Kauftipps für Studiomonitore, Lautsprecher & Boxen

Ratgeber: Kauftipps für Studiomonitore

Als Schnittstelle zum menschlichen Gehör können Studiomonitore über das Gelingen oder Misslingen von Aufnahmen und Mischungen entscheiden. So sollten sie deine Mixe annähernd neutral wiedergeben, was den Frequenzgang, die Dynamik sowie die Tiefenstaffelung und Stereobreite betrifft. Doch selbst wenn die Balance zwischen Bässen, Mitten und Höhen, die Knackigkeit der kurzen Anschläge und der Raumeindruck bei guten Studiomonitoren gegeben ist, wird das nicht über Nacht dazu führen, dass Du stets einen perfekten Mix hinbekommst. Gute Studiomonitore helfen Dir aber weitaus besser, die Details im Mix überhaupt erst zu entdecken, die einer sauberen Mischung deiner Einzelspuren im Wege stehen können.

Vor allem, wenn Du dich dazu entschlossen hast, deine allerersten Boxen für das Homestudio zu erwerben, werden dir die folgenden Tipps die Kaufentscheidung erleichtern.

Kauftipps für Studiomonitore

Budget für Studiomonitore

Wie eingangs erwähnt, sind Studiomonitore in ihrer Funktion als Schnittstelle zum menschlichen Ohr fundamental, daher sollte für sie auch ein großer Teil des Budgets für das Homerecorging-Studio reserviert werden. Zumindest dann, wenn Du vorzeigbare Abmischungen zaubern willst – oder gar fertige Tracks, die auf möglichst vielen Kopfhörern, Stereoanlagen, aber auch Auto- und Küchenradios gut klingen.

Studiomonitore, die unter 200 bis 300 Euro (Paarpreis) angesiedelt sind, sollte man meiner Ansicht nach erst gar nicht in die engere Auswahl aufnehmen, denn solche Boxen tendieren dazu, dem Hörer bei der Wiedergabe etwas vorzugaukeln, was nicht da ist. Als Beispiel: Oft sind der Bass und die Höhen zu stark überbetont – als Ausgleich würdest Du die Mitten stärker hervorholen, was dann auf allen Lautsprechern, die einen neutraleren Frequenzgang aufweisen, in einem zu mittenlastigen, »blechernen« Sound führen würde.

Mittlerweile bekommst Du ab ca. 600 Euro (Paarpreis) eine wirklich brauchbare Abhöre. Es mag auch hier Ausnahmen geben, aber ich würde empfehlen, so viel wie nur irgend möglich für den Kauf der Studiomonitore einzuplanen.

Studiomonitore anhören

Es geht kein Weg daran vorbei. Studiomonitore sind auch nur Lautsprecher und besitzen einen ganz eigenen Charakter und Klang. Dazu kommt, dass jeder Mensch eigene Ansprüche an seine Monitorboxen stellt. Mal ganz vom Geschmack des Hörers abgesehen, spielen die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Musikstile an die Lautsprecher ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.

In der Vergangenheit hat sich bewährt, eine handvoll CDs und Songs einzupacken und die Studiomonitore in der gewählten Preiskategorie im nächsten Musikladen persönlich und vor Ort anzuhören. Es ist wichtig, dass Du die Songs wirklich gut kennst, die Du dort anhörst, denn nur so wirst Du die Unterschiede in den Details überhaupt wahrnehmen können.

Nimm Dir auch ruhig ausreichend Zeit für das Probehören im Laden, denn die Qualität der Studiomonitore ist durchweg gut und die Auswahl fällt nicht leicht. Bei der Entscheidung solltest Du auch nicht vergessen, dass der Raum einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität der Boxen hat und die Position des Lautsprecherpaares im Showroom einen größeren Einfluss auf die Wiedergabe haben kann als die Technik in der Box selbst.

Studiomonitore zuhause anhören

Daraus resultiert auch dieser nächste Tipp. Nachdem Du ein oder zwei Paar Studiomonitore beim Probehören im Laden in die engere Auswahl gefasst hast, solltest Du diese zu Hause im eigenen Studio antesten.

Ich weiss, dass es nicht einfach sein wird, den Verkäufer von der Notwendigkeit dieser Aktion zu überzeugen. Andererseits kann man dem Verkäufer aber auch die Pistole auf die Brust setzen und sich mal bei den Online-Shops umschauen. Wie bereits gesagt hat der Raum einigen Einfluss auf die Klangqualität und so kann was sich im Laden noch top anhörte im eigens präparierten, heimischen Studio eine herbe Enttäuschung sein.

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Lesermeinungen (30)

zu 'Kauftipps für Studiomonitore, Lautsprecher & Boxen'

  • Loco
    19. Feb 2008 | 22:13 Uhr Antworten

    Vielleicht wäre noch eine Empfehlung im Low Budget, “Mittleren” und High End Bereich ganz gut gewesen, aber sonst natürlich top :)

  • Gregtex
    20. Feb 2008 | 09:11 Uhr Antworten

    Im Mid End Bereich kann ich nur die Yamaha HS80M empfehlen. Es ist wirklich erstaunlich welche deletantische Fehler beim Mixing/Mastering auf einigen kommerziellen Songs zu höhren sind, was nicht bedeutet das ich es besser könnte, aber was auch wieder für die Boxen spricht…

    Einer aus einem Forum sagte mal: “Sie klingen nicht GUT (es wird kaum was “hinzugedichtet”), aber ehrlich und so sollte Mixing-Monitoring auch sein, m.M.n.”
    (wobei mir dieser Sound von nichts hinzudichten sehr gefällt ;) )

    Aber wie Carlos in seinen Beitrag erwähnte, höhrt die Boxen im Laden und nehmt am besten 2-3 Paare mit nach Hause (naja gut, ich hab blind gekauft.)

    Auch ne gute Box aber doppelt so Teuer: Adam A-7 (~1000 € das Paar)

    *Kleine Frage in den Raum schmeiss*
    Woran kann es liegen, dass wenn ich die Maus bewege, mir meine HS80M das alles “wiedergeben”? Ich kann also hören ob ich die Maus bewege oder nicht, ist Schätzungsweise ein 1k Hz hoher Saw-Ton. Hab ne E-MU 0404 USB… An den Lautsprecherkabel kann es eigtl. nicht liegen, da diese sehr dick sind und magnetisch abgeschiermt (laut Hersteller)
    Kommt auch vor wenn ich eine I-Net-Seite lade…

  • mattes
    20. Feb 2008 | 09:24 Uhr Antworten

    “*Kleine Frage in den Raum schmeiss*
    Woran kann es liegen, dass wenn ich die Maus bewege, mir meine HS80M das alles “wiedergeben”? Ich kann also hören ob ich die Maus bewege oder nicht, ist Schätzungsweise ein 1k Hz hoher Saw-Ton. Hab ne E-MU 0404 USB… An den Lautsprecherkabel kann es eigtl. nicht liegen, da diese sehr dick sind und magnetisch abgeschiermt (laut Hersteller)
    Kommt auch vor wenn ich eine I-Net-Seite lade…”

    das liegt sehr wahrscheinlich an deiner grafikkarte, die in den rechner einstrahlt, wenn bild berechnet wird…. (bei PCI-karten häufiges phänomen) tip: graka in einen anderen slot stecken falls möglich…

  • Gregtex
    20. Feb 2008 | 10:41 Uhr Antworten

    @mattest

    An die Grafikkarte hatte ich jetzt gar nicht gedacht…
    Ein anderer Slot ist leider nicht vorhanden (wäre mir neu das es Mainboards gibt mit 2x AGP Steckplätze …)

    Vlt. lässt sich ja im BIOS was einstellen… aber danke für den Tipp ;-)

    Was mich wundert ist aber, das es sogar “brummt” wenn ich den Main-Output auf oo (unendlich) dB (sozusagen mute) stelle und es trotzdem brummt…

  • carlos (delamar)
    20. Feb 2008 | 11:20 Uhr Antworten

    @Loco:
    Eine handfeste Kaufempfehlung aussprechen ist sehr schwer, da ich nur einen sehr begrenzten Teil der verfügbaren Geräte kenne. Deswegen ja der Tipp, sich die Studiomonitore selbst vor Ort anzuhören. Sie müssen vor allem klangneutral sein und Dir gefallen.

    @Brummschleife:
    Grafikkarte ist definitiv eine Möglichkeit. Du kannst ja statt der Graka auch die E-MU in einen anderen Steckplatz wechseln. Wenn finanziell tragbar, würde ich immer auf ein externes Interface gehen.

  • Gregtex
    20. Feb 2008 | 12:32 Uhr Antworten

    nein… bis auf das usb kabel geht nichts in den rehcner bzw. steckt nichts im rechner… es gibt aber eine pci version von der 0404… ich habe aber die usb version ;)
    cachepe.samedaymusic.com/media/quality,85/brand,sameday/E-MU_0404_USB_Interface-cd7b7ced0c1722c298c5c6257d61f811.jpg

  • Gregtex
    20. Feb 2008 | 12:05 Uhr Antworten

    @carlos

    es ist ein externes Interface :-)

    deswegen ja auch E-MU 0404 !>USB<! ;-)

  • carlos (delamar)
    20. Feb 2008 | 12:20 Uhr Antworten

    War bei der E-MU nicht ein Steckplatz dabei?

  • carlos (delamar)
    20. Feb 2008 | 17:22 Uhr Antworten

    Vielleicht hast Du auch Deine Abhöre, Studiomonitore, Lautsprecher etc. zu nahe am Computer-Monitor stehen?

  • rock
    23. Feb 2008 | 20:01 Uhr Antworten

    du brauchst symmetrische kabel, hatte gleiches problem.

  • carlos (delamar)
    25. Feb 2008 | 01:12 Uhr Antworten

    Stimmt, das klingt logisch! Hatte ich gar nicht bedacht

  • Ulrich Sprick
    30. Dez 2008 | 01:07 Uhr Antworten

    @Gregtex:
    (ist zwar schon lange her, aber vielleicht kommt’s ja noch an…)
    Der Rechner strahlt in das EMU-Interface und/oder den Verstärker ein. Gleicher Effekt: Halt mal n Handy neben einen Verstärker und wähl eine Nummer 8-)

    Da helfen nur 2 Dinge: Entweder den Rechner in ein HF-dichtes Gehäuse, oder mehr Abstand zwischen Audioelektronik und Rechner, oder Audioelektronik HF-mäßig abschirmen. Kupferblech ausm Baumarkt könnte helfen, muss aber mit Audiomasse (Ground) verbunden werden. Mu-Metall könnte auch helfen (muß wohl eine Stahlblechlegierung sein).

    Ok, es sind 3 Dinge…

    Viel Erfolg,
    Ulli

  • Mega1966
    03. Mrz 2009 | 07:07 Uhr Antworten

    Hallo!
    Ich bin gerade dabei mein Homestudio aufzubauen. Als Monitore benutze ich 4 Ramsa-Lautsprecher 375 Watt/Box (Modellbezeichnung habe ich im Moment nicht vorliegen!) Kann mir vielleicht irgendwer, welcher Verstärker hierzu passen könnte? Meine Aufnahmeraum hat 36 qm und ich arbeite überwiegend mit Synthies, Samplern und Vocals. Meine Soundkarte ist eine M-Audio Audiophile 2496 und ich habe sowohl einen Mac Mini, als auch einen PC/4 Kerne (WindowsXP Sp3). Ich arbeite mit Cubase SX 3 incl. Halion.
    Vielen Dank

  • seven
    16. Jun 2009 | 13:04 Uhr Antworten

    …hallo leutz…guter beitrag…hätte da noch eine verständnisfrage…
    …wenn ihr sagt das manche LS etwas “hin zu dichten”…wie kann mir dann ein studiomonitor dabei helfen den besseren klang zu bekommen…wenn dort keine extra frequenzen auftreten…???…dann fehlt mir ja das was auf der hifi- box zu hören wäre…???…
    …oder verunstaltet die hifi- anlage den klang so lange bis sie ihn wiedergeben kann…dann müssten doch hier eigentlich die frequenzen fehlen…???…
    …hab´ ich das jetzt völlig missverstanden…???…

  • Alex
    01. Aug 2009 | 22:57 Uhr Antworten

    also die KRK Vxt 4 sind ja auch sehr gute Monitore und nicht im vierstelligen Preis Bereich….. wir sind ja nicht alle Profis….

  • Basti
    26. Mai 2010 | 21:34 Uhr Antworten

    Ich hab ein paar Alesis M1 MK2 bei mir und bin doch zufrieden. Ein Freund von mir hat ein paar Genelec rumstehen. Als er meine Boxen gehört hat war er begeistert. Was haltet ihr von den Alesis.

  • marcelo
    02. Feb 2011 | 17:56 Uhr Antworten

    super toll !! danke carlos !!

  • ThomaS
    22. Mrz 2011 | 10:58 Uhr Antworten

    Der Beitrag ist jetzt zwar schon etwas länger her, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand einen Tipp geben.

    Ich habe gehört, dass die Bassreflex-Öffnung in kleineren Studios nach vorne gehen sollte. Wenn die Boxen zu nah an der Wand stehen und diese Öffnungen nach hinten weg gehen, soll der Klang zu stark gestreut werden.

    Ich habe leider nur einen 10qm-Raum zur Verfügung und dadurch ist die Raumakustik nicht so gut. Dämmmaterial kommt sowieso noch zwischen Box und Wand, trotzdem wäre es gut zu wissen, ob man auch darauf achten sollte.

  • Hofi
    12. Jun 2011 | 10:48 Uhr Antworten

    Noch was zum Thema brummen im Interface… Hast du zusätzlich zum USB-Kabel auch noch ein optionales Stromkabel? Ich hatte das selbe Problem bei meinem alten PC (nur mit Firewire) und das brummen verstummte, sobald ich zusätzlich das Stromkabel einsteckte war das brummen weg.

  • jay
    05. Mrz 2012 | 17:37 Uhr Antworten

    pioneer sdj 5″ echt geile dinger

  • tom
    04. Jul 2012 | 12:33 Uhr Antworten

    Wieso sollte man beim Produzieren Subs benutzen? Dann müsste ich auf die CD pressen “bitte nur mit Subs anhören”, ansonsten klingt es doch ganz anders, als in meinem hochgerüsteten Homestudio.

  • Maik Ohl (Jusdiz)
    25. Feb 2013 | 10:53 Uhr Antworten

    @ tom, ich würde ein Sub eh nur zum produzieren nehmen und zum gegenhören. Auf einem Sub zu mischen finde ich wirklich auch sinnfrei, da gebe ich dir Recht. Aber um ihn mal mit anzuschalten und zu hören wie es sich so alles im Bassbereich verhält ist es ab und an bestimmt hilfreich.

    @ gregtex, hast du auch alles was deinen Musikkreislaufbertifft an einer Steckdose? Wenn nicht änder bitte das erst einmal.

    LG Maik

  • Burger
    25. Feb 2013 | 16:23 Uhr Antworten

    Netter Artikel.
    my 0.02$:
    Die Vorstellungen von Klangneutralität gehen doch sehr weit ausseinander, wenn man mal ne Focal-Box gegen ne Adam merkt man dieses. Oder ne Genelec mit ner HS80 (ich stimme dem Chor zu, diese Box klingt nicht toll, aber extrem entlarvend). Oder oder oder. Im direkten Vergleich ist es doch immer wieder erstaunlich, wieviele Wege, Philosophien, und Ansichten zur “Klangneutralität” es gibt und wie die verschiedenen Hersteller dies erreichen wollen. Hier gibt es m.E. auch kein “besser” oder “schlechter”, vielmehr muss man als potentieller Käufer hier schauen, was man haben will. Dies geht nur indem man viele Boxen mal vergleich hört. In einem vernünftigen Environment. Vorallem der Raum KANN extrem vorgaukeln!!

    Geschmäcker sind halt eben auch verschieden. Während einer Boxen will, die ihm den absoluten Fetten, Großen, hochaufgelösten Hifi-Sound liefern (ich empfinde z.B. die Adam S3A als solche Boxen, liebe es auf Ihnen Musik zu hören, nur drauf arbeiten, das wollte mir nicht gelingen), möchte ein anderer vllt. eine klassisch klinisch cleane box, die auch mal wehtun darf. (NS10… ich persönlich liebe die ja, vorallem der Moment wenn man nen fertigen Mix auf ner anderen Anlage hört…)

    Fakt ist, man sollte hier nicht sparen. Der Lautsprecher ist des geneigten Audioengineers/Musikproduzenten Schnittstelle zwischen der technischen Domäne und der Ohren. Jede Schwäche in diesem Glied der Kette wird hörbar sein – doch ja, gute Boxen in einem schlecht klingenden Raum machen auch keinen Sinn. Genau so wie gute Boxen an einem “schlechten” Interface etc… Aber das ist eins der wichtigsten Tools. Ein Grafiker wird sich auch keinen 100€ Bildschirm von Medion holen, und ein guter Handwerker hat professionelles Werkzeug.

    Budget ist die wichtigste Frage. Bei den meisten leider nicht “wie viel bin ich bereit auszugeben” sondern “in der Lage”. Nach oben hin sind keine Grenzen offen…

    Ich persönlich habe vor paar Monaten mal 1000€ Pro aktivbox + 800 (2x Focal solo 6 be + CMS sub) fürn AktivWoofer investiert. Ich liebe mein System, und wenn man dort erst mal angekommen ist, ist es schwer da wieder weg zu kommen… wobei ich keine billigere Box der Welt schlechtreden möchte, wenn sie mich von sich überzeugt (Die HS50 von Yamaha z.B.)

    Den Sparfüchsen seien noch alte Boxen der Firma RFT (DDR-Rundfunktechnik) empfohlen. Die BR25 und BR50 sind klasse (eigentlich Hifi) Boxen, auf denen im Osten (und bei mir zu Hause) schon die ein oder andere Mischung statt gefunden hat. Guten Amp nicht vergessen!

  • Bert
    20. Okt 2013 | 00:32 Uhr Antworten

    Ich freu mich das auch die Raumakustik als wichtiger Punkt angesprochen wurde. Weil ja doch kein LS der Welt gegen die Raumeinflüße arbeiten kann.
    Mein Regieraum entspricht den gehobenen Anforderungen div, Tonstudiodesigner (zB. Peter D’Antonio)
    Desweiteren ist es in der Tat das wichtigste überhaupt verschiedene Monitore probe zu hören.
    Ich selber habe nun von Tannoy precission 8D auf K&H o300 geswechselt. ich bin hochgradig entäuscht !!!
    Der teure Müll von Neumann ist unter aller S..
    Das Innenleben ist keine 1000 Euro Wert!!
    Ich habe nun 600 Euro Adan LS gehört und war echt beeindruckt. Ich frage mich nun, wie schaffe ich es raus zu finden, welche Monitore bei rund 4000Euro auch ihr Geld Wert sind. Der Markt ist total überfüllt von Frechheiten und einzelenen seriösen Herstellern. Auch wenn ich mir 5 oder 6 Paare anhöre, woher weiß ich das es nicht ein besseres Preis/Leistungs verhältniss gäbe ?
    Daher würde auch ich mich freuen, wenn es eine Liste gäbe, welche zeigt was man für 5oo oder 3000 Euro bekommen kann.
    lg Bert

  • Manuel
    06. Nov 2013 | 10:13 Uhr Antworten

    Habe seit kurzem mein Monitoring am Schreibtisch aufgewertet.
    bei mir stehen jetzt 2x ESI near08 und eine Focusrite Scarlett 6i6 herum, ich bin sowohl von der Verarbeitung als auch von der Klangqualität mehr als zufrieden.

    Einziges Manko, zu wenig wumms – die Monitorboxen würden ja tief genug runterspielen, wenn man den bass hochdrehen würde.
    Und genau da liegt mein Problem: den Boxen kann ich nur sagen auf wieviele kHz sie runter gehen sollen (also nicht wie laut die Tiefen sind), an der Soundkarte gibt es keinen eigenen Regler dafür und auch bei der mitgelieferten Software (Scarlett-MixControl) bin ich nicht fündig geworden.

    Ev. hat jemand von euch ein ähnliches Setup und kann mir helfen.
    Ich möchte nur eine Einstellungsmöglichkeit wie laut die Tiefen wiedergegeben werden sollen.

    Für hilfreiche Antworten bedank ich mich schon vorab :)

  • pat
    19. Apr 2014 | 23:04 Uhr Antworten

    welche monitorboxen kannst du den empfehlen habe das neumann tlm 49 und das fireface ucx und mache rap

  • fingeramlötkolbenaua
    24. Apr 2014 | 06:21 Uhr Antworten

    der burger bringt es doch auf den punkt, neutralität definiert jeder anders. wie linear und neutral können die profi monitore schon sein, wenn alle unterschiedlich klingen? das allgegenwärtige klischee mit dem hi-fi lautsprecher klang ist auch so ein ding, grade im homerecording bereich, wenns möglichst günstig sein soll, wären meiner meinung nach ein paar passiv hi-fi’s mit vollverstärker die bessere wahl. da könnt der manuel sogar den bass lauter machen und sich die badewanne zurechtbiegen. klar, man muss schon zu dem richtigen hersteller gehen aber das ist beim studio equipment ja auch so, müll wird überall produziert.
    besonders schön, bei dem thema, ist natürlich auch die tatsache das wir menschen gar nicht dazu in der lage sind, einen linearen frequenzgang zu hören. wie auch, wenn nicht mal die form beider ohren identisch ist. man könnt sich die klang und ton disskusionen wohl getrost sparen, wenns nicht so’n spass machen würde.
    wirklich von bedeutung ist das man den richtigen lautsprecher für sich findet, auch der beste wird nichts taugen, wenn man den einfach scheisse findet. zeit lassen und mit dem thema beschäftigen dürfte das sinvollste sein.

  • curtis chip
    06. Mai 2014 | 21:12 Uhr Antworten

    hmm..
    das alte lied von den “richtigen/besseren” monitoren :).
    ich habe in einigen studios gearbeitet, da standen je nach geschmack z.bsp. in den uk-studios eher JBL,FOCAL oder die alten ROGERS, in deutschland früher gerne als zweitabhöre die YAMAHA NS10 oder GENELEC usw. – also querbeet –
    was ich eigentlich loswerden möchte –
    in den studios hat sich niemand auf EINEN monitor verlassen.
    es gab zwar immer die “große” referenz abhöre aber ein paar “kleine” zur simmulation von TV und RADIO betrieb waren sehr hilfreich.
    heute sieht das ganze etwas anders aus.
    die firma ME GEITHAIN hat mit der RL serie als erste bewiesen, dass EIN monitor ausreichen kann.
    wir setzen vorraus, dass die raumakustik ok ist.
    ME GEITHAIN ist schon zu ddr zeiten ein großer wurf gelungen und kurz nach der wende wurden nach pflichtenheft der deutschen rundfunkanstalten alle studios mit lautsprechern dieser firma ausgestattet.
    warum ?
    ein “richtigeres” abhören war mit den dingern möglich.
    sehr alte und lange bekannte prinzipien des lautsprecherbaus wurden neu konzipiert.
    z.bsp. das koaxiale system ist für’s “zeitlich richtige” hören enorm vorteilhaft (alle frequenzen kommen zeitlich genau aus einer quelle).
    da es aktive monitore sind, wurden auch hier die endstufenmodule an die treiber perfekt abgestimmt.
    das ergebniss ist ein monitor mit nahezu linearen frequenzgang.
    nebenbei, das können andere hersteller auch ! jawohl !
    aber in der regel gefallen sie meist nicht !
    sie klingen nicht “gut”, nicht “gewohnt gut”, irgend etwas fehlt oder ist anders !?!
    nunja, jetzt betrete ich die subjektive ebene.
    ein mastering-oder ton-ingenieur möchte keine BOX hören, sondern manchmal chirurgisch in den frequenzen erkennen können wo ev. ein defizit oder eben zuviel des guten herscht.
    “gut klingen” können viele ! das nützt nur leider nix beim mischen oder mastern.
    es gibt leider zu viele faktoren, welcher monitor der “richtigere” ist.
    welcher musikstil ? rap und klassik würde ich nicht auf ein und der selben abhöre mischen (aber auch nicht hören wollen).
    ok, die GEITHAINER sind leider in einer bitteren preis range :/ angesiedelt
    aber es gibt aktuell auch einige sehr günstige aktiv koaxiale.
    ohren auf …
    und cheers

  • Stefan K
    03. Jul 2014 | 03:10 Uhr Antworten

    bei einem Studentischen Budget würde ich die RFT BR 50 empfehlen durch den Mitteltöner nochmal besser als die RFT BR 25
    habe danach meine – Sonodyne SM 100AK – verkauft die beim Umschalten auf die – RFT BR 50 – deutlich den kürzeren gezogen haben

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