endeavour evo: Keyboard Controller mit Touch-Tasten
Der Controller endeavour evo kombiniert die bewährte Bedienweise einer Klaviatur mit der Technologie berührungsempfindlicher Oberflächen – auf jeder einzelnen Taste! MIDI und OSC werden unterstützt, zudem ist der Quellcode der Software frei verfügbar. Schau dir das Video an und beurteile selbst, ob das Teil eine Offenbarung oder überteuerter Humbug ist.
endeavour evo: Keyboard Controller mit Touch-Tasten
Nachdem bisher nur ein Video des endeavour evo (siehe unten) kursierte und die Website der Entwickler fast den gesamten gestrigen Tag über nicht erreichbar war, können wir dir nun endlich ausführlichere Informationen liefern. Wie eingangs erwähnt, bietet das evo auf allen 49 Tasten seiner Klaviatur Touchpad-artige Oberflächen, mit denen Du beliebige Parameter steuern kannst. Dabei wird nicht nur die Position deiner Finger auf den einzelnen Tastenoberflächen registriert, sondern auch der ausgeübte Druck.
Um ein blitzschnelles Reaktionsvermögen zu gewährleisten, kommuniziert das evo über eine Ethernet-Verbindung mit der Außenwelt. So soll es weniger als eine Millisekunde dauern, bis die von dir gespielten Steuerdaten übertragen sind.
Neben good old MIDI wird auch OSC (Open Sound Control) unterstützt; OSC kommt ja erst in letzter Zeit langsam aus seinen Startlöchern und es wird wohl noch etliche Jahre dauern, bis kein Hahn mehr nach MIDI kräht.
Die Software des evo, COMM genannt, ermöglicht die individuelle Konfiguration des Geräts, also die Verwaltung der Zuweisungen von MIDI- und OSC-Parametern. Fein fein: COMM steht unter einer Open-Source-Lizenz, der Quellcode der Software ist also frei für alle interessierten Programmierer über die Plattform Google Code verfügbar.
endeavour evo: Preis & Verfügbarkeit
Das endeavour evo wird ab Dezember 2011 für 2.800,- Euro über die Website des Herstellers erhältlich sein.


24. Nov 2011 | 08:41 Uhr
Coole Idee, hat mal eben einer 2800€ für mich?
24. Nov 2011 | 08:46 Uhr
Optisch mehr ein Block aber technisch…. WOW. :)
24. Nov 2011 | 09:10 Uhr
Sehr interessant. Allerdings wird man hier in den zu steuernden Plug-Ins einiges anpassen müssen. Nicht jedes kann z.B. für einzelne Noten den Filter anpassen. Würde man dann einen Finger bewegen und den Cutoff hochziehen, würde dies auf den kompletten Akkord angewandt werden. Oder liege ich da falsch? Steinberg hat da aber ja schon die ersten Schritte unternommen….
24. Nov 2011 | 21:23 Uhr
ich schraube lieber