Vicoustic Wave Desk: Studiotisch mit integrierten Bassfallen

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Vicoustic Wave Desk

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Akustisch dienlicher Studiotisch – Vicoustic Wave Desk

Unter dem Begriff »Raumakustische Studiomöbel« subsumiert der Hersteller seine neue Produktreihe, aus der wir hier das wohl interessante Produkt vorstellen. Das Ziel ist es, über direkt in den Studiotisch integrierte Akustikelemente die Raumakustik zu verbessern – vornehmlich in kleineren Studios, wo eine praktische All-in-one-Lösung gesucht wird.

So bietet der Vicoustic Wave Desk je eine Bassfalle in seinen beiden Standbeinen, gut zu sehen im Bild unten (die Schlitze, die entfernt an eine Wellenform erinnern). Sie sind mit 12 cm dickem Schaumstoff gefüllt, während in in der Tischplatte eine weitere, 6 cm dicke Schaumstoffschicht steckt. Laut Hersteller würden die Bässe besonders an der Arbeits- und Abhörposition gezähmt.

Vicoustic Wave Desk

Vicoustic Wave Desk

Zum Einsatz kommt der sogenannte Vicycle-Schaumstoff. Er wird per Recycling aus Polyurethan-Schäumen gewonnen und soll vertrackte akustische Probleme lösen. Der Studiotisch ist in Schwarz oder Weiß erhältlich. Die Arbeitsfläche misst 1,5 Quadratmeter.

Vicoustic Wave Desk: Features

  • Studiotisch
  • Integrierte Bassfallen (in Standbeinen und Tischplatte)
  • Bassfallen gefüllt mit Vicycle-Schaum
  • Erhältlich in Schwarz und Weiß
  • Arbeitsfläche: 1,5 m²

Vicoustic Wave Desk: Preis & Verfügbarkeit

Voraussichtlich ab November 2015 wird dieser die Raumakustik optimierende Studiotisch erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.449,- Euro (zzgl. MwSt. und Versand) – wer weiß, vielleicht wird der Straßenpreis dann noch ein ganzes Stück niedriger liegen.

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Lesermeinungen (6)

zu 'Vicoustic Wave Desk: Studiotisch mit integrierten Bassfallen'

  • Er   21. Okt 2015   09:04 UhrAntworten

    Aprilscherz! Tut mir leid aber als Bassfalle reichen 12cm ganz bestimmt nicht aus.
    Das Teil kann nur marginal wirken. Da baue ich mir doch selber zwei Bassfallen an meinen Tisch für unter 100,- €. (Aber die Idee ist prinzipiell nicht schlecht)
    Owa änd aut

    • Felix Baarß (delamar)   21. Okt 2015   13:16 UhrAntworten

      Hm, meinst Du wirklich, dass es sich ein etabliertes Unternehmen wie Vicoustic leisten könnte, ein nicht funktionierendes Produkt auf den Markt zu werfen? Mag sein, dass 12 cm wenig klingen, aber irgendwie werden die es doch wohl hinbekommen haben, dass zumindest eine moderate Absorption erzielt wird. Liegt vielleicht auch an der Effizienz des in-house entwickelten Materials »Vicycle«; das habe ich im Artikel nicht weiter ausgeführt, da die Quelle diesbezüglich nur aus einem knappen Satz in jubilierendem Marketing-Sprech bestand - auf der Website des Herstellers findet sich vielleicht Näheres.

      • Wer?   23. Okt 2015   13:32 Uhr

        Naja, ich bin kein Fachmann, aber sagt man nicht immer, dass die Dicke mit dem absorbierten Frquenzgang nach untern hin korreliert?
        Und normal wird doch auch immer gesagt, man solle Basstraps in die Ecken stellen?

        Ihr könntet eigentlich mal einen Artikel zu machen, wäre sehr cool. Raumakustik etc. etwas in der Tiefe erklärt...

      • DerGroßeBesserwisser   23. Okt 2015   18:08 Uhr

        Also es macht mich schon Nachdenklich, dass ihr einfach die Werbeprospekte abschreibt.
        So werden die Bässe besonders an der Arbeits- und Abhörposition gezähmt.> (aha besonders)
        aber keine Ahnung habt ob es auch nur im geringsten so ist aber irgendwie werden die es doch wohl hinbekommen haben, dass zumindest eine moderate Absorption erzielt wird.
        (aha "es doch wohl hinbekommen haben zumindest..." vorher noch besonders)
        Schreibt es doch wenigstens hin dass ihr nur das Prospekt kopiert habt.

        Sorry - also so ist das nicht seriös.

      • Felix Baarß (delamar)   23. Okt 2015   19:00 Uhr

        Hallo,

        wie kommst Du darauf, dass wir nur die »Werbeprospekte« (in diesem Fall war es eine Pressemitteilung) abgeschrieben haben? Wenn wir Copy & Paste machen (was sehr, sehr selten ist), landet das in unserer Kategorie »Pressemitteilung«. Das ist hier nicht der Fall.

        »So werden [...] besonders gezähmt.« Touché, richtig wäre hier natürlich der Konjunktiv gewesen [Nachtrag: Der Textist jetzt entsprechend angepasst]. Ich bitte um Nachsicht, dass ich das in diesem Satz nicht befolgt habe - normalerweise ziehe ich das durch. Selbstverständlich haben wir noch keinen Beleg, dass die angekündigte Wirkung eintritt. Ich setze aber grundsätzlich voraus, dass die Leser nicht sofort alles für bare Münze nehmen, sondern herstellerseitige Versprechen als solche erkennen - zumal dies kein Testbericht, sondern eine schnöder News-Artikel ist.

        Ja, ich gehe davon aus, dass zumindest eine moderate Absorption eintritt. Darf ich getrennt vom Artikeltext in der Kommentarsektion keine persönliche Vermutung äußern? Ich wollte den Hersteller hier nicht verteidigen, sondern darauf hinweisen, dass es extrem ungewöhnlich wäre (von Dreistigkeit/Vorspiegelung falscher Tatsachen ganz zu schweigen), wenn keine bzw. nur eine vernachlässigbare Optimierung der Raumakustik eintritt.

        Gruß,
        Felix

      • DerGroßeBesserwisser   24. Okt 2015   11:57 Uhr

        Hallo Felix,
        also das sollte nicht zu böse rüberkommen und es ist erwünscht deine Meinung zu lesen, es war nur im Zusammenhang mit dem (jetzt verbesserten) Artikel wichtig/wiedersprüchlich.
        Es mag kleinlich klingen aber ich finde es, grade bei euch (bitte das Lob hören), wichtig zu unterscheiden was abgeschrieben ist (naja dann eben aus einer Pressemitteilung) und was ihr wirklich wisst bzw. meint zu wissen (naja das klingt wieder ein wenig böse ist aber nicht so gemeint)

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