Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat

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Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat

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4 feine Field Recorder in Miniatur

In dieser Episode unserer Artikelserie »Tiny Tools« liegen die Probanden Kopf an Kopf und es gibt viele gemeinsame Ausstattungsmerkmale im Vergleich der kompakten Handy-Recorder. Dementsprechend seien nun die grundlegenden Features aufgelistet, die sie einen. Das Wichtigste zuerst: Zwei Kondensatormikrofone in X/Y-Ausrichtung ermöglichen Stereoaufnahmen, alternativ findest Du einen Eingang zum Anschluss externer Mikrofone oder sonstiger Klangquellen. Die Audiodateien werden auf kleinen microSD-Karten gespeichert. Über die Kopfhörerbuchse oder den internen Lautsprecher kannst Du die eingefangenen Klänge während bzw. nach der Aufnahme abhören.

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat

Last, but not least: Klangqualitativ unterscheiden sich die Kontrahenten kaum, mit allen vieren bist Du gut gerüstet. Nun aber ins Detail und zu den Alleinstellungsmerkmalen unserer vier Auserwählten…

 

Zoom H1 » Testbericht

Maße: 44 × 136 × 31 mm | Gewicht: 80 g (mit Batterien) | Preis: 94,- Euro

Der Günstigste und Leichteste in dieser Runde zeichnet sich durch eine sehr einfache Bedienung aus. Auf der Oberseite sitzt lediglich der Aufnahmeknopf zu finden – wenn es mal schnell gehen muss, kannst Du einfach nicht danebentippen. Der Hersteller setzt auf ein Kunststoffgehäuse – das Fliegengewicht macht insbesondere lange Interviews mit ausgestrecktem Arm und vergleichbare Aufnahmesituationen zum Kinderspiel. Unter den erweiterten Funktionen ist etwa das Auto-Leveling zur automatischen Einpegelung erwähnenswert. Oder die Verwendung als USB-Mikrofon und Abspielgerät an PC & Mac.

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat - Zoom H1

Das Gehäuse des H1 ist nicht so verwindungssteif wie die anderen Vertreter seiner Zunft und die kleinen Knöpfe sind manchmal etwas störrisch. Abgesehen davon ist es ein gelungenes, angenehm geradlinig bedienbares Gerät für alle, die sehr gerne und sehr viel unterwegs sind, um Stereoaufnahmen in guter bis ausgezeichneter Qualität zu machen. Zu guter Letzt sei das maßgeschneiderte Zubehörpaket hervorgehoben, das für günstige 25,- Euro erhältlich ist – Details dazu und alles Weitere liest Du in unserem oben verlinkten Testbericht.

 

Tascam DR-22WL » Testbericht

Maße: 52 × 155 × 37 mm | Gewicht: 170 g (mit Batterien) | Preis: 139,- Euro

Dieser Kandidat ist größer und deutlich schwerer, aber auch in ein festeres Kleid gehüllt als der Kleine von Zoom. Bei den hervorstechenden Features ist die WLAN-Fähigkeit zu nennen, womit der Dateiaustausch unter Windows, Mac OS, Android und iOS drahtlos gelingt. Noch viel interessanter: Für Smartphones und Tablets mit den genannten Betriebssystemen von Google und Apple gibt es Apps, um das Gerät fernzusteuern bzw. -überwachen – für das Starten & Stoppen von Aufnahmen aus der Ferne, Pegelanzeigen etc.

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat - Tascam DR-22WL

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Funktionen für den anspruchsvollen professionellen Gebrauch: die Möglichkeit zum Recording im BWF-Format (u.a. mit integriertem Timecode), microSDXC-Unterstützung (max. 128 GB), simultanes Recording in WAV und MP3, einen Halleffekt und vieles mehr. Der Aufpreis gegenüber dem H1 ist damit ohne den leisesten Zweifel gerechtfertigt.

 

Yamaha Pocketrak PR7

Maße: 47 × 132 × 29 mm | Gewicht: 82 g (mit Batterie) | Preis: 129,- Euro

Dieser Field Recorder der japanischen Audiospezis ist preislich und vom Funktionsumfang her ziemlich genau zwischen den Kandidaten von Zoom und Tascam angesiedelt. Dabei liegt er in puncto Größe und Gewicht praktisch gleichauf mit Erstgenanntem. Der interne Speicher umfasst 2 GB – nicht so viel wie beim Olympus LS-3 (siehe unten), aber immerhin. Zu den fortgeschrittenen Funktionen zählt ein Tuner, also eine Stimmhilfe für Gitarren & Co. – ein interessantes Alleinstellungsmerkmal für Instrumentalisten.

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat - Yamaha Pocketrak PR7

Ein weiterer Aspekt, der den PR7 auszeichnet, ist die Batterielaufzeit von rund 30 Stunden bei WAV-Aufnahmen in CD-Qualität (16 Bit & 44,1 kHz) – und das mit nur einer einzigen AAA-Batterie. Da kann nur der just erwähnte LS-3 mithalten. Allein wenn man die Angaben seitens der Hersteller vergleicht (H1: 10 h / DR-22WL: 17½ h / LS-3: 30 h), steht der Proband von Yamaha sehr gut da, beim MP3-Recording sind es laut Yamaha sogar bis zu 44 Stunden.

 

Olympus LS-3

Maße: 40 × 112 × 16 mm | Gewicht: 90 g (mit Batterien) | Preis: 133,- Euro

Es ist erstaunlich, wie kompakt dieser Field Recorder ist, sogar im Reigen des hier vorgestellten Quartetts. Unterdessen fällt das Gewicht kaum höher als beim H1 aus. Wie beim DR-22WL ist das Display vergleichsweise groß und stellt weit mehr als nur die wichtigsten Informationen dar. Einsame Spitze ist das Modell wiederum, was den internen Speicher von 4 GB betrifft – damit lassen sich in Abwesenheit einer SD-Karte schon ziemlich ausgedehnte Sessions im verlustfreien WAV-Format bestreiten.

Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat - Olympus LS-3

Es gibt noch mehr Spezialitäten. So findet sich hier ein drittes Mikrofon mittig vorne, das den Klang mit einer Kugelcharakteristik einfängt. Es macht den Sound basskräftiger, fülliger – das ist in der Regel zu empfehlen, da die X/Y-Mikros allein recht dünn klingen. Schade ist, dass die naheliegende Funktion einer M/S-Aufnahme mit separaten Mitten/Seiten-Spuren nicht implementiert wurde. Die erfreulich lange Akkulaufzeit hatten wir bereits in der Beschreibung des Yamaha-Recorders erwähnt.

Der Lieferumfang: Windschutz, Tasche, Akkus und USB-Kabel (mit Letzterem lässt sich das Gerät aufladen!) sowie eine Trageschlaufe. Bei so vielen Funktionen auf engstem Raum im robusten Metallgewand ist es umso schöner, dass dieser Vertreter mittlerweile nur noch 133,- Euro kostet.

 

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Lesermeinungen (2)

zu 'Tiny Tools: Die 4 besten Field Recorder im Miniformat'

  • Raphael   12. Mai 2015   13:21 UhrAntworten

    Das Olympus LS-3 gibt es sogar für 133€ bei Thomann. Kann es denn klanglich mit den anderen mithalten?

    • Raphael   18. Mai 2015   10:51 UhrAntworten

      Habe das LS-3 inzwischen über Ebay Kleinanzeigen ergattert und muss wirklich sagen, die Aufnahmequalität ist sagenhaft. Die ganzen Effekte (Kompressor, Limiter, Hall, etc..) habe ich zwar ausgeschaltet und die Mikro-Empfindlichkeit nur auf mittel, aber die Aufnahmen sind trotzdem sehr klar und natürlich. Nur mit dem Mittenmikrophon muss man vorsichtig sein, es neigt im Bassbereich zur Übersteuerung (jedenfalls bei Gitarrenaufnahmen). Für mich persönlich der Preis-Leistungs-Sieger, solange man auf WLAN-Funktionen verzichten kann..

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