SPL Creon: Interface & Monitor Controller

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SPL Creon

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Abspielen, Aufnehmen und Abhören per SPL Creon

Hier kombiniert der Hersteller ein USB-Interface (u.a. sind zwei der Vorverstärker aus dem Crimson integriert) mit einem unabhängigen Monitor-Controller. So kannst Du mit einem einzigen Gerät aufnehmen/abspielen und abhören – mit einigen Funktionen, die sonst nur dediziertes Equipment bietet.

So ist nicht zuletzt die Monitoring-Funktionalität zu nennen, wobei sich analog und quasi latenzfrei abhören lässt, allerdings anders als beim Crimson nur mit einem Lautsprecherpaar. Auch für Play-Alongs ohne DAW ist das Gerät geeignet. Die Abhörmischung (DAW ↔ Inputs) lässt sich schnell mit einem Bedienelement regeln.

SPL Creon

Das SPL Creon, erhältlich in zwei Farben

SPL Creon: Features [Auszug]

  • USB 2.0 Audio Interface
  • Wandlung mit maximal 24 Bit & 192 kHz
  • 2 Mikrofoneingänge (XLR) mit diskreten Vorverstärkern
  • 1 Instrumenteneingang (6,3 mm) für bis zu +22 dBu
  • 2 Line-Eingänge (6,3 mm, symmetrisch)
  • Kopfhörerausgang (6,3 mm)
  • 1 Stereo-Lautsprecherausgang (XLR)
  • Latenzfreies, analoges Abhören
  • Windows XP, Vista, 7, 8 und 10 (32/64 Bit)
  • Mac OS X ab Version 10.6 (»Snow Leopard«)
  • iOS ab Version 6
  • Recording & Monitoring mit dem iPad – Hot-Plugging ohne Neustart
  • In Deutschland gefertigt

SPL Creon

SPL Creon: Preis & Verfügbarkeit

Für das mittlerweile im Fachhandel erhältliche SPL Creon gilt eine unverbindliche Preisempfehlung von 479,- Euro (inkl. MwSt.). Der durchschnittliche Straßenpreis liegt nach unserer Recherche bei 439,- Euro (inkl. MwSt.).

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Lesermeinungen (10)

zu 'SPL Creon: Interface & Monitor Controller'

  • fatman   30. Mai 2015   10:55 UhrAntworten

    Ich habe ein ähnliches Interfaces von t.c. electronic: desktop konnekt 6! Wurde bis vor kurzem für unter €100,-- ausverkauft. Technisch kann man an dem Interface nicht meckern,aber...! Entscheidend für den relativen Mißerfolg war die schlechte Software, wobei die aktuelle Version endlich stabil läuft. Für SPL wird das gleiche gelten. Jedes Interface ist nur so gut, wie ihre Software. Der Händlerpreis ist zu hoch, €300,-- bis €350,-- wäre m.E. ok.

  • Hotkeyharry   30. Mai 2015   12:19 UhrAntworten

    Warum ist über diese Teile eigentlich kein Talkback möglich? Möglichst mit Fußtaster - gibt es da eine Alternative zum großen Mixer?

  • Donald   07. Okt 2015   18:47 UhrAntworten

    Warum immer noch USB 2.0 Soundkarten auf den Markt kommen
    versteh ich irgendwie nicht.

    USB 3.0 ist aktuell, viel schneller und in jedem halbwegs
    modernen Notebook verbaut.

    Gruss, Donald

  • oboe   08. Okt 2015   10:06 UhrAntworten

    Moin moin Donald,

    was soll schneller sein? Das Audio, das darüber kommt? Möchtest Du mehr Kanäle übertragen? Der Latenzgewinn zwischen USB 2 und 3 dürfte eher theoretischer Natur sein. Somit ist es völlig egal, was da verbaut ist, solange es kompatibel ist. Selbst FireWire 400 erledigt Audiojobs mit über 24 Kanälen noch souverän, ohne ins schnaufen zu kommen, das hat theoretisch eine noch geringere Bandbreite. Trotzdem bin ich mit den Latenzen meines Saffire Pro 40 sehr zufrieden :-)

    Schönen gruß

  • Jay   09. Okt 2015   08:49 UhrAntworten

    Nichts geht über FireWire. Ich hab bei meinen RMEs bisher nicht ein einziges Problem gehabt, was auf die AIs bzw. diese Schnittstelle zurückzuführen war.

  • Donald   11. Okt 2015   13:59 UhrAntworten

    @ oboe
    Wenn Du mit deinen Latenzen zufrieden bist,
    soll es so sein.
    Ich habe selbst das Saffire 8i6 und bin mit den Latenzen überhaupt nicht zufrieden.
    Besser wären Latenzen unter 1 ms.
    Aber das wird keiner mit USB 2 schaffen.
    Übrigens ist USB 3 nicht nur knapp 10 mal schneller,
    sondern auch vollduplex und macht höhere SPannungen mit (900 mA)

    @ Jay
    Doch!
    Erst geht USB3 drüber, danach Thunderbolt.

    MfG - Donald

  • Jay   12. Okt 2015   08:30 UhrAntworten

    Donald: Sicher haben USB 3.0 und TB schnellere Übertragungsvolumina. Das ist aber in der MUSIKERPRAXIS vor allem deshalb relativ unwichtig, weil erstens mit FW und auch mit guten USB 2.0-AIs perfekt Musik produziert werden kann und zweitens die Latenzprobleme in den seltensten Fällen in der Schnittstellenübertragungsrate an sich zu suchen sind als in bestimmten Rechnerkonfigurationsproblemen. Mit den Spannungen hast du natürlich recht, aber das wirkt sich höchstens bei der externen Festplattenfrage aus als bei den Latenzen. Die ganze Schnittstellendiskusssion hat ihre Ursache eher in der Marktpositionierung einzelner Hersteller als in echter (Musiker-)Notwendigkeit. Und sicher ist TB bequemer, wenn man sich die neuen MBPros mit für Profis unerträglich wenigen Schnittstellen anschaut, die die User zum Kauf teuerer Tb-Docks zwingen sollen samt ebenso teuren TB-Kabeln. Solche Mega-Ausgaben sind aber bei richtig konfigurierten Rechnern vollkommen unnötig. Auch wenn die Technik sich weiterentwickelt, ist es oftmals besser, bei bestehendem funktionierenden Equipment abzuwarten und nicht gleich alles Neue anzuschaffen.

    • Hotkeyharry   12. Okt 2015   17:55 UhrAntworten

      @Jay: Was muß ich tun, um die Latenz für MIDI Einspielungen auf NI Complete Library, EZ Drummer o.ä. so klein wie möglich zu bekommen? Was ist da beim Rechner/Konfiguration entscheidend, bei nem USB2 angeschlossenen Keyboard KORG K61?? Momentan krieg ich nicht mal ne Fläche hin... ;-( Als ich noch wirklich nur mit MIDI produzierte, hatte ich den Unitor8 für die ganzen Racksampler/Rompler, ist auch noch alles da, aber es muß ja heute aus "Zeit- und Total-Recall-Gründen " In-The-Box laufen...Gibt es ne Seite, wo man Infos speziell für MIDI2PC/Cubase bekommt??

      • Torben   13. Okt 2015   12:13 Uhr

        @Hotkeyharry
        Die Latenzen kommen nicht durch irgendein Kabel oder USB Stecker, sondern einzig und allein durch den Soundkartentreiber.
        In Kabeln werden Signale mit annäherend Lichtgeschwindigkeit übertragen.
        Der Flaschenhals ist der Treiber, der die elektrischen Signale "übersetzen" muss. Da spielt USB 2/3, FW oder TB nur eine untergeordnete Rolle.
        Das Stichwort für dich lautet ASIO und Buffereinstellungen: http://bfy.tw/2G2w
        Ich spiele Live Keyboards, die über popelige USB-Kabel an einen ollen popeligen Laptop angeschlossen sind und habe über die Behringer X32-Soundkarte Latenzen von unter 10ms. (Das hörst du auf der Bühne als Keyboarder nicht.) Mit einer "anständigen" Soundkarte wären Latenzen unter 5ms locker möglich.
        Wie gesagt: Für dich sind die Treibereinstellungen deiner Soundkarte wichtig.

      • Hotkeyharry   13. Okt 2015   13:47 Uhr

        @Torben: Danke für die Ausführungen, Prinzip ist mir klar. Aber ich hab seit Jahren eine RME 9652 - Das ist noch immer ein amtliche Soundkarte, oder? Was mache ich denn falsch, es ist der neueste Treiber, wo ist mein Brett vor dem Kopf??

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