12 Euro für 1 Mio Streams: Warum es besser ist, T-Shirts zu verkaufen

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T-Shirts verkaufen ist einträglicher als Musik zu verkaufen – oder?

Bringen wir als erstes Mal die Fakten auf den Tisch. Der Song „Low“ des Künstlers David Lowery wurde über 1.159.000 Male auf dem beliebten US-Streamingdienst Pandora gespielt, der in Deutschland übrigens nicht verfügbar ist. Als Songwriter hat der Künstler dafür 16,89 US$, also umgerechnet etwa 12,28 Euro erhalten. Wie er selbst nicht ganz ernst gemeint auf seinem Blog schreibt, sei das weniger als der Umsatz beim Verkauf eines T-Shirts (das träfe nämlich nur auf die Premiumvariante zu).

Natürlich geht es im ursprünglichen Beitrag des Künstlers darum, die üblen Verhältnisse anzuprangern und darauf hinzuweisen, dass Künstler zu wenig Geld von Pandora erhielten für ihre Arbeit. Und ich habe Verständnis dafür, denn die Relation ist im ersten Moment doch erschreckend. Stein des Anstoßes könnte auch sein, dass der Anbieter des Dienstes in Kürze um eine Verringerung der Abgaben vor dem amerikanischen Kongress plädieren möchte. Am Rand bemerkt sei noch, dass in den USA die Raten für das Streaming von der Regierung festgelegt werden. Das mag Künstlern in den USA seltsam vorkommen, angesichts der andauernden Fehde zwischen YouTube und der GEMA würden hiesige Künstler das vielleicht sogar bevorzugen.

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Streaming Dienste: der Anfang vom Ende?

Bevor alle anfangen zu moppern…

Ja, ich finde es erschreckend, wie wenig Geld da fließt. Aber lassen wir uns mal nicht von den schlichten Zahlen beeindrucken und beginnen mal etwas zu hinterfragen. Ein Blick auf die vom Künstler hochgeladenen Abrechnungen zeigt, dass ihm lediglich 40% der Tantiemen zustehen. Das bedeutet, dass de facto 42,23 US$ ausgespielt wurden. Davon wird man zwar auch nicht reich, aber da muss es schon ein Hoodie sein, da reicht das T-Shirt nicht mehr. Pandora zahlt also 0,036 US$ pro 1.000 Plays.

Ebenfalls aus den Dokumenten zu entnehmen ist, dass die weltweit größte Videoplattform YouTube sogar etwas weniger auszahlt: Hier werden etwa 0,032 US$ pro 1.000 Plays fällig. Besser sieht es da schon bei Spotify aus. Hier kommen Künstler auf etwa 0,26 US$ pro 1.000 Plays. Da wird niemand reich von, aber das liegt schon wesentlich höher.

Interessant wird es aber erst im Vergleich zu terrestrischem Radio. Hier kam der Song im selben Zeitraum auf 18.797 Plays und 1.373,78 US$ Ausschüttung (40%), was umgerechnet etwa 180,76 US$ pro 1.000 Plays bedeutet.

Die hier genannten Zahlen betreffen im Übrigen nur die Tantiemen für die Songwriter. Die Streaming-Dienste zahlen nämlich deutlich mehr als das hier aufgeführte Entgelt an die Interpreten eines Songs und auch der Teil für das Label darf nicht unterschlagen werden.

 

Streaming als Revolution oder Milchmädchenrechnung?

Was ich mich frage: Wie viele der Plays haben eine direkte Folgeaktion nach sich gezogen? Wie viele Gigs entstehen als direkte Folge der Werbewirkung der vielen Plays? Wie viele Verkäufe ergeben sich daraus im physischen Tonträgerhandel? Oder beim Merchandise? Wir können nur Mutmaßungen anstellen, aber das soll uns nicht davon abhalten mal eine Milchmädchenrechnung als Diskussionsgrundlage aufzustellen.

Wenn wir einfach mal (willkürlich) annehmen, dass alle 10.000 Plays sich ein neuer Fan für den Künstler erwärmt und daraufhin ein Konzert besucht, eine CD sowie Merchandise kauft, dann ergeben sich folgende (rein spekulative) Werte.

Terrestrisches Radio: 2 neue Fans.
Pandora: 115 neue Fans.

Setzen wir einen fiktiven Customer Lifetime Value von etwa 170,00 US$ an (wie er laut den Kollegen von Music Think Tank oder dieser Studie nicht unwahrscheinlich sein dürfte) so würde das folgende Mehreinnahmen nach sich ziehen:

Terrestrisches Radio: 2 * 170 US$ = 340,00 US$
Terrestrisches Radio: Reichweite * 170 US$ = ??? US$
Pandora: 115 * 170 US$ = 19.550,00 US$

Bereits zwanzig neue Fans würden reichen, um nachträglich so viele Mehreinnahmen zu generieren, dass sie die Differenz zwischen terrestrischem und Internetradio wettmachen könnte. Es muss jeder selbst entscheiden, ob er die über 1 Million Plays als Marketing im weitesten Sinn werten möchte. Ich für meinen Teil habe meine eigene Lösung.

Update:

Vielen Dank an unsere Leser Polyaural und Norman Pribil, die in den Kommentaren einen Denkfehler herausarbeiten, der mir gestern Nacht unterlaufen ist. Die Plays im terrestrischen Radio erreichen natürlich mehr als die vormals zitierten fast 19.000 Nutzer. Jedes Radio hat eine gewisse Reichweite, die vom Sender und der Sendezeit abhängt. Insofern liegt die tatsächliche Reichweite ungleich höher und macht damit meinen Vergleich noch spekulativer.

Was jedoch bleibt, ist die Tatsache, dass die über 1 Million Plays neue Fans generieren können, die Umsatz machen. Ebenso nachtragen wollte ich, dass das Radio zwar viele Leute erreicht, die meisten sich aber nur im Hintergrund von der Musik berieseln lassen. Ich möchte vermuten, dass bei den Streaming-Angeboten wesentlich mehr Nutzer aktiv zuhören.

Wie denkst Du über die Entlohnung der Künstler durch Streamingdienste und YouTube? Abzocke oder Marketing?

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Lesermeinungen (23)

zu '12 Euro für 1 Mio Streams: Warum es besser ist, T-Shirts zu verkaufen'

  • Felix   27. Jun 2013   08:53 UhrAntworten

    guter beitrag!
    dachte immer spotify zahlt am wenigsten.

    und verrätst du uns deine lösung?

  • colophon   27. Jun 2013   09:09 UhrAntworten

    Ich finde es gut, DInge ausprobieren zu dürfen bevor ich sie kaufe. Und bei Musik braucht das auch manchmal mehr als ein paar Stunden Hören. Ich weiß nicht ob illegale Downloads und Streamingangebote Künstler jetzt benachteiligen oder nicht - aber ich finde es sehr gut, dass die Consumer m.A.n. immer mehr erkennen, dass sie entscheiden können ob sie einen Künstler unterstützen - denn damit steht die Frage nach dem Wert der Musik immer mehr im Raum. Finde ich einen großen Fortschritt.

  • Timo Jan Knoll   27. Jun 2013   09:16 UhrAntworten

    Auf Basis diesem Artikels würde ich jetzt behaupten es ist nicht das Gold im Netz seine Tracks präsentieren. Aber als großes und ganzes kann man wenn man will dieses als weitere Möglichkeit nutzen seine Musik bekannt zu machen.
    Also alles zusammen genommen, Shirt - Verkäufe, CD, Interviews, Konzerte, jegliche andere Möglichkeit nutzen um an Ende auf vielen Plattformen/Präsentatsionsmöglichkeiten vertreten zu sein.
    An vielen Fronten kämpfen. Es läuft eben nicht mehr so wie vor 20 - 30 - 40 Jahren.
    Herr San Segundo was ist deine Lösung ?

  • polyaural   27. Jun 2013   09:22 UhrAntworten

    Ich hätte da gerne mal ein Problem:

    Ist im terrestischem Radio das Stück 18.797 gespielt worden, oder hat es 18.797 Menschen erreicht? Ich denke, es ist 18.000 mal gespielt worden, oder?

    Ist im Stream das Stück 1.159.000 gespielt worden, oder hat es 1.159.000 Streamingempfänger erreicht? Ich schätze, es handelt sich dabei um einzelne Streamingempfänger, oder?

    Wenn das Stück also im terrestischen Radio 18.797 gespielt wurde (was ich für viel halte), und dabei jedes mal 500.000* Menschen erreichte, dann entspricht das in etwa 9 Milliarden Hörereignisse.

    Aber selbst wenn, die Zahlen spiegeln ja nicht einzelne Personen wieder die das Stück exakt ein mal hörten. Ein Teenager-Fan dudelt den Track mindestens 30 mal rauf und runter. Pro Tag! Radioempfänger hören zwar das Stück (auch mehrmals), aber sie registrieren ihn nicht unbedingt als Kaufimpuls.

    Das ist alle nicht ganz einfach. Nehmen wir der Einfachheit halber einfach mal an, das ein Stück im Stream 1.000.000 geladen wurde. Das entspricht (wenn man meine unzulässige Halbierung erlaubt) zwei Ausstrahlungen auf WDR 2 im Zeitraum zwischen 6 und 18 Uhr.

    Kann hier wer sagen was der Songwriter (!) für diesen Airplay erhält?

    _____________

    * Auf WDR 2 werden durchschnittlich in einer Stunde etwa 1.000.000 Hörer erreicht. Ich habe den Wert mal großzügig halbiert.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/WDR_2#Programmprofil

  • André Friedrichs   27. Jun 2013   08:51 UhrAntworten

    Und das ...;)

    http://theunderstatement.com/post/53867665082/pandora-pays-far-more-than-16-dollars

  • Erik Nixon   27. Jun 2013   10:05 UhrAntworten

    Zudem frage ich mich dann auch immer: Wie viele von denen, die da gestreamt haben, hätten denn wohl Geld dafür bezahlt, den Song zu hören, wenn es die Möglichkeit des Streamings gar nicht gegeben hätte?
    Hätten sie den Song bei iTunes gekauft oder doch eher von Freunden oder gewissen Seiten umsonst besorgt?

  • Paul Schulz   27. Jun 2013   10:06 UhrAntworten

    Ganz zu schweigen davon, wieviel Aufmerksamkeit er jetzt durch solche Meldungen "weltweit" bekommt. :D

  • Norman Pribil   27. Jun 2013   10:35 UhrAntworten

    Also eine Sache wurde komplett falsch durchdacht. Ihr habt die Radio Plays so berechnet, als würde bei jedem Radio Play auch nur eine einzige Person zuhören. Das verfälscht die Rechnung so stark, dass sie praktisch komplett keine Aussagekraft mehr hat. 18797 Radio Plays haben nach der Rechnung zu 2 Fans geführt, das kann absolut nicht hinkommen.

  • Tommi   27. Jun 2013   11:38 UhrAntworten

    Sehr interessanter Artikel und wenn man die nackten Zahlen betrachtet... ernüchternd!
    Aber ich gebe da Norman und Polyaural absolut recht... die Rechnung bezüglich terrestrischem Radio, der erreichten Hörerschaft und damit verbundener "Fangenerierung" ist natürlich mehr als fragwürdig. Aber vielleicht gibt es im Land der unbegrenzten Dämlichkeiten ja tatsächlich echte private Radiosender ;). Bill Gates hat bestimmt einen... nur für sich ganz allein ;).

  • Egon Schmidt   27. Jun 2013   11:49 UhrAntworten

    Musik ist entweder:
    Kommerz oder was für's Herz

    Beides zusammen geht (meiner Meinung nach) Nicht !!!

  • Gilbert Schwarz   27. Jun 2013   12:10 UhrAntworten

    ich warte noch auf deine Lösung, Carlos, oder hab ich da was überlesen? ;)

  • Carlos San Segundo   27. Jun 2013   12:51 UhrAntworten

    Ich habe vorhin den Artikel mal mit einem Update versehen. Gestern Nacht hatte ich leider übersen, was Polyaural und Norman Pribil schon richtig festgestellt haben...ein Radiosender erreicht viele Leute über einen Play. Damit wankt natürlich auch meine etwas provozierende Milchmädchenrechnung ;)

  • Michael   27. Jun 2013   12:52 UhrAntworten

    That's life

  • Mark   27. Jun 2013   13:25 UhrAntworten

    @Gilbert Schwarz

    bzgl. "ich warte noch auf deine Lösung, Carlos, oder hab ich da was überlesen?"

    Wie weit ist unsere Gesellschaft eigtl. gekommen? Muß denn heutzutage alles eine Lösung enthalten? Darf sich nicht mehr kritisch zu einem Thema geäußert werden, wenn man nicht auch eine Lösung parat hat? Lohnt sich ein neuer Gedankenimpuls nicht mehr? Ist es nicht ein ansporn für jeden sich tiefer und sachlicher eine eigene Meinung zu bilden? Kann unsere Gesellschaft nur noch Fertigfutter und "Fertigmeinungen" konsumieren? Hat Google, Fratzenbuch und zwitschi zwatschi unserere Intelligenz schon völlig veröden lassen?

    Danke an den Autor

    • polyaural   27. Jun 2013   17:08 UhrAntworten

      Carlos schrieb als letzten Satz seines Artikels: „Ich für meinen Teil habe meine eigene Lösung.“

      Mark, bei aller berechtigten Gesellschaftskritik finde ich es durchaus fair nach Carlos' Lösung zu fragen. Ich bin auch gespannt darauf …

  • hm   27. Jun 2013   13:52 UhrAntworten

    "Pandora zahlt also 0,036 US$ pro 1.000 Plays."

    Dann kann der Typ gleich seine Musik zum kostenlosen Download auf Uploaded.net hochladen, die zahlen immerhin bis zu 30 Euro für 1000 Downloads.

    "Ebenfalls aus den Dokumenten zu entnehmen ist, dass die weltweit größte Videoplattform YouTube sogar etwas weniger auszahlt: Hier werden etwa 0,032 US$ pro 1.000 Plays fällig."

    Seit wann zahlt YouTube was direkt pro Play aus? Oder wurde hier Durchschnitt der Monetarisierung durch Werbung genommen?

  • hm   27. Jun 2013   17:44 UhrAntworten

    "Während des ersten Jahres von iTunes Radio wird Apple einem Label für jedes Abspielen eines Songs 0,13 Cents zahlen, außerdem 15 Prozent der Werbeeinnahmen"

    na das klingt doch schon mal superduper oder? :)

    • Dj Erosol   28. Jun 2013   15:09 UhrAntworten

      Das ist aber der Betrag den der Rechte Verwerter bekommt. Bei Künstler selbst kommt wieder weniger an.

      Laut Heise.de zahlt Pandora angeblich 0,12 Cent an indi Labels (http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iTunes-Radio-Apple-nennt-Lizenzgebuehren-fuer-unabhaengige-Labels-1897670.html). Wieviel dann wirklich bei Künstler ankommt ist wieder eine andere Frage.

      PS: Sind die 12,28 Euro von David Lowery eigentlich schon versteuert ;-)

  • Kornelius Hermann   27. Jun 2013   21:11 UhrAntworten

    Die Entwicklung als Realität akzeptieren und sein Marketing darauf ausrichten ist die eine (vernünftige) Sache.

    Dass Musik mittlerweile aber offenbar keinen Eigenwert mehr besitzt, also als eigenes Produkt nicht mehr anständig vergütbar ist, finde ich schade.
    Oft hört man von Menschen: "Ich kaufe keine CDs, aber ich gehe auf Konzerte und kaufe T-Shirts."

    Als ob das eine etwas mit dem anderen zu tun hat...

  • kauzi   01. Jul 2013   12:16 UhrAntworten

    Zu dem Thema gibts auch einen interessanten Bericht von on3 (BR). Da legt eine Indieband offen, wieviel sie mit CD, Downloads und Streaming verdienen:
    http://www.br.de/puls/musik/aktuell/on3-schaut-bodi-bill-in-die-geldboerse-je-digitaler-desto-aermer-100.html

  • Andi   03. Jul 2013   10:57 UhrAntworten

    Was das Airplay beim ARD angeht:

    Quelle: http://niveau-ist-keine-creme.de/?p=1583#fn-1583-2

    Die Frage, was man für Radio-Airplay an GEMA-Tantiemen erhält, habe ich in den letzten Jahren mehrfach beantworten müssen, deswegen jetzt hier auch mal öffentlich. Die Formel dafür lautet “Sendedauer x Punktbewertung x Senderkoeffizient x Minutenwert x Anteil”. Sendedauer ist die Zeit, die der Song wirklich gesendet wurde. Die Punktebewertung richtet sich nach der Art der Musik, für Popmusik ist es “1″, bei klassischer Musik – bei der man von höherem kompositorischem Aufwand ausgeht – ist sie je nach Werk höher. Der Senderkoeffizient richtet sich nach der Hörerzahl des Senders, für ARD-Programme gilt einfachheitshalber eine “1″. Bleibt der Minutenwert, der jedes Jahr neu anhand der GEMA-Einnahmen berechnet wird und der Anteil des Urhebers am Werk. In den meisten Fällen: Komponist 5/12, Textdichter 3/12 und Verlag 4/12. Standard-Rechenbeispiel der GEMA: “Für die dreiminütige Ausstrahlung eines textierten und verlegten Werkes mit Punktbewertung 1 in einer Sendeanstalt der ARD (z.B. Bayerischer Rundfunk) ergab sich somit für den Komponisten im Geschäftsjahr 2010 (zur Abrechnung am 01.07.2011) folgende Ausschüttung in der Sparte R:
    3 x 1 x 1 x EUR 2,7581 x 5/12 = EUR 3,45
    (=> EUR 8,27 für alle Berechtigten)”. Wer’s ausführlicher wissen möchte, dem empfehle ich diese Ausgabe von ‘GEMA-Wissen’. ↩

    • polyaural   03. Jul 2013   12:13 UhrAntworten

      Danke!

  • D’oh   01. Nov 2013   11:29 UhrAntworten

    Ahoi zusammen

    Habe selber beruflich mit der Musikvermarktung zu tun, und ich muss gestehen, dass ich mich immer mehr mit den Streaming-Diensten anfreunde. Denn...

    ...Songs, die sich durch Spotify verbreiten, steigen meist auch rapide in den regulären Verkaufscharts. Gibt in Deutschland einige Beispiele.. International könnte man z.B. "Lorde" nehmen - die kannte vor ihrem Spotify-Raketenstart kaum jemand. Und by the way, es sind oftmals die Künstler, die NICHT oft gespielt werden, die sich über zu kleine Streaming-Einnahmen beschweren. Das ist halt leider der Markt, wäre bei "herkömmlichen" Verkäufen ja nicht anders. ;-)

    ...Spotify - und natürlich auch andere Streaming-Dienste - richten sich zum allergrössten Teil an eine Zielgruppe, die bis dahin komplett verloren war, also so gut wie NIE CDs oder digitale Produkte gekauft hat. Streaming ist ein Weg, eine Generation dazu zu bringen, Musik wieder mehr wert zu schätzen und dafür zu bezahlen. (sogar mehr bezahlen pro Jahr als der durchschnittliche Musikkonsument!) Das sollte man in meinen Augen nicht vergessen.

    Klar, es ist eine sehr "Industrielle" Ansicht, die ich hier einwerfe. Ich bin selber auch ein kleiner Musikfreak und betrachte Musik immer noch viel lieber als (die allerschönste) Kunstform, denn als "Ware" - aber die Artists, die sich über Spotify beschweren, tun es ja auch nicht wirklich aus künstlerischer Sicht. ;-)

    An der Stelle: Danke an's ganze Delamar-Team! Weiter so, die Seite ist echt der Hammer...

    Grüsse!

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