Die 7 wichtigsten Regeln für deine Band-Webseite

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Regeln Band Webseite

7 Regeln für deine Band-Webseite, die Du unbedingt beachten solltest.

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Die 7 wichtigsten Regeln für deine Band-Webseite

Die eigene Band-Webseite sollte als Mittelpunkt der eigenen Musikmarketing-Aktivitäten gesehen werden. Hier kannst Du die Zentrale einrichten, über die andere Plattformen (Facebook, MySpace, etc.) inhaltlich bedient werden.

Viel wichtiger noch: Hier richtest Du das zentrale Auffangbecken für Fans ein, damit der Überblick erhalten bleibt.

Erst eine eigene Band-Webseite gibt dir die Möglichkeit, die Art und Weise des Kontakts mit deinen Fans so richtig zu steuern. Beispiel gefällig? Auf Facebook kannst Du zwar selbst sehr viel einstellen, doch was ist, wenn ein potenzieller Fan sich von der riesigen Bannerwerbung für eine andere Band ablenken lässt? Was passiert, wenn jemand auf Facebook auf den iTunes-Kaufen Link klickt und nie auf deiner Webseite landet? Nun, Du wirst nie Kontakt zu diesem (potenziellen) Fan aufnehmen können. Dadurch verlierst Du deine Chance, ihn auf Lebenszeit zum treuen Fan zu machen und ihm noch T-Shirts, Limited Edition DVDs oder anderes Bandmaterial zu verkaufen.

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7 Regeln für deine Band-Webseite, die Du unbedingt beachten solltest.

Nun, einfach nur eine eigene Band-Webseite zu erstellen und in das weite Internet zu stellen ist noch nicht gut genug. Es ist wichtig, den (potenziellen) Fan gebührend zu empfangen und durch das eigene Angebot zu führen. Hier sind die Dinge, die ich immer wieder falsch gelöst sehe auf den Webseiten diverser Musiker und Bands:

1. Nutze kein Flash

Wir alle haben bereits Flash-Seiten online gestellt. Das Problem mit Flash ist, dass die Darstellungsform meistens überhand nimmt und den eigentlichen Inhalt in den Hintergrund rückt. Die zahlreichen Möglichkeiten laden dazu ein, viele Spielereien umzusetzen. Dazu gehören beispielsweise animierte Menüs, die bereits beim Öffnen der zweiten Unterseite nerven oder auch andere Animationen, die beim Lesen stören.

In Zeiten von iPhone, iPod und iPad, die allesamt kein Flash unterstützen, würdest Du zudem noch einen kleinen Teil kaufkräftiger Fans ausschliessen. Und wer heutzutage seine Musik im Internet exponieren möchte, kann auf neue Technologien wie HTML5 zurückgreifen. Diese können auch auf den genannten Geräten genutzt werden.

2. Mach eine aussagekräftige Startseite

Die Startseite einer Band-Webseite ist wie die Fassade eines Gebäudes. Sieht diese alt, verschimmelt und baufällig aus, so möchte niemand so recht hineingehen müssen. Und so ist es auch mit der Startseite. Ist diese überfrachtet, blinkt sie an zehn Ecken und führt das Auge des Betrachters nicht sinnvoll, dann geht dieser vielleicht einfach zur nächsten Band.

Es geht hier um Emotionen, um den Wohlfühlfaktor. Diverse Studien haben aufgezeigt, dass Internetuser einer Webseite im Durchschnitt 2-3 Sekunden geben, bevor sie sich entscheiden zu bleiben oder zu gehen.

Was gehört dann auf die Startseite? Mein Vorschlag wären:

  • Deutlich sichtbar: Ein lesbares Logo
  • Eine Kurzinformationen mit 2-3 Sätzen zur Band
  • Ein Player mit der Musik (nicht automatisch spielen lassen! uargh!)
  • Die Einladung, den Band-Newsletter zu erhalten
  • Eine Liste mit den anstehenden Gigs

3. Einfache Navigation

Häufig darf ich äusserst komplexe Navigationen erleben, die gleichzeitig hochkreativ sind. Angefangen von den oben genannten, animierten Flash-Menüs über kreative Namensgebung für die Unterseiten ist da alles drin. So schön und inspirierend diese sein können: In den meisten Fällen reichen 2-3 Sekunden (die Studien von oben) lange nicht aus, um sich hier zurecht zu finden. Das Ergebnis: Der Nutzer riskiert einen Blick, versteht auf Anhieb nichts und war da nicht noch so eine Band, die ganz gut geklungen hatte?

Der Nutzer ist schneller weg, als einem lieb ist. Es gilt bei der Strukturierung der Band-Webseite einen Mittelweg zwischen Kreativität und Einfachheit zu finden. Im Zweifelsfall lieber etwas einfacher, denn am Ende des Tages ist es ja doch die Musik, die kreativ und neu klingen sollte.

4. Biete Mehrwert

Aalglatte Bandbiographien, schmeichelnde Marketingtexte und andere oberflächliche Informationen über eine Band kann ein potenzieller an vielen Stellen finden. Weswegen also nicht die eigene Webseite einen Tick persönlicher gestalten? Etwas mehr in die Tiefe gehen und den Fan am eigenen Leben teilhaben lassen?

Zu den Must-Haves gehören eine News-Seite oder ein Blog (eines davon reicht), in dem so 2-3 pro Woche über die aktuellen Aktivitäten der Band berichtet wird. Eine Seite mit einer langen Liste mit bevorstehenden Gigs sollte ebenfalls nicht fehlen und auch eine Bildergalerie, eine Mediaseite mit Videos und selbstredend auch eine eigene Seite mit Musik gehört dazu.

Bei der Erstellung einer Unterseite solltest Du dich auch dringend an folgende Idee halten: Pro Inhaltstyp eine eigene Unterseite. Wer gerne deine Musik hören möchte, will nicht bis zum Ende der Seite scrollen müssen, um den Musikplayer zu finden. Wer auf Videos steht, will nicht zwingend die Bandbiographie lesen und so weiter…

Hier geht es weiter mit ‚Die 7 wichtigsten Regeln für deine Band-Webseite‘:

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Lesermeinungen (5)

zu 'Die 7 wichtigsten Regeln für deine Band-Webseite'

  • Peter Nuding   23. Apr 2011   09:42 UhrAntworten

    "1. Nutze kein Flash" Danke!!! :)

    Ich finde auch: Erst die Informationen. dann die Schönhnheit. Soll heißen: Bevor ich mich am Aussehen der Webseite zu Tode feile, also an den Details, erst mal Infos rein! Ihr wollt Infos verbreiten und Werbung machen und nicht an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen. Das Design soll einem nicht völlig egal sein, aber bitte nicht übertreiben. Und es gibt massenhaft Menschen da draußen die nicht viel Ahnung von Computern haben und die eine EINFACHE Seitennavigation brauchen. Ein schneller Seitenaufbau (eben ohne Flash) inklusive. Eure Großeltern müssen da navigieren können. Wenn ich mir so manche MySpace Seite anschaue, da bekomme ich Zustände.

  • Sogyra   23. Apr 2011   15:22 UhrAntworten

    Ich hab mich schon beim erstellen meiner Homepage 2007 gegen die Einbindung vom Flash entschieden. Mein Ziel war: sachlich/informativ, und dennoch einfach in der Präsentation.
    Ich hab bis heute die Entscheidung nicht bereut. Auch andere Pages verwende ich lieber ohne Flash...lediglich für Youtube und andere Videoseiten aktiviere ich das Addon "Schockwave"

    Auch die anderen angeführten 6 Punkte werden beherzigt...manche mehr, andere weniger.

    Wer meine Page mal sehen will, braucht nur auf meinen Namen oben zu klicken :)

  • Sebastian   26. Apr 2011   15:25 UhrAntworten

    Ich habe mich für Flash entschieden, weil ich eigentlich immer ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Malerei, Videokunst und Computerspiel erschaffen wollte. Leider hat man nur ein Leben und die verschiedenen Hobbies sind auch sehr Zeitintensiv.

    Ich denke Heute würde ich mich auch für eine Blogähnliche HTML Seite entscheiden, obwohl ich von Flash als Entwicklungsplattform immer noch begeistert bin.
    Aber es verführt eben auch alle Webstandarts über Bord zu werfen und ich weiß nicht, wieviele Leute ich dadurch von meiner Seite vergrault habe. Auch die Aktualisierung ist bei mir recht umständlich, was aber nicht an Flash, sondern an der Art meiner damaligen Programmierung liegt. Da ich jedoch sowieso noch nichts zu verkaufen habe, ist dies alles kein Weltuntergang.

    Auch hinter meinem Namen versteckt sich ein Link. formton freut sich über Besucher.

  • Michael   06. Mai 2011   10:18 UhrAntworten

    Super Artikel.
    Ich würde noch ergänzen, das man am besten Musik und auch Video's nicht automatisch abspielen lassen soll.
    Wenn jemand die Musik, oder Video's sehen bzw. hören möchte, dann wird er auch auf Play drücken :-)

    Find ich zumindest immer wieder nervtötend wenn man 'ne Website besucht und grad mit Musik überrumpelt wird...

    • Evangelos Brown (waggi66)   01. Sep 2012   23:19 UhrAntworten

      Super Song auf der Startseite ;-)

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