delamar Audio Computer: Die Grafikkarte

4
SHARES
ASUS ENGT240 Silent

Grafikkarte ASUS ENGT240 Silent für die Digital Audio Workstation

Die Grafikkarte für die Digital Audio Workstation – der delamar Audio Computer

Die Wahl fiel aufgrund unserer Recherche auf das Modell ASUS ENGT240 Silent. Diese basiert auf einer NVidia GPU, die sicherlich nicht zu den aktuell schnellsten gehören mag, aber zahlreiche andere Vorteile bietet. Bei einer Digital Audio Workstation kommt es nicht auf die grafische Leistung an, diese muss nur gut genug sein, um zwei bis drei Monitore in hoher Auflösung ansprechen zu können. Und dafür ist die ASUS ENGT240 bestens geeignet.

anzeige

Anschlussseitig finden sich hier mit HDMI, DVI-I und VGA gleich drei Ausgänge, an die verschiedene Monitore angeschlossen werden können. Die maximale Auflösung an HDMI beträgt 1920 x 1200 und über DVI sogar 2560 x 1600 Pixel. Genügend, um eine Menge von der Musiksoftware auf dem Bildschirm zu sehen.

ASUS ENGT240 Silent

Grafikkarte ASUS ENGT240 Silent für die Digital Audio Workstation

Zu den weiteren Merkmalen der ASUS ENGT240 zählen 1 GB Arbeitsspeicher sowie die Möglichkeit für Programme auf die CUDA-Technologie zurückzugreifen. In der Musikproduktion ist mir zur Zeit leider noch kein Programm bekannt, dass sich der GPU für Berechnung bedienen könnte. Bei Videoprogrammen ist das etwas anderes, da hält diese Technologie nun langsam Einzug. Mit CUDA kann die GPU der Grafikkarte zur Berechnung von Prozessen und zur Entlastung der CPU herangezogen werden. Ganz ähnlich wie bei DSP-gestützten Systemen.

ASUS Logo

ASUS Logo

Die ASUS ENGT240 wird in einen PCIe 2.0 Slot gesteckt und verrichtet dort dann lautlos ihre Arbeit. Diese Grafikkarte ist komplett passiv gekühlt und nimmt mit den Kühlrippen gleich zwei übereinander liegende Slots im Gehäuse ein. Das solltest Du in der Planung für deinen Audio Computer im Hinterkopf behalten.

Der aktuelle Strassenpreis für diese Grafikkarte liegt bei knapp 90,- Euro.

 

Warum keine Onboard-Grafikkarte oder eine leistungsfähigere?

Eine der Fragen, die mir häufig gestellt werden, ist die nach der Nutzung einer Onboard-Grafikarte. Diese können durchaus Vorteile aufweisen. Auch sie sind passiv gekühlt und dann verbrauchen sie zumeist weniger Strom als eine dedizierte Lösung wie die ASUS ENGT240.

ASUS ENGT240 Silent

In der DAW: ASUS ENGT240 Silent Grafikkarte

Leider gibt es zwei Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Zum einen kommen Onboard-Lösungen oftmals mit nur einem Anschluss für Monitore. Damit bleibt mir der Anschluss eines weiteren Bildschirms versagt oder ich muss eine Grafikkarte nachrüsten. Dann sind die Motherboard mit einer Onboard-Grafikkarte häufig nur auf Stabilität und nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Diese Lösungen werden aufgrund des guten Preis/Leistungs-Verhältnisses nämlich gerne in Büroumgebungen genutzt und dort ist Geschwindigkeit in der Anwendung von Office eben nicht notwendig.

Der entscheidene Grund, sich gegen eine integrierte Onboard-Lösung zu entscheiden ist aber die Kompatibilität mit Musiksoftware auf einer Digital Audio Workstation. Wer sich mal die Mühe machen möchte, auf den Herstellerwebseiten von Musiksoftware oder einschlägigen Computerforen zu informieren, der wird schnell feststellen, dass die Liste mit Problemen lang ist.

Die andere Frage stellt sich nach einer leistungsfähigeren Lösung, die ja unwesentlich mehr kosten und dafür eine Menge mehr Leistung bringen. Für den Aufbau der delamar Digital Audio Workstation kommt es uns nicht darauf an, Spiele zu spielen oder ähnliche Anwendungen, die viel Grafikpower benötigen. Und geht es, wie im ersten Teil ausführlich beschrieben, um einen leistungsfähigen, stabilen und gleichzeitig leisen Audiorechner. Und da sind die lauten Lüfter auf aktuellen Grafikkarten einfach zu viel.

Sollte irgendwann einmal die CUDA-Technologie tatsächlich Einzug in die Musikproduktion halten, dann müssen wir diese Frage nochmals aufrollen und dann entscheiden. Bis dahin werden aber mit Sicherheit noch 2-3 Generation an Grafikkarten vorgestellt werden und in Serienreife gehen.

In der nächsten Folge dieser Artikelreihe wird es dann um die Peripherie unserer Digital Audio Workstation gehen. Stay tuned!

Mehr zum Thema:
    


Lesermeinungen (7)

zu 'delamar Audio Computer: Die Grafikkarte'

  • Thorsten Krischer   11. Dez 2010   15:37 UhrAntworten

    Hallo @Carlos,

    erst einmal möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen für diese tolle Artikelreihe im speziellen und im allgemeinen überhaupt für dieses informative und absolut kostenfreie Online Magazin welches ich immer wieder gerne regelmäßig als passiver Leser in Anspruch nehme. Vielen Dank dafür!

    Zum Thema:

    Ich habe sehr aufmerksam diese Artikelreihe bezüglich Audio-Computer verfolgt und möchte bezüglich der ausgewählten Grafikkarte meine Bedenken zum Ausdruck bringen wollen.

    1. Soweit wie ich das überschauen kann besitzt diese ASUS ENGT240 Grafikkarte nur einen digitalen DVI Anschluss und eben einen herkömmlichen analogen VGA Port. Für einen übersichtlichen DAW Betrieb in der Praxis wäre es aber sicherlich sinnvoller mit einer passiven GK zu arbeiten welche 2 digitale DVI Ports vorweisen kann um damit unkompliziert einen 2 Monitorbetrieb auf digitaler Ebene betreiben zu können. Die ENGT240 besitzt zwar wohl noch einen digitalen HDMI Port aber nicht jeder Monitor hat eben diese Schnittstelle am Gerät vorzuweisen.

    2. Ein ganz wichtiger Aspekt für einen reibungslosen DAW Betrieb auch mit möglichst kleinsten Latenzwerten betrifft dann die Qualität der entsprechenden Treiber für die einzelnen Komponenten. Da sind meine Erfahrungen bezüglich NVIDIA Komponenten eher sehr enttäuschend. (zumindest im mobilen Laptop Segment)

    Die NVIDIA GeForce Mobile Treiber in der aktuellen Version 260.99 verursachen unter dem BS Windows 7 64bit erhebliche "Audio-Peaks" oder anders ausgedrückt Störgeräusche im Audio-Datenstrom bei kleinsten Buffersize Einstellungen von bis zu 32-64 Samples im ASIO Treiber Dialog.

    Zu ermitteln ist dieser Umstand/Missstand sehr gut mit der Freeware Software dpc latency checker. (thesycon.de/deu/latency_check.shtml)

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Tool der delamar Redaktion bekannt ist und mich würde dabei sehr interessieren inwieweit der neue delamar Audio Computer mit seinen ausgewählten Komponenten in dieser Hinsicht getestet wurde.

    So gesehen könnte gegebenenfalls für einen speziellen DAW Computer eine Grafikeinheit auf Basis der ATI Technologie die bessere Wahl darstellen.

    Vielen Dank

    Mit freundlichen musikalischen Grüßen

    Thorsten
    Berlin

    • Carlos (delamar)   11. Dez 2010   16:10 UhrAntworten

      Hallo Thorsten,
      vielen Dank für dein Feedback.

      Wie Du schon richtig feststellst, hat diese Grafikkarte einen digitalen HDMI-Anschluss und für diesen gibt es Adapter, mit denen Du einen zweiten Monitor über DVI anschliessen kannst (und dann natürlich auf Audio verzichten musst). Insofern sehe ich das nicht als Limitierung an.

      Was ATI angeht, so kann ich da nur auf meine eigenen Erfahrungen zurückblicken und die der Musiker um mich. In der alten DAW habe ich erhebliche Probleme mit einer ATI-Grafikkarte, die sich immer wieder mit der FireFace im Weg steht und keine kleinen Latenzen mehr erlaubt.

      Was die Audiopeaks angeht, haben wir in der Tat erhebliche Probleme mit diesen gehabt - und zwar ausschliesslich unter Cubase. Reaper oder Ableton Live schienen sich da ziemlich unbeeindruckt zu zeigen.
      Die Lösung lag in der richtigen Kombination an Grafikkarten-Treibern und BIOS sowie BIOS-Einstellungen.

      Herzliche Grüße
      Carlos

  • Thorsten Krischer   11. Dez 2010   17:48 UhrAntworten

    Hallo @Carlos,

    vielen Dank für die umgehende Antwort.

    Zitat @Carlos:

    "....Was die Audiopeaks angeht, haben wir in der Tat erhebliche Probleme mit diesen gehabt – und zwar ausschliesslich unter Cubase. Reaper oder Ableton Live schienen sich da ziemlich unbeeindruckt zu zeigen. Die Lösung lag in der richtigen Kombination an Grafikkarten-Treibern und BIOS sowie BIOS-Einstellungen...."

    Ein sehr interessanter und IMHO sehr wichtiger Aspekt in dieser Angelegenheit: Darf man davon ausgehen, dass es seitens der delamar Redaktion zum vervollständigen dieser Artikelreihe des delamar Audio-Computers es noch zu hilfreichen Hinweisen und Tipps über das Einrichten des BS und der Treiber Installation/Reihenfolge, besondere Einstellungen im BIOS, Konfigurationen der Dienste, nötige Systemeinstellungen und weitere wichtiger Dinge unter Mithilfe nützlicher Tools zum optimieren eines DAW Computers an dieser Stelle geben wird?

    Als aufmerksamer delamar Leser Findet man natürlich hier bereits entsprechende Berichte durchaus vor. Aber es wäre sicherlich Hilfreich innerhalb dieses Artikels eine exakte und ausführliche Installationsbeschreibung und Reihenfolge der hier im speziellen verwendeten Software/Treiber Komponenten detailliert zu beschreiben.

    Neben der Auswahl der gezielten Hardware Komponenten unter Überprüfung der Kompatibilität untereinander und Auswahl des Audio-Interfaces, wäre das nämlich wohl möglich der eigentliche "Knackpunkt" ein DAW System erfolgreich erstellen zu können.

    Es ist nämlich meistens so, dass gerade die eigentlichen Namen haften Hersteller von mitunter sehr kostenintensiven Sequenzer/DAW Applikationen eher selten bis gar nicht "Die Hosen runter lassen" wenn es um das "Eingemachte" geht!

    Damit meine ich, dass diese Hersteller eigentlich eher wenig bis gar keine detaillierten Informationen öffentlich preisgeben mit welchen EXAKTEN Rechner-Konfigurationen und Treiber-Versionen und bestimmten System Einstellungen usw. diese Firmen interne Software Anwendungen erproben und benutzen. Ich vermute mal, dass wenn exakte Kopien von Firmen interner Hardware/Software Kombinationen weit verbreitet bei lizenzierten Nutzern vorliegen, dass es bei möglichen Fehlern oder eventuellen Bugs der käuflichen Software für den entsprechenden Hersteller schwieriger wird die Ursachen dafür bei dem Anwender zu sehen und damit gegebenenfalls sogar in Beweisnot zu geraten! So kann man ja immer sehr schön argumentieren das der Anwender doch bitteschön erst einmal sein DAW System fehlerfrei zusammen stellen und konfigurieren möge. Aber wie man das dann wirklich im Detail absolut richtig und seriös anstellen soll, dass verraten diese Herrschaften dann leider häufig auch nicht!

    So gesehen - so finde ich jedenfalls - ist diese delamar Artikelreihe absolut als Begrüßungswert zu betrachten, sofern wie ich oben schon angedeutet habe hier auch wirklich alle bis in das Detail nötigen Schritte beschrieben werden sollten.

    Dafür bedanke ich mich einfach schon einmal im voraus, weiterhin mit freundlichen und musikalischen Grüßen

    Thorsten
    Berlin

    • Carlos (delamar)   11. Dez 2010   18:00 UhrAntworten

      Hallo Thorsten,

      nochmals Danke für dein Feedback.

      Es ist doch nur verständlich, dass die Hersteller von fertigen DAW-Systemen nicht mit dem "Eingemachten" rausrücken - denn das würde am Ende ihr Geschäftsmodell beeinträchtigen können. Tatsache ist aber auch, dass im Jahr 2010 alles lange nicht mehr so kritisch ist, wie es noch vor zehn Jahren sein konnte. Wir haben exzellente Betriebssysteme, die schon Out-Of-The-Box gut für den Einsatz gerüstet sind, die Kompatibilitätsprobleme bei der Hardware treten seltener auf und so weiter.

      Was eine "exakte Aufarbeitung" jedes Treibers und jeder Einstellung angeht, muss ich dich aber vertrösten. Es wäre schlicht zu umfangreich und zu zeitintensiv jedes Detail zu beschreiben. Natürlich wird es am Ende noch den ein oder anderen Hinweis darauf geben, worauf zu achten ist und was hilft.

      Was den Support von den Herstellern der Software angeht, muss ich leider immer wieder feststellen, dass die dortigen Mitarbeiter eigentlich recht wenig Details kennen. Es kommen gerne vorgefasste Emails mit den handelsüblichen Tipps, wie Du schon bemerktest.

      Herzliche Grüße
      Carlos

  • Thorsten Krischer   11. Dez 2010   19:25 UhrAntworten

    Danke noch einmal @Carlos,

    ja das stimmt sicherlich: Wenn man seine über die Jahre gesammelten Erfahrungen spezieller DAW Konfigurationen als Geschäftsmodell am Markt etablieren kann und dieses Modell zu ausreichenden Einnahmen führt, ist es natürlich nachvollziehbar das beteiligte Mitarbeiter gewisse "knifflige" Detaillösungen lieber für sich behalten. Das ist natürlich absolut legitim.

    Aber genauso so legitim ist es hier in einer öffentlichen und Hersteller unabhängigen Community wie in diesem speziellen delamar Forum eben genau diese wichtigen Detaillösungen einer erfolgreichen DAW Konfiguration gebündelt anzubieten.

    Anders ausgedrückt: Um so größer das Unbehagen obiger Geschäftsleute über diese Artikelreihe ausfallen könnte, um so wertvoller könnte daraus ein Nutzen für die vielen delamar Leser/Musiker werden! :)

    Und ich darf mich da Deiner Einschätzung annehmen: Die Computer Technik hat gerade in den letzten vier-fünf Jahren erhebliche Fortschritte in Hard/Software Leistungswerten erzielen können, mit der Konsequenz das es immer weniger schwieriger wird erfolgreich ein Computer System selber zusammenbauen und konfigurieren zu können.

    Mein Gott, wie grausam war das noch damals mit den Interrupt Konflikten (IRQ) unter DOS zum Beispiel mit den Soundkarten welche man dann mitunter mit kryptischen Befehlszeilen bekämpfen musste usw.

    Moderne BS wie Windows 7 und das aktuelle Mac BS sind da sicherlich viel, viel Anwender freundlicher. Sie sind leistungsfähiger mit einem modernen 64bit Kern ausgestattet und vor allen Dingen viel betriebssicherer/stabiler.

    Aber in einer Sache muss ich leider widersprechen:

    Ein BS welches im speziellen für Multimediale Audio Anwendungen in Echtzeitbetrieb (Ohne Latenzen, mal abgesehen von den physikalischen AD/DA Wandlern) entwickelt wurde, gibt es wohl leider noch nicht! (Da war mal was ansatzweise: Stichwort BeOs) Und damit so gesehen leider auch noch nicht ein exzellentes BS für Unsere Bedürfnisse als Musiker.

    Gut, ich gebe zu: Global betrachtet sind Wir Musiker im Vergleich zu den geschätzten 4 Milliarden Einzelplatzrechnern auf dieser Welt nur ein klitzekleiner unbedeutender "Nischenmarkt" und damit recht uninteressant für das große Geld verdienen.

    Aber trotzdem träume ich davon das eines Tages so ein Riese wie etwa Microsoft ein erbarmen hat und für alle Multimedia Spezialisten endlich mal ein super schlankes BS entwickelt welches darauf optimiert und spezialisiert ist ein möglichst latenzfreies Arbeiten mit VST Instrumenten zu gewährleisten ohne solche "Krücken" wie etwa ASIO Treiber benutzen zu müssen. Vielleicht mit einer besonderen Audio-Schnittstelle also weder eine PCIe, USB oder etwa eine Firewire Schnittstelle die immer ohne Probleme funktioniert. Man das wäre mal was! Das würde eventuell dazu führen, dass solche Artikel wie jetzt von delamar so in dieser Form und hoffentlich ausführlichen Art und Weise so gar nicht mehr von Nöten wären! Na ja, man darf ja noch einmal träumen.

    In diesem Sinne: Schönes Wochenende

    und herzlichen Gruß

    Thorsten
    Berlin

  • Justus M.   13. Dez 2010   19:18 UhrAntworten

    "Zum einen kommen Onboard-Lösungen oftmals mit nur einem Anschluss für Monitore."

    "Oftmals" ist so gesehen kein Kontraargument gegen ein Onboard-Lösung. Dann sucht man sich eben ein Board, welches 2 Ausgänge besitzt. Und davon gibt es genug: Selbst mein inzwischen 3 Jahre altes Board mit AMD 760g Chipsatz hat 2 Ausgänge (HDMI + D-Sub).

    Und bei AMD gibt es im Gegensatz zu Intel auch vernünftige Onboard-Chipsätze, die nicht ausschließlich für Bürokrams taugen.

    "Dann sind die Motherboard mit einer Onboard-Grafikkarte häufig nur auf Stabilität und nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Diese Lösungen werden aufgrund des guten Preis/Leistungs-Verhältnisses nämlich gerne in Büroumgebungen genutzt und dort ist Geschwindigkeit in der Anwendung von Office eben nicht notwendig."

    und dann

    "Wer sich mal die Mühe machen möchte, auf den Herstellerwebseiten von Musiksoftware oder einschlägigen Computerforen zu informieren, der wird schnell feststellen, dass die Liste mit Problemen lang ist."

    halte ich für einen Widerspruch. Erst soll die Onboard-Lösung stabil sein und dann doch wieder nicht? Also ich hatte hier noch keine Probleme mit dem 760g - und dabei darf man nicht vergessen, dass es im Endeffekt "richtige GPU's" (in diesem Falle der 3200er-Chipsatz) sind, die lediglich in die Northbridge gewandert sind. Übrigens ist eine DAW auch nur eine 2D-Applikation genau wie Office. Wenn man also immer noch übervorsichtig ist, kann man ja diesen ganzen Aero-Glass Mist von Windows 7 und Vista ausstellen.
    Und für die Paranoiden bleibt immer noch Matrox ;-)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es riesen Unterschiede zwischen Ati (äh AMD) und NVidia gibt - letztendlich ist alles eine Frage der Treiber, wobei ich da AMD zur Zeit vorne sehe (teilweise Offenlegung der Sourcen usw.). Cuda ist sicherlich interessant, aber erst in 2-3 Jahren rechne ich wenn überhaupt mit dem Einzug in die Musikproduktion.

    • Carlos (delamar)   13. Dez 2010   23:05 UhrAntworten

      Ja, CUDA ist heute uninteressant. Was "onboard" angeht, kann ich mich eigentlich nur den Herstellern der DAW-Software anschliessen. Die raten davon ab und dafür gibt es Gründe. Einer könnte beispielsweise sein, dass Onboard-Lösungen auf den Hauptspeicher zurückgreifen (Shared Memory)...eine dezidierte Grafikkarte kostet ja auch nicht die Welt. In diesem Fall 90 Euro.
      In meiner alten DAW habe ich, wie gesagt, eine ATI Grafikkarte drin.

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN