9 nützliche Helferlein, die jedes Tonstudio haben sollte
7. Windschutz / Ploppfilter
Absolutes MUSS – für alle, die Vocals aufnehmen. Jeder Ploppschutz für 20,- Euro ist gut genug für den Job. Wer sich auch diese Investition nicht leisten kann oder möchte, findet hier eine einfache Anleitung zum Selbstbauen eines Ploppschutzes.
8. Mikrofonständer – mehr davon
Wie kommt es, dass jedes Mal, wenn Du etwas Neues ausprobieren willst, nicht genug Mikrofonständer zur Verfügung stehen? Vielleicht geht es ja nur mir so, aber ich werde die Tage jedenfalls mal losgehen und einige hinzukaufen in verschiedenen Grössen. Wer Gitarre oder eine Kick Drum aufnimmt, sollte auch über unterschiedliche Grössen und Modelle nachdenken, die weniger Platz wegnehmen und sich besser für den Job eignen.
9. Couch, Playstation, TV
Wer etwas mehr Platz in seinem Tonstudio hat und nicht alleine arbeitet, sollte die Investition in eine Chill-Ecke überdenken. Nichts ist schlimmer als ein gelangweilter Musiker, der ungeduldig neben dir sitzt, Fragen stellt und Kommentare von sich gibt, während Du versuchst, eine Kick Drum mit dem Equalizer zu bearbeiten. Wenn Du ganze Bands aufnimmst, bietet sich vielleicht sogar die Investition in einen Fernseher oder eine Playstation an. Das hält die Laune der Musiker hoch und gute Stimmung bei der Aufnahme schlägt sich in besseren Performances nieder.
Nun, ich bin sicher dir werden noch mehr Dinge einfallen, die jedes Tonstudio sein Eigen nennen sollte. Adapter für Mikrofonständer, Mikrofonklemmen, Patchkabel und vieles mehr, nicht wahr? Schreib uns dein Feedback in die Kommentare und sag uns, welche kleinen Helferlein wir in diesem Artikel vergessen haben oder welche Du noch hinzugefügt hättest!
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15. Feb 2010 | 15:55 Uhr
10.) Kiste Getränke.
Gerade bei Gesangssessions (die ja auch durchaus mal länger dauern können) ist es notwendig, dass auch das Instrument eines Sängers/einer Sängerin gut geschmiert ist.
15. Feb 2010 | 16:37 Uhr
11.) Aschenbecher
Gelangweilte Musiker und keine Möglichkeit sich ne KIppe anzustecken? Schrecklich ^^
Achja die Anleitung für den Plopp-Schutz fehlt!
lg
15. Feb 2010 | 17:00 Uhr
11. Plektren. Aschenbecher fällt weg, denn es ist ein Nichtraucher-Studio :-)
15. Feb 2010 | 17:03 Uhr
12.) Stühle & Sitzgelegenheiten rund um den Bildschirm. Nichts ist unangenehmer als Leute die hinter einem stehend auf die Finger blicken. Da doch lieber sitzend. ;D
15. Feb 2010 | 17:10 Uhr
Nr. 9 ist eigentlich sehr sehr wichtig!
Ich hab’s m Anfang nicht geglaubt, aber es gibt wirklich nichts schlimmeres, als dass dir verschiedene Leute in den Ohren hängen, während du deinen Arbeitsabläufen hinterhergehen willst…
Berühmtes Beispiel: “Die Gitarre” muss lauter…
Nr. 12 … Ein Taschenmesser, einen Cutter ! Braucht man Immer..Sei es, dass der Drummer ohne Loch in der Bassdrum auftaucht oder das der Gitarrist nervt… Bei 9 von 10 Sessions kann man immer ein Taschenmesser gebrauchen!
15. Feb 2010 | 17:25 Uhr
Sehr guter Anfang! Machen wir´s mal regional:
Rheinland-Pfalz: Für die Stimmung und Stimmen-Schmierung in jedem Fall eine Flasche Riesling und eine Flasche Weißherbst, nebst Sprudel für eine Schorle bereithalten.
Ansonsten:
- Zettel / Notizbuch und jede Menge Stifte
- USB Sticks, wenn mal ein Mix eben schnell mitgegeben werden soll
- Comicbücher
- Reimlexikon (für Schreibblockaden)
15. Feb 2010 | 17:28 Uhr
- in meinem Fall: Trackball statt Maus. Das geht meist schneller und die “Beisitzer” geben direkt nach dem ersten “lass mich mal..” – Anfall wieder auf.
- Ventilator
- Schöne große Uhr
- Leerhüllen für CDs
15. Feb 2010 | 17:45 Uhr
ich finde eine küche oder was zum mapfen noch sinnvoll, da studiomusiker mit vollem magen nicht eine “zickige” performance bieten ;-)
15. Feb 2010 | 18:39 Uhr
Ich finde es seltsam, dass noch keiner eine Kaffeemaschiene erwähnt hat. Denn was gibt es besseres als einen heißen und starken Kaffee? ;)
15. Feb 2010 | 19:25 Uhr
Für mich hat es eher den Schein eines schnell zusammengeschusterten Lückenfüllers. Gibt es keine besseren News? Ich frage mich was als nächstes kommt. “Die 10 besten Gerichte im Studio ohne Sodbrennen zu bekommen”?
15. Feb 2010 | 20:10 Uhr
Dieser “Lückenfüller” wird aber gut kommentiert :) Es ist ja so – die grundsätzlichen Dinge sind leider auch die Dinge, die man gern mal vergisst: Sei es nun der Notenständer oder auch das Stimmgerät: Wie häufig kommt es vor, dass man bei ner Session auf einmal die Gitarren/Bässe neu stimmen muss. Gerade bei den komischen Temperaturen draußen verstimmt sich ja absolut jedes Instrument, wenn man es aus dem Tour-Bully rauskramt.
Die Patchbay ist ja nicht unbedingt notwendig, wenn man hinter den Schreibtisch klettern will (um sein heißes, geiles Tonmeister/Maurerdekolletee zu zeigen, sprich die Poritze) – dennoch irgendwo sinnvoll. Und da ein Studio auch ohne Patchpanels funktioniert, vergisst man die und kauft sich lieber ein paar Visitenkarten oder druckt Flyer oder kauft irgendwas anderes sinnfreies.
Auch wichtig im Studio: Leistungsfähiger Laptop, falls der normale PC doch mal abraucht.
15. Feb 2010 | 20:14 Uhr
Batterien.
Auch (bzw. grade) unterwegs. 9Volt-Blöcke und AA sind Pflicht. Irgendjemand hat immer was dabei, was mit Batterien geht und die sind grade leer.
Großer Helfer ist auch das Universalnetzteil und natürlich das Klebeband – ohne das ginge ja eh garnix.
Bikini-Kalender heben den Hormonspiegel und machen aufmerksamer.
15. Feb 2010 | 21:48 Uhr
yeah, coole liste. tatsächlich braucht man, damit sich alle beteiligten bei ner aufnahme wohl fühlen mehr als das “offensichtliche”…
what i like to add:
beleuchtung. am besten halogen-spots und irgendwas indirektes, in dem studio wo ich praktikant bin gibts n haufen davon… gute beleuchtung belebt auch den kreativen geist.
auch ganz wichtig: kaffee… ohne geht nix ;)
und: freundlichkeit und der wille jedes einzelnen, das beste aus den gegebenheiten (wie geil oder ungeil sie auch sein mögen) herauszukitzeln ;)
16. Feb 2010 | 00:41 Uhr
Taschenrechner ein Beat counter und ein Sandsack wenn mal nichts klappt.
16. Feb 2010 | 03:59 Uhr
Wie stehts mit ner ordentlichen Internetanbindung im Studio.
CD/DVD Rohlinge …
16. Feb 2010 | 11:29 Uhr
Für fetten Sound unabdingbar: LAvaLaMpE! :-)
16. Feb 2010 | 13:38 Uhr
YOah ohne Lavalampe geht nichts beim recorden.. :D meine läuft immer, gibt genügend licht und hat ne schöne atmosphäre..
16. Feb 2010 | 20:52 Uhr
@thanassis
vielleicht sollte delamar mal die top 10 mecker-kommentatoren schreiben. meine stimme hast du
18. Feb 2010 | 16:29 Uhr
ich würd ja sagen jemand der das Pult auch bedienen kann ist auch nicht ganz unwichtig ;)
aber vielleicht bin ich da etwas naiv…
20. Feb 2010 | 19:23 Uhr
“4. Notenständer”
Wer seinen Text nicht auswendig kann, schicke ich nach Hause. So viel Professionalismus muss sein.
Außerdem können Kammerfiltereffekte entstehen, wenn ein Notenständer samt Blatt in der Nähe vom Mikro steht.
Wenn überhaupt lieber das Blatt am Ständer (Mikro) ankleben :-)
20. Feb 2010 | 19:44 Uhr
hmm… am Stativ tut das rascheln und ist schlecht einsehbar. Da bekäm ich eher Kammerflimmern… :)
20. Feb 2010 | 20:36 Uhr
@aLf
Man muss nicht alles auswendig können. Außerdem geht es dabei nicht nur um Gesang.
Es kann auch mal sein, dass man einen Gitarristen da sitzen hat, der einen sehr gleichförmigen / schwer zu merkenden Backing-Part einspielen soll. Was spricht da gegen ein Leadsheet?
Man muss sich ja nicht jeden Song, der einem im Studio unter die FInger kommt, so verinnerlichen, als würde man damit auf Live-Tournee gehen…
20. Feb 2010 | 21:33 Uhr
@Dominik
Bei mir ging es aber um den Gesang :-)
Entweder kann man den Text oder nicht… besonders, wenn der Künstler den Song selber komponiert und getextet hat.
Mja, muss dich leider widersprechen – wollen wir eine richtig gute Performance sollte der Künstler schon den Song verinnerlicht haben, damit es vor dem Mikro knistert, Gefühle transformieren und so :-)
20. Feb 2010 | 22:33 Uhr
@aLf
Ich verstehe dein Argument und es trifft im Groben bei Gesang auch zu, aber Gesang ist eben nicht das einzige, was im Studio passiert und ich habe meinen Notenständer schon oft gebraucht!
Hier geht es auch nicht darum, was ein Sänger können “muss” (außerdem, wer entscheidet das?!), sondern darum, was im Studio erfahrungsgemäß oft gebraucht wird. Und beim Thema Notenständer (sowie eigentlich allem anderen) kann ich Carlos nur Recht geben.
Sicher wurde auch schon manche Gesangs-Session durch eine kleine Gedächtnisstütze erheblich schneller in den Kasten bekommen. und keiner merkt nachher beim Hören, dass der Sänger zwischendurch mal hingeschielt hat :-)
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