Portrait: Reed Ghazala, Vater des Circuit Bending

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Reed Ghazala im Portrait

Den Begriff »circuit-bending« leitete Ghazala vom Ausdruck »mind-bending« (erstaunlich, unglaublich, überwältigend) ab. Die Idee war, durch das Hacken elektronischer Geräte etwas Unvorhergesehenes, Chaotisches entstehen zu lassen. Diese Do-it-yourself-Kunst steht jedem offen, der sich nicht scheut, seine Geräte auseinanderzunehmen und den Lötkolben auszupacken – es ist schließlich keine Atomphysik.

Im Video ist neben einem bizarr deformierten kleinen Casio-Keyboard und vielen anderen wunderlichen Dingen der erste Schaltkreis des Instruments von 1966 zu sehen, der den Stein in’s Rollen brachte. Eines Tages fing das Gerät an, seltsame Geräusche zu machen. Reed Ghazala dachte sich »Wenn so etwas aus Zufall geschieht, was passiert dann erst, wenn ich selbst eingreife?«. Ghazala beschreibt den experimentellen Charakter des Circuit-Bending sehr treffend: »Wenn Jackson Pollock elektronische Geräte gestaltet hätte, wäre er ein Circuit-Bender gewesen.« delamar wünscht gute Unterhaltung:

 

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Lesermeinungen (1)

zu 'Portrait: Reed Ghazala, Vater des Circuit Bending'

  • ArcticA   08. Jul 2011   20:57 UhrAntworten

    Dieses Video weckt Endzeitfantasien bei mir... krasser Typ!

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