Behringer X-Touch Compact: DAW-Controller mit Motorfadern

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Behringer X-Touch Compact

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Das erwartet dich beim Behringer X-Touch Compact

Hier haben wir einen MIDI-Controller zur Steuerung von DAWs vor uns, grundsätzlich bestückt mit acht Kanalzügen (Fader + Poti + 4 Buttons) sowie einem Masterfader. Der Clou: Endlich gibt es mehr Auswahl im Bereich der DAW-Controller mit Motorfadern, die noch als erschwinglich zu bezeichnen sind. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

Der Behringer X-Touch Compact bietet weiterhin acht zusätzliche Endlos-Drehregler (praktisch etwa zur Steuerung von Synthesizer-Plugins) und eine Sektion mit Transportkontrollen. Die Einbindung in DAWs und andere Musiksoftware erfolgt via Mackie Control, die Konfiguration mit einem kostenlosen herunterladbaren Editor.

Behringer X-Touch Compact

Behringer X-Touch Compact

Behringer X-Touch Compact: Features [Auszug]

  • Universeller MIDI-Controller
  • DAWs, Instrumente, Effekte und Licht-Equipment steuern
  • 9 berührungsempfindliche Motorfader (100 mm)
  • Mackie Control zur Einbindung in Musiksoftware
  • 2 Layer zum Wechsel zwischen DAW- und Instrumentensteuerung
  • Vorkonfigurierte Kontrollelemente für sofortige Nutzung
  • Editor kostenlos herunterladbar
  • 16 Drehregler mit LED-Kränzen
  • 39 beleuchtete Knöpfe (inkl. Transportkontrollen)
  • USB-MIDI-Interface für treiberlosen Betrieb an PC & Mac
  • Klassische MIDI-Buchsen (DIN, 5-polig)
  • Eingänge für Fußschalter und -Controller
  • 2-facher USB-Hub zum Anschluss weiterer Controller

Behringer X-Touch Compact

Behringer X-Touch Compact: Preis & Verfügbarkeit

Der Behringer X-Touch Compact ist zum Straßenpreis von 498,- Euro (inkl. MwSt.) im deutschen Fachhandel erhältlich.

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Lesermeinungen (4)

zu 'Behringer X-Touch Compact: DAW-Controller mit Motorfadern'

  • oboe   26. Aug 2015   12:34 UhrAntworten

    uffz: Layer ohne Display? Dann vielleicht lieber das hier http://www.delamar.de/musik-equipment/icon-qcon-pro-g2-27948/

    • nevi   28. Aug 2015   11:12 UhrAntworten

      Ich finde, DAW-Controller taugen fast alle nichts! Selbst bei den Top-of-the-pops-Herstellern wie Euphonix bin ich mir nicht wirklich sicher...
      Problem ist praktisch IMMER eine vernünftige Integration - Mackie Protokoll hin oder her... das ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wenn jemand nur mischen will, und das mit den DAW-internen FX - ok. Dann geht das. Doch sobald es um die Steuerung von VST(i) geht, ist Schluss mit lustig.

      Die einzigen, die das anscheinend richtig angehen, sind die Jungs von Nektar mit ihren Controller-Keyboards. Sogar sehr richtig.... ;)
      Vielleicht bringen die mal was auf den Markt, ohne Tastatur und mit mehr Bedienelementen und näher am Design einer Mischkonsole orientiert, jedoch mit ihrer Philosophie von Integration und Workflow - DAS könnte was werden!

  • oboe   28. Aug 2015   21:37 UhrAntworten

    Da kenne ich professionelle Mischstudios, die ihre alte NEVE-Konsole in einen Container gehauen haben und Nuendo mit Euphonic einsetzen...

    • nevi   29. Aug 2015   03:41 UhrAntworten

      Glaub ich Dir, doch frag die Leute mal, wie man damit externe Plugins steuert.... so weit ich nämlich weiß, gar nicht! Falls sich daran in den letzten 2 Jahren was geändert hat, korrigiert mich bitte. :)

      Ich würde mal behaupten, dass eine Menge Studios ihre dicken Analog-Konsolen zum großen Teil noch zu Marketing- bzw. Promotion-Zwecken stehen haben - Und wenn dann doch der Entschluss gefasst wurde, sich von so einem Monster zu trennen, dann helfen Controller sicherlich dabei, die "Lücke in der Optik" (aus Sicht potenzieller Kunden) zu schließen.

      Und genau deshalb habe ich auch Euphonix erwähnt... Habe sogar selbst mal mit dem Gedanken gespielt, mir sowas zuzulegen, weil ich die optisch und eigentlich auch technisch echt toll finde.
      Aber beispielsweise die ehrliche Aussage eines (namhaften) Producers, der die Teile (zu dem Zeitpunkt noch) im Studiobetrieb hatte, sagte mir bei einem Besuch mal, dass er praktisch fast nur die Maus verwendet! Es ist einfach unpraktisch, die Maus ständig aus der Hand zu legen, wenn man von der Steuerung reiner DAW-Mixer-Features auf 3rd-Party-Plugins übergeht und umgekehrt.
      Das soll nicht heißen, dass man mit den Euphonix rein gar nichts anfangen kann. Doch der praktische Nutzen, den sich viele davon vorab versprechen, tritt nicht in dem Umfang ein wie erdacht. Und wer die Dinger kennt und ehrlich zu sich selbst sein kann, der sagt auch offen, was Sache ist.

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