Keith McMillen Instruments QuNeo: Multitouch Controller

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Keith McMillen Instruments QuNeo

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Keith McMillen Instruments QuNeo: farbenfrohes Deejaying per Multitouch

Er ist zwar nicht ganz so exotisch wie diese drei Controller hier oder der kürzlich erschienene Ball Beats, aber ein herkömmlicher Controller ist er jedenfalls auch nicht. Der QuNeo (sprich: kju-neo) besteht aus 44 Touchpads, die nicht nur Sounds abspielen, sondern gleichzeitig die Kraft, Anschlaghärte und Position deines Fingerdrucks abtasten und in einen Befehl umwandeln.

Dem farbenfrohen DJ stehen hier 27 3D-Multitouchpads zur Verfügung, die wahlweise gedrückt, gewischt oder gedreht werden. Damit kannst Du das Timbre deiner Töne verändern (Qualität, Helligkeit, Lautstärke), je nachdem wie stark oder schwach Du die Pads berührst.

Keith McMillen Instruments QuNeo

Keith McMillen Instruments QuNeo

Das aus 16 X/Y-Pads bestehende Quadrat funktioniert dabei als einfacher Drum- oder Grid-Controller, der bekannte Drum Machines oder rasterbasierte Controller emuliert. Jedes Pad registriert dabei 127 Anschlaghärten, wie vom MIDI-Standard bekannt. Mit Drehreglern kannst Du Songs hin- und herzerren, auseinanderreißen oder dehnen und die neun Multitouch-Slider können als Fader und Effektkontrolle benutzt werden.

Und auch die 17 Switches, mit denen Du Samples und Fader auswählst, reagieren darauf, wie hart Du auf den Controller drückst und scannen eben schneller oder langsamer durch deine Dateien. Dabei geben unzählige verschiedenfarbige LEDs eine sofortige Rückmeldung darüber, wo sich dein Finger befindet und was Du eigentlich gerade tust. Laut Hersteller bilden Benutzer und Maschine eine Einheit in Licht, Gefühl und Sound.

Der QuNeo passt mit seiner handlichen iPad-Größe auch in die dazugehörigen Accessoires wie Tasche und Ständer und kommt als Open-Source daher. Wem also die Standardeinstellungen zu öde sind, besorgt sich einfach das Development Kit und bastelt selber an den Befehlen. Dabei ist seine Kompatibilität zu USB, MIDI und OSC von Vorteil. Auch wird vom Hersteller gerne betont, dass zum Betrieb nichts weiter benötigt wird – anstöpseln und los geht’s. (Ein Sequenzer bzw. DAW darf natürlich nicht fehlen.)

Features des Keith McMillen Instruments QuNeo

  • 44 Pads, Slider, Drehregler und Switches mit 3D-Abtasterkennung
  • Anschlaghärte, Druck und Position deines Fingers werden abgetastet
  • LED-Feedback: 251 LEDs sorgen für sofortige Rückmeldung deiner Aktionen
  • handliche iPad-Größe mit kunterbuntem Design
  • kompatibel zu USB, MIDI und OSC
  • Open-Source-Projekt mit Development Kit für eigene Ideen

Keith McMillen Instruments QuNeo: Preis & Verfügbarkeit

Den QuNeo gibt’s voraussichtlich ab März 2012 zum Einführungspreis von 200,- US$ (zzgl. MwSt.) im Handel.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Keith McMillen Instruments QuNeo: Multitouch Controller'

  • Maz Mackie   12. Dez 2011   12:05 UhrAntworten

    Ist ja echt interessant... aber was wird dann bald aus den guten alten Fadern, Potis, ect.? Alles weg für Touchscreens...

  • Boris ‚Smooth B‘ Mengler   12. Dez 2011   12:35 UhrAntworten

    Sieht interessant aus, quasi ein Launchpad mit zusätzlichen Fadern. Wenn die Verarbeitung nun noch so ist wie bei Novation, dann mit Sicherheit ein Top-Produkt

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