Musikbusiness: 10 Lügen, die man als Musiker oft zu hören bekommt

Musikbusiness: 10 Lügen, die man als Musiker oft zu hören bekommt

So oder so ähnlich haben wir die Sprüche schon oft gehört, denn wenn es um das Bare geht, wird mit harten Bandagen gekämpft und tief in die Trickkiste gegriffen.

Musikbusiness

  1. Mach diesen Job kostenlos und wir begleichen das beim nächsten…

    Wenn die Arbeit erst einmal geleistet wurde, wird kein Kunde mehr nachträglich mehr dafür bezahlen wollen. Und natürlich könnte der nächste Deal ja auch an die Konkurrenz gehen. Deswegen: Arbeit sollte immer fair entlohnt werden.

    Stell Dir nur mal vor, was Dein Mechaniker sagen würde, wenn Du ihm einen solchen Vorschlag machst, wenn Dein Auto repariert werden muss…

     

  2. Wir bezahlen erst, wenn das Projekt fertiggestellt ist…

    Als Musiker bist Du ein Dienstleister und kannst ruhig auf die Zahlung eines Vorschusses oder einer Teilzahlung beharren. Das ist in der normalen Geschäftswelt durchaus üblich. Bedenke, dass Du auch etwas zu essen brauchst, während Du Wochen oder Monate an einem Projekt arbeitest.

    Natürlich bleibt es Dir überlassen, ob du die Durststrecke vielleicht selbst zwischenfinanzieren willst. Aber wenn ein (neuer) Kunde mit einem solchem Vorschlag zu Dir kommt, dann sei vorsichtig, denn es könnte ja sein, dass er sich ein Hintertürchen offen halten will.

    Und die Erfahrung zeigt: Wer mit guten Absichten kommt, hat kein Problem damit, eine Teilsumme im Voraus oder zu einem festgelegtem Termin während der Projektdauer zu zahlen.

     

  3. Mach diesen Job (kostenlos) und durch die Werbung werden weitere Aufträge reinkommen…

    Ein gewitzter Geschäftsmann hat mir mal etwas gesagt, das ich nicht mehr vergessen werden. Man soll seine Ware (im Musikbusiness die Dienstleistung) nie kostenlos weggeben, sondern einen kleinen, symbolischen Betrag verlangen.

    Gute Idee, denn dadurch wird Deinem Geschäftspartner der eigentliche Wert Deines Produkts bzw. der Dienstleistung bewusst! Bei vielen schwirren Gedanken á la “Kost’ nix, taugt nix” im Kopf herum.

    Aber es könnte sogar noch schlimmer für Dich kommen: Wenn sich der 0-Preis herumspricht, könnten andere Kunden ebenfalls nichts oder nur wenig zahlen wollen.

     

  4. Lass uns mal Deine Musik hier, damit ich mit meinem Partner / Frau / Investor darüber reden kann…

    Nein! Nein! Nein! Lasse niemals Dein Werk beim Kunden, bevor du den Deal wirklich sicher (das bedeutet schriftlich) hast! Der Kunde wird sonst vielleicht Deine Konkurrenz anrufen und anhand deines Konzepts / deiner Musik deren Preise erfragen.

    Gleich im Anschluss wird er Dir mitteilen, dass XYZ es für x Euro günstiger anbietet…

     

  5. Das Projekt ist nicht gecancelled – nur etwas aufgeschoben. Bitte halte die Musik so lange für uns zurück…

    Aus der Erfahrung heraus: Ein Projekt, das es nicht wert ist, sofort bis zum Abschluss gebracht zu werden, wird auch nach einigen Wochen oder Monaten nicht mehr Interesse als jetzt hervorrufen können.

    Wenn der Kunde Deine Musik will, gut. Wenn nicht solltest Du sie auch anderen potenziellen Kunden anbieten. Ein Spatz in der Hand…

     

  6. Vertrag? Wir brauchen keinen Vertrag! Das macht die Angelegenheit doch nur kompliziert…

    Natürlich erfordert das Aufsetzen eines rechtsgültigen Vetrags eine Menge Resourcen und das ganze Projekt zieht sich in die Länge. Aber wer es ehrlich meint, wird nichts gegen einen schriftlichen Vertrag einzuwenden haben. Dieser dient dazu, beide Seiten abzusichern und die Details einer Geschäftsbeziehung zu regeln.

    Oftmals bringt das Formulieren eines schriftlichen Vetrags ungeahnte Mißverständnisse auf den Tisch, die noch vor Projektbeginn geregelt werden können. Und dann habe ich mir noch sagen lassen, dass Geld selbst die besten Freunde entzweien kann.

     

  7. Schick mir die Rechnung, wenn die CD zum Presswerk geht…

    Es gibt keinen triftigen Grund, eine Rechnungsstellung an beliebige Termine ohne Bezug zur Leistung zu knüpfen. Sobald ein Projekt fertiggestellt ist und vom Kunden akzeptiert wurde, kann die Rechnung gestellt werden.

    Alles andere dient dem Kunden nur dazu, die Zahlung hinauszuzögern.

     

  8. Anbieter XYZ macht dasselbe für x Euro…

    Diese Aussage hört jeder Freiberufler oder Selbständige wirklich unglaublich oft. Den Vergleich von Äpfeln und Birnen mal außen vor gelassen, muss ich mir folgende Fragen stellen: Wenn der andere Anbieter tatsächlich gut war, warum redet er dann mit Dir? Wer eine Dienstleistung unter Wert verkauft, treibt sich selbst über kurz oder lang in den finanziellen Ruin.

    So gerne man manchmal einen Job annehmen möchte oder so dringend man das Geld benötigt. Meistens zahlt es sich aus, einen fairen Preis zu machen und dabei zu bleiben.

     

  9. Unser Budget ist x Euro, das ist leider unveränderbar…

    Es ist ja eigentlich eine gute Sache, wenn der Kunde mit einem Budget an Dich herantritt. Allerdings werden Budgets normalerweise erst dann festgelegt, wenn sich der Kunde bereits im Vorfeld umgeschaut hat.

    Wenn das Budget zu klein für den eigenen Kostenvoranschlag ausfällt, Du den Auftrag aber unbedingt annehmen möchtest, dann kannst Du immer noch einige Features aus dem Voranschlag herausnehmen und Dich somit dem Budget annähern. Lass den Kunden dann ruhig wissen, dass es für weniger Geld auch weniger Leistung gibt.

     

  10. Wir haben derzeit leider finanzielle Schwierigkeiten. Gib uns Deine Musik, wir machen etwas Geld und bezahlen Dich dann…

    Wenn Dir ein Kunde bereits jetzt mitteilt, dass er in Liquiditätsproblemen steckt, dann wäre es doch möglich, dass er vielleicht schlimmer dran ist, als er sich selbst eingestehen kann. Das zum Einen. Zum Anderen stellt sich die Frage, was passieren wird, wenn der Kunde kein Geld mit Deinem Werk verdienen kann. Wird er dann auch bezahlen?

    Und wenn der Kunde dann doch leider Insolvenz anmelden muss, stehst Du leider sehr weit unten auf der Liste der Gläubiger, denn Miete, Strom, Angestellte etc. müssen natürlcih zuerst bezahlt werden.

     

Das Musikbusiness und seine Lügen…

Vielleicht kommt Dir der ein oder andere Punkt ja auch schon bekannt vor? Welche Erfahrungen hast Du mit dem Musikbusiness gemacht? Schreib uns Deine Erfahrungen in die Kommentare und hilf damit anderen Musikern und Musik Produzenten, aus deinen Fehlern zu lernen!

Lesermeinungen (18)

zu 'Musikbusiness: 10 Lügen, die man als Musiker oft zu hören bekommt'

  • eon
    13. Mrz 2008 | 11:44 Uhr Antworten

    musiker lässt sich hier prima auch durch andere berufsbezeichnungen ersetzen. sehr schöne liste, danke!

  • escii
    14. Mrz 2008 | 15:31 Uhr Antworten

    Besorge dir besser einen 9 to 5 Job.

  • klaus denker
    16. Mai 2008 | 17:31 Uhr Antworten

    Hi

    Nummer Drei ist gut. Besonders wenn es sich nicht nur um die
    ” Dienstleistung ” eines Musikers handelt; sondern auch eigenständige
    Produktionen ( z. B. die eigene CD etc. ) welche auf keinen Fall für lau
    rausgehen sollte. Ich nehme sieben Euro Dollars alles inkl.pro Scheibe.
    Ob ich Eine verkaufe oder Keine: egal. Vllt. ist das zu naiv gedacht von mir,
    weil ich vom Biz keine Ahnung habe aber für Zero geht nix.

    Gruss, Klaus

  • Thomas Werres
    17. Aug 2008 | 14:50 Uhr Antworten

    Im Vergleich mit anderen Branchen sehe einige Punkte etwas zu verwunschen:

    Punkt 2:
    Wir bezahlen erst, wenn das Projekt fertiggestellt ist…

    Ich sehe es als reine Kulanz wenn ein Kunde Geld im Vorschuß zahlt. In anderen Branchen nicht anders: Der Fliesenleger bekommt auch sein Geld erst wenn die Leistung fertig ist, und erfolgreich war. Das Essen sollte sich, so wie aus anderen Löhnen auch durch vergangene Aufträge rechnen.

    Punkt 4:
    Lass uns mal Deine Musik hier, damit ich mit meinem Partner / Frau / Investor darüber reden kann…

    Das ist Wettbewerb. Und wenn Musiker sich als Dienstleister in einer freien Martkwirtschaft definieren, müssen sie auch mit Konkurrenz umgehen können. Wenn die Plattenfirma Preise anderer Künstler einholt, könnte der Künstler im übrigen DU sein! :-)

    Alles anderen Punkte sehe ich genauso.

    Beste Grüße,
    Tom

  • carlos (delamar)
    20. Aug 2008 | 11:58 Uhr Antworten

    Hallo Thomas und danke für Deinen Input!

    Die Frage nach der Bezahlung ist nicht ganz einfach, denn erst einmal hast du recht, dass eine Ware erst nach dargebrachter Leistung bezahlt wird.

    Wenn Du allerdings Projekte betreust, die Dich und Deine Zeit über mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen, dann finde ich eine angemessene Teilleistung seitens des Auftraggebers als durchaus angemessen, so muss Du Deinen Unterhalt ja auch während der Projektdauer finanzieren können…Rücklagen sind natürlich schön, aber warum das alles alleine tragen?

    Des Weiteren lässt sich die Leistung von Teilbeträgen anhand von bereits fertiggestellten Projektphasen wunderbar vetraglich regeln und Kunden, die partout nicht bereit sind, solche Teilleistungen zu erbringen stellen sich im Nachhinein leider oft als nicht zahlen wollend heraus. Im Endeffekt ist es wohl auch eine Frage der Kulanz und des eigenen Geschmacks.

    Und zu Punkt 4:
    Ich gebe Dir vollkommen recht, Konkurrenz gehört dazu, aber das fertige Werk würde ich für solche Angebotseinholzwecke nicht aus der Hand geben. Angebote kann man auch ohne das Stück einholen… :)

  • Thomas Werres
    21. Aug 2008 | 14:31 Uhr Antworten

    Hallo Carlos!

    Punkt 2:
    Auf jedenfall wäre es natürlich finanziell gesehen für den Musiker sicherer und bestimmt auch angemessen einen Vorschuß für mehrer Wochen Arbeit vom Label zu bekommen. Wenn allerdings mit keinem Wort erwähnt wird, dass es reine Kulanz des Labels wäre den Vorschuß zu geben, vermittelt Punkt 2 ein Anrecht auf den Vorschuß. Insofern sehe ich auch nicht direkt eine Lüge, wenn eine Bezahlung für die fertige Leistung angeboten wird.

    Punkt 4
    Wie gehst du denn dann mit Demo Cds vor? Alle persönlich vorspielen?
    Also ich bin vielleicht weniger misstrauisch, oder vielleicht sollte ich mal über den Tisch gezogen werden :-D

    Viele Grüße,
    Thomas

  • carlos (delamar)
    21. Aug 2008 | 19:01 Uhr Antworten

    Vorsicht, Vorsicht!

    Das Verhältnis Label zu Musiker ist ein anderes als Musiker zu potenziellem Kunden. Das Label ist nämlich in keiner Weise Kunde des Musikers…

    Labels werden so zugegeworfen mit Musik und Demos, dass man kaum Angst haben muss, bestohlen zu werden.

    Ausnahmen bestätigen die Regel :)

  • Thomas Werres
    21. Aug 2008 | 19:44 Uhr Antworten

    Das stimmt natürlich. Für mich macht es jedoch keinen Unterschied ob ich ein Demo einem Kunden oder einem Label gebe. Solange es nicht CD-Qualität ist, kann man es bestimmt sorgenfrei vorlegen und aus der Hand geben. Die Angebotseinholung von anderen Musikern macht mir zudem auch keine Sorge, weil es zum Geschäft dazu gehört und ich nicht versuchen möchte den Kunden an mich zu ketten.

    Ich habe vor kurzem ein Jingle für eine Firma produziert, welches in der Produktionsphase immer nur als mp3 beim Kunden vorlag (für Korrekturen)
    Dort, und wie es ja meistens der Fall in einer Kunde-Musiker Beziehung ist, liegt vor der Produktion ein Auftrag vor, der natürlich dann auch bezahlt werden muß.

    Wo wir uns bestimmt einig sind, ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Kunde und Musiker, welches die Produktion erleichtert und beschleunigt :-)

  • Diana
    10. Nov 2008 | 13:13 Uhr Antworten

    Grafiker würde auch sehr gut da hinein passen :-)

  • Dadalus
    24. Apr 2009 | 18:39 Uhr Antworten

    Ich hätte auch noch drei andere:

    “Das Geld ist unterwegs!”
    “Ich ruf dich wieder an!”
    “Beim nächsten Gig gibt’s dann mehr Kohle!”

  • Pullman
    16. Dez 2010 | 00:49 Uhr Antworten

    Ja die Sprüche kennt man nur zu gut… ;-)
    Auch schön finde ich:

    “Ich hab Beziehungen und bringe euch gaaanz groß raus”

    und im Vertrag steht dann dass du jedes Jahr mind. 2 o. mehr Songs schreiben musst die einen bestimmten Platz erreichen müssen.
    Für die Produktion leihst du dir die Kohle vom Management und hoffst dann dass der Song sich auch verkauft. Wenn nicht hast du zum einen Schulden, und zum anderen Vertragsbruch begangen.
    Und so geht es endlos weiter…

    Das Musikgeschäft ist das mieseste auf der ganzen Welt. So sehr es auch Spass macht

    Kepp on rockin
    Pullman

  • Frank Touch
    27. Apr 2011 | 09:52 Uhr Antworten

    Ich habe auch noch ein paar Sätze:

    -Ihr seit doch unbekannt, warum soll ich dann zahlen, seit froh das ihr auftreten dürft! (Das stell ich mich doch lieber in die City und freu mich über Cents die in meine Hut fallen)

    Selbst erlebt in einem Musikkaffee: Wir Stellen und vor und er Chef: ,,Ja das klingt toll, kommmt vorbei setzt euch hin und spielt ein paar Stunden!” ,,Aber Gage kann ich euch nicht Zahlen, hab kein Geld dafür, es kommen aber viele einflussreiche Kunden ist doch Werbung für euch!”

    Ganz ehrlich diese Leute lache ich nur noch aus. Ich kann ja auch hinghen und sagen, du ähm ich kenn dein Kaffee nicht, gib ma ne Tasse für Low und wenn er gut ist, dann bezahl ich den nächsten, aber mein Budget für Kaffee liegt bei 50 Cent mehr zahle ich nicht. Ich mach aber Werbung für dich. Da würde jeder Event Gastronom mir nen Vogel zeigen.
    Wenn alle Musiker mal zusammen halten würden und wenigstens sich die Anfahrt bezahlen lassen würde, also nix unter 50 Euro tun, dann würden wir uns auch nicht so oft solche Sätze anhören.

    In diesem Sinne
    Frank Touch

  • Yomo
    10. Sep 2012 | 03:20 Uhr Antworten

    “Vorsicht Exklusivvertrag”.
    Sofern man nicht der kommende Weltstar ist und bei einer renommierten Plattenfirma unter den Hammer kommt, sondern hier und dort ein paar Projekte betreut oder seine Musik über einen kleinen Verlag vertreiben möchte usw, sollte man sich vor Exklusivverträgen fernhalten. Die 5-10 Prozent die dann mehr an Vergütung herausspringen rentieren sich nicht, wenn man seine Arbeit nicht auch anderen Verlagen etc. zu Verwertung anbieten kann. Den harten Wettbewerb kann man auch positiv für sich nutzen und wenn es mal eines Tages nicht mehr mit dem aktuellen Verlag so gut läuft, ärgert man sich grün und blau, wenn man sein ganzen Songkatalog nicht auch woanders unterbringen kann um auch in der Breite gut aufgestellt zu sein. Besser man verkauft hier und dort und somit ein paar Songs mehr, als nur von einem einzigen Verlag etc. abhängig zu sein, bei dem du zwar ein klein wenig mehr Gewinnbeteiligung erhälst, aber dafür aufgrund gebundener Exklusivrechte, Wettbewerb und Konkurrenz auch weniger verkaufst.

  • Gast
    18. Nov 2012 | 10:26 Uhr Antworten

    Hallo an alle Musikbegeisterten

    ich hab mir das mal hier mit großem Interesse durchgelesen und muss sagen auch wenn es ein Remix Kontest war Bin ich ja vieleicht in eine Falle getappt.(Der Gewinn war ein remixvertrag mit label …)
    In den Teilnahmebedingungen stand nämlich drin, das ich keine Rechte am Remixprodukt habe bzw kein recht am original entsteht, letzteres versteh ich ja noch. Die Rechte am Remixprodukt gehen auf jedenfall an das Label über , ob gewonnen oder nicht. Aber was ist mit meinen melodien die ich dazu geschrieben habe usw also alles das was wirklich von mir ist oder ist das so üblich. ?

    stören tut mich ja dann nur, wenn das Lied nicht verwendet wird das ich meine eigenen sachen daraus ja dann auch nicht erneut verwenden könnte

  • Mex
    12. Jul 2013 | 20:33 Uhr Antworten

    An “Gast vom 18.Nov 2012″

    Bei einem Remix verbleiben nach wie vor alle Rechte des Original und sich daraus ergebender Remix beim jeweiligen Urheber so wie die Verwertungsrechte bei der Plattenfirma.

    Ist dein Anteil an neuen, zuzüglichen Ideen durch Melodien und Passagen so “groß” und maßgebend (zum.von 50% zum Original) das es kein Remix, sondern diesbezüglich ein eigenständiges Remake- das in seiner Gesamtheit der Identifikation als Werk deiner deiner Feder zuzuschreiben ist, ist die Frage und dein Anspruch auf “Miturheberschaft” zu klären und ggf. sogar einzuklagen.

    Da spielt es keine Rolle, was das Label so in seinen Vertragsbedingungen festgehalten haben mag, da viele Klauseln nicht selten erfolgreich anfechtbar sind und man aber ohnehin differenzieren muß zwischen Urheber- und Verwertungsrecht. Das eine mag mit dem anderen irgendwo und irgendwann einhergehen, sind im wesentlichen aber doch zwei völlig unterschiedliche Paar rechtlicher Schuhe.

  • Hugo
    19. Nov 2013 | 22:17 Uhr Antworten

    Anscheinend ist es wohl immer so wie es in den 10 Punkten beschrieben ist. :-)
    Ich erlebe das immer wieder.
    Und ich dachte es geht nur mir so…. :-)
    Danke

  • Alex
    07. Mai 2014 | 09:52 Uhr Antworten

    Wegen Punkt 2 und 4:
    Ich bin in der IT-Branche Selbstständig und neben bei Schlagzeuger.

    Wenn ein Kunde von mir ein Programm haben will, nach dem Motto “lass es mal da damit ich mit … darüber reden kann…” würde ich fragen, ob er noch ganz normal im Kopf ist. Wenn er’s haben will dann nur gegen Bezahlung.

    Es gibt Projekte, die dauern nur wenige Wochen (1..6). Diese werden in der Regel nach Abschluss in einer Rechnung bezahlt.
    Andere Projekte dauern mehrere Monate. In diesem Fall wird jeden Monat die erbrachte Leistung / Arbeite bezahlt. Alles Andere würde ich nicht akzeptieren, auch nicht in der Musikbranche.

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