Line 6 StageScape M20d: Mixing-Lösung für Bands

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Line 6 StageScape M20d

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Highlight: Line 6 StageScape M20d

Für mich gehört das heute vorgestellt Line 6 StageScape M20d schon jetzt zu den Highlights, die in Anaheim vorgestellt werden. Es handelt sich um eine durchdachte Lösung für das Abmischen, Aufnehmen und Monitoring und könnte damit Einzug in den Bandproberaum finden. Zumindest, wenn der Preis halbwegs bezahlbar bleibt.

Zu den Merkmalen gehört ein kleines Touchscreen Display in Farbe, auf welchem ein virtueller Raum dargestellt wird. In diesem können die anliegenden Audiosignale auf einfache Weise positioniert werden. Hierfür wird die interne DSP-Leistung genutzt, mit der einerseits die Unterdrückung von Feedback auf den Mikrofoneingängen, andererseits die Bearbeitung der Signale mit Effekten gelöst wird. Das Gerät ist zudem in der Lage, Mehrkanalaufnahmen an eine extern angeschlossene USB-Festplatte oder den Audio Computer zu senden.

Line 6 StageScape M20d

Sieht so das zukünftige Mischpult aus? Line 6 StageScape M20d

Mit dem Line 6 StageScape M20d möchte der Hersteller wohl auch den FOH (Front of House, der Mensch, der Konzerte mischt) zumindest für kleine Bands verzichtbar machen. Es können diverse Voreinstellungen gespeichert werden und alles soll besonders einfach und ohne zu viel Kenntnisse möglich sein.

Der Kern ist das visuelle System zum Abmischen von Sound, das einen traditionellen Channel Strip im Mischpult ersetzen soll. Auf einen Blick werden alle Musiker auf dem Display angezeigt und mit einem Druck können die wichtigen Parameter eingesehen und bearbeitet werden. Dabei arbeitet diese Hardware mit Begrifflichkeiten wie „hell“ oder „dunkel“, um auch ungeübten Mixern die Arbeit zu vereinfachen. In einem Deep Edit Modus können dann schliesslich auch alle Parameter im Detail bearbeitet werden.

Die Auto-Sensing Ein- und Ausgänge sind in der Lage automatisch eine Verbindung zu erkennen und daraufhin den Kanal entsprechend einzustellen. Das Line 6 StageScape M20d kann mit 24-bit WAV umgehen.

Taking full advantage of Line 6 audio processing expertise, StageScape M20d features professional-grade effects on every channel, including fully parametric EQs, multi-band compressors, feedback suppression, and more. In addition, four master stereo effects engines are available, comprising studio quality reverbs, delays and a vocal doubler. A wide range of channel presets covering everything from individual drum settings to lead vocals allow musicians to configure appropriate channel effects quickly.

Line 6 StageScape M20d

Und hier sind alle Anschlüsse beim Line 6 StageScape M20d zu sehen

Line 6 StageScape M20d Features

  • 7″ Touchscreen Display
  • Fernbedienung via iPad mithilfe eines optionalen Adapters
  • Mehrkanalaufnahmen zum Computer, USB Festplatte oder SD Karte
  • Quick-capture Recording in den Arbeisspeicher für den Soundcheck
  • Interne Verarbeitung mit 32-bit Fließkomma
  • DSP-Effekte:Parametrische & dynamische Equalizer, Kompressor, Multiband Kompressor, Gate, Delay, Limiters und mehr
  • Feedbackunterdrückung auf allen Mikrofoneingängen
  • 4 Effekte für die Summe: Reverb, Delay und Vocal Doubler
  • Unlimitierte Presets für Szenen

Anschlüsse:

  • 12 Mikrofon/Line-Eingänge
  • 4 zusätzliche auto-sensing Line-Eingänge
  • 2 digitale Eingänge für das Streaming von Computer, USB Festplatte oder SD Karte
  • Stereoeingang für MP3 Player oder andere Schallquellen
  • 4 symmetrische Ausgänge für Monitoring (XLR)
  • 2 symmetrische Ausgänge für Summe (XLR)
  • L6 Link Anschluss für den Anschluss von Lautsprechern

 

Line 6 StageScape M20d: Preis & Verfügbarkeit

Bisher ist leider noch nichts über den Preis oder die Verfügbarkeit der neuen Hardware in Erfahrung zu bringen. Wir halten dich natürlich auf dem Laufenden und liefern diese Daten nach, sobald sie uns zur Verfügung stehen. Bis dahin kannst Du dir weitere Neuheiten von der NAMM ansehen.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Line 6 StageScape M20d: Mixing-Lösung für Bands'

  • Jan G   19. Jan 2012   13:36 UhrAntworten

    Ist das Display fest oder klappt man die Frontplatte hoch und legt das iPad da rein?

  • MountainKing   09. Mrz 2012   11:37 UhrAntworten

    Sehr interessantes Konzept. Ich wäre brennend am Preis interessiert. Bin mal gespannt. Wahrscheinlihc wird man bis zur Messe Geduld haben müssen. Mist.

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