PreSonus StudioLive Digital Mixer
Ist das Geheimnis um die revolutionäre Neuheit aus dem Hause PreSonus, die zur bevorstehenden Musikmesse präsentiert werden sollte, jetzt doch gelüftet? Die Webseite Harmony Central jedenfalls hat den neuen PreSonus StudioLive Digital Mixer vorgestellt, der zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels noch nicht auf der Webseite des Herstellers gelistet ist.
Der PreSonus StudioLive Digital Mixer ist ein digitaler Mixer mit 16 Kanälen und wird vom Hersteller als sehr mächtig und flexibel beschrieben.
PreSonus StudioLive Digital Mixer
Der PreSonus StudioLive Digital Mixer bietet 16 Kanäle, die jeweils mit einem XMAX Mikrofonvorverstärker mit massig Headroom ausgestattet sind, eine eingebaute 22×18 FireWire Recording und Playback Engine, ein “Fat Channel” Processing mit 4-band EQs, Kompressoren, Limitern und Gates, DSP Effekten sowie sechs AUX Bussen, vier Sub-Gruppen, Talkback und Metering.
Der PreSonus StudioLive Digital Mixer verbindet einen einfach zu bedienenden, digitalen Mixer mit einem Multi-Channel Recording System, das sowohl für Live-Performances als auch im Tonstudio eingesetzt werden kann.
Mit an Bord des Presonus StudioLive sind zwei programmierbare 24-bit DSP Effekte mit Algorithmen für Reverbs, Delay und anderen zeitbasierten Effekten.
PreSonus StudioLive: Ein- und Ausgänge
Sechszehn Class A XMAX Mikrofonvorverstärker mit massig Headroom für mehr Klarheit und Transparenz. Alle 16 Eingangskanäle bieten Line-Input, symetrische Inserts und einen symetrischen direkten Ausgang. PreSonus StudioLive bietet weiterhin sechs AUX Sends und zwei dedizierte AUX Effekte für flexibles Monitoring der Mixe und Effekte. Vier SubGruppen runden das Angebot ab. Auf der Rückseite des PreSonus StudioLive befinden sich zwei Sets mit symetrischen Main-Ausgängen sowie die Ausgänge für den Control Room.
PreSonus StudioLive: Digitales Mixing
Der Presonus StudioLive führt das innovative sowie intuitive “QuickTouch” ein, das schnellen Zugang zu allen Parametern während kreativen Phasen erlaubt. Des Weiteren sind auch Lade- und Speicherfunktionalität Teil des Presonus StudioLive, so dass Snapshots von allen Kanaleinstellungen etc. gemacht werden können.
PreSonus StudioLive: Recording und Software
Ein weiteres Highlight des PreSonus StudioLive Digital Mixers ist das integrierte Recording Interface mit 22 Kanälen für das Recording und 18 Kanälen für das Playback. Jeder FireWire Kanal kann im Übrigen Pre oder Post Fat Channel eingestellt werden.
Ebenfalls erwähnenswert ist die beim PreSonus StudioLive mitgelieferte Multi-Track Recording Software CAPTURE für Mac und PC, die für ein perfektes Zusammenspiel mit dem digitalen Mixer und instantaner Aufnahmebereitschaft sorgt. Die PreSonus StudioLive Software kann neben umfangreichen Editierungsmöglichkeiten zudem auch WAV-Dateien exportieren, so dass die Kompatibilität mit anderen DAWs wie Pro Tools, Cubase, Logic oder Sonar gegeben ist.
PreSonus StudioLive: Features
- 16 Eingänge, 6 AUX Busse, 4 Subgruppen
- 16 Class A XMAX Mikrofonvorverstärker
- Hochqualitative AD Wandler mit 118dB Rauschabstand
- Unlimitierter Headroom durch 32-bit Floating Point Berechnungen
- digitales 22×18 FireWire Recording Interface
- Kompaktes Format für Einbau in 19″
- Fat Channel: High Pass Filter, Compressor, Limiter, Gate, 4-band semi parametric EQ, Pan, Load/Save/Copy/Paste
- 2 DSP Master-Effekte mit Reverb, Delay, Time-based Effects mit load/save
- Load/Save Mixer “Scenes” – All Einstellungen
- 100mm Long Throw Fader
- Quick Touch Push Knöpfe
- Schnell reagierende LED Meter
- Talkback
- PreSonus StudioLive Multi-Track Recording Software
PreSonus StudioLive Digital Mixer
Die aktuellen Fotos sehen mir im Moment eher wie gerendert aus. Wir werden PreSonus auf jeden Fall auf der Musikmesse Frankfurt besuchen, um uns einen eigenes Bild vom PreSonus StudioLive Digital Mixer zu machen.
Ohne Zweifel drängt PreSonus hier in einen neuen Markt ein, der bisher anderen Herstellern alleine vorbehalten war.


06. Mrz 2008 | 17:59 Uhr
Wow, das Ding sieht auf jeden Fall sehr interessant und “komplett” aus… hier ist übrigens der Link zu Harmony Central – außer hochauflösenderen Bildern gibts da aber auch nicht mehr als hier…
news.harmony-central.com/Newp/2008/PreSonus-StudioLive.html
Mich würde mal eine Preisvorstellung seitens Presonus interessieren…
09. Apr 2011 | 19:54 Uhr
wir haben uns das 16 er vor ein Paar Wochen zu gelegt. Es funktioniert genau so wie wir es wollen – einfach super!! Einziger Nachteil: Keine Motorfader. Ansonsten einfach genial!
30. Jan 2012 | 09:25 Uhr
Für alle diejenigen, welche einen Presonus StudioLive Digital-Mixer nicht nur für’s Live-Mixing sondern auch als Audiointerface betreiben wollen, gibts einiges zu beachten:
Das Digital-Mischpult wird ausschließlich über Firewire400 Ports mit dem Notebook verbunden.
Und hier kommt das Problem: Firewire ist (bei Presonus) nicht gleich Firewire !!!!
Das Mischpult funktioniert nur mit bestimmten Firewire-Chipsätzen im PC/Notebook. Was wir von USB gewohnt sind, anstecken und funktioniert, ist in diesem speziellen Fall anders.
Daher UNBEDINGT vor Kauf beim Händler nach der Kompatibilitätsliste fragen. Von Presonus gibt es eine Liste, in welcher die “funktionierenden” Chipsätze aufgeführt sind, und das sind nicht sehr viele….! Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich die Liste leider nicht posten.
Die Chance ist groß, dass Ihr anschließend noch ein neues (altes) Notebook kaufen müsst. Die Händler geben sich im Vorfeld erstaunlich “unwissend”….
Fakt ist: Rechnerleistung alleine reicht nicht !
Mein Beispiel: Notebook mit core i7, 16 GB RAM (1333), 256 GB Crucial SSD, 750 GB second disk (7200rpm) und Firewire 1394 OHCI Compliant Hostcontroller. Digitalrecording mit bisher genutzten USB-Interfaces läuft völlig problemlos. Laut Mitteilung von Presonus aber nicht geeignet zum Betrieb eines Studiolive Digitalmischpults wegen inkompatibler Firewire-Chipsätze. Ja, gibt’s denn so was noch heutzutage in dieser Preisklasse und bei standardisiertem 1394-Firewire Protokoll….?!?
MIDI:
Was vielleicht noch wichtig ist, einer der Mixer aus der 16/24er Reihe, der StudioLive 16.0.2 Mixer hat bereits eine Midi-Schnittstelle. Diese ist aber nur für den Anschluss von Pedalswitches etc. vorgesehen. Die Mixer selbst funktionieren nicht als Controller. Wer die Steuerung seiner DAW-Software von anderen Audiointerfaces gewohnt war, wird dieses Feature hier schmerzlich vermissen. Faderpositionen etc. werden NICHT (!) an die DAW-Software weitergeleitet. Das gilt auch für die beiden anderen StudioLive-Mixer der 16/24er Reihe.
PREISE:
Schaut man sich mal die Preise der “Authorized Dealer” in den USA an, fällt auf, dass sich in den letzten Tagen der Preis für das StudioLive 16.0.2 auf mittlerweile nur noch 1000 EUR (und weniger!) und für das StudioLive 16.4.2 bei 1500 EUR eingepegelt hat. Das zeigt den Trend und Verhandlungsspielraum. Also Geduld, nur noch eine Frage der Zeit, bis die Händler hier folgen……
FAZIT: Augen auf vor’m Kauf, da gibt’s mittlerweile manch andere schöne Braut.
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