal füllen, das Merchandising kaufen. Und es sind die Fans, die Deine Band an Freunde, Bekannte und alle, die es hören wollen, weiterempfehlen. Deine Fans sind Dein wichtigstes Kapital abgesehen von Deiner Musik.

 

Wer braucht schon Fans?

Ich kann schon das verkannte Genie mit seinem Totschlagargument „Ich mache meine Musik nur für mich“ hören. Aber sobald ein Musiker entschieden hat, dass irgendjemand seine Musik hören sollte, ist er mitten drin im Musikbusiness. Kunst und Kommerz können nicht nur ko-existieren. Wer heute von seiner Musik leben will, ist mehr denn je darauf angewiesen, seine Kreativität mit dem Kommerz zusammenarbeiten zu lassen. Talent allein hat noch nie gereicht, aber heute muss man schon ein Tausendsassa sein, um im Biz zu bestehen (und initial aufzufallen).

 

Die Fans ermöglichen Dir, Musik zu machen

Das Ziel: Erfolgreich mit der eigenen Musik sein. Der Schlüssel: Deine Fans. In unternehmerischen Begriffen gesprochen (und ich weiss, dass das jetzt sehr unsexy klingt) handelt es sich bei der Musik um das Produkt und die Fans sind die Zielgruppe. Je mehr Du über Deine Fans weisst, desto einfacher wird es sein, Deine Musik zu vermarkten.

Du bist gefragt!

Schreib uns in die Kommentare, welche Gründe es noch gibt, um seine Fanbase aufzubauen und sie zu pflegen! Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Warum? Weil wenn Du weisst, wer Dein Fan ist, was er macht, wie er denkt, welche Gewohnheiten er pflegt, wie sein Lifestyle aussieht, wirst Du auch verstehen, wie Du ihn mit Deiner Musik erreichen kannst. Damit kannst Du ihm Deine Musik dort anbieten, wo er sich aufhält, und das auf eine Art und Weise, die zu ihm passt und ihm gefällt. Bei entsprechender Qualität Deiner Musik wird er auch gerne bereit sein, Geld dafür auszugeben (oder für ein Begleitprodukt, einen Auftritt, Merchandise, oder…). Dieses Geld wird Dir ermöglichen, mehr Musik zu machen.

Und Musik machen ist doch, was Du im Grunde möchtest, oder?

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Lesermeinungen (6)

zu 'Erfolgreich im Musikbusiness 2: Deine Fans sind der Schlüssel'

  • dreadmaul   30. Aug 2009   18:41 UhrAntworten

    stellt sich nur noch die frage: wo kriegt man fans her? ;)

  • Marcus   30. Aug 2009   21:47 UhrAntworten

    ".....stellt sich nur noch die frage: wo kriegt man fans her?...."

    Ist die Frage ernst gemeint? Wenn nein, warum schreibst du sie? Wenn ja, dann bist du dir nicht im klaren darüber, welche Musik du überhaupt machst und wie deine Zielgruppe aussehen könnte.

    Jeder Hersteller eines neuen Produktes (Beispiel hier: Ketchup) versucht sich auf den Markt zu positionieren. Gerade im Ketchup Markt geht das nur über Verdrängung anderer Produkte. Viel mehr Ketchup werden die Leute sicher nicht essen können und Ketchup als reine Haupmahlzeit wird sich sicher nicht durchsetzen. Also muss der Hersteller der ein neues Ketchup Produkt auf den Markt bringt überlegen, wie richte ich geschmacklich (süß, sauer, salzig etc.) und visuell (wie rot darf es sein, konsistenz, peppige Flasche oder seriös) mein Produkt aus, welche Zielgruppe soll angesprochen werden, eher die jungen oder die etwas älteren? Danach richtet sich das Marketing welches gefahren werden soll und man muss schauen, gibt es in dem angestrebten Bereich schon viele Ketchup-Produkte und warum soll das neue anders oder besser sein? Wenn man diese Dinge alle beachtet hat und gute Chancen sieht, startet offiziell sowohl Produktion wie Marketing.

    Warum langweile ich hier mit dem Ketchup rum? Weil die Gewinnung von Fans nichts anderes ist. Musik ist ein Verdrängungsmarkt. Wenn meine Musik gehört werden soll, dann muss sie andere Musik verdrängen. Mehr als ca. 6 Stunden am Tag hört kaum einer bewusst Musik. Oder meine Zielgruppe wächst gerade heran und ich fange schon im Kindergarten an. Warum nicht. Rolf Zuckowski macht es vor.

    - Wie soll der Ketchup aussehen = Was mache ich eigentlich für Musik?
    - Warum gerade dieser Ketchup = Was macht meine Musik so anderes, besonders oder grossartig?
    - Wie soll der Ketchup auf Dauer schmecken = Ist da eine Kontinuität vorhanden oder mache ich heute Hip-Hop und danach Techno?
    - Wie soll die Ketchup-Flasche aussehen = Wie verkaufe ich mich selber visuell?

    Und so weiter blablabla......

    Werdet euch über euch selber klar, eurer Musik, wer diese eigentlich hören soll und bietet Kontinuität. Dann kommt das Marketing und Marketing kostet erst einmal. Tretet umsonst auf, biedert euch den Veranstaltern an, da wenn euch keiner hören und sehen kann, dann wird das nichts mit Fans. Verschenkt am Anfang eure Musik mittels kostenloser Downloads oder spendet das Geld für was Wohltätiges. Unterstützt die Gründung von Fanclubs, indem ihr eine Homepage dafür sponsert und/oder T-Shirts. Nutzt die viralen Netze die das Internet bietet z. B. mySpace etc. Ach, es gibt so viele Möglichkeiten.

    Der Anfang kostet viel Geld und noch mehr Arbeit und Zeit. Auch mit der kostenlosen Abgabe eurer Musik am Anfang verschenkt ihr rein gar nichts. Ohne Fans würde wohl kaum einer eure Musik kaufen und Fans bekommt ihr nur, wenn sie auch von eurer Musik überzeugt sind. Diese kostenlose Abgabe der Musik dient erst einmal jemanden von deiner Musik zu überzeugen.

    Ich könnte darüber ganze Romane schreiben, aber lasse ich mal. Nur eines dürft ihr nicht machen: Passivität walten lassen! Hier bin ich, sehe gut aus, mache Musik und nun kauft meine Scheiben und überschüttet mich mit Anerkennung. Von solcher Art Leute wimmelt es und die will keiner hören/sehen/haben. Betrachtet gerade am Anfang eure neu gewonnenen Fans als Freund/Freundin.

  • Manuel   31. Aug 2009   11:55 UhrAntworten

    Das mit den gesponsorten Shirts ist eine coole Idee. Vor allem, wenn man das ganze mit einem kleinen Gewinnspiel auf der Homepage versieht.

    Wir haben mit unser alten Band sowas gemacht. Allerdings haben wir als Preis für das Gewinnspiel eine kostenlos CD von uns angeboten.

    Der Gewinner wurde dann live während des Konzertes gezogen (unter allen richtigen Einsendungen der gestellten Preisfrage) und die CD direkt vor Ort überreicht.

    Ich denke, dass so ein Preis keiner Band wehtut, wenn man eh schon Merchandise anbietet.

    Man kann dieses Gewinnspiel auch etwas ausweiten, so dass die Fans auf der eigenen Homepage gebunden werden, wo man sie dann nebenbei mit neuen News füttert (nicht umsonst gibt es "feeds" ;-) )
    oder mit neuem Audiomaterial versorgt.

    Alles eine Frage der Ideen und investition.

  • V. Sternemann   06. Okt 2010   17:24 UhrAntworten

    Bravo, Marcus!

    Danke für den Kommentar, der ist nämlich wirklich gut und bringt die Dinge auf den Punkt.

    Ich bekomme es leider auch immer wieder mit, dass der Hauptgrund für das Scheitern von (jungen?) Menschen in der Musikwelt der ist, den Du angesprochen hast: Passivität. Geht gar nicht! Ab mit dem Gedanken im hohen Bogen in die Mülltonne.

    Wer tatsächlich glaubt, dass seine Mucke so gut ist, dass sie "irgendwann schon Erfolg haben wird", der ist einem großen Irrtum unterlegen. Nur leider hört man dieses (Schein-)Argument und auch das von Carlos in seinem Artikel ("Ich mache meine Musik nur für mich") immer wieder. Warum um alles in der Welt gehen Menschen mit dieser Motivation in ein (Home-)Studio???

    • Carlos (delamar)   06. Okt 2010   22:54 UhrAntworten

      Andererseits bedeutet die Passivität der Unterlasser auch weniger Konkurrenz, was gut für die Unternehmer ist ;)

  • V. Sternemann   02. Nov 2010   17:39 UhrAntworten

    Du sagst es! :-))) (aber bitte nicht zu laut) ;)

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