100 Millionen geknackt! Legale Musikdownloads 2012 in Deutschland

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Legale Downloads 2012 in Deutschland

Die Downloads einzelner Musikstücke stiegen 2012 um 22,9 Prozent – die Deutschen kauften 97 Millionen einzelne Songs. 16 Millionen digitale Alben wurden verkauft, was einem Zuwachs von 20,6 Prozent und einem Anteil von 55 Prozent an den Umsätzen durch online erworbene Musik entspricht. Und schließlich wurden immerhin 1,5 Millionen Single-Bundles (Maxi-Singles o.Ä.) verkauft, 12,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Laut Dr. Florian Drücke, dem Geschäftsführer des BVMI, sei der Erfolg auch auf das Engagement der entsprechenden Online-Anbieter zurückzuführen, hier hätte man in der vergangenen Dekade gemeinsam mit der Musikindustrie kräftig investiert.

MusikdownloadsDie erfreulichen Zahlen täuschten dennoch nicht darüber hinweg, dass das legale Angebot an Musikdateien nach wie der breiten Zugänglichkeit illegaler Files gegenüberstehe. Das sei auch heuer der größte Bremsklotz für die Fortentwicklung des Musikmarkts im Netz. Eine Herausforderung für alle, die ihre kreativen Inhalten monetarisieren und davon leben möchten, so Dr. Drücke.

Gegen Ende März sollen im Rahmen der Jahrespressekonferenz des BVMI die gesamten Marktzahlen veröffentlicht werden, in denen dann auch die Absätze von physischen Tonträgern und das Geschäft mit Streaming-Diensten enthalten sein werden.

Wie steht’s mit dir? Welche(n) Online-Anbieter hast Du für dich entdeckt und warum? Welchen Stellenwert spielen Bitraten von 320 kb/s und mehr bzw. die verlustfreie Komprimierung? Kaufst Du nur einzelne Tracks oder honorierst Du die Arbeit der Künstler auch dadurch, dass Du ganze Alben kaufst, auch wenn dir nicht alle Tracks gefallen? Schreib uns einen Kommentar, wir sind gespannt…

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Lesermeinungen (3)

zu '100 Millionen geknackt! Legale Musikdownloads 2012 in Deutschland'

  • Farmer   16. Jan 2013   13:10 UhrAntworten

    Ich persönlich kaufe oft ganze Alben oder auch EP's, selbst wenn mir die tracks nicht alle zusagen. Dabei gehts aber hauptsächlich um der Vollständigkeit halber. Meine Digitale Bibliothek muss schon sauber ausschauen!

    Zum kaufen benutze ich iTunes, weil es einfach und bequem ist. Welche alternativen gibt es überhaupt? Amazon reicht lange nicht ran und Beatport ist schlichtweg zu teuer. Ich hätte zwar gerne wav-Qualität, jedoch zahle ich sicher keine 2€ für ein Lied.

  • Gerald   16. Jan 2013   15:00 UhrAntworten

    Für mich gibt es zum Thema Musik-Kauf eigentlich nur zwei Varianten:

    1) Die "altmodische" CD. Ich bekomme ein verlustfreies Ausgangsmaterial (die 16-Bit-Auflösung sei mal dahingestellt) und kann mir das dann für jedes Wiedergabemedium in das passende Format konvertieren. Außerdem bekomme ich Booklet und Case dazu, was (gerade bei Special Editions) eine haptische Qualität für mich besitzt. Und ich muss nicht lange im Internet nach Lyrics suchen (was speziell bei Underground-Musik denkbar schwer ist). Mir ist bewusst, dass das nicht mehr viele Leute in meiner Altersklasse (< 25) betreiben, aber ich arbeite nun seit mehr als 10 Jahren konstant an einer möglichst umfangreichen CD-Sammlung. Macht sich einerseits rein optisch gut neben der Bücher-Sammlung und andererseits denke ich, dass man bei CDs auch einfach mehr dazu angehalten ist, ein Album als "Gesamtwerk" zu sehen und nicht der MP3-Versuchung anheim fällt, ständig nur zwischen einzelnen Songs hin und her zu springen.

    2) Wenn es keine CD gibt oder die CD unverhältnismäßig teuer ist (z.B. wegen Import) ist Bandcamp meine zweite Anlaufstelle. Die Bands/Musiker erhalten direkt das Geld, das ich für das Album bezahle und ich bekomme im Gegenzug auf Wunsch Lossless Audio (das dann wieder nach Belieben umgewandelt werden kann) und zumindest ein PDF-Booklet.

    Wie gesagt, ich habe im Gespräch mit Gleichaltrigen schon oft genug gemerkt, dass ich in dieser Hinsicht möglicherweise etwas altmodisch bin. Aber zumindest für mich hat die CD als Audio-Medium noch lange nicht ausgedient :-)

  • Christian   30. Jan 2013   10:51 UhrAntworten

    Spotify und Vinyl sind für mich momentan die perfekte Mischung. Die Auswahl ist groß und bei sehr wichtigen Alben kann ich mit einer Platte auch mal die anderen Sinne ansprechen.

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