Anonymous attackiert die GEMA

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Anonymous attackiert die GEMA

Die GEMA versucht schon seit einiger Zeit, Lizenzabgaben von YouTube zu erzwingen und verlangt für jeden Aufruf eines Musikvideos 12 Cent. Noch während der Verhandlungen verklagte die GEMA den YouTube-Betreiber Google, weil auf YouTube ein Dutzend Videos, die nach Ansicht der Verwertungsgesellschaft rechtlich geschützt werden müssen, nicht schnell genug entfernt wurden. Bislang sind alle Kompromissverhandlungen gescheitert.

Anonymous argumentiert, daß Musiker die frei verfügbaren Videos als kostenlose Werbung bräuchten. Hier ist das Bekennervideo von Anonymous:

 

Derzeit arbeitet die GEMA daran, die Attacke abzuwehren – wahrscheinlich ein sog. Distributed-Denial-of-Service-Angriff, ein Angriff vieler Rechner, die den Server der GEMA mit Anfragen bombardieren, bis dieser unter der Last zusammenbricht.

Anonymous hat sich bisher Zugang zum Server des iranischen Außenministeriums verschafft und andere Webseiten zeitweilig aus dem Verkehr gezogen, etwa von Neonazis, der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), Sony sowie Unternehmen, die die Internet-Zensur in der Türkei umsetzen.

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Lesermeinungen (15)

zu 'Anonymous attackiert die GEMA'

  • Andre Motorola   20. Jun 2011   15:51 UhrAntworten

    Lustig das sie als Hintergrundmusik was von Immediate Music genommen haben, die nicht bei der GEMA sind und noch strenger mit der Lizensierung ihrer Musik sind. :D

  • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   20. Jun 2011   15:54 UhrAntworten

    Hallo!

    Ah, Anonymous - sind das nicht sechzehnjährige Nerds mit Pickeln, die keine abkriegen? ;-)

    Im Ernst:
    Die GEMA mit dem iranischen Außenministerium auf eine Stufe stellen zu wollen ist seitens von Anonymous doch echt lachhaft. Das klingt in meinen Ohren nach der großen Beliebigkeit: Wir ballern alles, aber auch alles, nieder, was uns nicht gefällt - Verhältnismäigkeit spielt da keine Rolle.

    Anonymous ist kraft seiner (sehr losen) Struktur nicht transparent und nicht durch demokratische Prozesse steuerbar - mit anderen Worten: eine Diktatur, die sich der guten Sache verschrieben hat (wobei die "gute Sache" einzig nach eigenem Gutdünken bestimmt wird).

  • Marcel   20. Jun 2011   16:03 UhrAntworten

    Tja was soll man dazu sagen....
    Zwar finde ich die Art und Weise nicht ganz richtig aber im Prinzip ist es genau das was es ist, eine behinderung der Musikschaffenden.

    • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   20. Jun 2011   16:22 UhrAntworten

      Hallo!

      Ein Zitat aus dem Text: "Anonymous argumentiert, daß Musiker die frei verfügbaren Videos als kostenlose Werbung bräuchten."

      Mit klingt das zu sehr nach Verallgemeinerung seitens Anonymous - ich weiß nämlich nicght, ob ich wirklich _alle_ Musiker YouTube als Werbung brauchen oder wünschen. Den Beweis für diese Aussage ist Anonymous schuldig geblieben, wie es scheint.

      * * *

      Wie sieht denn Deiner Meinung nach die richtige Art und Weise aus?

  • mike   20. Jun 2011   16:59 UhrAntworten

    "Die GEMA versucht schon seit einiger Zeit, Lizenzabgaben von YouTube zu erzwingen"

    Richtig so! YouTube verdient Millionen und gibt NICHTS an die Künstler ab. NICHTS. Angeblich gehen alle Einnahmen fürs Betreiben der Server drauf.... wer's glaubt!!!

    • Carlos (delamar)   20. Jun 2011   17:53 UhrAntworten

      Wenn ich da mal kurz einhaken dürfte mit einigen Überlegungen:

      Bevor der Deal mit der GEMA geplatzt ist, weil sie zu viel Geld gefordert hat, bekamen die Künstler Geld. Die GEMA hat dann entschieden, wer wie viel Geld gibt.
      Im Gegenzug für die Werbeleistung, den Serverplatz und die Dienstleistung könnte YouTube ja auch den Labels und Künstlern bzw. allen, die kommerziell YouTube verwenden, Geld abknöpfen. Tun sie aber nicht.

      Was mich angeht, fände ich es absolut fair, wenn die Labels mal für ihre Kanäle zahlen :)

  • Jaj Jay   20. Jun 2011   18:18 UhrAntworten

    Ein Musiker der über das verkaufen seiner Musik, in Form von Tonträgern etc., Geld verdienen möchte tut mit Leid...Die GEMA ist somit ein Auslaufmodell, ich finde es gut.

  • Michel Siebert   20. Jun 2011   18:22 UhrAntworten

    vielleicht thema heute abend, wenn das von der zeit passt ? fänd ich sehr interessant!

  • Friedhelm Ruppert   20. Jun 2011   19:36 UhrAntworten

    muss.... finds auch mal wieder an der Zeit... Vor allem weil ich die mills brothers aus "Mafia1 soundtrack" mal wieder wegen GEMA+SME nicht anhören durfte :(
    Youtube sollte kostenlos sein, die Werbeclips sind jedoch zu verdammen!

  • DiVersion   20. Jun 2011   20:04 UhrAntworten

    Ein trauriges Bild das die Musik-, bzw. Kulturindustrie erneut hinterlässt...
    Nicht erst seitdem die Krise zum wahrscheinlich meistbenutzten Wort in der Politik geworden ist, beschäftigt sich Kunst permanent mit scheinbar nicht einlösbaren Träumen, Wünschen, dem täglichen Scheitern in einer grauenhaften Welt und den Möglichkeiten der Utopie, so stehen ihr auf der anderen Seite, ihre eigenen Produzenten und Akteure (selbsternannte "Kulturschaffende" oder "digitale Bohème") im Weg. Statt den durch Kunst versprochenen Traum real werden zu lassen und das falsche Ganze von Grund auf zu verändern, werden neue Möglichkeiten der Kontrolle & Normierung gefordert.
    Es ist mir selbstverständlich klar, dass solange wir fetischisiert in Formen wie Tausch, Wert & Geld denken, wir keine andere Wahl haben als "unseren" Teil vom Kuchen zu fordern; doch kann es nicht darum gehen ein durch Menschen konstruiertes Hirngespinnst über diesen selbst zu stellen (Das sollte spätestens seit dem Sieg der Rationalität & Naturwissenschaften über die Religion klar sein und darf keinen Halt vor Gesellschaftssystemen machen, die nicht das Wohl aller Menschen im Sinn hat.):
    Wir wollen kein Stück vom Kuchen, sondern die ganze Bäckerei.

    Dies ist keineswegs eine Position, die sich positiv auf eine Gruppierung, wie "Anonymous" beruft. Im Mittelpunkt einer Kritik an "Anonymous" sollte jedoch nicht ihr "undemokratisches" Verhalten stehen, sondern ihre Inhalte, welche tatsächlich recht platt sind, da sie keinerlei Alternativen für die Künstler_innen bieten können, die die derzeitige Situation verbessern würde.

    Jedoch sollte eines klar sein:
    Copyright, Kapitalismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Urheberrechte, Nationalstaatlichkeit, sog. "Demokratie" etc. stehen in einem massiven Konflikt mit einer Welt deren Anforderungen andere sind.
    Wir leben in einer Welt in die durch viele Krisen durchzogen ist:
    Staatskrisen in Lybien, Antisemitische/Antizionistische Pogrome und Hetzen durch Iran & "Palästina", weltweite Wirtschaftskrise, Atomkrise, Umweltkrise, sowie eine Krise der Kulturindustrie, um nur einige zu nennen.
    Die Globalisierung, digitale Vernetzung durchs Internet, modernisierte & technologisierte Produktionsprozesse sind wunderbare Produkte des Kapitalismus, jedoch - so scheint es - steht dieser mittlerweile den selbstangestoßenen Prozess im Weg und ist unfähig zu tatsächlichem Cosmopolitismus, einem vernünftigen Umgang mit Mensch & Natur und der Möglichkeit zur freien Entfaltung jedes Subjektes zu einem Individuum.

    Nun mag mir gerne der Vorwurf gemacht werden, dass ich ein Utopist, ein Spinner oder Verrückter, ein verzweifelter Polit-Aktivist oder verblendeter Künstler wäre; doch dazu folgendes:
    - Vor ca. 200Jahren war die (parlamentarische) Demokratie für einen Großteil der Menschen nichtmal vorstellbar, und heutzutage ist die kapitalistische, parlamentarisch-demokratische Gesellschaftsordnung - für den "Otto Normal"-Mensch - das Maß aller Dinge geworden.
    - Doch ebenso unvorstellbar war das grauenhafteste Ereignis der Menschheitsgeschichte der Nationalsozialismus, als regressive Revolution vom kapitalistischen Alltag in die Barbarei. (Heutzutage wird dieses jedoch gern vergessen, schließlich ist es Geschichte und die deutsche Kunst hilft gerne bei der revisionistischen Aufarbeitung und der Hetze gegen Israel. Gut das Antisemitismus und Nationalismus/Patriotismus nur noch Geschichte sind...!)
    - Und auch die Soviet-Diktatur, Ché Guevara, oder sonstige vermeintliche Kommunisten/Sozialisten haben in der Geschichte gerne unter Beweis gestellt, wie wenig sie dazu in der Lage waren ihre eigenen Vorstellungen und Theorien umzusetzen und stattdessen getreu ihrer Sozialisation repressive Systeme erbaut.
    - An unsere hochgeachtete Demokratie und das faire Kapitalistische System:
    Obwohl alle Menschen zu viel arbeiten, werden andere Menschen arbeitslos.
    Obwohl wir in einer "Demokratie" leben, dürfen Menschenverachtende-Demonstrationen, wie die der Nazis stattfinden und werden von dem/der stereotypischen, deutschen Bundesbürger_in auch noch revisionistisch gedeckt und begleitet. (Siehe zum Beispiel die alljährlichen Demonstrationen in Dresden.)
    Obwohl es genügend Lebensmittel für alle Menschen auf der Welt gäbe, gibt es sog. "Verteilungsschwierigkeiten", weil die kostenlose Verteilung, aller von Menschen erzeugten Produkte gegen die kapitalistische Logik verstöße.

    Ich hoffe, das regt zum Nachdenken an...

  • Marc   20. Jun 2011   20:15 UhrAntworten

    Ähm ja, da ist Anonymus imho doch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Ausserdem wird in keinster Weise betrachtet, dass die GEMA und die Musikindustrie gar nicht voneinander zu trennen sind, denn die sogenannten ordentlichen Mitglieder, die alleine stimmberechtigt sind, also jene Musiker, die aufgrund ihrer Mediacontrol-Platzierungen ordentlich Asche machen, sind also diejenigen welche, die die Politik der GEMA entscheidend mitbestimmen. Die Raffgier der GEMA, betreffs youtube fusst also einzig und alleine auf der Raffgier der Musiker, die eh schon die dicke Kohle über die GEMA kassieren. Also bitte nicht das Klagelied "buhuuu youtube zahlt den Musikern nichts" anstimmen. Das ist ganz einfach ne hausgemachte Misere, in die sich die Musiker (wie gesagt, die stimmenerechtigten ordentlichen Mitglieder) selbst reingeritten haben. Nur zur Info, wer das so drin sitzt:
    Ordentliches Mitglied kann werden, wer mindestens fünf Jahre außerordentliches Mitglied war und in den letzten fünf Jahren ein Mindestaufkommen von EUR 30.677,51 erzielte. Das ordentliche Mitglied kann sich in sämtliche Entscheidungsorgane wählen lassen. Die ordentlichen Mitglieder stellen ca. fünf Prozent der Gesamtmitgliedzahl der GEMA dar.
    Die ganze Nummer geht also von den Herren Grönemeyer, Maffay, Seeed, Söhne Mannheims etc. aus
    Und dazu kommt, dass darunter vor allem mal wieder die kleinen GEMA-Mitglieder, die nicht stimmberechtigt sind, leiden müssen.

    • Felix Baarß (delamar)   20. Jun 2011   23:38 UhrAntworten

      Vielen Dank, Marc, sehr interessant. Immer gut, prägnante Informationen geliefert zu bekommen, wenn man in der Materie so unbedarft ist wie ich. Du hättest den Link, den Du über Deinem Namen im Kommentar gelegt hast, ruhig nochmal ausschreiben können - der Herr Michalke erklärt das sehr gut:

      http://www.rockthe.biz/media/MO/player6.php

  • Andreas   21. Jun 2011   09:33 UhrAntworten

    Der Angriff war in meinen Augen wohlverdient, und ich empinde das Diktat der GEMA in Sachen YouTube auch als Einschränkung meinerseits. Ich hätte als Musiker auch was dagegen mir vorschreiben zu lassen wie ich meine Musik bewerbe.

    Ich weiß sowieso nicht was einem die Mitgliedschaft in der GEMA bringen soll, da man, wenn man nicht zu den 10 großen gehört eh nur minimale Anteile von dem erhält was einem zusteht. Den Rest erhalten die sich selbst beweihräuchernden ordentlichen Mitglieder und die Mitarbeiter des Wasserkopfsystems GEMA, bei dem viel zu viele Mitarbeiter die Arbeit machen, die viel weniger mit einem effizienten System umsetzen könnten.

  • Dominik   21. Jun 2011   10:09 UhrAntworten

    Heißes Eisen. Die besten Argumente finde ich die von DiVersion und Marc.

    @ DiVersion Ich denke nicht, dass Du mit deiner Utopie als "Spinner" einuordnen bist. Was Du schilderst, ist wohl genau das, wo es letztendlich hingeht. Das wird nur noch ne Weile dauern. Aber ich sehe immer mehr Leute, die genau so argumentieren: Dass vielerorts die "Struktur" (die ja dem Menschen dienen sollte) über dem Menschen an sich steht. Das hat sich verselbsändigt und *darf* so nicht weitergehen.

    Das denken sich dann auch Gruppen wie "Anonymous" und greifen zu den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen (denn ordentliches GEMA-Mitglied werden, um da mitzureden, dürfte für die meisten keine Option sein). Andere haben Petitionen verfasst und unterschrieben – mit welchem Erfolg?

    Ich will ja nicht sagen, dass es richtig ist, zu illegalen Mitteln zu greifen. Aber was machen denn zB die USA, wenn ihnen in der Welt irgend etwas nicht passt? Halten die sich immer an die Regeln? Das Prinzip ist doch das selbe: Wir beobachten eine Entwicklung, die wir für falsch halten, und ohne ALLE zu fragen, die davon betroffen sind / sein könnten (was wahre Demokratie wäre), hauen wir einfach mit den verfügbaren Waffen dazwischen.

    Der Unterschied liegt in den ungleich höheren Schäden, die die "idealistische" Intervention der westlichen Welt in Ländern wie Afghanistan hinterlässt. Dagegen ist jeder Schaden, den Anonymous bisher angerichtet haben dürfte (also dass die GEMA zB ein paar Stunden lang keine Emails empfangen kann), doch lächerlich.

    Ich sehe dabei allerdings die Gefahr von Kollateralschäden:

    1. dass den Regierungen bzw. verschiedenen Lobbyisten aus der Industrie durch solche Aktionen eine Steilvorlage für noch mehr Online-Überwachung geliefert wird (war gerade in den letzten Tagen ein Thema in den Nachrichten), weil man ja die "lebenswichtige Infrastruktur" vor Cyberterroristen schützen müsse.

    Also zB die GEMA ;-)

    2. dass die GEMA die Kohle, die dabei evtl. verloren geht (Zahlen beliebig frisierbar), voraussichtlich bei den "außerordentlichen Mitgliedern" (Rockmusiker! delamar-Leser!) von den Vergütungen abzieht.

    Ob Anonymous das mit bedacht hat, darf bezweifelt werden.

    Immerhin wird die GEMA durch solche Aktionen ein weiteres Mal ins Scheinwerferlicht gezerrt. Vielleicht werden dadurch ja mehr Leute darauf aufmerksam, wie die GEMA arbeitet.

  • ArcticA   21. Jun 2011   11:29 UhrAntworten

    Anonymus hat meinen Zuspruch. Zumindest momentan.
    Gibt soviele unklare Faktoren momentan, um ein sinnvolles, ausgeglichenes Wertesystem zu ermöglichen.

    Es lässt sich nicht wirklich trennen, ab wann YouTubeChannels offizielle Werbemittel darstellen. U wenn Channels unter Firmennamen für Firmen laufen und die Firmen daher blechen sollen, wird es darauf hinauslauefen, dass sie sich als Privatpersonen "tarnen". Generell GEMA-pflichtige Musik sollte zwar bezahlt werden, aber da muss ein origineller ersonnenes Verfahren her, als für jedes angeklickte Video 12 cent zu verlangen.

    Wenn es beispielsweise Beschränkungen der Uploadzahl und Qualität für "free-Nutzung" gäbe, um kommerzielle Werbezwecke zu klassifizieren, würde sich das stark auf die Vielfalt und Attraktivität von YT auswirken. Ich sage das nur, weil ich ein Problem damit habe, dass nur gemapflichtige Erzeugnisse von Youtubeklicks profitieren können sollen. Soll YouTube das doch mit den Usern direkt abwickeln. (Wird bei erfolgreichen Channels ja auch gemacht)

    Musikvideos MÜSSEN auf YT als Werbemittel jedenfalls grundsätzlich für jeden zugänglich sein, ohne dass YT dafür von der GEMA ausgequetscht wird. Ich bin der letzte, der Musik zum Nulltarif raushauen will, aber es muss, WENN YT was zahlen muss, immerhin verhältnismäßig sein. Das ist ein Geben und nehmen. Andernfalls würden einfach keine mehr auf Youtube geuploadet werden und wem ist damit gedient?

    Abschließend nurnoch eins: Die GEMA ist mir eh ein Dorn im Auge. Damit meine ich natürlich nicht ihre Funktion ansich, sondern ihr unverhältnismäßiges Wirken bei Kleinveranstaltungen. Die GEMA macht immer Ärger, wenn sie kann und stellt absurde Rechnungen auf, gegen die man sich immer verteidigen muss.

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