Fernbedienung via iPad für PreSonus StudioLive DigitalMixer

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PreSonus StudioLive Remote

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PreSonus StudioLive DigitalMixer Fernbedienung via iPad

Auf der ultimativen Suche nach einer sinnvollen Anwendung für das Apple iPad hat der Hersteller PreSonus eine Fernbedienung für das hauseigenen digitale Mischpult StudioLive herausgebracht. Mit dieser App kann das Mischpult auf Entfernung noch gesteuert werden. Damit kann der zuständige FOH-Tontechniker sozusagen raus in die Menge gehen und von dort das auf der Bühne stehende Mischpult bedienen. Oder umgekehrt – das im Publikum stehende Pult von der Bühne aus fernsteuern.

PreSonus StudioLive Remote

PreSonus StudioLive Remote

Diese neue App nennt sich „StudioLive Remote“ und bietet sogar die simultane Fernsteuerung von PreSonus StudioLive digitalen Mischpulten. Voraussetzung für diese Funktionalität ist ein Notebook mit WLAN, das neben dem Mischpult stehen muss. Die Anwendung kann dabei Kanal- und Subgruppenpegel, Monitor- und Effektwege, Fat-Channel-Einstellungen und einige weitere Dinge auf dem iPad zugänglich machen.
Wie in der Pressemitteilung weiter verkündet, lassen sich über Fenster mit Multi-Finger-Scrolling die meisten Parameter komfortabel bedienen. Wenn ich die Pressemeldung auch richtig deute, so lassen sich einige der Parameter auch durch die Ausrichtung des iPads (Bewegungssensor) steuern.

Die neue App zur Fernbedienung des PreSonus StudioLive DigitalMixers via Apple iPad ist ab sofort kostenlos im Appstore zu erhalten. Sie funktioniert sowohl mit dem DigitalMixer 16.4.2 als auch dem 24.4.2. Voraussetzung ist, dass das Pult mit einem Rechner verbunden ist, der WLAN-fähig ist und auf welchem die beiliegende, bidirektionale Steuersoftware VSL installiert wurde.

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Lesermeinungen (4)

zu 'Fernbedienung via iPad für PreSonus StudioLive DigitalMixer'

  • Joe   30. Jan 2012   09:43 UhrAntworten

    Eigentlich eine feine Sache. Aaaaber... um die Fernsteuerung nutzen zu können, muss man zusätzlich noch einen Notebook (mit installierter VSL-Software) mit dem Studiolive-Mixer verbinden. Erst dann kann man mit dem iPad eine VPN-Netzwerkverbindung zum Notebook aufbauen um mit der App das Studiolive zu steuern.
    Eine Menge "Holz" zum mitnehmen, aufbauen und bedienen...
    Und genau hier gibts einiges Wissenswertes:

    Egal, ob man das StudioLive als Audiointerface nutzt oder fernsteuern will, die Verbindung mit dem zwischengeschalteten Notebook erfolgt über die
    Firewire400 Ports des Mixers.
    Und HIER kommt das Problem: Firewire ist (bei Presonus) nicht gleich Firewire !!!!

    Das Mischpult funktioniert nur mit bestimmten Firewire-Chipsätzen im PC/Notebook. Was wir von USB gewohnt sind, anstecken und funktioniert, ist in diesem speziellen Fall anders.

    Daher UNBEDINGT vor Kauf beim Händler nach der Kompatibilitätsliste fragen. Von Presonus gibt es eine Liste, in welcher die “funktionierenden” Chipsätze aufgeführt sind, und das sind nicht sehr viele….! Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich die Liste leider nicht posten.

    Die Chance ist groß, dass Ihr anschließend noch ein neues (altes) Notebook kaufen müsst. Die Händler geben sich im Vorfeld erstaunlich “unwissend”….

    Fakt ist: Rechnerleistung alleine reicht nicht !

    Mein Beispiel: Notebook mit core i7, 16 GB RAM (1333), 256 GB Crucial SSD, 750 GB second disk (7200rpm) und Firewire 1394 OHCI Compliant Hostcontroller. Digitalrecording mit bisher genutzten USB-Interfaces läuft völlig problemlos. Laut Mitteilung von Presonus aber nicht geeignet zum Betrieb eines Studiolive Digitalmischpults wegen inkompatibler Firewire-Chipsätze. Ja, gibt’s denn so was noch heutzutage in dieser Preisklasse und bei standardisiertem 1394-Firewire Protokoll….?!?

    MIDI:
    Was vielleicht noch wichtig ist, einer der Mixer aus der 16/24er Reihe, der StudioLive 16.0.2 Mixer hat bereits eine Midi-Schnittstelle. Diese ist aber nur für den Anschluss von Pedalswitches etc. vorgesehen. Die Mixer selbst funktionieren nicht als Controller. Wer die Steuerung seiner DAW-Software von anderen Audiointerfaces gewohnt war, wird dieses Feature hier schmerzlich vermissen. Faderpositionen etc. werden NICHT (!) an die DAW-Software weitergeleitet. Das gilt auch für die beiden anderen StudioLive-Mixer der 16/24er Reihe.

    PREISE:
    Schaut man sich mal die Preise der “Authorized Dealer” in den USA an, fällt auf, dass sich in den letzten Tagen der Preis für das StudioLive 16.0.2 auf mittlerweile nur noch 1000 EUR (und weniger!) und für das StudioLive 16.4.2 bei 1500 EUR eingepegelt hat. Das zeigt den Trend und Verhandlungsspielraum. Also Geduld, nur noch eine Frage der Zeit, bis die Händler hier folgen……

    FAZIT: Augen auf vor’m Kauf, da gibt’s mittlerweile manch andere schöne Braut.

  • Joe   30. Jan 2012   10:39 UhrAntworten

    Eine tolle Variante wäre auch schon, wenn die VSL-Steuersoftware direkt auf einem Pad-PC laufen würde, welchen man dann an das StudioLive ansteckt (aber geht nicht, Firewire...).
    Hier könnte man z.Bsp. den GrafikEQ, einen Analyzer oder andere Funktionen effektiv auslagern und mit minimalem Aufwand optisch darstellen.
    Praktisch und für's Auge wär's auch was ;-)

  • Dave   03. Jun 2012   21:44 UhrAntworten

    Ja, bin auch etwas ueberrascht, hab erst im Nachhinein gemerkt, dass es da noch ein Notebook dazu braucht. Aber wer will denn schon mehr als nötig mitschleppen? Könnt mir vorstellen, dass eine der nächsten Versionen des 16.02 integrierte Infrarot oder WLAN hat. Das wäre doch was.

  • Joe   03. Jun 2012   22:45 UhrAntworten

    .. da wirst Du aber wohl noch eine ganze Weile warten müssen. In der Queue ist da noch nichts bei Presonus. Im Spätsommer kommt eine neue Version von "Universal Control". Ich hoffe, dass dann das lästige Problem mit dem Firewire-Treiber und "Cakewalk Sonar X1 expanded" behoben wird.
    Ansonsten Finger weg vom Teil, es sei denn Ihr wollt den Presonus nur als Mixer und nicht als AudioInterface nutzen. Für letzteres ist er mit "NICHT Presonus Software" ungeeignet.

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