Abgefahrener Controller aus Japan: IDEEA Lab PocoPoco

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IDEEA Lab PocoPoco

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Abgefahrener Controller aus Japan: IDEEA Lab PocoPoco

Das IDEEA Lab der Tokyo Metropolitan University überraschte kürzlich mit einem Gadget, das drei gewöhnliche Bedienweisen musikalischer Controller und Instrumente unter einen Hut bringt und in ein außergewöhnlich interaktives, taktiles musikalisches Interface packt. Zunächst ist eine Matrix aus 4×4 großen runden Knöpfen zu sehen, die verschiedenfarbig von innen beleuchtet werden. Der Gedanke an ein kindgerechtes Tenori-On oder Launchpad drängt sich auf. Erst in der Bewegung wird das Potential des PocoPoco deutlich:

 

 

Im Mittelpunkt stehen 16 Solenoide, also Zylinderspulen, die konstante Magnetfelder erzeugen, um eine Hubwirkung zu erzielen. Beim Setzen einer Sequenz durch Antippen dieser Zylinder werden die gerade gespielten Steps im Takt angehoben. Das erinnert entfernt an das drollige Jahrmarktspiel »Hau den Maulwurf«, bei dem kleine Spielzeug-Erdwühler aus ihren Löchern kriechen, woraufhin Du ihnen einen auf die Omme geben musst. Um das Sustain eines bestimmten Steps zu verlängern, hältst Du den entsprechenden Zylinder einfach in der erhobenen Position fest. Dann kannst Du ihn auch wie einen Drehregler benutzen, um Parameter wie Tonhöhe oder Klangfarbe zu verstellen. Nifty!

Noch gibt es keine Informationen darüber, wann und wo das PocoPoco auf dem Markt erscheinen wird. Unabhängig davon: Ein herzlicher Dank an das IDEEA Lab in Tokio für dieses wunderliche Ding, an dem sicher auch Kinder ihre Freude haben werden.

Link zum IDEEA Lab PocoPoco

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