Silent Drum – Drück die Drums

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Silent Drum – Drück die Drums

Silent drumWas zunächst recht simpel klingt bietet, aufgrund des ganz neuen Ansatzes der Silent Drum, gänzlich neue Spielarten. Das Analysesystem basiert, der Spielweise dieses Instrumentes gemäß, auf einer effektiven, hierarchischen Struktur: Keine Finger ohne Hand, keine Hand ohne Arm, usw.

Somit berücksichtigt das System nicht nur grob den Haupt-Peak des Drum Fells, sondern jegliche Variation, was zu gänzlich neuen Möglichkeiten führt.

Auch an eine grafische Methode der Notation wurde gedacht. Bei der der Durchmesser des Fells, von oben gesehen, die Position der Peaks angibt. Dieses Diagramm wird nach rechts entsprechend der Zeitachse verlängert. Die länge der Noten defeniert somit den Attack, etwaige Positionsänderungen und den Release der Noten. Die Breite der Note gibt die Vertikale Position des Fells an. Somit ergeben sich geometrische Figuren die als Noten fungieren.

 

Silent Drum Video

 

Hinter diesem Open Source Projekt steht Jaime E. Oliver, seines Zeichens Doktorant für Computer Music an der Universität von Kalifornien. Seine Forschungen konzentrieren sich momentan auf die Gestik bei der Performance von elektronischer Musik. Dabei entstehen ganz neue Controller und Kompositionen. Mit denen die Live Performance elektronischer Musik, weg vom Maus schiebenden Laptop DJ hin zur wirklicher Performance, möglich gemacht werden soll. Ein durchaus interessantes Anliegen, und man darf gespannt sein was uns noch so aus Jaime’s Küche erwartet.

notation

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Lesermeinungen (2)

zu 'Silent Drum – Drück die Drums'

  • Bene   26. Apr 2010   11:59 UhrAntworten

    abgefahrnes teil...

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