Rap Vocals abmischen: Fünf Schritte zu professionelleren Aufnahmen
3. Bearbeitung der Rap Vocals beim Abmischen
Jetzt, da die Aufnahmen deiner Rap Vocals so gut wie irgend möglich im Computer gelandet sind, kommt es zum Abmischen. Und erst hier werden solche Dinge wie Plugins interessant. Es gibt viele Produzenten dort draussen, die darauf schwören, dass nur die teuersten Plugins gut genug sind. Aber nur wenige sind tatsächlich in der Lage den Unterschied zu hören. Vielmehr gilt auch hier die schon beim Musik Equipment umrissene 80/20 Regel.
Was brauchst Du für das Abmischen deiner Rap Vocals? Nun, bitte nicht enttäuscht sein, Du brauchst nur die Brot-und-Butter-Effekte von immer: Equalizer, Kompressor, Delay und Hall. Vielleicht noch einen Split Harmonizer und einen Multiband-Kompressor. Damit bist Du normalerweise bestens ausgerüstet, um wirklich tolle Mischungen deiner Raps zu machen.
Weil das allein natürlich dem Titel dieses Artikels lange nicht gerecht wird, empfehle ich dir die Lektüre, nein, das Anschauen eines 20-minütigen Video-Workshops zum Abmischen von Rap-Vocals. In diesem erkläre ich, wie Du eine Gesangsaufnahme oder ein Rap-Vocal (denn die Vorgehensweise ist sehr ähnlich, wenn nicht gleich) richtig nachbearbeitest.
Hier ist noch ein weiteres Video zu Vocal Editing und weiteren Bearbeitungsschritte, das am Beispiel von Rap Vocals zeigt, wie Du in deiner DAW (Digital Audio Workstation) mit Gesangsaufnahmen und Raps umgehen kannst.
4. Kritik und Feedback einholen
Um dich stetig weiterzuentwickeln, empfiehlt sich, Kritik und Feedback von Freunden, Kollegen und Fans einzuholen. Ein Künstler, der mich dahingehend sehr beeindrucken konnte ist 50 Cent. In diesem Artikel kannst Du erfahren, was er darüber denkt, von von seinen Fans zu lernen.
Zwar geht es in seinem Buch im Grunde genommen um den Aspekt Musikbusiness und Vermarktung – aber das lässt sich analog auch auf das Recording und das Abmischen von Rap Vocals beziehen. Konstruktive Kritik ist ein wichtiger Faktor, um sich weiterzuentwickeln.
5. Lerne immer weiter
Beenden wir diesen Artikel mit einer Platitüde. Man hat nie ausgelernt. Nie und niemand. Deswegen versuche immer, dich fortzubilden, mehr Informationen zum Thema zu lesen oder zu sehen und frage, wie in Punkt 4 schon geschrieben, dein Umfeld nach konstruktivem Feedback.
Allein auf delamar findest Du unzählige Tutorials zu Musikproduktion, Video-Workshops für Musiker und zahllose weitere Artikel, die dir helfen können, deine Produktion besser un professioneller zu gestalten.
In diesem Sinne wünsche ich dir noch viel Spass und Erfolg beim Lesen, Schauen und kommentieren. Denn wir freuen uns selbstverständlich, wenn auch wir Feedback bekommen.
Hat dir dieser Artikel gefallen? Hast Du etwas lernen können? Kennst Du vielleicht einen Bandkollegen oder Freund, der diesen Artikel vielleicht interessant finden könnte? Dann verlinke uns auf deiner (Band-)Webseite oder in deinem Lieblingsforum! Empfiehl uns weiter auf Twitter, Myspace oder Facebook und garantiere damit, dass wir auch morgen noch weitere Tutorials dieser Art kostenlos für dich veröffentlichen können. Danke!
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17. Jun 2010 | 17:21 Uhr
Schön! Die letzen 20 % liegen übrigens nicht nur am 100.000 Euro-Equipment, sondern in erster Linie an dem Menschen hinter (oder vor?) diesem! Mal wieder…
Ein Anfänger würde vermutlich auch mit einem Manley- oder Weiss-EQ oder einem TC M6000-System nicht das Ergebnis erzielen, dass ein “Profi” hinbekommt, der schon seit zwanzig Jahren im Geschäft ist. Hierfür ist einfach sehr viel Erfahrung notwendig und die bekommt man letztlich nur mit Ausdauer und viel Zeit! Und Beharrlichkeit! Aber irgendwann bekommt man auch mit Behringer-Equipment brauchbare Ergebnisse hin. Nichts gegen Behringer… (solange keine Audio-Signale drüberlaufen ;-))
Und noch was zum Rappen: Kraftausdrücke sind NICHT cool! Wer wirklich ernst genommen werden will, darf getrost auf Worte wie “fi…”, “Mo…fu…”, “Fo….”, “Schw…” usw. verzichten. Wie heißt es so schön: Geist is geil! Ok… auch so ein Wort… ;-)