Tegeler Audio Manufaktur Konnektor: Outboard-Equipment & DAW verquicken

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Tegeler Audio Manufaktur Konnektor

Tegeler Audio Manufaktur Konnektor

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Analog & digital verzahnt – Tegeler Audio Manufaktur Konnektor

Cleveres Ding, muss ich schon sagen. Das Gerät ist aus dem Ansinnen entstanden, Outboard-Gerätschaften ohne lästiges Patchen in die DAW-Session zu implementieren. Ob nun im ambitionierten Home- und Projektstudio oder in Mastering-Klitschen. Im Folgenden gehen wir kurz auf die wichtigsten Funktionen und Spezifikationen ein.

Die Reihenschaltung der angeschlossenen Geräte kann beliebig umgestaltet und in deinem Projekt gespeichert werden – innerhalb des angesprochenen Plugins. Weiterhin bietet der Tegeler Audio Manufaktur Konnektor eine analoge LR → MS- und MS → LR-Matrix, die ebenfalls digital angesteuert wird.

Tegeler Audio Manufaktur Konnektor

Tegeler Audio Manufaktur Konnektor – unscheinbar, aber praktisch zur Verquickung von analog und digital

Tegeler Audio Manufaktur Konnektor: Features

  • 2×8 Ein- und Ausgänge (Kabelpeitschen mit D-Sub → XLR)
  • Haupt-Ein- und Ausgänge (XLR) zum Mixbus
  • Netzwerkanschluss zur Verbindung mit der DAW
  • Per Plugin oder über die Website des Konnektor steuerbar
  • »Analog-Plugin« für MS → LR und LR → MS
  • Vollständig analoger Signalweg, …
  • …aber digital gesteuert und mit Total Recall
  • Internes Netzteil
  • Maße: Breite: 483 x 88,1 x 250 mm

Tegeler Audio Manufaktur Konnektor: Preis & Verfügbarkeit

Beim Verfassen dieses Artikels waren noch keine Angaben zum Preis oder zum Liefertermin gemacht worden. Stay tuned.

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Lesermeinungen (11)

zu 'Tegeler Audio Manufaktur Konnektor: Outboard-Equipment & DAW verquicken'

  • Michael   03. Okt 2015   13:56 UhrAntworten

    Tolle Idee! Schade finde ich allerdings bei derartigen Geräten oft, dass die Anbindung über ein PlugIn geschieht. Auch, wenn der Standard alt ist: Für ich wäre Midi hier die Wahl (DIN-Stecker). Da brauche ich mir nicht unbedingt so große Sorgen zu machen, dass das Gerät in ein paar Jahren nicht mehr gut nutzbar ist, weil die Kompatibilität von Treibern oder des PlugIns nicht mehr gewährleistet ist. Per einfachem Midi-Dump könnte man Einstellungen z.B auch sichern. Dass das hervorragend klappt, komfortabel und auch relativ sicher mit Blick auf die Zukunft ist, haben nicht alle Hersteller erkannt. Also: Einfach MidiDump, Daten im Sequenzer zu Beginn des Projekts aufzeichnen und gut ist´s :)!

    • James   05. Okt 2015   14:17 UhrAntworten

      Das wird hier leider nicht geschrieben, aber soweit ich weiß, ist dass Gerät auch über eine eigene Website zu erreichen und bietet dort die selben funktionen. Das Plugin ist also eher Optional anzusehen ;)

      • Michael   05. Okt 2015   14:21 Uhr

        Steht in der Meldung. Zumindest habe ich den CAT5-Anschluss genau so verstanden :).

    • Michael Krusch TAM   06. Okt 2015   01:19 UhrAntworten

      Danke!

      Kurz zu deinem Einwand und unseren Beweggründen:

      Die Bedienung über eine eingebaute Webseite garantiert, dass man das Gerät völlig plattformunabhängig benutzen kann. Neben Windows und OSX funktioniert es auch mit Exoten-OS, solange sie einen Webbrowser haben. Presets lassen sich auch über die Webseite abspeichern. Man muß das Plugin also nicht benutzen.

      Das DAW-Plugin sorgt für einfaches Speichern der Einstellungen im jeweiligen Song. Ein kompliziertes Rumhantieren mit Sysdumps wollen wir niemanden zumuten.

      Im Gegensatz zu einem Synth, für den MIDI erfunden wurde, wäre es beim Konnektor auch nicht einfach Faderbox anschließen, Parameter zuweisen und losdrehen. Ohne eine spezielle Umsetzung der Befehle in eine bedienbare Oberfläche käme man trotzdem nicht aus. Vielleicht noch mit einem Logic-Environment machbar. MIDI wär nicht der einfachere Weg, da MIDI nicht für sowas gemacht wurde.

      Ethernet wurde übrigens 1973 erfunden, also sogar älter als MIDI. :-)

      • Michael   09. Okt 2015   08:08 Uhr

        Das sind durchaus nachvollziehbare Gründe, so dass ich meinen Beitrag in dem Punkt teils revidiere...
        Bei vielen Geräten ist - in meinen Augen - ein Midi Bulk allerdings nach wie vor unschlagbar praktisch, da ich auf keinerlei Software, die mit oder zum Produkt ausgeliefert wird, angewiesen bin und trotzdem eine Art "Total Recall" habe. Zum Beispiel bei vielen TC-Geräten (Reverb 4000 etc.) und natürlich den erwähnten Synths, wo nach den vorgenommenen Einstellungen am Gerät oder in einem PlugIn bzw. Editor die Daten per SysEX dumpen kann.
        Euer Gerät ist in jedem Falle eine richtig interessante Kiste! Das wollte ich nicht in Abrede stellen, sondern lediglich eine Anregung geben, da mich bei vielen Herstellern stört, dass zu viel propreitär "rumhantiert" wird und die Unterstützungszyklen teilweise beschämend kurz sind.

      • Michael Krusch TAM   09. Okt 2015   09:30 Uhr

        Das mit properitär sehe ich genauso.
        Deshalb haben wir uns auch für das Webinterface und gegen USB entschieden.

        Es ist natürlich auch für die Pluginprogrammierer nicht schön, dass sich die Schnittstellen immer wieder ändern und Anpassungen nötig sind. Und dass zwei DAW-Hersteller (Avid und Apple) auch noch ihr eigenes Süppchen kochen, macht es noch aufwendiger.

      • Michael   09. Okt 2015   09:34 Uhr

        Ein Grund, warum ich nichts von Avid, Apple und Co. für die Musik kaufe :).

  • Steffen   04. Okt 2015   00:10 UhrAntworten

    Na ja MIDI ist eigentlich nicht die Zukunft...
    Da kann man nur hoffen das der Hersteller das Produkt lange unterstützt.

  • Michael   04. Okt 2015   13:03 UhrAntworten

    Hoffen ist allerdings in diesem Falle nicht so zuverlässig, wie eine zusätzliche Schnittstelle neben USB und CAT5 (nicht in DAW synchronisierbar) zu implementieren, nämlich Midi :). Mir ist bis dato keine Daten-Schnittstelle bekannt, die es im Musikbereich so lange ausgehalten hat und immer noch relativ brauchbar ist. Und USB-to-Midi-Interfaces wird man wohl noch lange bekommen...

  • oboe   04. Okt 2015   17:54 UhrAntworten

    mich würde der Dynamikbereich und Eigenrauschen etc. interessieren. Spannendes Produkt auf alle Fälle, auch wenn mir im Recording-Bereich nicht viele Möglichkeiten für ein Total-Recall einfallen...

    • Michael Krusch TAM   09. Okt 2015   09:31 UhrAntworten

      Wir werden in Kürze noch mehr Details auf der Webseite veröffentlichen.

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