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	Kommentare zu: Brauche ich einen Produzenten?	</title>
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	<description>Das Fachmagazin für Musiker &#38; Audio</description>
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		<title>
		Von: sini		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-748712</link>

		<dc:creator><![CDATA[sini]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 18:29:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[hallo- also ich finde es schwer überhaupt einen guten/professionellen/seriösen produzenten zu finden- hast du/habt ihr irgendwelche konkreten angaben zu solchen produzenten- also: webside, name....? falls ja, wäre es toll, wenn ihr das hier veröffentlichen könntet! danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hallo- also ich finde es schwer überhaupt einen guten/professionellen/seriösen produzenten zu finden- hast du/habt ihr irgendwelche konkreten angaben zu solchen produzenten- also: webside, name&#8230;.? falls ja, wäre es toll, wenn ihr das hier veröffentlichen könntet! danke!</p>
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		<title>
		Von: marcel		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-383103</link>

		<dc:creator><![CDATA[marcel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 22:39:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ich hab da mal eine ganz einfache aber vielleicht für viele banale frage aber: woher bekommt man einen produzenten :) und was kostet ein produzent?

ich habe vor das album unserer band selber aufzunehmen stehe aber grade an so einer grundsatzfrage: wie soll das am ende klingen und hätte dazu einfach gerne mal ein tutoring oder ein gespräch oder irgend jemand der uns in eine richtung bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab da mal eine ganz einfache aber vielleicht für viele banale frage aber: woher bekommt man einen produzenten :) und was kostet ein produzent?</p>
<p>ich habe vor das album unserer band selber aufzunehmen stehe aber grade an so einer grundsatzfrage: wie soll das am ende klingen und hätte dazu einfach gerne mal ein tutoring oder ein gespräch oder irgend jemand der uns in eine richtung bringt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: carlos		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-24180</link>

		<dc:creator><![CDATA[carlos]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 21:16:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ah, vielen Dank für diesen langen Kommentar. Die Zusammenarbeit mit den Produzenten scheint sich dann ja gelohnt zu haben.

Die &quot;angenehme Atmosphäre&quot; ist glaube ich eine wichtige Voraussetzung für gute Aufnahmen im Studio.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, vielen Dank für diesen langen Kommentar. Die Zusammenarbeit mit den Produzenten scheint sich dann ja gelohnt zu haben.</p>
<p>Die &#8222;angenehme Atmosphäre&#8220; ist glaube ich eine wichtige Voraussetzung für gute Aufnahmen im Studio.</p>
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		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-24175</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 19:01:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben damals unsere CD &quot;Mind &#038; Motion&quot; aufgenommen - die Band heißt auch heute noch &quot;Lunarchy&quot; und stilistisch war das damals noch mehr Progmetal. 
Wir hatten einiges an Airplay und fast sowas wie einen kleinen Hit, die Scheibe lief ganz gut in Nordeuropa usw. mehr dazu hier de.wikipedia.org/wiki/Lunarchy/  :-)

Ich war damals 22/23 Jahre alt, wir konnten unsere Sachen vorwärts und rückwärts spielen und hatten dadurch den Vorteil, dass wir uns bei den Aufnahmen mehr auf Arrangements und Performance konzentrieren konnten, wobei uns die Produzenten (wir hatten gleich 2 und einen Tontechniker) - selbst alles Musiker - doch gut beraten konnten und auch hilfreichen Input gaben.

Die Aufnahmen waren natürlich noch alle analog mit einem Trident Pult und Otari 2 Zoll Bandmaschinen. Urei, LA2 usw. waren damals noch eher Standard als Luxus und man hatte die Auswahl aus einem Arsenal von hochwertigen Mikros. Angestrebt wurde allerdings ein sehr klarer, kühler Sound - ADAT Recorder waren gerade im Kommen und die klangliche Referenz zum vergleichsweise mittigen, heute sagt man eher &quot;warmen&quot; Analogklang.

Hitech im Studio war ein Akai S1000 Sampler sowie ein Atari ST ...

Unsere Produzenten waren sehr &quot;einfühlsam&quot; und verschaffen uns eine angenehme Athmosphäre - ich habe meinen Bass immer über die großen Midfields in der Regie laufen lassen, die recht weit aufgerissen waren. Das waren damals die legendären JBL 4435 - die hatten richtig Wumms. Unser Sänger lies sich immer den Aufnahmeraum verdunkeln (der übrigens einen ganz hervorragenden Raumklang hatte - teils Holz, teils Natursteine und Absorber)

Wir konnten verschieden Sounds, Instrumente, Amps etc. ausprobieren und alles richtig locker angehen - nervös waren wir ohnehin. 
Obwohl unser Sänger eine ausgezeichnete, englische Aussprache hat, konnte einer der Produzenten (er war aus Boston) noch gute Tipps geben und die Texte leicht korrigieren. Alles Dinge, die man im Alleingang nicht hat. Auch hatten wir damals nicht diese Möglichkeiten wie heute, wo man schon sehr transparent daheim aufnehmen kann. Unsere Vorproduktion (sowas gab es damals noch) fand eben gleich in diesem Studio statt und man hörte dann zum ersten mal jede Kleinigkeit. Bei unserem einen Gitarristen hörte man z.B. bei einem Solo mit Tapping auf der Aufnahme immer eine Art &quot;Klingeln&quot;, das vom mitschwingen leerer Saiten kam. Der Tontechniker band ihm dann ein Handtuch oben um den Hals (in Lagen die er bei dem Solo nicht spielte) und so waren die Saiten bedämpft :-)

Zwei Mann kümmerten sich auch einen halben Tag um meinen Basssound, da ich recht dynamisch spiele, Fingering, Tapping, Slapping, Akkorde und Picking oft in einem Song nutze und erst einmal eine universelle Einstellung dafür gefunden werden musste. Letztendlich waren es dann mein eigener Preamp und ein Urei 1176 direkt ins Pult und zwar eine leichte Kompression auf das Preamp-Signal und eine ziemlich starke auf das Direct-Signal, die dann gemischt wurden (Parallelkompression). Klang damals gut, heute habe ich einen anderen Sound ...

Viel Mühe gab man sich auch mit den Drums, wobei man heute einen ganz anderen Ansatz pflegt - man hat aber auch mehr Spuren zur Verfügung. Dream Theaters &quot;Images and Words&quot; war gerade heraußen und wir stellten uns einen ähnlichen Sound vor ...

Naja, wir haben auf jeden Fall in dieser Zeit viel gelernt - jeder auf seine Weise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben damals unsere CD &#8222;Mind &amp; Motion&#8220; aufgenommen &#8211; die Band heißt auch heute noch &#8222;Lunarchy&#8220; und stilistisch war das damals noch mehr Progmetal.<br />
Wir hatten einiges an Airplay und fast sowas wie einen kleinen Hit, die Scheibe lief ganz gut in Nordeuropa usw. mehr dazu hier de.wikipedia.org/wiki/Lunarchy/  :-)</p>
<p>Ich war damals 22/23 Jahre alt, wir konnten unsere Sachen vorwärts und rückwärts spielen und hatten dadurch den Vorteil, dass wir uns bei den Aufnahmen mehr auf Arrangements und Performance konzentrieren konnten, wobei uns die Produzenten (wir hatten gleich 2 und einen Tontechniker) &#8211; selbst alles Musiker &#8211; doch gut beraten konnten und auch hilfreichen Input gaben.</p>
<p>Die Aufnahmen waren natürlich noch alle analog mit einem Trident Pult und Otari 2 Zoll Bandmaschinen. Urei, LA2 usw. waren damals noch eher Standard als Luxus und man hatte die Auswahl aus einem Arsenal von hochwertigen Mikros. Angestrebt wurde allerdings ein sehr klarer, kühler Sound &#8211; ADAT Recorder waren gerade im Kommen und die klangliche Referenz zum vergleichsweise mittigen, heute sagt man eher &#8222;warmen&#8220; Analogklang.</p>
<p>Hitech im Studio war ein Akai S1000 Sampler sowie ein Atari ST &#8230;</p>
<p>Unsere Produzenten waren sehr &#8222;einfühlsam&#8220; und verschaffen uns eine angenehme Athmosphäre &#8211; ich habe meinen Bass immer über die großen Midfields in der Regie laufen lassen, die recht weit aufgerissen waren. Das waren damals die legendären JBL 4435 &#8211; die hatten richtig Wumms. Unser Sänger lies sich immer den Aufnahmeraum verdunkeln (der übrigens einen ganz hervorragenden Raumklang hatte &#8211; teils Holz, teils Natursteine und Absorber)</p>
<p>Wir konnten verschieden Sounds, Instrumente, Amps etc. ausprobieren und alles richtig locker angehen &#8211; nervös waren wir ohnehin.<br />
Obwohl unser Sänger eine ausgezeichnete, englische Aussprache hat, konnte einer der Produzenten (er war aus Boston) noch gute Tipps geben und die Texte leicht korrigieren. Alles Dinge, die man im Alleingang nicht hat. Auch hatten wir damals nicht diese Möglichkeiten wie heute, wo man schon sehr transparent daheim aufnehmen kann. Unsere Vorproduktion (sowas gab es damals noch) fand eben gleich in diesem Studio statt und man hörte dann zum ersten mal jede Kleinigkeit. Bei unserem einen Gitarristen hörte man z.B. bei einem Solo mit Tapping auf der Aufnahme immer eine Art &#8222;Klingeln&#8220;, das vom mitschwingen leerer Saiten kam. Der Tontechniker band ihm dann ein Handtuch oben um den Hals (in Lagen die er bei dem Solo nicht spielte) und so waren die Saiten bedämpft :-)</p>
<p>Zwei Mann kümmerten sich auch einen halben Tag um meinen Basssound, da ich recht dynamisch spiele, Fingering, Tapping, Slapping, Akkorde und Picking oft in einem Song nutze und erst einmal eine universelle Einstellung dafür gefunden werden musste. Letztendlich waren es dann mein eigener Preamp und ein Urei 1176 direkt ins Pult und zwar eine leichte Kompression auf das Preamp-Signal und eine ziemlich starke auf das Direct-Signal, die dann gemischt wurden (Parallelkompression). Klang damals gut, heute habe ich einen anderen Sound &#8230;</p>
<p>Viel Mühe gab man sich auch mit den Drums, wobei man heute einen ganz anderen Ansatz pflegt &#8211; man hat aber auch mehr Spuren zur Verfügung. Dream Theaters &#8222;Images and Words&#8220; war gerade heraußen und wir stellten uns einen ähnlichen Sound vor &#8230;</p>
<p>Naja, wir haben auf jeden Fall in dieser Zeit viel gelernt &#8211; jeder auf seine Weise.</p>
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		<title>
		Von: carlos		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-24170</link>

		<dc:creator><![CDATA[carlos]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 18:57:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hey cool Markus, was für eine CD habt Ihr denn aufgenommen? Und wie gestaltete sich die Arbeit mit dem Produzenten?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey cool Markus, was für eine CD habt Ihr denn aufgenommen? Und wie gestaltete sich die Arbeit mit dem Produzenten?</p>
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		<title>
		Von: Aufgaben eines Produzenten in der Musikproduktion		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-24165</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aufgaben eines Produzenten in der Musikproduktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 16:55:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] an die gestrigen &#220;berlegungen aus dem Artikel &#8220;Brauche ich einen Produzenten?&#8220;, geht es heute um das Aufgabenfeld eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] an die gestrigen &Uuml;berlegungen aus dem Artikel &#8220;Brauche ich einen Produzenten?&#8220;, geht es heute um das Aufgabenfeld eines [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://www.delamar.de/musikproduktion/brauche-ich-einen-produzenten-1303/#comment-24104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 20:57:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus meiner Erfahrung heraus ist es sehr wichtig, einen &quot;Produzenten&quot; dabei zu haben. Als wir damals unsere CD (ein Major-Deal bei Warner/Chappel) aufgenommen haben, war dies eine sehr wertvolle Erfahrung. Ein &quot;außenstehender&quot;, der die Songs mit frischen Ohren und damit auch Unstimmigkeiten hört, Tipps und Impulse gibt, ist Gold wert.

Man lernt dadurch musikalisch als auch technisch sehr viel und es gibt einem eine gewisse Sicherheit beim Einspielen. Nach einiger Zeit und Erfahrung kann sich auch innerhalb der Band ein &quot;Produzent&quot; herauskristallisieren - in unserem Fall war es dann ich ;-) - der durch ständige Unzufriedenheit andere zu Höchstleistungen antreibt :-)

In ein Tonstudio zu gehen, in dem nicht nur ein Tontechniker zur Seite steht, sondern jemand, der von der Art der aufzunehmenden Musik auch eine Ahnung hat, ist sehr wichtig und zahlt sich auf jeden Fall aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner Erfahrung heraus ist es sehr wichtig, einen &#8222;Produzenten&#8220; dabei zu haben. Als wir damals unsere CD (ein Major-Deal bei Warner/Chappel) aufgenommen haben, war dies eine sehr wertvolle Erfahrung. Ein &#8222;außenstehender&#8220;, der die Songs mit frischen Ohren und damit auch Unstimmigkeiten hört, Tipps und Impulse gibt, ist Gold wert.</p>
<p>Man lernt dadurch musikalisch als auch technisch sehr viel und es gibt einem eine gewisse Sicherheit beim Einspielen. Nach einiger Zeit und Erfahrung kann sich auch innerhalb der Band ein &#8222;Produzent&#8220; herauskristallisieren &#8211; in unserem Fall war es dann ich ;-) &#8211; der durch ständige Unzufriedenheit andere zu Höchstleistungen antreibt :-)</p>
<p>In ein Tonstudio zu gehen, in dem nicht nur ein Tontechniker zur Seite steht, sondern jemand, der von der Art der aufzunehmenden Musik auch eine Ahnung hat, ist sehr wichtig und zahlt sich auf jeden Fall aus.</p>
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