Yamaha AvantGrand N3X: Opulenter digitaler Konzertflügel mit Hammermechanik

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Yamaha AvantGrand N3X

Yamaha AvantGrand N3X

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Das ist der Yamaha AvantGrand N3X

Dieser hybriden Flügel verspricht nicht wenig: Anschlag, Pedalgefühl, Resonanz und Nachhall seien so authentisch wie bei einem klassischen Konzertflügel. Dabei beruht die Klangerzeugung auf Samples – man darf auf technisch makellos und für viele verschiedene Anschlaghärten einzeln abgenommene Töne mit hochwertiger Wandlung hoffen.

Die Klaviatur des Yamaha AvantGrand N3X ist althergebracht – und das ist gut so, denn nichts anderes als eine Hammermechanik mit ihrer charakteristischen Gewichtung und ihrem Ansprechverhalten kann das Spielgefühl heraufbeschwören, nach dem Pianisten nun einmal dürsten. Die Decklage der weißen Tasten besteht aus »Ivorite«, dessen Oberfläche Elfenbein haptisch sehr nahe kommen soll.

Optische Sensoren registrieren die Bewegungen jeder einzelne Taste (Tiefe des Tastendrucks & Geschwindigkeit). Ein weiterer Sensor an jedem Hammerstiel misst die Zeit und die Anschlagstärke. Mit diesen Informationen wird das digitale, Sample-basierte Herz angesprochen.

Yamaha AvantGrand N3X

Der Yamaha AvantGrand N3X mit freigelegter Hammermechanik

Klänge

Auf Knopfdruck wird zwischen den Samples eines Yamaha CFX und eines Bösendorfer Imperial gewechselt. Ersterer – das hauseigene Flaggschiff – bietet eher brillante, klare und direkte Töne, während Letzterer eher warme, subtile Klänge erzeugt.

Diese Instrumente wurden mit Mikrofonen an jeweils vier Positionen abgenommen: links, rechts, in der Mitte und hinten, wenn man von vorne über den Korpus schaut – quadrophonisch statt Stereo. Diese Klänge ertönen denn auch über das 4-Wege-Lautsprechersystem (mit jeweils einem Tief-, Mittel- und Hochtöner) oben auf dem Instrument – an genau den Stellen, wo die Mikrofone platziert waren.

Sonstiges

Auf der bereits auf Deutsch vorliegenden Produktseite des Herstellers findest Du viele weitere Informationen. Etwa zum Lautsprechersystem, zur komplexen Nachbildung der Resonanz durch die zusätzliche Anregung des hölzernen Korpus‘, zum realistischen Pedaltritt (u.a. für Halbpedal-Klänge) und mehr.

An dieser Stelle sei lediglich noch ein paar Ausstattungsmerkmale erwähnt. So gibt es unter anderem zwei Kopfhörerausgänge mit binauralem Sound, symmetrische Line-Ausgänge (XLR) und ein Stereo-Line-Eingang für Playback. Ferner finden sich USB-Anschlüsse zur a) MIDI-Ein- und Ausspeisung sowie b) zur Aufnahme auf einem USB-Medium.

Yamaha AvantGrand N3X: Video

Yamaha AvantGrand N3X: Features [Auszug]

  • Konzertflügel mit digitaler Klangerzeugung (Samples)
  • Klänge eines Yamaha CFX und eines Bösendorfer Imperial
  • 88 Holztasten
  • Hammermechanik mit drei kontaktlosen optischen Sensoren pro Taste
  • Polyphonie: 256 Stimmen
  • 4 Velocity-Kurven wählbar: hart, mittel, weich, fixiert
  • 3 Pedale: Dämpfer (mit Halbpedal-Effekt), Sostenuto und Soft
  • 4-Wege-Lautsprechersystem
  • MIDI I/O
  • Effekte wie Reverb & Co.
  • Metronom
  • Aufnahme auf einem USB-Medium möglich
  • Eingang für begleitendes Playback
    • 1 x Line (3,5 mm Stereo)
  • Ausgänge
    • 2 x Line (XLR für L/R, jeweils symmetrisch)
    • 2 x Line (6,3 mm für L/R, linke Buchse auch für L+R)
    • 2 x Line für Kopfhörer (6,3 mm Stereo)
  • Maße: 1.480 x 1.195 x 1.014 mm
  • Gewicht: 199 kg

Yamaha AvantGrand N3X: Preis & Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Yamaha AvantGrand N3X liegt bei 19.200,- Euro (inkl. MwSt.). Er ist bereits im deutschen Fachhandel erhältlich.

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Lesermeinungen (1)

zu 'Yamaha AvantGrand N3X: Opulenter digitaler Konzertflügel mit Hammermechanik'

  • Hanno   14. Okt 2016   10:55 UhrAntworten

    Kleiner Kommentar zum Video:

    ... aus dem .pdf-Protokoll des alpha-Forums vom 4.1.2016, bei dem Alice Sara Ott und Francesco Tristano von Hans-Jürgen Mende befragt wurden:

    - Zitat:

    Mende: Francesco Tristano, wir wollten eigentlich einen Flügel herbeischaffen,
    aber wir haben dann doch entschieden, das lieber nicht zu machen. Sie
    sind nämlich bekannt dafür, dass Sie diese Instrumente relativ stark
    traktieren: Sie betrommeln z. T. die Flügel und in manchen Konzerten
    legen Sie sogar irgendwelche Dinge auf die Saiten drauf.
    Tristano: Präparationen mache ich selten. Es ist eher so, dass ich mit den Händen
    ins Klavier greife, aufs Metall, auf die Saiten, aufs Holz. Das Klavier ist
    nämlich eigentlich ein ganzes Orchester: Man kann eine sehr, sehr große
    Menge Sounds aus ihm herausholen, man muss nur ein bisschen mit
    den Händen hineingreifen.

    - Zitat-Ende

    das wird ja dann etwas schwierig.

    Aber nun mal im Ernst: Ist der Preis für das neue Instrument nicht etwas hoch - früher bekam man dafür von YAMAHA auch echte akustische Instrumente oder - vermutlich aufwändig zu fertigende - Silent-Varianten.

    Ich würde dem neuen Angebot wenig Chancen einräumen. Wo ist die Zielgruppe?

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