Musikbusiness: 8 Charakteristika, die einen Profi von einem Amateur unterscheiden

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3 Tipps um im Musikbusiness aus der Masse herauszustechen

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8 Charakteristika, die einen Profi von einem Amateur im Musikbusiness unterscheiden

Klar, im engeren Sinne ist nur der ein Profi, der auch sein Geld mit dem Musik machen verdient. Aber Amateur zu sein muss ja nicht heissen, dass man ein professionelles Verhalten an den Tag legen könnte. Viele junge und angehende Musiker bzw. Produzenten scheinen sich gerne mal von den Meldungen aus dem Boulevard blenden zu lassen: Grosse Vorbilder, die sich nicht zu benehmen wissen und ihre Starallüren voll ausleben.

Ein Profi…

  1. …ist immer pünktlich.
    Zeit ist Geld und das weiss ein professioneller Musiker natürlich. Genau wie ein guter Geschäftsmann wird er in der Regel einige Minuten früher als benötigt erscheinen und anrufen, falls es doch mal später werden sollte.

  2. …ist voller Respekt für andere.
    Er behandelt seine Mitmusiker und andere Kollegen/Mitarbeiter freundlich und weiss, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist.

  3. …ist offen für neue Ideen.
    Ein echter Profi nimmt die Ideen anderer Mitmusiker auf und probiert Dinge lieber aus als sie einfach ohne weitere Gedanken zu verwerfen. Man weiss nie, wann eine schräge Idee genau die richtige Lösung sein wird.

  4. …ist auf die Musik fokussiert.
    Statt immer nur an den eigenen Part und sich selbst zu denken, achtet ein professioneller Musiker oder Produzent immer darauf, dass die Musik gewinnt. Entscheidungen werden im Sinne der Band, des Songs oder der Komposition getroffen.

  5. …ist offen für Kritik.
    Er nimmt konstruktive Kritik nicht persönlich, sondern überprüft, ob sich daraus etwas für die Musik ableiten oder lernen lässt.

  6. …weiss, kann Fehler zugeben.
    Und er kann mit den Konsequenzen leben, denn er weiss, dass alle Menschen Fehler machen.

  7. …weiss, wann Partyzeit ist.
    Während der Arbeit trinken Profis nicht und sie nehmen auch keine Drogen, sondern sind zu 100% auf die Musik konzentriert. Für die Party ist auch nach erledigter Arbeit genügend Zeit.

  8. …weiss, dass sein Publikum sein Kapital ist.
    Ein Profi versteht, dass er sein Publikum unterhalten muss und dass er auf sein Publikum angewiesen ist.

Und wie bist Du in deinem Musikmachen?

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Lesermeinungen (12)

zu 'Musikbusiness: 8 Charakteristika, die einen Profi von einem Amateur unterscheiden'

  • steinklopfer   05. Jan 2012   08:58 UhrAntworten

    Haha...typisch delamar
    Am tag, an welchem die neue MPC gezeigt wird, erkennt Carlos, dass ein professioneller Musiker am fehlenden Drogenmissbrauch erkannt werden kann. Schwach.

    • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   05. Jan 2012   17:32 UhrAntworten

      Hallo!

      Äh...was hat denn eine MPC mit Drogenkonsum unter Musikern zu tun?

    • Moritz Schleiffelder   05. Jan 2012   19:50 UhrAntworten

      Ich muss Thomas hier absolut recht geben. Eine neue MPC hat definitiv nichts mit den Unterschieden zwischen einem Profi- und Amateur-Musiker zutun.

      Ausserdem lässt sich so ein Artikel jederzeit veröffentlichen. Selbst an einem Tag wie diesen :-)

      Die hier aufgezählten Unterscheide sind direkt auf den Punkt gebracht, ohne abzuschweifen. Das ist typisch delamar!

    • Carlos San Segundo (delamar)   08. Jan 2012   16:47 UhrAntworten

      Danke für deine Meinung, leider sprichst Du in Rätseln. Magst Du uns aufklären oder reicht es dir einfach das Moppern so stehen zu lassen?

  • Rudbert   05. Jan 2012   09:34 UhrAntworten

    Wohl war! Ich möchte noch gern hinzufügen, dass er Geschäftsmann ist und er seinen Preis und Wert kennt und sich nicht scheut diesen einzufordern.

  • Dave   05. Jan 2012   11:20 UhrAntworten

    Sehr wichtige Punkte :) !! Eigentlich sollten die meisten Musiker das hier ausdrucken und aufhängen!

  • Bene Audia   05. Jan 2012   11:54 UhrAntworten

    ich kenne keinen Musiker der Pünktlich ist XD

  • Nils   05. Jan 2012   12:11 UhrAntworten

    ...kann nicht nur spielen, sondern kennt sich mit seinem Instrument aus und kann daher mit technischen Problemen konstruktiv umgehen.

    Der Punkt mit dem Drogenmissbrauch ist schwierig, was machen wir denn mit Leuten wie Ray Charles oder Steve Gadd? Sind / waren die Amateure?

  • ArcticA   05. Jan 2012   18:53 UhrAntworten

    Pünktlichkeit wird überschätzt. Wenn das alle wüssten u sich danach richten würden, wäre ich auch nicht immer zu spät! :)

    Aber ansonsten ist "Profi" eine Bezeichnung, die sich mMn nicht so detailiert pauschalisiert festmachen lässt. U schon garnicht stellvertretend für alle Gebiete mit jeweils verschiedenen Schwerpunkten.

    Ein Profi muss auf Anforderung berechenbare Leistung erbringen können, sofern er Dienstleister ist - nicht mehr u nicht weniger.
    Ein Quallenforscher kann auch Profi auf seinem Gebiet sein, nur braucht man für diesen Titel auch immer Vergleichspersonen, die eindeutig "weniger drauf haben", ansonsten ist er nichts wert u besagter Quallenforscher muss sicherlich nicht immer u überall pünktlich den Schwarm erreichen, damit er "staatlich anerkannter Profi ist sein kann".

  • Kurt   06. Jan 2012   08:33 UhrAntworten

    Sehr schwieriges Thema. Professioneller Musiker ist man ja auf jeden Fall wenn man gut und nur davon leben kann. Das bedeutet aber noch lange nicht das man gut ist.Ich kenne aber sehr gute Musiker die davon nicht leben können, sind die unprofessionell? Ist aber in jedem Beruf so. Ich arbeite hauptberuflich in der technischen Ausbildung. Alle meine Kollegen sind
    "professionelle" Ausbilder, aber fragt mal die Azubis.
    Und es gibt ja nun mal viele Musikergrößen die schon lange mit Drogen leben und ich glaube nicht das die bei der Arbeit, also sprich z.B. im Studio immer clean sind. Machen aber geniale Musik und die Ergebnisse sind perfekt. Sind die unprofessionell? Das soll jetzt keine Hymne auf Drogen sein aber ich zweifele schon ob man daran eine mangelnde Professionalität erkennen kann.
    Anders wird es wenn Konzerte abgesagt werden müssen oder Auftritte bis zur Peinlichkeit versiebt bzw. Studiotermine nicht eingehalten werden. Das ist ohne Diskussionen unprofessionell

  • Miori   06. Jan 2012   23:06 UhrAntworten

    Ich finde diese Punkte sehr zutreffend. Ich kenne kaum Musiker die unpünktlich sind, allerdings verdienen die auch ihr Geld damit. Bei Hobbymusikern sieht das natürlich anders aus, da hängt ja auch kaum was von ab. Was Drogen angeht reagiere ich ohnehin empfindlich, aber mal im ernst ich tue mich schwer damit einen Musiker ernst zunehmen wenn dieser unter Drogeneinfluss steht. Ist man denn wirklich ein Profi sobald man davon lebt? Nein, und drogen, zuspät kommen, respektloses verhalten all das ist Unprofessionell egal ob man nun eine anerkannte größe ist oder nicht.

  • RainerG   21. Jan 2016   11:09 UhrAntworten

    Noch ganz allgemein:
    Der Profi unterscheidet sich vom Amateur auch dadurch, daß er seine Grenzen kennt (sowohl die seines Equipments, als auch seiner Fachkenntnisse), während sich Laien und Amateure häufig auf die abenteuerlichsten Dinge einlassen die sie nicht beherrschen und die ohne solide Fachkenntnis und langjährige Praxiserfahrung nur laienhafte Ergebnisse hervor bringen.

    MfG
    RainerG

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