Universal Audio Apollo: Audio Interface mit DSP

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Universal Audio Apollo

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Universal Audio Apollo – Audio Interface mit DSP

Bis heute Abend wird es wohl noch dauern bis wir mehr Details zum Universal Audio Apollo Audio Interface mit integriertem DSP bekommen werden. Doch die ersten Details sind bereits durchgesickert. Der Anschluss an den Audio Computer erfolgt über FireWire oder Thunderbolt und dann stehen auch die on-board UAD Plugins zum Recording und/oder Abmischen bereit. Das Universal Audio Apollo wird seinem Nutzer dabei 18 Eingänge sowie 24 Ausgänge zur Verfügung stellen.

Es wird zwei Varianten von diesem Audio Interface geben, eimal als UAD-2 Duo und einmal als UAD-2 Quad (also doppelter DSP-Leistung). Von seitens des Herstellers wird eine Latenz von unter zwei Millisekunden angekündigt, wir können also gespannt sein.

Universal Audio Apollo Audio Interface

Schickes Design beim Universal Audio Apollo Audio Interface

Röhren wurden leider keine in diesem Interface verbaut und bisher sind auch nicht viele Details zum analogen Teil bekannt. Einige amerikanische Kollegen schätzen, dass die Technologie vielleicht auf Basis der TwinFinity Vorverstärker fußen könnte.

Auf der Vorderseite lassen sich Bedienelemente für Gain (Mikrofonvorverstärker), Kanalauswahl, Dämpfung (Pad), +48V Phantomspeisung, Low-Cut, Pegel des Monitoring und Volumenregler für die beiden Kopfhörerausgänge erkennen. An Bord werden vier digital gesteuerte Mikrofonvorverstärker sein, sowie acht symmetrische analoge Ein- und Ausgänge. Dann wird es zwei JFET DI-Eingänge (voraussichtlich für Instrumente) geben. Die analogen Ausgänge für das Monitoring werden auch digital gesteuert.

Dann stehen noch acht Kanäle ADAT, zwei Kanäle SPDF, Wordclock In/Out sowie Anschlüsse für FireWire 800 undeine Thunderbolt Expansion Bay bereit (für die Nutzung muss eine separate Karte erworben werden). Interessant dürften die Wandler sein, hier hat der Hersteller einen besonders guten Ruf und ich hoffe, dass auch das Universal Audio Apollo richtig gute Konverter spendiert bekommt.

Universal Audio Apollo Features

  • Audio Interface für FireWire oder ThunderBolt
  • 24-bit/192 kHz Klangqualität
  • Integrierte UAD-2 Duo oder Quad mit DSP für UAD Plugins
  • 18 Eingänge / 24 Ausgänge
  • 2 JFET DI
  • Acht Kanäle über ADAT
  • SPDIF In/Out
  • Core-Audio und ASIO Treiber
  • Aufnehmen durch die UAD-2 Powered Plug-Ins

 

Universal Audio Apollo: Preis & Verfügbarkeit

Inzwischen ist die offizielle Pressemeldung draußen und wir können die fehlenden Informationen nachschieben. Die Auslieferung ist in der Tat für das erste Quartal 2012 geplant. Die Preise sind allerdings deutlich höher als die in Amerika bekannt gegebenen. So soll die Universal Audio Apollo Duo 2.441,- Euro und die Quad-Version 3.051,- Euro kosten. Uff! Sexy ist dieses Audio Interface auf jeden Fall.

Das neue Audio Interface soll bereits im ersten Quartal 2012 ausgeliefert werden, so unsere Informationen weiter. Wir erwarten einen Straßrenpreis von etwa 1.200,- Euro für das Modell mit der UAD-2 Duo. Für das große Modell Universal Audio Apollo mit UAD-2 Quad soll sich der Preis um die 2.500,- Euro bewegen. Wir sind gespannt!

Hier findest Du noch weitere NAMM Neuheiten.

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Lesermeinungen (17)

zu 'Universal Audio Apollo: Audio Interface mit DSP'

  • Maik   19. Jan 2012   13:19 UhrAntworten

    Schrei! Und ich habe mir erst jetzt beides einzeln bestellt. Interface und UAD 2 Duo. Die Frage ist nur, ob die 2 ms auch für die UAD Plugins gelten. Denn die haben ja eigentlich eine sehr hohe Latenz.

  • Jan G   19. Jan 2012   13:30 UhrAntworten

    Cool, aber alle, die jetzt "Innovation!" schreien. DSP Effekte haben die Metric Halo Dinger schon seit über 6 Jahren... :)

  • Sogyra   19. Jan 2012   15:48 UhrAntworten

    UH! Das ist ja mal eine Hammer Info. Wenn das Teil draußen ist, muß ich es unbedingt antesten, und wenn mich das Ergebnis zufrieden stellt, dann wechseln zwei UAD-1 Karten, ein Fireface 800 und ein Profire 2626 den Besitzer ;)

  • Markus   20. Jan 2012   13:07 UhrAntworten

    Der richtig interessante Aspekt bei dem Interface ist aber ja, dass man wohl alle UA Plugins schon während der Aufnahme nutzen kann und das bearbeitete Signal aufgezeichnet wird.

    So kann man wohl das Studer Plugin nutzen um mit diesem Sound aufzunehmen.

  • Sogyra   20. Jan 2012   18:22 UhrAntworten

    Mit entsprechendem Routing in der DAW bekomm ich das auch ohne Apollo hin ;)

    Mir gehts auch nicht wirklich darum, ohne Umwege diverse Effekte in die Aufnahmekette zu intergrieren, sondern ein hochwertiges"All-in-One" Gerät zu haben. Deswegen ist das Interface von UAD ja für mich so interessant! Aber mal schaun ob es gegen ein Fireface 800 anstinken kann...

  • Dominik   21. Jan 2012   22:05 UhrAntworten

    @Jan G: Das stimmt mit Metric Halo, aber hier sind natürlich die UAD Plugins ein Argument. Bei MH gibt es solche Vielfalt nicht, zumindest nicht die ganzen Emulationen.

    Stellt sich noch die Frage, wie im Vergleich die Hardware-Qualität ist.

  • tbox   22. Jan 2012   18:39 UhrAntworten

    kann ich nicht jetzt auch schon (vorausgesetz ich besitze eine UAD Karte) plugins in die Inserts der Eingangskanäle z.B. von Cubase packen und diese dann gleich mit aufzeichnen?

  • Dominik   22. Jan 2012   20:09 UhrAntworten

    Wozu muss man denn eigentlich unbedingt die Plugins gleich mit aufzeichnen? Wenn mas es "festnageln" will und damit CPU sparen, kann man doch später immer noch bouncen und hat dann überhaupt erst mal Gelegenheit, zu checken, ob alles so bleiben kann.

    • Carlos San Segundo (delamar)   22. Jan 2012   20:38 UhrAntworten

      Gerade das von Markus angesprochene Studer-Plugin saugt dann doch recht viel Leistung der UAD-Karte. Abgesehen davon emuliert es ja eine Bandsättigung, wie sie früher bei der Aufzeichnung auf Band üblich war. Diese war ja auch auf mit in der Aufnahme...insofern kann es Sinn ergeben, das so zu machen.

  • Markus   22. Jan 2012   19:20 UhrAntworten

    @tbox naja, du hast sie halt im Insert, aufgezeichnet wird aber das unbearbeitete Originalsignal. Da greift Apollo wohl schon früher an und du bekommst das bearbeitete Signal in deine Spur - ganz ohne Inserts in deiner DAW.

  • tbox   22. Jan 2012   20:36 UhrAntworten

    @markus: danke für deine antwort, aber wenn ich die effekte in die inserts der eingangskanäle setzte, werden diese doch mit aufgezeichnet!?!?

  • Markus   22. Jan 2012   20:38 UhrAntworten

    @tbox Jein - das ist nur ein Effekt der angewandt wird. Beim Apollo ist es so, dass der Effekt so mit aufgezeichnet wird, als ob er so über deinen Eingang hereinkommen würde ...
    Praktisch so wie es früher war :-)

  • Markus   22. Jan 2012   20:40 UhrAntworten

    @Carlos - so isses ! Grüße übrigens und vielen Dank für die ausführliche Berichterstattung von der WNAMM2012!

    • Carlos San Segundo (delamar)   23. Jan 2012   10:51 UhrAntworten

      Gerne doch! :)

  • Timmy   23. Jan 2012   13:31 UhrAntworten

    Tolles Gerät !
    Aber es scheint, dass das Gerät 16 Kanäle ADAT hat, die entweder S/MUX oder einzeln genutzt werden können (1:20)

    Gruß

    Tim

  • Beatproducer   01. Feb 2012   15:04 UhrAntworten

    ADAT 8 Kanäle. Die 2. Buchse ist für die höheren Sampleraten zuständig.

    Weitere interessante Infos: die Firewire-Anbindung haben sie von den dänischen Entwicklern (TC Electronics Konnekt) lizensiert. Von denen kommen auch die Treiber für das Apollo.

  • Jan G   01. Feb 2012   15:45 UhrAntworten

    Da is'n DICE Chip von TC drin? Echt? Dann viel Spaß mit "niedrigen Buffern"... die gab es naemlich bei allen Interfaces mit DICE bisher nicht wirklich...

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