Die 12 unschönsten Tatsachen der Popmusik

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Die 12 unschönsten Tatsachen der Popmusik

Es sind die Art von Dingen, die ich als Musiker eigentlich lieber nicht wissen wollte. Die Kollegen von buzzfeed (Link am Ende des Artikels) sind da sogar noch etwas reißerischer, sie empfinden diese Fakten als enttäuschend. Nun, so ist das eben…

Ach ja, noch eine Anmerkung. Wer keinen Humor hat oder zum Lachen in den Keller geht, soll jetzt bitte mit dem Lesen aufhören und sich einem anderen Artikel widmen. Danke. :)

  1. Die Band »Creed« hat mehr Alben verkauft als Gitarristenlegende Jimi Hendrix.
  2. Während Rihanna 10 Nummer-1-Hits verzeichnen kann, hatten weder Led Zeppelin, noch REM oder Depeche Mode auch nur einen.
  3. Kein einzige Single der Beatles hat sich mehr verkauft als Ke$ha’s »Tik-Tok«.
  4. Der Beatles-Song »Hey Jude« hat acht Millionen Kopien verkauft. Flo Ridas »Low« auch.
  5. Der Song »I Gotta Feeling« der Black Eyed Peas ist populärer als jeder Song von Elvis oder Simon & Garfunkel.
  6. Queen, Nirvana und Bruce Springsteen gehören zu den ganz Großen – das Album »Falling Into You« von Celine Dion hat sich häufiger verkauft als jedes der erstgenannten Bands.
  7. Dasselbe gilt für das Album »Come On Over« von Shania Twain.
  8. Katy Perry teilt sich den Rekord der meisten Singles auf einem Album mit dem kürzlich verstorbenen Michael Jackson.
  9. Die Schauspielerin Barbra Streisand hat 140 Millionen Alben verkauft. Das sind mehr als Pearl Jam, Johnny Cash und Tom Petty zusammengenommen.
  10. Mehr als 20 Millionen Menschen haben das Album »Some Gave All…« von Billy Ray Cyrus (Vater von Miley Cyrus) gekauft. Das ist mehr als jegliches Bob Marley Album verkaufen konnte.
  11. Die Schauspieler der Fernsehserie »Glee« haben zusammengenommen mehr Songs in den Charts gehabt als die Beatles.
  12. (Mein Favorit:) Justin Bieber existiert.

via buzzfeed

Nun, diese Liste wirft eine Menge Fragen auf – was sind deine Gedanken zum Thema? Schreib uns jetzt deinen Kommentar!

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Lesermeinungen (23)

zu 'Die 12 unschönsten Tatsachen der Popmusik'

  • Marc Shake   06. Jan 2012   10:47 UhrAntworten

    Ein kurzes LOL wäre zuwenig, daher noch folgender Fakt: Im Februar 2006 hatte das Highschool-Musical-Soundtrack-Album 9(!) Hits in den Top 100-Verkaufscharts der USA. Fünf der Songs waren sogar unter den Top 40 und das ohne besondere "Bevorzugung" seitens der Radiosender.

  • Quaderkopp   06. Jan 2012   10:59 UhrAntworten

    Klingt erstmal interessant.

    Aber. Es gibt heute mehr Konsumenten als damals in den sechigern oder siebzigern. Warum? Ein kleines Beispiel sei hier angebracht. Östlich vom "Eisernen Vorhang" waren die Fülle an Alben die es gab gar nicht erhältlich oder wenn dann nur in geringster Stückzahl. Damals wurde wenn überhaupt zigfach kopiert. Kassette und Tonband. (Es lebe das Rosarauschen)

    Diesen Aspekt sollte man nicht außer acht lassen.
    Zum Beispiel konnte man in der DDR den Bedarf an westlich Musik definitiv nicht decken! Auch wenn die DDR ein sehr kleines Land war so gilt selbiges auch für die damalige Udssr, Polen, CSFR auch China!

    So kann man nur zu dem Schluß kommen das die absoluten Zahlen der verkauften Alben zwar stimmen aber das Verhältnis nicht. Heute kommt man auf sehr leichtem Weg zu Musik. Es gibt heute riesige!! Platten(CD)läden wenn ich nur mal an Saturn un Mediamarkt denke. Sogar die großen Lebensmittelmärkte bieten Cd's in nicht zu unterschätzender Fülle an. Selbst wenn das nur die Gelegenheitskäufer anspricht, so gab es das in den siebzigern definitiv nicht - um bei meinem oben genannten Beispiel DDR zu bleiben. Hinzu kommt MP3 download im Internet legal oder illegal. Natürlich hat man jetzt auch Zugriff auf Led Zepplin oder Tom Petty aber einen Jingle für Pro7 kommt dann doch eher von Kate Perry und nicht vonREM. Logischerweise weil letzters schon zu nostalgisch wäre aber für Kate Perry sehr Werbewirksam.

    Reicht erstmal an Senf oder?
    Danke fürs lesen und ein großes Lob an die Delamar Redaktion für sämtliche je veröffentlichte Beitraäge. Weiter so!

  • Basti   06. Jan 2012   11:02 UhrAntworten

    Ist auch irgendwie alles Logisch oder? Heute gibts einfach mehr Menschen, die Musik kaufen (nur eine Behauptung!)...

  • Lapalomaohe   06. Jan 2012   12:09 UhrAntworten

    Was soll uns das jetzt sagen? Dass Rihanna (oder ihre Produzenten) weniger hart an ihrem Album gearbeitet haben als Led Zeppelin, REM oder Depeche Mode? Dass es schlecht ist, dass aktuelle Künstler erfolgreich sind? Dass früher alles besser war?

    Was soll so eine Gegenüberstellung bringen? Wieso sollte man so verschiedene Künstler auf so eine Weise miteinander vergleichen?

    Ich hätte gerne die 5min Lebenszeit, die ich zum Lesen dieses Artikels gebraucht habe zurück!

  • polyaural   06. Jan 2012   12:17 UhrAntworten

    Früher haben die Leute ihre Songs wohl üblicherweise im Radio gehört, es hatte ja auch nicht jeder ein Abspielgerät. Heute kaufen sie mehr Tracks, Abspielgeräte sind allgegenwärtig. Ausserdem sind Teenager heute anscheinend konsumorientierter als damals, und haben wohl auch mehr Geld zur Verfügung als in den Beatles-Jahren.

    Aber Punkt 2 hätte ich nicht geglaubt …

  • polyaural   06. Jan 2012   12:32 UhrAntworten

    Led Zeppelin hatte mehrere Nr. 1 Chartplatzierungen: Mit Alben! Aber keine Single. Nur in Deutschland hat Whole Lotta Love es geschafft.

    Depeche Mode hatte mit Songs of Faith and Devotion ein weltweites Nr.-1-Album. An Singles gab es nur 2 mal Nr.1-Hits für DM, aber nur in Deutschland (People are People und Dream On).

    Ähnliche gilt für R.E.M.: Ein paar Studioalben auf Nr. 1-Position, aber einzige keine Singleauskopplung.

    Ich denke, die Genannten leben damit ganz gut, oder?

  • SamTenpenny   06. Jan 2012   13:46 UhrAntworten

    Stammtisch auf delamar..

    Wer weiß.. in 20 Jahren ist Rihanna vielleicht die Musik-Legende.
    Dann sind das die zu knackenden Rekorde der Helden von Damals..

  • ArcticA   06. Jan 2012   13:55 UhrAntworten

    unglaublich.
    Aber wir leben in einer Konsumgesellschaft u das Argument, dass früher die meisten Leute keine Abspielgeräte hatten zieht beispielsweise! Außerdem gab es nicht diese direkten Promotion-Wege von heute, Werbung war viel ineffektiver.

    Die Musik war viel teurer in der Produktion, dadurch wurde nicht für jeden Topf ein Deckel produziert.
    DDR ist auch ein Argument, aber kein Totschäger.

    Wie auch immer... ich finds scheiße, dass die Leute nur elektronische Bumsmusik hören wollen. Anspruchsvolle, vielseitige, HANDGEMACHTE Musik hört man im Mainstream nie.
    Ich mag auch die eine oder andere Bumsmusik, aber nicht vonvornherrein mehr als alles andere! Fuck the Charts!

    Die Pop-Maschine weiter mit Käufen zu schmieren, halte ich für unförderlich, was die Steigerung des Kunst-Faktors und der Vielseitigkeit angeht.
    Gebt euer Geld lieber für Live-Konzerte von Bands aus (egal, welcher stil), die ihr mögt, auch wenn sie noch nicht sonderlich groß sind. Bekanntheit ist kein Qualitätssiegel. U Qualität ist nicht muss! Erlaubt ist, was gefällt!

  • Oli   06. Jan 2012   21:52 UhrAntworten

    Naja... Wirklich spannend, dass zeitlose Musik nicht dadurch zeitlos wird, dass sie jemand kauft. Ich für meinen Teil bin aber schon mal froh, dass es heute in den Charts nicht mehr ganz so übel aussieht, wie in den 90ern. Ich meine, heute kann (/konnte) immerhin auch eine Amy Winehouse wieder stattfinden. Auch wenn sie leider auf Pop produziert werden musste, bevors klappt. Egal. Was mich wirklich interessiert, ist ob in 20 Jahren noch irgend jemand Ke$ha und Flo Rida kennen wird, da hab ich schon das Gefühl, dass es heute einfach zuviel gibt, dass zu gleich klingen muss, als dass sich einzelne Akteure noch als Visionäre durchsetzen, die Musik nachhaltig prägen und sich so einen Platz im Olymp sichern (siehe Beatles, Elvis, Marley,...).

  • vanhold   06. Jan 2012   22:27 UhrAntworten

    Hi!
    Wegwerfware wird immer mehr produziert und somit auch konsumiert als Qualitätserzeugnisse. Man sollte auch nicht vergessen das es für Deutschland zumindest gi(a)lt, dass Benjamin Blümchen oder Bibi Blocksberg mehr Tonträger verkauf(t)en, als jeder der sogenannten Stars. Soviel zu Nr. 1 Hits. Trohhrööööö!

    Und Nr. 12 glaube ich nicht. Das kann nicht stimmen! Vielleicht ist es auch nur so, dass die kleinen Mädels keinen Unterschied zwischen einem Elefanten und einem Biber sehen. Der kommende Deutsche Superstar sollte sich dann Kevin Pony nennen!

    Glee in den Charts erinnert mich dann doch an das superduper Erfogsmusical Starlight Express. Da gibt es einen Song der heißt "Diesel hat Rhythmus". Das mag ja für ein altes Mercedes-Taxi gelten, aber ansonsten ist das auch gequirlte Hirngrütze.

    Da gibt es auch einen, der hat nur wenige oder sogar keinen eigenen Song geschrieben und der wird King of Rock'n'Roll genannt. Und Buddy Holly ist tot!

    Dieser Weg wird kein leichter sein. Mit diesem Geseiere hat sich damals die deutsche Nationalelf motiviert. Leider den Titel nicht gewonnen. Warum nur?

    Bushido existiert! Echt! Wirklich!

  • Bene Audia   07. Jan 2012   01:40 UhrAntworten

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das die Beatles wieder an Beliebtheit gewinnen.
    Und das ist gut so :)

  • Mr.ED   07. Jan 2012   15:33 UhrAntworten

    Ha,der wohl erschreckendste Punkt ist zweifelsohne Punkt 12.

  • Lukas   07. Jan 2012   20:24 UhrAntworten

    Gab es nicht eine Studie, die belegt, dass Verkäufe eines Liedes mit der Präsenz in der Öffentlichkeit zusammenhängen?
    Heute wird einfach mehr Geld für Marketing ausgegeben...

  • rocky   07. Jan 2012   22:14 UhrAntworten

    Es geht alles nur um Werbung für das Album heute wird ein Song so oft im Radio und im TV gespielt bis einem schlecht wird dadurch wir der Musiker erst bekannt und erst dann kommt ein guter Song von ihn der dann auch gekauft wird

  • jimmy   08. Jan 2012   01:57 UhrAntworten

    Euro Sorgen wollte ich haben

  • polyaural   08. Jan 2012   18:51 UhrAntworten

    Unschöne Gerüchte aus der Popmusik, die möglicherweise Fakt sind:

    13. Dieter Bohlen und Thomas Anders haben in ihrer Anfangszeit ein paar mal ihre eigenen Singles gekauft, damit die in hohe Chart-Positionen kommen -> damit sie im Radio gespielt werden -> damit die beiden bekannt werden, und dann viel gekauft werden.

    13.1. Sie mussten Anfang der 80er dazu nur vier bis sechstausend Einheiten kaufen. Je nach Jahreszeit war man dann schon Nr. 1 in Deutschland. Bei Preisen von 4,50 - 6 DM/Single waren das maximal schlappe 36.000 DM, und dann rollte der Stein.

  • Phunkateer   08. Jan 2012   23:09 UhrAntworten

    Schon interessant, aber eigentlich finde ich die Zahlen überhaupt nicht erstaunlich.

    In den meisten Bereichen des Lebens ist es doch so, dass sich massenkompatible und eher anspruchslose Dinge besser verkaufen als anspruchsvolle Dinge: Essen, Filme, Bücher, Comedy, Möbel, Kleidung, usw.

    So läuft die Welt nunmal.

    Oder würde sich irgendwer ernsthaft über die Tatsache wundern, dass Hamburgerkette XY mehr Umsatz macht als alle Gourmetrestaurants zusammen? Wohl nicht.

    Ich finde, man sollte deshalb nicht rumheulen, dass seit den 90ern fast nur noch Schrott in den Charts ist. Das ist doch nur natürlich. Eigentlich ist es eher erstaunlich, dass wir in den 70ern und 80ern recht viel gute Musik in den Charts hatten.

    Es ist einfach so:
    - Tolle Küche passiert nicht dort, wo am meisten Essen verkauft wird.
    - Tolle Mode passiert nicht dort, wo am meisten Kleidungsstücke verkauft werden.

    und:

    - Tolle Musik passiert nicht in den Charts.

    (jajaja....von vereinzelten Ausnahmen abgesehen)

  • Nicky   15. Jan 2012   21:36 UhrAntworten

    Schon lange nicht mehr so einen frauenfeindlichen Mist gelesen. Der Autor darf zurück in seine Höhle :)

    • Felix Baarß (delamar)   15. Jan 2012   23:18 UhrAntworten

      Schon mal daran gedacht, dass die in dieser Liste erwähnten Künstlerinnen ihrer musikalischen Darbietungen wegen und nicht ob ihres Doppel-X-Chromosoms geschmäht werden? ;)

      Und ja, es ist Geschmackssache ... in unserer Redaktion zieht niemand gegen irgendwelche Musiker oder Musikrichtungen zu Felde, kleine Seitenhiebe sollten aber drin sein.

  • Wired Ant   04. Feb 2012   19:50 UhrAntworten

    Der Geschmack der Masse ist eben oft noch viel einfacher und von Aussen beeinflussbarer als man es sich als Fan oder "Apostel" von Led Zeppelin u.a. oben genannten vorstellen mag. Liegt aber da auch nicht ein angenehmer Geschmack auf der Zunge, wenn man einfach nicht in der Mega-Herde mittrampelt? Zu den besonderen Fans gehört?
    Ich vermisse die Dogmen meiner Jungend nicht. Da hiesses Zep ist gut und Bee Gees scheisse! Wie viele der damaligen ABBA-Hasser schwingen heute ihre Wohlstandsbäuche verzückt zu "Dancing Queen"!
    Ein schöner Song ist ein schöner Song - egal wer oder was ihn produziert hat! Damit lebt es sich ehrlicher!

  • Firebird Beats   06. Mai 2012   14:09 UhrAntworten

    Sind alles krasse Fakten, aber über 12 musste ich herzlich lachen! :D

  • Kurt   03. Sep 2012   20:58 UhrAntworten

    Jede Musik hatte seine Zeit Ich ,heute 64 hatte auch meine Zeit.Und ich höre sie heute immer noch gern Gruß an alle

  • Johnny August   02. Apr 2014   15:23 UhrAntworten

    Depeche Mode hatte viele Nr. 1 Hits, so weit ich weiß.

    Songs of Faith and Devotion
    DE 1 05.04.1993 (46 Wo.)
    AT 1 04.04.1993 (25 Wo.)
    CH 1 04.04.1993 (12 Wo.)
    UK 1 03.04.1993 (16 Wo.)
    US 1 10.04.1993 (29 Wo.)

    Ultra
    DE 1 28.04.1997 (48 Wo.)
    AT 5 27.04.1997 (16 Wo.)
    CH 4 27.04.1997 (15 Wo.)
    UK 1 26.04.1997 (11 Wo.)
    US 5 03.05.1997 (19 Wo.)

    Dream On
    DE 1 07.05.2001 (8 Wo.)

    Exciter
    DE 1 28.05.2001 (35 Wo.)

    Playing the Angel
    DE 1 31.10.2005 (37 Wo.)
    AT 1 30.10.2005 (27 Wo.)
    CH 1 30.10.2005 (20 Wo.)

    Sounds of the Universe
    DE 1 01.05.2009 (27 Wo.)
    AT 1 01.05.2009 (12 Wo.)
    CH 1 03.05.2009 (19 Wo.)

    Delta Machine
    DE 1 05.04.2013 (28 Wo.)
    AT 1 05.04.2013 (12 Wo.)
    CH 1 07.04.2013 (20 Wo.)

    Das waren die alben von 1997 bis jetzt. Alle irgendwo auf platz 1 in den Charts. Dream on als Single genauso. soll ich jetzt so weiter machen...?

    Black Celebration
    CH 1 30.03.1986 (18 Wo.)

    People Are People
    DE 1 09.04.1984 (19 Wo.)

    Es sind tatsächlich nur 2 singles(auch wenn es zig auf dem 2. platz waren), so wie polyaural es gesagt hat, aber eine Reihe von alben.

Sag uns deine Meinung!

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