Phonic IS16: Digitales Mischpult mit 16 Kanälen – Musikmesse 2013

Digitales Mischpult: Phonic IS16

Über den Touchscreen des Phonic IS16 kannst Du alle Funktionen abrufen und Einstellungen tätigen, ohne durch Menüs zu navigieren. Mit dem VGA-Output und einen dedizierten USB-Port kannst Du einen Bildschirm und eine Maus anschließen, um die Möglichkeiten zur Steuerung noch komfortabler zu gestalten. Nettes Detail dabei: Mit dem Mausrad kannst Du Parameter geschwind justieren. Die Kontrolle der Kanal- und AUX-Weg-Einstellungen ist über drahtgebundene oder drahtlose Netzwerke möglich. Cool: Über ein HTML5-Interface kannst Du einen modernen Browser deiner Wahl nutzen, um die Einstellungen vorzunehmen, ob auf PC, Tablet oder Smartphone. Der passende USB-WiFi-Stick Phonic UTD-10 wird mitgeliefert.

Auf jedem der mit Motorfadern (10 cm Laufweg) ausgestatteten Kanalzüge findest Du einen 4-Band-EQ und Dynamikprozessoren (Kompressor, Limiter, Gate udn Expander). Funktionen zur zeitlichen Verzögerung der Kanäle sind ebenfalls implementiert. Jeder Kanal kann zum Hauptmix, zu den acht AUX-Wegen, acht Subgruppen oder zur Kontrollraum-Mischung geleitet werden, was alles mit einigen wenigen Klicks möglich sein soll.

Phonic IS16

Phonic IS16

Es gibt zwei digitale Effektprozessoren; der erste bietet 24 Typen von Halleffekten, jeder mit sieben justierbaren Parametern. Beide Effekteinheiten bieten neun beliebte Effekte, die Du abermals mit zahlreichen Stellschrauben deinen Vorstellungen entsprechend gestalten kannst. Zwei graphische Equalizer stehen zur Verfügung, die mit 15 oder 31 Bändern aufwarten – praktisch für Live-Setups. Mit einem weiteren 31-Band-EQ kannst Du den Hauptmix bearbeiten.

Rückansicht des Phonic IS16

Phonic IS16

Das Phonic IS16 bietet eine Routing-Matrix mit acht Multi-Outputs und soll flexible Möglichkeiten zur Erstellung des Stereo-Monitoring-Mixes aufweisen. Dazu kommt eine mehrspurige FireWire/USB-Anbindung (16 In & 16 Out). Eine Erweiterungskarte ermöglicht die Mehrspuraufnahme auf einer SDHC-Karte, der Slot befindet sich an der Rückseite.

Phonic IS16: Preis & Verfügbarkeit

Das Phonic IS16 ist zum empfohlenen Straßenpreis von 1.499,- Euro (inkl. MwSt.) im Fachhandel erhältlich.

Lesermeinungen (9)

zu 'Phonic IS16: Digitales Mischpult mit 16 Kanälen – Musikmesse 2013'

  • Andy Franke
    08. Jan 2013 | 15:48 Uhr Antworten

    Ganz schön teuer im Vergleich zum Behringer X32. Oder hinkt mein Vergleich?

  • Reinhard
    09. Jan 2013 | 13:46 Uhr Antworten

    selbst für die Hälfte des Preises wird es schwer werden für phonic, oder? Die nächste Namm sollte ausserdem interessante Alternativen bringen…

    • Florian
      09. Jan 2013 | 16:04 Uhr Antworten

      Also wenn es stimmt und Behringer ein kleines 16-kanaliges Geschwisterchen des X32 mit nem vernünftigen Konzept (Fat-Chanel, Interface, wireless, Motorfadern,…) vorstellt, dann können sich wohl neben Phonic auch Presonus mit SL und Yamaha mit 01V warm anziehen.

      Aber nochmal zum Phonic. Ich finde einige Ideen sehr gut, wie z.B. die Anschlussmöglichkeit eines externen Bildschirms und einer Maus. Auch kann man das Pult um eine Firewire/USB Interfacekarte erweitern und sogar über USB3 ohne Rechner alle Spuren einzeln direkt auf “Platte” aufnehmen und so sehr easy Mitschnitte machen. Die wireless-Verknüpfung auch mit Smartphones find ich prima, endlich mal eine Lösung ohne Apple-Kaufzwang ;-))

      ABER ob die Bedienung ausschließlich über das Display livetauglich ist, das müsste man mal testen.

      Ich hoffe auf der Musikmesse in FFM mal ein Knöppchen drücken und das Display testen zu können… interessant ist das Pult durch die wirklich üppige Ausstattung allemal. Wenn es sich wirklich schnell und leicht bedienen lässt und super klingt, dann kann es sein Geld auch wert sein.

  • Peter
    09. Mrz 2013 | 23:23 Uhr Antworten

    Ein digitaler Mischer mit Firewire als recordings-Anschluß hat es heutzutage schwer – in Notebooks ist diese Schnittstelle seit 3 Jahren nicht mehr zu haben. Nichtmal Express-Karten lassen sich in die neuen Modelle einsetzen um die Schnittstelle nachzurüsten. Bleibt nur noch ein typischer Desktoprechner, in dem man diese Firewire-Schnittstelle nachrüsten kann.

    Der Phonix IS16 hat schon alleine wegen seiner USB-Anbindung gute Chancen gegenüber der Konkurrenz !

  • Mike der Ehrliche
    17. Apr 2013 | 12:23 Uhr Antworten

    Leider nicht mal 5% des workflows vom X32 ….
    So richtig Mies ist die Rückseite anzusehen E/A nur durch zusätzliches Aufrüsten oder wie?

  • mahik
    17. Apr 2013 | 16:49 Uhr Antworten

    Ich vermisse einen Bericht zum Allen & Heath QU-16

  • Peter
    17. Apr 2013 | 18:25 Uhr Antworten

    @Mike der Ehrliche

    Das war meiner Ansicht nach ein Miesmacher-Kommentar.
    Das große X32 spielt doch wohl in einer anderen Liga.

    Höchstens das neue kleine “Behringer Compact” wäre ansatzweise vergleichbar mit dem Phonic. Allerdings sieht mir persönlich das Behringer zu verspielt aus.

  • Condor
    18. Apr 2013 | 08:13 Uhr Antworten

    Hallo und Guten Morgen

    Der Mischer lässt zumindestens mein Recording Herz, höher
    schlagen.
    Genau die Ausstattung, wie sie effektiver bald nicht sein kann.
    Ich muss mir ein wenig Geld beiseite schaffen, wovon meine Frau nichts wissen sollte.

    LG Condor

  • Bernd
    09. Feb 2014 | 22:55 Uhr Antworten

    Also ich Liebäugle mit dem X32 Compact, wollte aber auch den IS16 vor dieser Entscheidung haben. Hab mich jetzt aber zum x32 Compact entschieden.
    Der Grund sind unter anderem die 8 Stereo Effekte, die ja auch im Zusammenhang mit der Arbeit an einer DAW greifen.

    Zwei Effekte im IS16 sind mir zu wenig. Und die User Kommentare auf der HP von Phonic sind Furchterregend. Man bekommt den Eindruck als sei der Mixer der Totale Schrott, lest selbst was User dort im Support Forum schreiben, Abstürze, alles bleibt stehen…nach Update der neuen Firmware wird alles noch schlimmer usw…Unglaublich!

    Ich finde das Konzept vom IS16 eigentlich SUPER KLASSE!
    Wegen VGA und Maus… Ich hab Jahre mir dem Roland VS-2000, der einzige mit USB unter den VS-Recordern, gearbeitet. Der IS16 hat zwar keine DAW Software wie die VS-Recorder von Roland, aber alle Effekte sind so Editierbar. Das ist schon ne super Sache, ich verstehe auch nicht warum das nicht mehr Hersteller so machen.

    Natürlich sind manche User so bescheiden das sie nicht mal ne Firmware aufspielen können, oder mitten im Vorgang Ausschalten und sich Wundern das ihr Mixer nicht mehr Funktioniert, danach.

    Im Phonic User Forum ist ein Kommentar, der sagt das man im Setup nach dem Aufspielen der neuen Firmware, einen Reset oder Neu-Inizialisierung machen sollte/muss..!? Danach ist auch kein schlechter Kommentar mehr zu lesen…vielleicht war es wirklich nur das…? Aber warum schreibt das dann keiner vom Support Offiziell dann auch dahin…also mich hat das vom Kauf abgeschreckt. Ich hab kein Boch 1300 Öcken auf den Tisch zu legen und dann ne Maschine da stehen zu haben, die sich ständig Aufhängt…?

    Echt Phonic…warum sagt ihr nichts dazu, in eurem EIGENEN Support Forum…das ist der absolute Death Hammer für euer Produkt!

    Ich kauf mir morgen das x32 Compact…aber ich glaube ich hätte das auch gemacht, wenn es keine Fehler Meldungen zu eurem Produkt gegeben hätte, weil ich will etwas voll Ausgestattetes mit – JEDE MENGE EFFEKTE – oder soll ich mir wieder nen Effekt Rack daneben stellen…ich finde das nicht mehr Zeitgemäß!

    Ansonsten wäre der Phonic von allem was es so Momentan gibt, jedenfalls für mein Studio die zweite Wahl gewesen, neben dem Behringer Teilen, das beste Konzept…aber leider wohl zu viele Bugs und KEINE gegenteiligen Statements das es nicht so ist….wirklich Schade.

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