RME MADIface XT: Das erste USB 3.0 Audio Interface

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RME MADIface XT

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Mit MADI & USB 3.0: RME MADIface XT

Neben USB 3.0 kann das RME MADIface XT auch USB 2.0 nutzen, zudem lässt sich das Gerät via externem PCI Express oder über einen PCIe-Thunderbolt-Adapter (nicht im Lieferumfang enthalten) betreiben. Drei 64-kanalige MADI-I/Os werden von vier virtuellen MIDI-I/Os (via MADI) sowie einem Stereo-AES/EBU- und einem Word-Clock-I/O begleitet. Auf der analogen Eingangsseite sind zwei digital gesteuerte XLR/Klinken-Inputs mit Klemmen zur Arretierung und freilich mit einzeln zuschaltbarer Phantomspeisung (+48V) an Bord. Die Ausgänge: zwei symmetrische Line-Outputs (XLR) und ein frontseitiger Stereoausgang (6,3 mm) für Kopfhörer.

RME MADIface XT

RME MADIface XT

Konnektivität des RME MADIface XT

  • USB 3.0 Audio interface
  • Alternativ für USB 2.0 oder externes PCI Express
  • Insgesamt 196 Eingangs- und 198 Ausgangskanäle
  • 2 × MADI I/O optisch (je 64 Kanäle)
  • 1 × MADI I/O koaxial via BNC (64 Kanäle)
  • 3 × MIDI I/O virtuell via MADI
  • 1 × MIDI I/O via D-Sub & Breakout-Kabel
  • 1 × AES/EBU I/O (Stereo) via D-Sub & Breakout-Kabel
  • 1 × Word Clock I/O BNC
  • 2 × XLR/6,3-mm-Eingang (Phantomspeisung schaltbar)
  • 2 × XLR-Ausgang (Mono, symmetrisch)
  • 1 × 6,3-mm-Ausgang (Stereo)
  • Advanced Remote Control optional erhältlich
RME MADIface XT

Die zugehörige Mixer-Software RME TotalMix FX

RME MADIface XT: Preis & Verfügbarkeit

Das RME MADIface XT ist zum empfohlenen Straßenpreis von 2.149,- Euro (inkl. MwSt.) im deutschen Musikalienhandel erhältlich.

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Lesermeinungen (12)

zu 'RME MADIface XT: Das erste USB 3.0 Audio Interface'

  • Atilla Koro   02. Dez 2013   10:31 UhrAntworten

    jetzt stell ich doch meinen stiefel raus...

  • Bert Rhinow   02. Dez 2013   12:34 UhrAntworten

    Nett, kann man das Teil irgendwo gewinnen? ;-)

  • Chris Brandt   02. Dez 2013   16:06 UhrAntworten

    Vor einiger Zeit noch, bevor ich mir mein UFX bestellte fragte ich bei RME nach, ob denn ein Interface mit USB 3.0 geplant sei. Man sagte mir "Nein, hätte eh keinen Vorteil, da die auftretenden Datenmengen auch mit USB 2.0 problemlos bewältigt werden können". Interessant das es jetzt doch eins mit 3.0 gibt :-)

  • Thomas Heer   03. Dez 2013   10:08 UhrAntworten

    @Chris Brandt: Think bigger! Ich denke mal, die meinten da "konventionellen" Interfaces. 196 Ein- & 198 Ausgänge bei 192 kHz und 24 Bit passen fix nicht mehr durch einen USB 2.0 Kanal.

  • Hirade   03. Dez 2013   19:10 UhrAntworten

    sehe ich das richtig dass die beiden Front Eingänge keine oder keine nennenswerten PreAmps haben?

    • Felix Baarß (delamar)   03. Dez 2013   19:32 UhrAntworten

      Es sind wohl welche drin - »2 x Analog Mic/Line Vorverstärker-Eingang (XLR/TRS)« ist auf der Produktseite zu lesen - oder ich verstehe diese dezent nebulöse Formulierung doch miss.

      • Hirade   03. Dez 2013   19:39 Uhr

        oh missverstanden, war keine Anspielung ;) Ich habe nur lernen müssen, dass gute - wirklich gute - PreAmps für vor allem Gesangsaufnahmen extrem wichtig sind. Da ich mein Studio regelmässig ausbaue ist dieses Interface sehr interessant. Die FrontEingänge wären dann eher für schnell mal was aufnehmen unterwegs. Daher meine Frage, ob ich dann gute PreAms zusätzlich brauche oder ob die eingebauten was wert sind.

      • Felix Baarß (delamar)   03. Dez 2013   19:45 Uhr

        Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob es überhaupt Audio Interfaces gibt/jemals gab, bei denen solche analogen Kombi-Eingänge KEINE dahintersitzenden Preamps bieten. Bisher hatten ausnahmslos alle Interfaces, über die ich hier getippt habe und die wir in der Redaktion hatten, Vorverstärker integriert. Egal, ob supergünstige kleine Kisten oder luxuriöse Gadgets.

        ...Nochmal wegen Missverständnis: RMEs Formulierung »Vorverstärker-Eingang« kann ja strenggenommen durchaus a) »Eingang inklusive Vorverstärker« oder b) »Eingang für Vorverstärker« bedeuten. ;)

      • Hirade   03. Dez 2013   20:21 Uhr

        Ja, die Kombieingänge haben immer PreAmps, sind nicht Line. Es ist aber meist so dass diese PreAmps nicht wirklich was taugen (hohes Eigenrauschen, Klangverfärbung). Habe aktuell ein FocusRite Scarlet 18i6 welches zwei recht gute PreAmps hat, nebst den vielen Digital Eingängen.
        Wenn ich meine Frage klar vormuliere: sind hochwertige Preamps in den Fronteingängen, oder taugen die für qualitativ hochwertige Aufnahmen eher nicht?

      • Felix Baarß (delamar)   03. Dez 2013   20:41 Uhr

        Das könnte sich erst durch einen (Vergleichenden) Hörtest herausstellen, aber nach den Interfaces zu urteilen, die wir hier schon von beiden Firmen in der Redaktion hatten bzw. haben (Focusrite Forte vs. RME Fireface UFX als die Speerspitzen), ist es schwer vorstellbar, dass die Preamps des MADIface XT nicht (mindestens) genauso fein sind. Die werden auf jeden Fall für Spitzenaufnahmen taugen, wenn RME keinen Mist gebaut hat.

  • aufnehmer   03. Dez 2013   22:37 UhrAntworten

    Die Preamps sind basiert auf PGA2505, nur 3 dB Gain-Schritte, ist die etwas günstigere und messtechnisch geringfügig schlechtere Variante des PGA2500. (Relativ) gut sind die sicher, da ist allerdings auch schaltungsmäßig kaum was dahinter, wäre schon recht schwierig, das zu vermasseln! "Gut" ist allerdings auch der Preis, kann mir nicht vorstellen, dass dieser Leistungsumfang bei vielen gebraucht wird. Wahrscheinlich wird MADI sterben und sich irgendein IP-basiertes Protokoll durchsetzen (Dante z.B. siehe rednet). Und dass USB3 auch nicht so toll ist, sieht man an den vielen "abers" bei RME: nicht mit dem und dem Chipsatz; Fehlerzähler-Counter etc.

    • Hirade   04. Dez 2013   06:53 UhrAntworten

      Danke für die Info :) USB 3.0 würde ich auch nicht verwenden, hab gerade kürzlich mit einem Sennheiser Techniker geredet, der einige Stories hatte betreffend Störsignalen und USB 3.0
      Nein, ich würde eh den PCI Express Anschluss nehmen.

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