Zoom A3 – Vielseitiges Pedal für Akustikgitarren

Flexibles Pedal für Akustikgitarren: Zoom A3

Das Zoom A3 bietet Gitarristen die Möglichkeit, 16 Arten von akustischen Gitarren zu emulieren, von der Dreadnought bis hin zum orchestralen Korpus. Auch konkrete Klampfen werden nachgebildet: Du kannst die Klänge von 28 der berühmtesten Akustikgitarren der Welt nachahmen. Als Nachfolger des A2 bietet es unter anderem den Mehrwert des Anti-Feedback-Fußschalters, der diejenigen Frequenzen entdecken soll, welche Rückkopplungen erzeugen, um sie schließlich herauszufiltern. Oft gibt es mehrere problematische Frequenzen und so kannst Du den Schalter noch zwei weitere Male betätigen, um diese Frequenzbereiche aufspüren und filtern zu lassen.

Zoom A3

Zoom A3

Der Preamp des A3 wurde speziell für Akustikgitarren entwickelt. Es können sowohl piezoelektrische, magnetische oder passive Pickups verwendet werden. Zusätzlich dazu verfügt das Pedal über einen kombinierten XLR/Klinken-Eingang mit zuschaltbarer Phantomspeisung – ein Mikro kann also auch noch angeschlossen werden. Weiterhin ist ein 3-Band-EQ integriert.

40 Effekte für die Veredelung der Klänge akustischer Gitarren sind enthalten, von Chorus, Delay und Reverb über Kompressoren bis hin zu Effekten zur Verstimmung, die den Klang einer zwölfsaitigen Gitarre hervorzaubern sollen. Es können stets zwei Effekte gleichzeitig genutzt werden; diese werden dann seriell verschaltet, die Reihenfolge der beiden ist also von Belang. Auch an einen Dry/Wet-Regler, Tap Tempo und einen chromatischer Tuner wurde gedacht.

Zoom A3

Die Rückseite des Zoom A3

Was noch? Ein symmetrischer XLR-Output, ein Kopfhöreranschluss und ein USB-Port für Firmware-Updates. Das Gerät kann von vier AA-Batterien, via USB oder über ein separat erhältliches Netzteil gespeist werden.

Zoom A3: Preis & Verfügbarkeit

Noch gibt es keine Infos darüber, was das Zoom A3 kosten soll und wann es erscheinen wird. Sind wir nach der NAMM schlauer?

Lesermeinungen (4)

zu 'Zoom A3 – Vielseitiges Pedal für Akustikgitarren'

  • Markus
    15. Apr 2013 | 07:27 Uhr Antworten

    ein rip-off vom Fishman Aura Spectrum DI, erweitert um Effekte (die vermutlich Zoom-typisch nach Plastik schmecken).

    • Matthias
      31. Mai 2013 | 16:51 Uhr Antworten

      offensichtlich haste das Ding noch ga nich gehört, aber schon ne Meinung dazu – Herr schmeiß Hirn vom Himmel

  • Roli
    03. Nov 2013 | 16:05 Uhr Antworten

    Schönes, massives Pedal. Die Qualität der Effekte ist toll, diejenige der vorgegebenen Gitarren meist mässig.
    !!!!!Ich bin vor allem enttäuscht, dass man die programmierten 20 Patches mühsam vorwärts durchsteppen muss, keine Gruppen bilden kann.
    Bsp. Ich spiele mit etwas Reverb, wähle den nächsten Patch mit zusätzlichem Delay, möchte wieder zurück und muss 19mal durchsteppen……………….!!!???
    Am Praxisfernsten ist die Tatsache, dass man den Effektkanal im Memorymodus nicht abstellen kann, sondern ein Patch ohne Effekte programmieren muss!
    Oder habe ich etwas nicht begriffen? Die Bedienung ist nämlich auch sehr gewöhnungsbedürftig, alles andere als selbsterklärend. Schade.

  • Jogi
    24. Jun 2014 | 12:37 Uhr Antworten

    Das Pedal ist ausdrücklich ein “Remodeling”-Pedal.
    D.h.: Es sollen lediglich die Verluste, die die Akustikgitarre im Sound durch das Tonabnehmer-System (Piezo oder Magnet)erleidet, eliminiert werden. Daher sollte man die Korpusformen sorgfältig wählen.
    Erwartet also nicht, dass das Gerät aus einer normalen Gitarre eine Zwölfsaitige zaubert!!! Das kann nur in die Hose gehen.

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