RME Fireface UCX: Kleines Audio Interface

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RME FireFace UCX Front

Die Vorderseite des neuen Audio Interfaces RME FireFace UCX

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Audio Interface RME Fireface UCX

Der Hersteller beschreibt sein neues Audio Interface RME Fireface UCX als passend für alle, die sich vor den Ausgaben für eine UFX scheuen oder lieber ein kleines Format für den Schreibtisch bevorzugen. Und so kommt das neue Interface in einem 9,5″-Format (1/2 19″) und bietet eine Menge Ausstattung auf kleinem Raum. Bis zu 18 Eingangs- und 18 Ausgangskanäle lassen sich bei einer Samplerate von 44,1 kHz oder 48 kHz nutzen. Bei steigender Samplerate verringern sich die für ADAT zur Verfügung stehenden Kanäle – alle analogen Anschlüsse bleiben voll nutzbar.

Eingebaut sein sollen Wandler bester Güte sein, die „überragende Spezifikationen“ aufweisten. Jedenfalls sollen beim Anschluss des Audio Interfaces RME Fireface UCX über FireWire 400 oder USB nur geringe Latenzen zu erwarten sein. Integriert sind zwei Mikrofonvorverstärker mit der Technologie aus Micstasy und Fireface UFX, die einen Übersteuerungsschutz besitzen.

RME FireFace UCX Front

Die Vorderseite des neuen Audio Interfaces RME FireFace UCX

Der Hammerfall Audio Core soll neu entwickelt worden sein und soll sowohl auf USB als auch Firewire stabil laufen. Die hauseigene Software TotalMix FX bietet flexibles Routing und Effekte mit bis zu 192 kHz Samplerate. Auf den ersten Blick scheint sie mir gegenüber früheren Versionen etwas unaufgeräumter.

Interessant dürfte der Monitoring Controller sein, mit dem sich die mitgelieferte Software fernsteuern lässt. Zu den steuerbaren Funktionen gehören Dim, Source-Auswahl, Monitor-Wechsel, Talkback, Cue-Setup, Mute und Mute FX, Mono, Speaker B Umschaltung und vieles mehr. Wer es ganz genau wissen will, kann sich eine optional erhältliche Fernbedienung hinzukaufen, die noch mehr Funktionen bedienen kann.

RME FireFace UCX Back

Und das sind die Anschlüsse auf der Rückseite

Die MIDI-Konnektivitität funktioniert über ein Breakoutkabel, dafür stehen dort auch gleich zwei Paare mit Ein- und Ausgängen bereit. Analog stehen vorderseitig vier Eingänge zur Verfügung. Davon haben zwei kombinierte Mic/Line-Vorverstärker mit 65 dB Gain und die Eingänge 3+4 sind Hi-Z-fähige Line/Instrumenten-Klinkeneingänge. Dazu steht ein Kopfhörerausgang vorne bereite. Auf der Rückseite befinden sich noch vier weitere Line-Eingänge mit symmetrischer Klinke sowie sechs analoge Ausgänge, ebenfalls mit Klinke.

Auch spannend: Das RME Fireface UCX lässt sich an das Apple iPad anschließen und dort als Audio Interface nutzen. Hierzu dürfte ein Camera Kit Connector notwendig sein, diese Information muss aber noch bestätigt werden. Ebenfalls interessant: Über den Class Compliant Treiber lassen sich bis zu acht Spuren simultan aufzeichnen – auf Wiedersehen Stereobetrieb.

RME Fireface TotalMix UCX

Die Software soll flexibles Routing bieten: TotalMix UCX

RME Fireface UCX Features

  • 18 Kanäle rein, 18 raus
  • 8 analoge Eingänge und Ausgänge
  • 2 Mikrofonvorverstärker
  • 2 Hi-Z Instrumentenvorverstärker
  • Alle vier Vorverstärker sind digital steuerbar
  • S/PDIF In/Out koaxial
  • ADAT In/Out oder wahlweise SPDIF I/O optisch
  • Wordclock
  • Breakoutkabel: 2x MIDI In/Out
  • Firewire 400 Anschluss
  • USB 2.0 (mit USB3 kompatibel)
  • RME Basic Remote Control im Lieferumfang (Advanced optional erhältlich)
  • TotalMix FX (mit UFX-Effekt-Engine)

RME Fireface UCX: Preis & Verfügbarkeit

Das neue Audio Interface dürfte schon bald im Fachhandel erhältlich sein, genauere Informationen haben wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wir vermuten, dass die unverbindliche Preisempfehlung so zwischen 900,- und 1000. Euro liegen dürfte. Sobald wir hier ein offizielles Statement bekommen, reichen wir das gerne nach.

Bis dahin kannst Du dir schon mal die anderen NAMM Neuheiten 2012 anschauen.

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Lesermeinungen (2)

zu 'RME Fireface UCX: Kleines Audio Interface'

  • Maik   19. Jan 2012   13:28 UhrAntworten

    Ob es die Fernbedienung auch für das Fireface UC geben wird?
    Das wär ja mal was.

  • eher unwahrscheinlich   19. Jan 2012   16:50 UhrAntworten

    "* Die Advanced Remote Control (ARC) ist kompatibel zum Fireface UCX. Sie funktioniert auch mit allen RME Fireface UFX ab Seriennummer 23241707 (Herstellung nach Juni 2011). Künftige RME Interfaces mit einem Anschluss für die Advanced Remote Control werden ebenfalls kompatibel sein. Besitzer eines Fireface UFX mit einer Seriennummer kleiner 23241707 müssen ihr Gerät an den jeweiligen Vertrieb einschicken, da es eine Hardwaremodifikation benötigt, um vollständig kompatibel mit der Advanced Remote Control zu sein. Diese Modifikation ist nicht kostenlos."

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