Best Of Musikmesse 2016: Highlights aus Frankfurt

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Hier sind die besten 7 Neuheiten von der Musikmesse 2016

Freilich hätten auch andere Geräte und Instrumente einen Platz in unserem Musikmesse 2016 Best Of verdient. Doch wir haben uns bemüht, möglichst viele Produktkategorien abzudecken und den Fokus auf jene zu legen, die die delamari erfahrungsgemäß am interessantesten finden.

Nun folgen also sieben handverlesene Highlights mit Kurzportraits und Links zu den entsprechenden Artikeln auf delamar. Darin findest Du meist auch Videos von unserem Kamerateam vor Ort sowie detailliertere Informationen. Los geht’s…


Pioneer DJ Toraiz SP-16 - Best Of Musikmesse 2016

Pioneer DJ Toraiz SP-16

Dieses Sampler ist wie MPC & Maschine mit 4×4 Pads bestückt, bietet aber einige interessante Features. Zunächst wäre da der komplett eigenständige Betrieb zu nennen – ein Laptop ist nicht nötig für die Performance. Die Bedienung erfolgt auch über einen Touchscreen und sechs Endlos-Potis.

Ebenso attraktiv erscheinen die analogen Filter aus dem Hause Dave Smith: separate Hoch- und Tiefpassfilter, jeweils mit Reglern für Resonanz und Drive. Weiterhin gibt es dedizerte, beleuchtete Taster für den integrierten Step-Sequenzer.

Sehr schade, dass das Gerät unter Verschluss gehalten und lediglich in einer transparenten Vitrine ausgestellt wurde. Dennoch ist es eine vielversprechendsten Neuheiten der Musikmesse 2016 an der Schnittstelle zwischen DJing und Producing.

» Pioneer Toraiz SP-16


Korg Minilogue - Best Of Musikmesse 2016

Korg Minilogue

Ja, der Minilogue ist schon ein Weilchen bekannt (wir berichteten bereits zur NAMM im Januar, aber für die amerikanische Messe haben wir kein Best-Of verfasst ;). Es handelt sich eben um einen bemerkenswerten 4-fach polyphonen Analogsynth, der demnächst zum Straßenpreis von 599,- Euro zu haben sein wird. Er steht wie kaum ein anderes Gerät der letzten Monate für die Demokratisierung der (analogen) Synthese.

Ein 16-Step-Sequenzer ist an Bord, wobei sich Regler- und Schalterbewegungen innerhalb eines Patterns aufzeichnen lassen. Auch Effekte können genutzt werden.

Patches können auf 200 Speicherplätzen festgehalten werden, 100 davon sind schon ab Werk mit einprogrammierten Klängen besetzt. Die Synchronisierung mit den Klangerzeugern der Volca-Serie und weiteren hauseigenen Geräten ist möglich. Klingt doch alles ganz schnuckelig, oder?

» Korg Minilogue


Casio GP-400BK - Best Of Musikmesse 2016

Casio GP-400

In Kooperation mit Bechstein wurde dieses Digitalpiano für anspruchsvolle Musikernaturen entwickelt. Drei Nachbildungen legendärer Konzertflügel sind an Bord – natürlich ein Bechstein (»Berlin Grand«) plus »Hamburg Grand« und »Vienna Grand« – Kenner werden wissen, worum es sich bei Letzteren dreht, und für genau die ist das Instrument ja entwickelt worden.

Die Tastatur ist bemerkenswert, bildet sie doch die (graduierte) Hammermechanik eines Konzertflügels haptisch weitgehend authentisch nach. Im unten verlinkten Artikel findest Du unser Video von der Messe, in dem der Aufbau und die Funktionsweise dieser Mechanik gut zu sehen sind.

Diverse Klangräume (Konzertsäle, ein Fußballstadion etc.) stehen zur Verfügung – diese aufwändigen Halleffekte mit ganz unterschiedlichen Charakteristika sollen den Hörer tief eintauchen lassen. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass es mit dem GP-500 sogar noch ein edleres Modell gibt.

» Casio GP-400


Universal Audio UAD-2 Satellite USB - Best Of Musikmesse 2016

Universal Audio UAD-2 Satellite USB

Die externe DSP-Power für die hochwertigen Plugins von Universal Audio gibt es jetzt auch für Windows. Mit einem USB-3.0-Anschluss bist Du gerüstet – jeder halbwegs aktuelle Rechner hat mindestens zwei davon.

Wie üblich, gibt es diese Hardware in verschiedenen Ausführungen, so dass von vergleichsweise bescheidenen hin zu höchsten Ansprüchen alles bedient wird. Die Integration in bestehende UAD-Hardware (FireWire oder PCI) ist möglich. Das Gerät kommt ohne Lüfter aus, ist also komplett lautlos im Betrieb.

Für den Einstieg ist bei jeder Variante das sogenannte Analog Classics Plus Plug-In-Bundle enthalten – mit Emulationen von UA, Fairchild, Pultec und Co. Wer mehr will, bekommt Zugriff auf die volle Packung mit über 90 Plugins.

» Universal Audio UAD-2 Satellite USB


Sennheiser MK4 digital - Best Of Musikmesse 2016

Sennheiser MK4 digital

Dieses brandneu auf der Musikmesse 2016 vorgestellte USB-Mikrofon hat es in sich. Die Basis bildet das MK4, das sich als fortgeschrittenes Großmembran-Kondensatormikrofon für ambitioniertes Homerecording, Projektstudios & Co. bewährt hat.

Es verfügt wie üblich über eine Nierencharakteristik, damit Hintergrundgeräusche außen vor bleiben. Das Klangbild weist eine gewisse Präsenzanhebung auf, damit sich Vocals, Gitarre etc. sofort im Mix durchsetzen.

Der Clou: Ein Digital-Analog-Wandler aus dem Hause Apogee ist integriert – das verspricht hohe Qualität. Ein Audio Interface ist also nicht nötig wird, um sofort feine digitale Aufnahmen in der DAW oder sonstiger Audiosoftware zu haben. Praktisch nicht nur für die Musikproduktion, sondern auch und gerade für das Podcasting, Internet-Radioshows, Nachvertonungen und dergleichen.

» Sennheiser MK4 digital


Apogee ONE for Mac - Best Of Musikmesse 2016

Apogee ONE for Mac

Ein hochwertig vorverstärkendes und wandelndes USB Audio Interface zu einem fairen Preis für die gebotene Qualität – Apogee hat sich besonnen und das ONE so abgespeckt, dass kein Batteriebetrieb möglich ist und ab Werk keine iOS-Geräte damit funktionieren, sondern einzige und allein stationäre Recher von Apple. Wer später dennoch die mobile Nutzung ins Auge fasst, kann das kleine Schätzchen entsprechend nachrüsten!

Durch diese Verschlankung wurde der Preis im Vergleich zum Alleskönner-Schwestermodell reduziert. Gleichzeitig wird ein Gutschein zum Kauf hochwertiger Plugins von Waves beigelegt.

» Apogee ONE for Mac


JBL EON One - Best Of Musikmesse 2016

JBL EON One

Ein Säulensystem für den PA-Bereich im kleineren Rahmen – geeignet für DJs, Musiker auf kleinen Bühnen oder Betreiber von Kaffeehäusern, Fitnessstudios etc. Die Leistung von insgesamt 380 Watt, der 10-Zoll-Tieftöner und der große vertikale Abstrahlwinkel der Hochtöner dürften für eine kräftige, konsistente Akustik sorgen.

Ein 6-Kanal-Mixer erlaubt die Einspeisung aller Arten von kabelgebundenen Klangquellen, während alternativ das Bluetooth-Streaming von Android- und iOS-Geräten aus möglich ist.

Das ganze wiegt moderate 18,5 kg und ist mit einer Hand tragbar, auch weil sich die Steckmodule der Säule in entsprechenden Aussparungen hinten an der Basiseinheit verstauen lassen.

» JBL EON One


Und was ist Dein persönliches Musikmesse 2016 Best Of?

Wie eingangs erwähnt, können mit so einer Bestenliste nicht alle herausragenden Neuerungen beleuchtet werden, außerdem sind die Interessen von Mensch zu Mensch ganz einfach zu verschieden.

So sind wir gespannt, was denn deine Favoriten waren – schreib gleich hier unten einen Kommentar, um alle delamar-Leserinnen und -Leser wissen zu lassen, was aus deiner Warte die Highlights der Musikmesse 2016 (und natürlich auch der ProLight + Sound) waren!

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Lesermeinungen (3)

zu 'Best Of Musikmesse 2016: Highlights aus Frankfurt'

  • Carlos   12. Apr 2016   06:37 UhrAntworten

    Könnten wir doch bitte das Wort 'Demokratisierung' ein für allemal weglassen - bitte! RE JBL Eon one - wie wär's denn wenn diese weiter Kopie von Bose wenigstens dem Vorläufer gegenübergestellt wird - wie oft kann man denn Bose kopieren und dann immer noch unter 'the best 7 whatever' aufzuscheinen?

    • Felix Baarß (delamar)   12. Apr 2016   09:18 UhrAntworten

      Hallo Carlos,

      1. Wieso? Die Prognose passt. Weiterhin kann man mir nicht vorwerfen, dass ich dieses Wort inflationär benutzen würde. Für andere Publikationen bin ich nicht verantwortlich.
      2. Bose waren die ersten mit einem Säulensystem? Gut zu wissen, danke für die Info. Unabhängig davon gehe ich davon aus, dass JBL mit seiner Erfahrung im PA-Bereich hier sicher nicht nur ein untaugliches Me-Too-Produkt an den Start gebracht hat, aber das wird sich freilich erst in einem Testbericht herausstellen. Mal schauen.

      Gruß,
      Felix

  • Carlos   12. Apr 2016   10:05 UhrAntworten

    Hallo Felix,
    1. Du schreibst: "Er steht wie kaum ein anderes Gerät der letzten Monate für die Demokratisierung der (analogen) Synthese."
    Ich nehme mal an damit soll gesagt werden dass diese Ding billiger ist als andere Dinge and daher von mehr Leuten erworben werden kann mit was diese sich vom Mund abgespart haben...? Das Wort Demokratisierung ist wirklich ein Unding das nichts aussagt. Eins dieser nichts sagenden Modewörter.

    2. Nein, Bose war sicher nicht der erste Hersteller, diese Dinge gibt es auch schon seit forever - Bose allerdings hat sie in den letzten Jahren sehr publik gemacht - insbesondere mit dem 'Formfaktor' den ja doch allzuviele andere Hersteller nachmachen. Ist es nicht so? Dass diverse andere Hersteller es auch können und auch in diesem Teich mitmischen wollen ist ja fein, dass diese denn aber aus unerklärten Gründen 'eines der sieben handverlesene Highlights' sind ist halt nicht so ganz nachzuvollziehen. Jedenfalls nicht von mir ;)

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