Video: Vince Clarke Interview in seinem Tonstudio

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Video: Vince Clarke Interview in seinem Tonstudio

Seinen Sound verdankt Vince Clarke seiner sehr beeindruckenden Sammlung an analogen Synthesizern, von denen viele in der Kategorie ‚extrem begehrt‘ eingestuft werden können. Über 30 Jahre hat Vince Clarke diese Sammlung aufgebaut und die Beschreibung „sehr beeindruckend“ wird seinem Tonstudio einfach nicht gerecht.

Wie aus dem Video zu entnehmen ist, verliess Vince Clarke im Jahre 2004 seine Heimat England, um im amerikanischen Maine sein neues Tonstudio ‚The Cabin‘ aufzubauen. Dort hat er nun auhc erstmals angefangen, auch virtuelle Instrumente zu nutzen.

In diesem Video-Interview kannst Du erfahren, wie Vince Clarke sein hybrides Digital-/Analog-Tonstudio aufgebaut hat, wie sich seine musikalische Karriere entwickelt hat und wie Du den perfekten Pop-Song kreieren kannst.

Ein Highlight dieses Videos ist sicherlich der kurze Workshop, in dem Vince zeigt, wie er ein Drum Pattern mithilfe seiner analog-modularen Synthesizer baut. Für den Veteranen des Pops ist Musik auch heute noch etwas Magisches, Alchemistisches, das etwas aus dem Nichts entstehen lässt.

Das Video-Interview ist etwa 12 Minuten lang und überaus kurzweilig. Ich selbst war noch nie der ganz grosse Anhänger analoger Synths, aber dieses Tonstudio würde ich sofort nehmen…

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Lesermeinungen (6)

zu 'Video: Vince Clarke Interview in seinem Tonstudio'

  • Czebo   19. Mrz 2010   19:03 UhrAntworten

    Sehr geil!

    Schade das ich nicht viel von Synthies verstehe. Würd mich aber gerne mal nen paar Tage dort einsperren und einfach mal drauf los probieren und schauen was dabei rum kommt. Ich denke da erhält man während des Arbeitsprozesses jede Menge inspiration.

    Beneidenswert!

  • Tropper   19. Mrz 2010   20:43 UhrAntworten

    Schön fand ich den Satz wo er meinte das er zum Songs immer die Gitarre oder das Klavier nimmt, aber nie eine Synth weil ihn das zu sehr vom Song schreiben ablenken würde. ^^

  • Daniel   19. Mrz 2010   20:57 UhrAntworten

    Ich mochte damals die futuristisch funkelnden Sounds von Trevor Horn (Frankie Goes To Hollywood, Propaganda und The Art of Noise) viel lieber als die trockenen, dünnen Sounds von Human League, OMD und Co. Allerdings konnten die letzterwähnten durch sehr gute Melodien trotzdem Pluspunkte sammeln, so daß man es im Endeffekt daher doch nicht schlecht fand.

    Meine Anspieltipps für die legendären futuristisch funkelnden Sounds:

    1. Propaganda // Album: "A secret Wish"
    2. Grace Jones // Album: "Slave to the Rhythm"
    3. Frankie Goes To Hollywood //Album: "Welcome to the Pleasuredome"

  • taikonaut   19. Mrz 2010   22:53 UhrAntworten

    So´n bisschen wie Dinosaurier-Skelette im Museum anschauen. Beeindruckend aber ausgestorben. ;)

    Nee im Ernst. Das ist schon große Kunst, was Clarke da macht, Hut ab.

  • Tischhupe   22. Mrz 2010   11:56 UhrAntworten

    Da ich ziemlich SynthPop-affin bin, bin ich natürlich begeistert. Zumal Vince Clark einer DER Produzenten in den 80ern war und viele meiner Lieblingsgruppen (Depeche Mode, Yazoo, Erasure) stark beeinflusst bzw produziert hat. Dieses Studio zu sehen ist natürlich extrem interessant, wenn man auf Synths steht. Allerdings möchte ich nicht wissen, wie viel Kosten die Instandhaltung der Geräte erzeugen.
    Solche kleinen Schmankerl könnt ihr gerne öfter bringen! Vielleicht produziert ihr sie auch selber? In Deutschland haben wir doch genug tolle Musiker und Produzenten, die es wert wären dass ihr ein kleine Video-Feature über sie macht.

  • Dominik   26. Mrz 2010   17:53 UhrAntworten

    Das Geraffel hat ja irgendwie den Charme einer Dampflok. Sehr interessant, aber für mich wäre das überhaupt nichts, sowas instandzuhalten.

    Ich habe schon vor einigen Jahren sämtliche klangerzeugende Hardware rausgeschmissen, weil mich der Platzbedarf, das umständliche Setup, *kein Total Recall* etc. schon immer gestört haben.

    Mit Software kann man doch auch schöne Sachen machen und man ist so mobil damit!

    Abgesehen davon interessant, wie locker und freundlich manche Weltklasse-Producer so (geblieben? geworden?) sind.

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