11 Wege um Geld mit Musik zu verdienen
Ich hatte gerade ein kurzes Brainstorming mit einem Kumpel über verschiedene Wege, um als Musiker ohne Plattendeal Geld mit eigener Musik zu verdienen.
11 Wege um Geld mit Musik zu verdienen
Also hier sind sie:
- Auf Tour gehen
- Eigene Musik verkaufen auf der Webseite, iTunes usw.
- Songwriting für andere Künstler und Bands
- Musikproduktion für die Medien, z.B. Werbung
- Klingeltöne für Handys komponieren
- Eigene Musik in Film und Fernsehen platzieren
- Bezahlter Zugang zum Web-Archiv mit einer kompletten Sammlung von Musik der Band bis hin zu Ideen und Entwürfen
- Spenden-Button auf der Webseite
- Musikunterricht geben bzw. Material für Schulen zum Unterrichten von Musik bereitstellen
- Remixe anderer Künstler anfertigen
- Remixe eigener Songs von anderen Künstlern anfertigen lassen und 50/50 machen
Habt Ihr noch einen Tipp zum Geld verdienen mit Musik?
Mehr zum Thema:
Lesermeinungen (41)
zu '11 Wege um Geld mit Musik zu verdienen'
Sag uns deine Meinung!
08. Apr 2008 | 19:32 Uhr
coole ideen!! 7. ist ja mal hammerkreativ…sowas wie samples produzieren und die auf der bezahlseite anbieten. da muss man sich aber auch erst mal nen namen machen….*grübel*
08. Apr 2008 | 20:22 Uhr
Mir ist gerade noch einer eingefallen: Einen Musikladen auf machen!
Gruß an Olaf!
08. Apr 2008 | 21:05 Uhr
Und ein weiteres mal zeigt delamar.de dass die Jungs hier nicht nur im Bereich der “Berichterstattung”, der Technik und des recordings bzw. masterings super tolle arbeit leisten sondern immer wieder gute Tipps abliefern die jeden Musiker oder die die es werden wollen interessieren könnten. Danke an dieser Stelle!
08. Apr 2008 | 22:44 Uhr
“Standing in the Shadows of Motown” kucken, lernen wer die “Funk Brothers” waren, sich begeistern lassen, sich inspirieren lassen und heraus finden worum es bei Musik wirklich geht und warum man mit bedingungsloser Hingabe zur Musik immer einen Weg finden wird.
08. Apr 2008 | 23:22 Uhr
@Ken
Vielleicht kannst Du uns einen kurzen Abriss geben?
09. Apr 2008 | 00:11 Uhr
zu 2.)
in deutschland wird über 80 % der musik auf cds verkauft.
wie wärs also auch mit cds verkaufen?
siehe
Link
09. Apr 2008 | 01:04 Uhr
@ Ken Park: WORD!
wobei die Tipps sicherlich einen echt nicht zu vernachlässigendenTeil der ganzen Chausse ausmachen, dem man sich nicht grundsätzlich verschließen sollte. Auch wirklich gute, kreative und aus tiefster Überzeugung gemachte Musik muss irgendwie verkauft werden, wenn man davon leben will.
Und wenn man sich nicht komplett in die Marketingmaschine der etablierten Lables werfen lassen will, dann sind die oben genannten Tipps der alternative Weg durch die Eigenverantwortlichkeit.
Marc Weissenberger
09. Apr 2008 | 08:35 Uhr
Das fehlt noch in der Liste: Samples und/oder Synthesizer-Patches entwickeln und verkaufen
09. Apr 2008 | 08:37 Uhr
Zur Aufklärung: Die “Funk Brothers” sind eine Studioband die in den 60er/70er Jahren in der Detroit Era so ziemlich alle Titel des Motown Labels eingespielt haben. Die haben mehr No.1 Hits eingespielt als die Beatles, Elvis, Rolling Stones und die Beach Boys zusammen. Ohne dass sie ein Mensch kennt. Die Doku ist großartig und dokumentiert dass Leben von Musikern die ihren Weg gemacht haben.
Kann ich nur empfehlen. In der digitalen Welt verliert man manchmal so ein bisschen den eigentlich Grund zum Musik machen aus dem Auge – ohne diese negativ werten zu wollen. Der Film hat mich damals so n bissl wieder daran erinnert :)
09. Apr 2008 | 10:38 Uhr
Gute Ideen von Thomas und pogo. Anscheinend auch so offensichtlich, dass wir nicht darauf gekommen sind, danke!
@ken
Danke für die Zusammenfassung. Der Grund zum Musik machen bei mir ist derselbe, der mich nachts um 4h aufstehen lässt, um eine Idee festzuhalten. Ich denke das wird uns allen so gehen?
09. Apr 2008 | 13:33 Uhr
Es gibt noch andere Wege,
1. In der U/S/-Bahn , Metro oder der Fusgängerzone spielen.
2. Bei Jamendo anmelden und Spenden von zuhörern einsammeln.
3. Bei Portalen wie catooh Samples, Loops, Soundpresets usw. zum Verkauf anbieten.
4. Warteschleifenmusik komponieren
5. Musikkopositionen für private Videofilme (Hochzeiten usw. ) anbieten
6. Als Alleinunterhalter auftreten
7. Als Dozent div. Schulungen im Bereich Mixing, Mastering usw. geben
8. Webseite mit Unterrichtstutorials zu Musikinstrumenten betreiben.
9. Software wie Editoren für Synthesizer oä. entwickeln (wie Soundtower weil es von Korg keine gibt. Diese kosten um die 50 €)
10. VST Plugins entwickeln und verkaufen.
11. Mit der band in Kneipen auftreten.
Ich denke es gibt noch sehr viel mehr.
@off topic:
Ihr spricht so oft über Produktionen und Eure Musikideen usw. ich würde gerne mal was hören. Auf http://www.funatyc.magix.net/ könnt ihr euch ein paar Songs von mir anhören. Ich arbeite mit Samplitude und habe alle Instrumente selbst eingespielt. Ich betreibe es nur als Hobby und deshalb ist das auch nicht sehr hochprofessionell durcharrangiert und gemastert. Ich würde ganz gerne etwas von euch hören.
Viele Grüße,
marek
09. Apr 2008 | 18:04 Uhr
“9. Software wie Editoren für Synthesizer oä. entwickeln (wie Soundtower weil es von Korg keine gibt. Diese kosten um die 50 €)
10. VST Plugins entwickeln und verkaufen.”
Ich möchte hier entschieden wettern, da das a) nichts mit praktischer Musik zu tun hat und b) man Softwareentwicklung nun wirklich nicht unterschätzen sollte.
;)
Die andere Tipps kommen hin.
09. Apr 2008 | 18:31 Uhr
Also ich muss hier auch nochmal meinen Senf dazu geben und mich schon auf Ken’s Seite schlagen. Man muss unterscheiden, ob man sevierfertige Musikprodukte kreiert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gewisse solvente Käuferschaft erreicht (Alex Christensen “Du hast den geilsten Arsch der Welt”) oder ob man Musik als Kunst versteht, die um ihrer selbst Willen entsteht.
Und da hätten wir dann auch den berühmten Split zwischen Kunst und Kommerz. Die Diskussion hier geht gerade in zwei Richtungen:
a) Musik (im Sinne von Kunst) kreieren und sinnvoll vermarkten
b) Musik markt- und kundenorientiert zu produzieren
Einige Tipps treffen auf beide Punkte zu, einige nur auf den ein oder anderen.
Und damit mein Standpunkt dazu klar ist:
Ich würde mich eher erschiessen, als jemals meinen Namen und meine Kreativität hinter Tracks wie “Kuschel Schnuffe” oder ähnliches zu stellen.
Wohl dem, der damit keine Bauchschmerzen hat und ich gönne ihm oder ihr auch jeden Cent.
Beeindruckend sind dann die wenigen Ausnahmen, die sowohl künstlerisch als auch ökonomisch erfolgreich sind.
09. Apr 2008 | 23:23 Uhr
Wir haben die Diskussion idealistische vs. kommerzielle Aspekte von Musik und Projekten ja schon mehrmals gehabt…und ich selbst bekomme ein bisserl Bauchschmerzen, wenn man bestimmte Musik oder Musikstile einfach als weniger wertvoll / künstlerisch etc. ansieht, nur weil man selbst andere Präferenzen hat.
Musik ist am Ende Geschmackssache und was dem einen den Magen zusammenkrampfen lässt, empfindet der nächste als künstlerisch besonders gelungen und kann objektiv gesehen sogar ein Meisterwerk sein – auch wenn es 95% der Menschheit als Sch… ansieht.
09. Apr 2008 | 23:50 Uhr
Oder, wie der Franzose sagt: De gustas est non disputando :-)
12. Apr 2008 | 14:02 Uhr
Das ist Latein!
12. Apr 2008 | 17:03 Uhr
Mach Sachen!
14. Apr 2008 | 14:24 Uhr
Wenn ich mal die Frage in den Raum werfen darf. Wer verdient denn hier bereits mit Musik Geld ?
14. Apr 2008 | 14:58 Uhr
Ich nicht. Ich sehe es nur als Hobby an. Ich kann mich halt an meinem Synthesizer sehr gut entspannen. Ich habe auch nicht das nötige Equipment und die Zeit dazu um noch jemand im Musikbiz zu werden. Das Jobleben verschlingt heut zu tage das Privatleben fast gänzlich. Um kreativ zu sein benötigt mann Zeit und Ruhe zum nachdenken inspirieren. Und die fehlt mir. Für mich sollte Musik in ertsr Linie Spaß machen. Wenn sich dabei auch noch nebenbei der einer oder anderer Euro verdienen lässt ist es optimal. Ich möchte mich aber nicht hinsetzen und den Zwang spühren etwas produzieren zu müssen was unbedingt in die TOP TEN aufsteigen muss. Ich glaube heute ist es auch ein kleines Problem weil so viele denken damit geld verdienen zu können. Wenn mann Heute in den Strassen nachfragt was die Jugendlichen und jungen Heranwachsenden werden wollen antworten 80 % Popstar, Rapper, Gngsta, Modell usw. In der MAGIX Community z.b. nennt sich auch jeder zweiter DJ und jeder dritte Producer. Das ganze Musikbiz wird eh von großen Platenfirmen gesteuert. Es würde mich deshalb wundern wenn sich hier auch nur einer meldet der mehr als 300 € mit seiner Musik verdient hat.
LG Marek
14. Apr 2008 | 19:34 Uhr
Hallo.
Nettes Thema… Möglicherweise bin ich auch schon zu alt für diese Diskussion… ;)
Ich habe früher in einer Amateurband gelegentlich auch Bühnenauftritte mitgemacht. Man kann froh sein, wenn die Unkosten (Sprit & Co…) dabei rüber kommen. Schon das Equipment finanziert sich i.d.R. nicht.
Producer und DJ’s… ? Viele haben nicht die geringste Ahnung vom einfachsten Handwerkszeug… Ein Kaoss Pad befummeln oder zwei Platten gleichzeitig abdudeln hat doch nichts mit Musik machen zu tun… Sorry, aber jeder Entertainer der im Altersheim life auftritt kann mehr als das.
Bekannt werden ist heute dagegen viel einfacher wenn man will – und wirklich was kann… z.B. in YouTube oder anderen communities.
Plattenfirmen braucht man auch nicht mehr wirklich, man kann sich im Internet selber vermarkten… ja, wenn man was hat zum vermarkten…
Ohne Stress Musik machen? Das können vielleicht ein paar Top Stars, alle anderen rennen sich die Hacken ab und gegenseitig die Köpfe ein um zu überleben… geht mit offenen Augen durch die Welt, an jeder zwieten Ecke stehen studierte Musiker in den Fußgängerzonen die wirklich ihr Handwerk beherrschen und trotzdem nicht davon leben können… Schon mal versucht einen live gig zu bekommen? Schon mal überlegt, wie viel Repertoire man dafür braucht? Das ist richtige Arbeit und nicht was man mal so eben streßfrei nebenher macht.
…und da meinen manche es reicht ein PC und Ableton live… laßt sie in dem Glauben!
Ich spiele nicht mehr in einer Band . zu viel Streß – sondern weiter als Hobby, denn damit Geld verdienen zu wollen verdirbt einem sehr schnell den Spaß an der Sache…
just my 2ct…
14. Apr 2008 | 20:56 Uhr
Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten bezüglich unserer “DJs”. Die legen mit BPM Studio auf, wobei meiner Meinung nach die auch Windows Media Player nehmen könnten, weil sie nicht mal Übergänge zwischen den Liedern hinbekommen oder in irgendeiner anderen Weise was mixen. Eigentlich wäre es mir egal was oder wie sie hinter dem Mischpult ihre Musik auflegen, wenn es wenigstens gut wäre. Zauberer verraten ja auch nicht ihre Tricks. Hoffentlich verdienen sie wenigstens kein Geld damit.
Gehört hier eigentlich “ne eigene Party veranstalten” noch mit in die Liste ? Wenn man es gut anstellt, kann man damit Geld verdienen und sich selber promoten !
15. Apr 2008 | 00:58 Uhr
Wahnsinnskommentare, vielen Dank!
Wer was so genau in Sachen Musik kann oder was genau gute Musik ist bzw. wo Kreativität und “Musik machen” anfangen und aufhören, das ist eine reine Definitionssache.
Musiker der alten Schule haben natürlich so ihre Probleme mit den Soundtüftlern mit Ableton Live und dergleichen. Und Musikproduzenten von elektronischer Musik rümpfen heutzutage auch gerne die Nase, wenn es um die Produktion von HipHop Beats geht.
Aber was davon ist denn “Musik machen”? Wo fängt die eigene Kreativität an, Musik zu sein?
Ich selbst bin nicht sicher, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht gerade trivial ist, einfach erscheinende Musik zu produzieren.
Und dann gibt es noch die Leute, die ungeachtet des Musikstils oder der Einfachheit ihres Songs einen Welthit landen…
15. Apr 2008 | 08:48 Uhr
Vorschlag 12
“Verkaufe die Musikwerke anderer Musiker”…
Das einzige was man dazu braucht, ist ein Gespür dafür, ob sich was verkaufen könnte… ;)
————
Sicher ist vieles Geschmackssache, aber von wegen Welthit… da ist meiner Meinung nach das unwichtigste die Musik… oder wer hat sich schon mal gefragt warum er nach dem Supermarkteinkauf mehr im Korb hatte als auf der Liste stand… einfach weil es geschickt in unser Blickfeld gerückt wurde. So ist das auch mit der Musik… Wenn gute Musiker keinen kommerziellen Erfolg haben, haben sie in der Regel kein oder schlechtes Marketing. Das gilt im Kleinen wie im Großen.
Oder mal anders gesagt, gibt es jetzt mehr Welthits nur weil mehr Leute sich ein kleines Studio, Software und ausgefeilte Instrumente leisten können…? Ich glaub’ nicht…
15. Apr 2008 | 15:53 Uhr
Wie bei den Stockfoto-Agenturen gibt es das auch für Musik. Mit den royaltyfree Fotos kann man ja einiges an Kohle machen …
Ich hatte da vor einiger Zeit ein Posting zum Thema, bislang habe ich es aber nicht geschafft, das selbst einmal auszuprobieren. Vielleicht möchte ja jemand mal testen und seine Erfahrungen schildern?
http://www.markus-dollinger.de.....die-ohren/
26. Mai 2008 | 23:14 Uhr
Ich gehöre zu denen, die noch “oldschool”-mäßig ein Instrument gelernt haben (Klavier), und das ist für mich eine ganz wichtige Säule in meinem (hauptberuflichen) Musikerdasein.
Ich begleite vor allem Sänger/Entertainer in den Bereichen Musical, Chanson, Swing etc., und dort gibt es eigentlich immer genug zu tun. Konzerte, Privatfeiern, Firmenevents… Das ist natürlich wirklich “Old School” und wird vielleicht von einigen Synth-Schraubern und DJs als nicht sehr cool angesehen, aber egal: 1. macht es mir trotzdem Spaß und 2. gibt es auch viel Bedarf dafür, vor allem in der (solventen) 40+ Generation. Die Leute sind einfach total dankbar dafür, wenn jemand live spielt und Sachen bringt, die sie irgendwie kennen (Evergreens, American Songbook, Musical etc.).
Das ist natürlich Cover und keine eigene Musik, aber ich habe als Begleiter trotzdem jede Menge kreative Variationsmöglichkeiten. Ich mag auch sehr den handwerklichen Aspekt am live spielen. Das ist etwas ganz anderes als das Musikmachen am Computer. Für mich eine super Ergänzung.
À propos Computer — was hier in der Auflistung noch ein wenig fehlte — oder vielleicht habe ich es etwas überlesen oder es fällt strukturell gesehen unter die Rubrik “Remixe erstellen”: Aufnahmen/Arrangements für andere (Sänger) machen, als Demo oder Playback. Das kommt durchaus öfter vor — um so mehr, je mehr stilistische Palette man bedienen kann. Mit reinen Hiphop-Skillz kommt man da außerhalb der “Szene” natürlich nicht weit.
Eine möglichst große Palette an Fähigkeiten führt natürlich auch zu mehr Einsatzmöglichkeiten. Man muss immer darauf achten, dass man sich nicht verzettelt, aber es ist für die vielen Nicht-Superstars unter uns sehr viel realistischer, ein Dasein als Musiker auf mehrere Säulen zu stellen. Viele Kollegen von mir machen auch mindestens zwei verschiedene Sachen: Liveauftritte (meist mit mehreren Bands), Theater, Unterricht, Studio etc. etc.
27. Mai 2008 | 11:43 Uhr
Die Arrangements für andere Künstler zu erstellen, könnte man wirklich neudeutsch unter Remixe führen.
Was ich an den heutigen Musikproduzenten wirklich oft vermisse, ist das Beherrschen eines “echten” Instruments. Viele Produzenten moderner Musiken sind sich gar nicht mal mehr der Harmonielehre und der Grundlagen in der Musik bewusst, da sie nur noch ihre Musikproduktions-Programme kennen.
Allein in der Arbeit im Tonstudio kann das während der Aufnahmen und Produktion zu echten Verständigungsproblemen kommen, wenn die Musiker nichts mit einer Aussage wie “Das E passt nicht an diese Stelle.” anfangen können. “Was meinst Du mit E?”
27. Mai 2008 | 11:59 Uhr
Die Frage lautete doch wie man mit Musik Geld verdient, oder? ;)
Ich kann nur beipflichten, daß Vielseitigkeit das enorm erleichtert… denn es geht ja darum einem Kunden zu liefern was er möchte und nicht darum das zu machen was einem gerade in den Sinn kommt… Letzteres macht vielleicht mehr Spaß und wenn beides zusammen kommt ist das toll, aber die Regel ist es vermutlich eher weniger…
Ich denke je mehr man seine Personallity mit vermarkten kann, desto eher steigen auch die Chancen, egal ob im Altersheim oder auf der Rock am Ring bühne, denn genau das ist es was nicht so leicht austauschbar ist… Warum gehen die Leute immer noch auf ein Stones Konzert, wenn doch die Plattenaufnahmen viel besser klingen… und es tonnenweise covers gibt… tja warum? Eben um die Truppe live zu erleben…
27. Mai 2008 | 13:32 Uhr
carlos schrieb:
“Was ich an den heutigen Musikproduzenten wirklich oft vermisse, ist das Beherrschen eines “echten” Instruments. Viele Produzenten moderner Musiken sind sich gar nicht mal mehr der Harmonielehre und der Grundlagen in der Musik bewusst, da sie nur noch ihre Musikproduktions-Programme kennen.”
Ich habe mich auch schon oft gefragt, wohin diese ganze Musikkultur unter dem Einfluss der “Demokratisierung” durch Musiksoftware steuert. Vermeintlich kann heute jeder Honk auf einem Aldi-PC etwas produzieren, das erstmal fett klingt. Könnte oder wird das letzten Endes “traditionelle” Musik ablösen?
Ich bezweifle das, weil ich immer wieder feststelle, dass eben total viele Leute es faszinierend finden, wenn jemand (ordentlich) singt oder ein Instrument spielt. Elektronische Musik gibt es mittlerweile immerhin auch schon ca. 40 Jahre (wenn man mal die frühen Experimente mit Tonband, Trautonium etc. nicht mitrechnet, weil nicht besonders massenkompatibel), aber trotzdem hat die ganze Technologie es bislang nicht annähernd geschafft, eine Klampfe und ein paar Songs in ihrer Mainstreamverankerung zu toppen. Es hat ja sogar seit den 80ern, wo es noch alle cool fanden, wie eine Maschine zu klingen, ein großes Revival der handgemachten Musik gegeben.
Wie gesagt: Wer einigermaßen vielseitig ist und “nebenbei” auch noch ein echtes Instrument spielt, hat einfach viel mehr Möglichkeiten im “Musikbusiness”, das eben nicht nur im Internet und der “Industrie” (Plattenfirmen) abspielt, sondern auch zu einem nicht zu unterschätzenden Anteil auf verschiedensten Bühnen, Straßen, Stadtfesten, Privat- und Firmenfeiern etc. — vieles davon findet außerhalb der medialen Öffentlichkeit statt, trotzdem wird in diesem Bereich auch viel Geld verdient.
27. Mai 2008 | 15:03 Uhr
TiUser schrieb:
“Ich kann nur beipflichten, daß Vielseitigkeit das enorm erleichtert… denn es geht ja darum einem Kunden zu liefern was er möchte und nicht darum das zu machen was einem gerade in den Sinn kommt… Letzteres macht vielleicht mehr Spaß und wenn beides zusammen kommt ist das toll, aber die Regel ist es vermutlich eher weniger…”
Vermutlich…? Oder erfahrungsgemäß? Ich würde sagen, beides kommt vor, aber oft hat man doch auch recht viel Gestaltungsspielraum in dem, WIE man es macht.
Und letzten Endes getaltet man m.E. seine Erfahrungen — und damit eben auch sein Kundenprofil — großenteils selbst. Einfach dadurch, was man wie wahrnimmt, ausstrahlt, kommuniziert. Und letzten Endes einfach durch die Bilder im Kopf.
Ich glaube, ebenso wichtig wie konkret nach irgendwelchen (neuen) Tätigkeitsfeldern, Nischen oder Marktlücken zu suchen, ist die persönliche Visionsarbeit, bei der man sich einmal ein paar ganz grundlegende Fragen stellt wie: Was kann ich am besten, was möchte ich am liebsten tun, welche Kunden/Partner passen zu mir (und welche NICHT) etc. etc. –
– wenn das mal alle konsequent machen würden, dann gäbe es wahrscheinlich viel weniger Musiker, die am falschen Ort erfolglos vor sich hinmuddeln und das Klischee “Musiker haben immer wenig Kohle” bestätigen.
In dem Maße, wie mir das für mich selbst klarer geworden ist (selbstredend sieht das für jeden anders aus), kann ich sagen: Es läuft besser, und es macht noch mehr Spaß.
29. Mai 2008 | 16:07 Uhr
Interessanter Ansatz mit der Selbstgestaltung seines Kundenprofils.
Darüber habe ich schon mehrfach nachgedacht, inwiefern ich meine potenziellen Kunden durch mein Auftreten abschrecke.
Ich glaub das größte Problem mit erfolglosen Musikern ist, dass die meisten sich folgender Dinge Tatsachen nicht bewusst sind:
- In der Musikindustrie geht es um Geld verdienen
- Musik machen ist Arbeit und ein Full Time Job
- Stars arbeiten härter als die anderen
07. Dez 2008 | 19:22 Uhr
Wenn ich lese was TIUser und Loco über Djs usw. denken dreht sich mir der Magen um.Vielleicht einfach mal in nen Club gehen wo die Djs auflegen können,oder es selber mal versuchen.Und ich kenn leider auch viele,die mit nem Aldi Pc und Ableton besser Musik machen als studierte Musiker.Ist doch völlig egal wies gemacht wurde,es zählt das Endergebniss.Wenn man z.b nen Remix von nem bekannten song macht und dazu noch 100 fertige samples verwendet,muss man trotzdem Ahnung von Musik haben um daraus einen coolen und besonderen Track zu bauen.Nartürlich haben jetzt vielmehr Leute die Möglichkeit Musik zu machen,aber das ist doch großartig. Menschen die ein Intrument spielen können sind doch überhauptnicht im Nachteil,sie haben einen Vorsprung,den man in einer Produktion meiner Meinung nach immer raushören wird.Vielleicht statt rumheulen sich mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen.Es ist nartürlich schwierig heutzutage mit Musik Geld zu verdienen,aber Stars sind meist nicht als Stars geboren worden, sondern haben sich das meist erarbeitet.
08. Dez 2008 | 09:53 Uhr
Musik bleibt Geschmackssache. Mir persönlich sagt das, was DJ’s machen eben generell nicht besonders zu, egal wie es gemacht ist…
Ich stimme ansonsten zu, der PC eröffnet viele neue Möglichkeiten, dagegen habe ich absolut nichts, ich benutze selbst solche Dinge…
Die Frage ging ja aber eigentlich um’s Geld Verdienen mit Musik, schreib’ doch darüber auch mal was, “websta”…
17. Feb 2009 | 21:56 Uhr
Als Musiker verschiedener kleiner Bands kann ich aus Erfahrung sehr gut die idee von Loco auszugreifen!
Der Übergang von Konzert zu Party kann fließend sein. Selbst Randgruppenmusikhörer feiern gerne. Wenn man geschickt eine Party für die richtigen Leute organisiert und dort live spielt kann man einige Fans/Käufer finden. Außerdem ist es im zero-budget bereich die beste möglichkeit sich selbst hautnah zu promoten.
Denn selbst die beste Aufnahme kann ein gutes live Konzert nicht ersetzen. ich denke das weiß jeder, der mal auf einem war!
Für mich ist musik halb hobby,halb beruf. refinanzierend sollte es sein, auch wenn ich es NIE zu meiner existenzgrundlage machen könnte, da der Druck jede Kreativität zerstören würde. Ich ziehe meinen Hut vor denen, die diesen schritt gewakt haben und noch mehr von jenen, die trotz misserfolg immernoch dabei sind!
15. Apr 2010 | 15:17 Uhr
heutzutage ist es echt schwer über musikverkauf an sein geld zu kommen, kann jetz nur aus dem elektronischen berreich berichten…
dort produziert man ein paar gute tracks, über die bekommt man dann bookings mit denen wiederrum geld in die kasse kommt.
nachteil der sache
produzenten werden zu djs und djs zu produzenten, was natürlich nicht immer passt ;)
[...] 11 Wege um Geld mit Musik zu verdienen [...]
[...] verdienen mit Musik: 9 weitere Optionen In den Kommentaren des Artikels 11 Wege um Geld mit Musik zu verdienen wurde nicht nur kontrovers diskutiert – es gab auch eine Reihe neuer Tipps zum Thema Geld verdienen [...]
[...] aus den anfänglich 11 Wegen sind mittlerweile ganze 20 Ideen geworden. Eine davon finde ich gar nicht mal so uninteressant. So [...]
[...] Dritten In den letzten Wochen hatten wir es ja bereits einige Male von diversen Methoden, um mit Musik Geld zu verdienen. Mit Hilfe der Kommentare sind wir auf ingesamt 20 Wege und Methoden [...]
[...] CD verdienen Selbst im Zeitalter des Internets und der dadurch entstandenen Möglichkeit zur Selbstvermarktung für Bands und Musiker, wird vom großen Plattendeal mit einem Major-Label [...]
[...] verdienen ist sekundär Songwriting hat an sich nichts mit Geld verdienen zu tun. Musik sollte von Herzen kommen und das Publikum kann das hören. Konzentriere Dich [...]
[...] 7 Tipps für einen durchsetzungsfähigen Bass Free Samples: 8,5GB kostenlose Samples 11 Wege um mit Musik Geld zu verdienen Ableton Live 7 Video Tutorial: Pump-Effekt Kick und Bass Cubase 4 Video vom Solaris Free VST [...]