Thorium AK-24 Bowman: Keyboard & Saiteninstrument zugleich

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Thorium AK-24 Bowman

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Saiteninstrument mit Tasten: Thorium AK-24 Bowman

Das Thorium AK-24 Bowman ragt aus der Masse heraus – hast Du schon einmal ein Keyboard gesehen, dessen Grundton über eine schwingende Saite wie bei (Bass-)Gitarren, Violinen, Celli etc. erzeugt wird? Oder ein Streichinstrument, auf dem Du die verschiedenen Töne mit einer Klaviertastatur spielen kannst? Eben. Es handelt sich offenbar um das erste käuflich zu erwerbende Produkt des US-amerikanischen Unternehmens American Keyworks. »We love keyboards«, beteuern die Macher, aber sie haben sich immer schon gewünscht, dass sie »echter« klingen.

Thorium AK-24 Bowman

Thorium AK-24 Bowman

So schlagen im Innern kleine stählerne Hämmer auf die Saite, die an beiden Seiten des Instruments offenliegt und somit auch per Bogen, Finger oder Schlegel in verschiedenen Arten angespielt und/oder moduliert werden kann. Erlesene Tonhölzer sorgen für angenehme Obertöne.

Das Instrument, von dem es auch eine Variante mit zwei Tonabnehmern gibt (ein Humbucker und ein »Vintage Tone Pickup«), wird in den USA gefertigt. Potis für Tone und Volume stehen zur Verfügung. Diverse Optionen für unterschiedliche Oktavlagen und Variationen in der Elektronik könnten meist ohne Aufpreis realisiert werden.

Thorium AK-24 Bowman: Preis & Verfügbarkeit

Das Thorium AK-24 Bowman ist für 699,- US$ über die Website des Herstellers erhältlich. Die Version mit zwei Tonabnehmern und Gunstock-Finish schlägt mit zweihundert Dollar mehr zu Buche und für die Varianten für besonders tiefe Töne wird jeweils ein Aufpreis von 85,- US$ berechnet.

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Lesermeinungen (6)

zu 'Thorium AK-24 Bowman: Keyboard & Saiteninstrument zugleich'

  • Skellington   07. Jul 2014   11:19 UhrAntworten

    Wow :)

    Saitenwechsel – alles auseinanderschauben…?

  • Mex   07. Jul 2014   12:15 UhrAntworten

    Ob man so ein Teil schon einmal gesehen hat ?
    Ja, durchaus !

    Zumindest scheint dieses witzige Ding namens "Thonium", richtungsweisende Konzepte von Friedrich Trautwein`s und Oscar Sala`s "Trautonium" und Maurice`s Martenot`s "Ondes Martenot" aufzugreifen, die allerdings schon zwischen 1928/1930 entwickelt wurden.
    So ganz neu ist das also nicht.

    Ein Streichinstrument das man über eine Tastatur spielt, nennt man heutzutage Keyboard, früher noch Sampler :D

    • Skellington   07. Jul 2014   13:01 UhrAntworten

      …mit dem Unterschied, dass dieses Instrument tendenziell eher auf "normale" Musik und nicht, wie etwa das Trautonium, auf ein quasi autarkes Parallel-Universum zielt ;-)

      – und außerdem, im Gegensatz zu den genannten vermeintlichen Vorläufern, elektro-akustisch funktioniert. D.h., es hat eben eine Saite, die tatsächlich schwingt, und nicht nur einen Draht, der irgend eine Steuerspannung aufnimmt. Dadurch ist der Klang greifbarer als bei rein elektronischer Klangerzeugung.

      Im Grunde ist das hier verwendete Prinzip eher mit einem Clavinet / Clavicord zu vergleichen, wobei es halt nur monophon ist.

  • Frank weber   07. Jul 2014   13:08 UhrAntworten

    Ist doch völlig wurscht was es aufgrieft. Das Ding klingt fantastisch und nur das zählt.:-)

    Gruß

    Frank

  • Marena Selena Avila   08. Jul 2014   09:12 UhrAntworten

    Was für ein geiles Teil ist das denn??? HAAAMMMER!!!!
    Und das wo ich gestern meine alle erste Cello-Stunde hatte. Für mich ist das AK-24 das perfekte Bühneninstrument, weil ich privat

    A) Gothic-Rock & Mittelalter-Rock mache
    B) Ich Klavier studiert habe
    C) Dieses Teil die eierlegende Wollmilchsau für mich ist

    Und außerdem ist es der absolute Hingucker. Fantastisch!
    Vielen Dank Felix, dass Du diesen Artikel geschrieben hast. Das Teil ist schon so gut wie bestellt :-)

    LG
    Marena

  • Harry   19. Jul 2014   12:04 UhrAntworten

    Wer braucht solch eine Kartoffelbox ?

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