11 praktische Tipps für deine erfolgreiche Facebook-Fanpage

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Die delamar Facebook Fanseite für delamari

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11 praktische Tipps für deine erfolgreiche Facebook-Fanpage

Ob eine Band auf Facebook vertreten sein muss oder nicht – das Thema ist wohl nun endgültig durch. MySpace liegt trotz vieler Versuche in den letzten Zügen und so ziehen langsam auch die hartnäckigsten Bands in Richtung der neuen sozialen Plattform. Zwar ist Facebook sicherlich nicht optimal für die Darstellung der eigenen Band geeignet. Doch die Gesetze des Marktes sprechen eine deutliche Sprache: Das Produkt (deine Band/Musik/Projekt) muss dort sein, wo sich die potenziellen Kunden aufhalten.

Facebook für Musiker und Bands

Die delamar Facebook Fanseite für delamari

Mit über 500 Millionen aktiven Usern auf der Plattform und kostenlos verfügbaren Fanseiten stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was Du genau machen musst, um neue Fans zu akquirieren. Hier sind 10 praktische Tipps für deine Facebook-Fanseite:

1. Triff eine klare Aussage

Der grosse Vorteil und damit eines der Erfolgsrezepte von Facebook ist das schlichte, nicht veränderbare Design. Jeder Nutzer der Plattform findet sich auf den Seiten sofort zurecht, denn alles ist am immerselben Ort. Der Administrator der Facebook-Seite kann jedoch in diesem System selbst bestimmen, welche Seite die so genannten „Landing Page“ wird. Also die Seite, die gezeigt wird, wenn Nutzer auf die Fanpage kommen.

Im Falle einer Band empfiehlt sich hier beispielsweise die Unterseite „Info“. Dort kannst Du alle wichtigen Informationen zu deiner Band zusammentragen und optisch ansprechend für die potenziellen Fans aufbereiten. Wichtig hierbei: Begrüße die Nutzer und fordere sie auf, ein Fan deiner Band zu werden. Auch wichtig: Nutze nicht dieselben Worte wie die anderen 10 Millionen Bands, hebe dich ab!

 

2. Frische Inhalte beleben die Fanseite

Was könnte einen Fan deiner Band dazu bewegen, des Öfteren auf deiner Facebook Fanpage vorbeizuschauen? Genau! Frische Inhalte! News zur Band, Hinweise auf die nächsten Konzerte, Gimmicks, kostenlose Downloads der neuesten Kompositionen. Nutze alle Möglichkeiten, um auch Facebook auf dem aktuellen Stand zu halten.

Es gibt diverse Extensions, mit denen Du deinen Blog, MySpace, flickr oder Twitter automatisch synchronisieren kannst – oder noch besser: Diese Dienste synchronisieren deine Fanseite auf Facebook, so dass Du selbst nicht mehr Hand anlegen musst.

 

3. Gib den Menschen einen Grund, dein Fan zu werden

Vielleicht ist das hier der schwierigste Punkt von allen. Fans sind besondere Menschen und sollten auch wie solche behandelt werden. Fans sind Menschen, die sich gerne mit dir und deiner Musik beschäftigen wollen und deswegen als Insider behandelt werden sollten. Eine Facebook-Fanseite ist ein wunderbarer Platz, um dies zu bewerkstelligen.

Spiel eigene Konzerte in Facebook, release einen speziellen Facebook-Song oder gib hier Informationen aus, die es sonst in keinem anderen Netzwerk zu lesen/hören/sehen gibt.

 

4. Mehrwert

In der Zeit, in der es nur TV, Radio und Print gab, war es normal zu senden, senden und zu senden. Es gab keinen Rückkanal und die Wirkung der eigenen Massnahmen wurden (und werden) selten gemessen. Mit dem Aufschwung des Internets und neuerdings der sozialen Netzwerke hat die Kommunikation nun auch einen Rückkanal bekommen. Deswegen gilt heute mehr denn je: Biete deinen Fans einen echten, ehrlichen Mehrwert.

Zeige ihnen, dass Du dankbar dafür bist, dass sie sich für dich interessieren und gib ihnen das zurück. Wenn Du Fans als „gegeben“ hinnimmst, werden sie auch ganz schnell wieder weg sein.

5. Fordere Interaktion von deinen Fans

Fans wollen unterhalten werden. Und dazu gehört auch, dass deine Fans mit dir interagieren können. Dazu kannst Du diese auffordern, indem Du deine Statusupdates mit einer an deine Fans gerichtete Frage beendest. Eine andere Möglichkeit ist, eine Umfrage zu starten.

 

6. Die Bilder und das Image

Ins Englische übersetzt heisst Bild „Image“ – daher kommt auch das eingedeutschte Wort Image. Mit diesem soll die Aussenwirkung, das Bild, das sich jemand von dir (oder deiner Band) macht, beschrieben werden. Und ganz in diesem Stile solltest Du auch bedacht mit den Bilder vorgehen, die Du von dir auf der Fanpage veröffentlichst.

 

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Lesermeinungen (9)

zu '11 praktische Tipps für deine erfolgreiche Facebook-Fanpage'

  • Alexander Plath   31. Dez 2010   14:14 UhrAntworten

    Prima Post, allerdings kann Tipp 7 nicht Ihr Ernst sein ! Foto-Spamming ?! Wer jmd markiert, der nicht auf dem Foto zu sehen ist, verstösst nicht nur gegen die Netiquette und die Facebook Richlinien, sondern fliegt auch sofort aus meiner "Freundesliste" oder wird ent-Fant ... bitte schmeisst den Punkt raus.

  • Ben Blutzukker   02. Jan 2011   01:02 UhrAntworten

    Da muss ich meinen Vor-Poster absolut recht geben! Dieses Foto-Verlinkungs-Spamen geht wirklich überhaupt nicht...

  • Carlos (delamar)   02. Jan 2011   01:36 UhrAntworten

    Ich kann euch verstehen und jeder muss natürlich wissen, wie er/sie damit umgehen will. Auf jeden Fall kommt es auch darauf an, welchen Inhalt das Foto hat.

    Vielen Dank euch beiden für den Hinweis!

  • Mariella   11. Jan 2011   16:20 UhrAntworten

    mich stört ehrlich gesagt ebenfalls besagter Punkt 7. Ansonsten finde ich deine Tipps wirklich sehr sinnvoll und auch sehr brauchbar. Nur eben bei Punkt 7 kann ich so absolut nicht zustimmen. Wenn ich irgendwo Fan bin und diese Leute mich dann mit all ihren anderen Fans auf einem Bild taggen würden, fände ich das nicht so lustig,würde meine Verlinkung rausnehmen und mir dann doppelt überlegen ob ich noch einmal Lust habe auf so eine Aktion :/

  • nevian   19. Mrz 2012   18:13 UhrAntworten

    Kommt Leute, etwas mehr Kreativität bezüglich Punkt 7 !!! :)

    Beispiel:
    - Ein DJ eröffentlicht regelmäßig seine Promo-Mixe über seine FB-Fanseite.
    - Es gibt - sagen wir mal - etwa 10 bis 20 Leute, die diese Mix-Statusmeldungen regelmäßig liken und nochmal 20 bis 30, die das schon mal gemacht haben, aber nicht regelmäßig.
    - Der nächste Mix wird einfach mit Foto als Aufhänger veröffentlicht, wo DJ XYZ auf einem aktuellen Foto vom letzten/vorletzten Wochenende drauf ist, in Action versteht sich ;)
    - Unter dem Foto ist der Link für einen neuen "Special-Mix"
    - Auf dem Foto werden die o.g. Leute getagged

    Resultat:
    - die Leute freuen sich und liken das Foto bzw. Mix
    - man erreicht neue Leute bzw. Freunde von den Fans, wobei die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie die Musik auch gut finden
    - die Fans verbinden die Musik mit der Stimmung auf dem Foto bzw. denken drüber nach, den DJ mal wieder live zu erleben (!!!)
    - das Foto bleibt länger einfach zugänglich als ein Status. Es wird öfter kommentiert, wenn es gut ausgewählt wurde (wenn es z.B. witzig ist etc.)

    Es geht hier nicht um penetrantes Attentionwhoring, sondern darum, den Fans einen MEHRWERT zu bieten und ihn mit dem Foto zu verbinden. Das unterscheidet auch den FB-Profi vom FB-Möchtegern - von letzterem würde ich mich natürlich auch belästigt fühlen ;)

  • polyaural   05. Sep 2012   10:28 UhrAntworten

    Im Zusammenhang mit Bandpages in Facebook habe ich mal eine Frage:

    Als Facebook-User in einer Band habe ich natürlich Verbindungen zu viele themenverwandten Facebook-Gruppen. Eine wichtige Info (z. B. Konzert, oder Album) will ich natürlich nicht nur in meinem Bandprofil veröffentlichen, sondern auch in den Gruppen. Das ist im Prinzip ok. Allerdings frage ich mich, wie die Reaktion der anderen Gruppenmitglieder ist, wenn sie die immer gleiche Nachricht in ihrem Profil und und allen 20 weiteren Gruppen in denen sie aktiv sind vorfinden.

    Ich für meinen Teil bin dadurch genervt, und meine Sympathie kippt ins Negative. Wie ist das bei euch? Seht ihr das auch so?

  • Julian Angel   05. Sep 2012   10:47 UhrAntworten

    Schöner Beitrag. Vielleicht wären die '100 No-Gos' nicht minder nützlich :-) Mich nervt es schon auch, in belanglosen Fotos getaggt zu werden, schließlich muss ich mich um deren Entfernung ja selbst kümmern...

    Was bei mir immer wieder Kopfschütteln hervorruft ist, wenn man Bands 'liken' muss, bevor man überhaupt deren Musik hören 'darf'. Eigentlich läuft es doch umgekehrt: Ich höre mir die Musik an und wenn sie gut ist, 'like' ich die Band. Das Adressen- oder Fansammeln bringt nichts, wenn die 'Fans' eigentlich gar keine sind...

  • nevian   06. Sep 2012   04:30 UhrAntworten

    jup. sowas kenne ich. Nicht mit Bands aber einige DJs machen das, vor allem die von der "Ich-will-aber-unbedingt"-Fraktion ^^

    Da muss man eben Fingerspitzengefühl entwickeln - vielleicht nicht in alle Gruppen gleichzeitig reinfeuern, sondern vor allem

    - nur da, wo es auch wirklich passt und man - jetzt kommts - absolut überzeugt davon ist, den Gruppenmitgliedern einen Mehrwert zu bieten bzw. eine Freude zu machen. Rein von der eigenen Gefühlslage her soll es kein "aufs Auge drücken" sein, sondern eine Bereicherung(!) für die Gruppe.

    - zeitlich versetzt posten, also in einer Gruppe mit gleichem regionalen Bezug wie eine bereits "bemusterte" Gruppe erst 2 oder 3 Wochen später die Promo starten. Somit hält man die Aufmerksamkeit auch über einen längeren Zeitraum, bis neuer guter Content da ist.

    - die Meldungen/das Angebot variieren. Du könntest z.B. Previews von unterschiedliche Tracks aus einem Album oder einer EP auf die einzelnen Gruppen verteilen, oder erst einen Track als Videolink öffentlich machen und dann später nochmal in einer anderen Grupp derselbe Link, aber nur als Text zu einem Foto von Euch

    Was mich persönlich angeht, so empfinde ich mich als äußerst sensibel, was das "Zuspammen" mit derselben Info angeht. Kann es schlecht erklären, aber für mich sinkt ein Künstler in der Gunst bzw. im Ansehen, wenn er auffällig aggressiv bei der Promotion vorgeht.

    Ein Tipp noch: ich würde dazu raten, die Funktion von persönlichem Profil und dem Künstlerprofil weitestgehend zu trennen. Also Tracks nur über die Band-Page vorstellen und im persönlichen Profil - auch wenn man dort mit vielen Fans befreundet ist - vielleicht eher "inoffizielle" Bilder etc.
    Deine FB-Freunde sollen ja Gründe haben, Deine Band-Page zu liken, und daher sollte sich der Content was die Band angeht schon voneinander unterscheiden.

    und.... Qualität vor Quantität!! denn letzteres gibt es auf Facebook bereits genug ;)

  • Wirgefuehl   06. Sep 2012   16:06 UhrAntworten

    Erstmal Offtopic:
    "...zum Jahresende"??? "...als guten Vorsatz für das kommende Jahr"??? Krass, ihr fangt ja früher an, als Aldi - da gibts Schokoweihnachtsmänner erst ab nächste Woche :)

    Zu Punkt 7 und den Ausführungen von Nevian:
    Bild-Tagging finden wir beknackt, selbst wenn es mit der von Nevian sehr gut beschriebenen Sensibilität gemacht wird. Denn Facebook nutzt ja nicht nur das Profilfoto zur Darstellung einer Person, sondern, an diversen Schnittstellen inner- und außerhalb Facebooks, eben auch die Fotos auf denen man getagged wurde. Und wer möchte schon ein Flyer o.ä. sein?

    Zu Gruppenpostings:
    hat Nevian eigentlich auch schon alles beschrieben, was man beachten sollte.
    Wir haben uns auch mal den Spaß gemacht, die Auswirkungen auf die Plays bei Soundcloud zu beobachten. Ergebnis: Posten eines Tracks in 20 relevanten Gruppen hat 5 Plays gemacht. Ergebnis: Wir lassen das sein. FB-Gruppen finden wohl kaum Beachtung - oder nutzt jemand von Euch die um Musik zu entdecken?

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