Arturia Origin: Erster (live) Eindruck

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Vor kurzer Zeit erst tauchtn die ersten Berichte auf, dass der Arturia Origin bald ausgeliefert wird. Jetzt konnte ich zusammen mit einem Händler erstmalig Hand an diesem Synthesizer anlegen. Mehr auf delamar.

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Arturia Origin: Erster (live) Eindruck

Arturia Origin

Gerade befinde ich mich auf der SAE Alumni Convention 2008 in Berlin und konnte bereits jetzt einmal meine Hände an den Arturia legen beziehungsweise mir diesen von einem freundlichen Herren zeigen lassen.
Vorab schonmal soviel: Der Arturia Origin kann verdammt viel.

Arturia Origin: Austattung

Ausgestattet ist der Arturia Origin mit jeder Menge Tastenfelder und man kann bis zu 9(!) VCO’s in den modularen Synthesizer hineinladen. Hinzu kommen nochmal bis zu 4 Wavetable Oszillatoren.
In welcher Menge welche Kombination von Oszillatoren geladen werden können konnte der Herr nicht zu 100% bestätigen jedoch ist es theoretisch möglich insgesamt 13 Oszillatoren zu laden.

Modularität schreibt sich beim Arturia Origin gross. Auf der Modulationsmatrix kann man sich allerlei Komponenten hineinladen. Bei den Oszillatoren und Filtern etwa kann man zwischen “Origin”, “ARP2600”, “Minimoog” und noch zwei weiteren Synthesizerlegenden wählen.
Alle anderen Komponenten können flexibel hineingeladen werden. Sind aber kein muss.

Editierung des Sounds ist schön gelöst. Jeder Bereich (etwa “Oszillator” oder “Filter”) hat auf dem Frontpanel seine eigene Sektion. Drückt man dort “Select” wandert auf das Main Display diese Sektion. Dort kann man dann entweder jeden, beispielsweise Oszillator, einzeln oder im Makro bearbeiten — also alle gleichzeitig.

Laden eines Patches gliedert sich in zwei Stufen. Es kann einmal ein sogenanntes Multi geladen werden, dass aus mehreren Sounds besteht. Oder man lädt sich ein gewöhnliches Patch, was dem Verhalten eines Standard-Synthesizers entspricht.
Sehr interessant ist es hier, dass man Patches laden kann die dann das ganze Gerät zu einem Minimoog machen. Die Modularität geht dabei verloren. Der Klang soll aber beeindruckend sein.

Bei den Effekten zeigt sich der Arturia Origin rudimentär. Er bietet gerademal Modulationseffekte, Delay, Distortion. Jedoch braucht man hier keine Miene zeihen, denn über ein Software-Update sollen sich hier weitere Effekte nachrüsten lassen.
Genauso sollen über ein Software-Update noch mehrere “Standalone Synthesizer” nachgeliefert werden.

Auf 8 Schnellzugriff-Drehregler lassen sich beliebige Parameter die man erst mühselig im (umfrangreichen) Menü suchen müsste legen. Somit hat man sehr rasschen Zugriff auf oft benötigte Parameter.

Arturia Origin: Persönliches Fazit

Der Arturia Origin ist ein faszinierender Synthesizer und erschlägt zunächst mit Editing-Features. Jedoch wenn man ein paar Minuten mit dem Synth verbracht hat kann man sich sehr schön durch die Menüs navigieren.
Leider kann ich in diesem Artikel nicht alle Features aufzählen die mir positiv aufgefallen sind, denn dieser Synth war seine Entwicklungszeit wehrt. Soviel Detailliebe in Modularität habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Arturia hat es geschafft ihre erstklassigen Software-Synthesizer in die Hardware-Welt zu transferieren.

Preis und Verfügbarkeit

Preis: 2490€
Verfügbarkeit: Ende Oktober 2008

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Lesermeinungen (1)

zu 'Arturia Origin: Erster (live) Eindruck'

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