Akai MPC Element: Flacher Pad Controller – die Essenz der MPC

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Akai MPC Element

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Pad Controller: Akai MPC Element

Die Akai MPC Element ersetzt offenkundig die Anfang letzten Jahres angekündigte MPC Fly, welche für die Nutzung mit einem iPad vorgesehen war. Die Flunder ist mit 16 mehrfarbig beleuchteten Pads ausgestattet, die auf Anschlagstärke (Velocity) und Druck (Aftertouch) reagieren. Zudem werden Note Repeat, Full Level, 16 Level und Tap Tempo geboten. Das Gehäuse mit gebürsteter Aluminiumoberfläche ist 14 mm flach, eine Schutzhaube ist integriert. Ein USB-Kabel ist im Lieferumfang inbegriffen und wie zu erwarten war, läuft über dieses auch die Stromversorgung.

Akai MPC Element

Akai MPC Element

Bei MPC Essentials handelt es sich um eine speziell auf den Controller abgestimmte Version der MPC Software (siehe auch Akai MPC Renaissance Testbericht). Sie lässt sich eigenständig (»stand-alone«) oder als Plugin (VST, AU, RTAS) in deiner DAW-Software betreiben, wobei native Versionen sowohl für 32 als auch für 64 Bit verfügbar sind.

Darin hast Du auf insgesamt 128 Sounds in acht Pad-Bänken Zugriff, 1 GB Samples werden übrigens mitgeliefert. Eigene Samples in den Formaten WAV oder AIFF lassen sich importieren. Auf jedem Pad stehen Slots für bis zu vier Insert-Effekte bereit. Darüber hinaus taug die Software auch als Plugin-Host.

Akai MPC Essentials

Akai MPC Essentials

Doch auch ohne die Akai-eigene Software lässt sich das Gerät nutzen. So ist die MPC Element in der Lage, als MIDI-Controller zur Ansteuerung beliebiger Plugins (etwa Motu BPM, Rob Papen Punch etc.) zu fungieren.

Kurz zurück zur Hardware: An der Seite findest Du ein MIDI-Interface – eine kleine Klinkenbuchse, die in Verbindung mit einer Kabelpeitsche je einen fünfpoligen MIDI-In- und Output zur Verbindung mit MIDI-fähiger Hardware bereitstellt.

Akai MPC Element: Preis & Verfügbarkeit

Der Controller wird voraussichtlich gegen Ende September 2013 für unverbindliche 179,- Euro (inkl. MwSt.) im deutschen Musikalienhandel erhältlich sein.

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Lesermeinungen (9)

zu 'Akai MPC Element: Flacher Pad Controller – die Essenz der MPC'

  • Mark   16. Sep 2013   11:04 UhrAntworten

    war auf den ersten Blick begeistert. Als ich aber feststellte das die Software eine sehr abgespeckte Version ist, hat es sich für mich erledigt!

    Es ist eine bodenlose Frechheit das nicht das gesamte Paket an Samples beigefügt wird.

    Ich halte auch die positionierung der Play Buttons für fragwürdig. Kann mir gut vorstellen das man häufig versehentlich mit den Handballen darauf kommt.

    MPC Software

    -128-track sequencing capability
    -Up to eight pad banks — more than any other MPC ever

    >>> 9GB+ sound library, including all the sounds of the classic MPC3000 <<>> -1GB sound library with all the essential sounds of modern music production <<<

    -Import your WAV and AIFF sound samples and assign them to any pad
    -Up to 8 pad banks (assign up to 128 pads), 4 samples and 4 insert effects per pad
    -Hosts VST plugins and automatically maps controls
    -Export to WAV and AIFF

  • cb   16. Sep 2013   17:23 UhrAntworten

    Wieso ist es eine bodenlose Frechheit, wenn zu einem deutlich günstigeren Preis nur eine abgespeckte Library mitgeliefert wird? Das ist doch bei anderen Herstellern auch nicht anders.

  • Mark   16. Sep 2013   19:53 UhrAntworten

    @cb ... weil es einfach unnötig ist! Welchen Schaden hätten die wenn man einfach die gleiche volle Library beilegen würde?
    Richtig, ... keinen!
    Weil andere etwas machen, muss es noch lange nicht richtig sein.

    • Wirgefuehl   17. Sep 2013   13:51 UhrAntworten

      Öhm, so Samples fallen ja nicht vom Himmel. Sie müssen produziert bzw. lizenziert werden. Und das kostet Geld.

  • condor   17. Sep 2013   14:04 UhrAntworten

    Ich glaube hier kommt es in erster Linie auf die Funktionalität an, und die scheint ganz schön vielseitig zu sein.
    Da sind für den Preis ein GB Samples noch mehr wie eine nette Dreingabe.

    Condor

  • Laszlo   17. Sep 2013   15:04 UhrAntworten

    ich bin begeistert! so ganz traue ich dem braten aber noch nicht. ich hoffe die mpc elements hält, was sie verspricht. man darf gespannt sein!

  • Fulle   05. Okt 2013   19:34 UhrAntworten

    Für den Preis von 179,- ist das absolut in Ordnung uns was die Samples betrifft , gibt es genug für zum herunterladen für Free .
    Und außer dem wenn du eigene Musik machst und hast eine gute
    Sequenzersoftware kannst du dir selbst deine eigenen Sampels nach deinem eigene Geschmack machen .
    Manchmal verstehe ich nicht wo das Problem ist wenn man eigene Musik machen will kann mann auch eigene Samples machen das macht es doch aus. We make it and love it . Erst dann machst du deine eigene Musik .

  • Thorsten Zimmer   20. Okt 2013   14:09 UhrAntworten

    Ich bekomme Essentials nicht runtergeladen.
    Man soll sich registrieren aber das geht gar nicht. Man kann z.B. gar nicht Deutschland auswählen.

  • Eugen   11. Dez 2013   15:21 UhrAntworten

    Servus,

    könnte mir einer von euch ggf. einen Link zu einem Video oder einer Beschreibung zukommen lassen, woraus hervorgeht, wie ich das AKAI Element als Controller für mein Battery 4 oder andere Software (VST) benutze bzw. einstelle?

    Die mitgelieferte Software von AKAI ist für mich absolut uninteressant.

    Mit der Funktion "Type -> Plugin" scheint es zumindest bei mir nicht wirklich zu gehen, da in dem Popup keinerlei VSTs angezeigt werden.

    PS: Nutze Cubase 7.5

    Vielen Dank!

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