Roland TR-8: Drum Machine – Die 808 & 909 fürs dritte Jahrtausend

37
SHARES
Roland TR-8

Roland TR-8

anzeige

Drum Machine: Roland TR-8

Die Roland TR-8 stellt die Klänge der 808 und 909 zur Verfügung, basierend auf den originalen Specs und den Schaltungen vieler Exemplare der Drum Machine. Dabei würden die charakteristischen subtilen Variationen reproduziert, welche die Sounds der analogen Vorbilder so lebendig machen. Wie gehabt gibt es einen Sequenzer mit 16 Knöpfen (hier per LED farbig beleuchtet), der A- und B-Pattern-Variationen (somit max. 32 Steps), Step Recording, das Justieren der Step-Anzahl und zufallsgenerierte Patterns in Echtzeit ermöglicht. 16 Kits mit je 11 Instrumenten sind integriert, darunter einige Kits, in denen sowohl Sounds der 808 als auch solche der 909 miteinander vermischt sind.

Roland TR-8

Roland TR-8

Sehr erwähnenswert: Die Unterteilung in Modi für Record und Play wurde fallengelassen, denn hier geht alles nahtlos ineinander über. Es gibt nun für jedes Instrument Tune- und Decay-Regler, um Tonhöhe bzw. Ausklangdauer zu regulieren. Für Bass Drum und Snare gibt’s zudem Potis wie Attack, Snappy und Comp. Du findest einen großen Tempo-Drehregler nebst kleineren für Feintuning und Shuffle (aka Swing aka Groove) sowie einen Tap-Tempo-Button. Auch die Intensität der Step-Akzentuierung ist verstellbar.

Roland TR-8

Pro Step kannst Du Reverb und Delay-Effekte hinzumischen. Externe Klangquellen lassen sich einspeisen und auf Wunsch als Steuersignal zum Sidechaining nutzen.

Die über einen großen Drehregler rechts oben bedienbare Funktion »Scatter« erlaubt es, Patterns und/oder extern zugeführte Audiosignale in die Mangel zu nehmen, augenblicklich Pattern-Variationen zu kreieren, experimentelle Stottereffekte einfließen zu lassen und mehr – stets temposynchron. Aus der offiziellen Produktbeschreibung: »reverse, glitch, gate, truncate, stutter, and perform all manner of rhythmic variations from subtle to extreme«.

Neben den Hauptausgängen (2 × 6,3 mm) gibt es zweit weitere Klinkenausgänge, denen Du beliebige Kanäle der Klangerzeugung zuweisen kannst. via USB sind sowohl MIDI als auch Audio in beiden Richtungen transferierbar; MIDI-Clock-Signale dienen bei Bedarf zur Synchronisationen mit anderen Geräten, darunter freilich auch die Gadgets der AIRA-Serie (bisher hatten wir über den System-1 berichtet).

Roland TR-8

Roland TR-8: Features

  • Drum Machine
  • Sounds der TR-808 & TR-909
  • 11 Instrumente
  • 16 User Drum Kits, 16 User Patterns
  • Sequenzer mit 16 LED-beleuchteten Tastern
  • 32 Steps pro Pattern (bei Pattern-Variation A/B)
  • Effekte: Accent, Reverb, Delay, Scatter (10 Presets)
  • Tempo: 40 – 300 BPM
  • Eingänge: 2 × 6,3 mm (L + R) zum Einschleifen durch die Effekte
  • Hauptausgang: 2 × 6,3 mm (L/Mono + R)
  • Zuweisbare Ausgänge: 2 × 6,3 mm (A + B)
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm Stereo
  • MIDI In/Out (DIN, 5-polig)
  • USB (Typ B) für Audio & MIDI
  • Maße: 400 × 260 × 65 mm
  • Gewicht: 1,9 kg

Roland TR-8: Preis & Verfügbarkeit

Die Roland TR-8 ist zum Straßenpreis von 499,- Euro (inkl. MwSt.) im deutschen Musikalienhandel vorbestellbar; ab Mitte März 2014 sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema:
      


Lesermeinungen (8)

zu 'Roland TR-8: Drum Machine – Die 808 & 909 fürs dritte Jahrtausend'

  • Jens   18. Feb 2014   08:45 UhrAntworten

    Hi,
    In dem Artikel steht viel und doch gar nichts. Wie klingt das Gerät ? , ist es ein wirklich guter Klang ? , kann er sich in einem Mix durchsetzen ? , wie ist das interne Summieren ? Verbinden sich die Klänge auf dem Master ? (Glue Fx) oder ist das doch nur Plasik Spielzeug mit viel PR ?

    Gr Jens

    • Felix Baarß (delamar)   18. Feb 2014   09:10 UhrAntworten

      Das lässt sich erst nach einem Testbericht sagen. Es handelt sich hier um einen einfachen Nachrichtenartikel.

  • Pitt Winter   18. Feb 2014   16:21 UhrAntworten

    Dieser ganze elektronische Scheiß ist schwachsinn.
    wir haben früher handgemachte Musik gemacht und die kam besser an als der heutige elektronikmüll.

    Wir haben ohne Mikro gesungen und haben dadurch starke Lungen
    entwickelt. Wir haben Songs von den Beachboys ,Bob Dyln B.King Stones, Beatles und was es alles so gab nachgesungen und eigene Songs kompiniert. Kam immer an ob mit Konzertgitarren, oder mit E-Gitarre über einen einfachen Röhrenverstärker.

    • Sogyra   19. Feb 2014   09:11 UhrAntworten

      Also von Schwachsinn kann hier wirklich nicht die Rede sein.
      Musik ist gut-egal ob elektronisch oder natürlich.
      Im übrigen: eine E-Gitarre wird auch elektrisch betrieben ;)

  • Alex 28   19. Feb 2014   09:45 UhrAntworten

    Ich frage mich nun, was das eigendlich werden soll.
    Ein Kampf gegen die Gebrauchtmarktpreise der Originale?
    Weil, wenn die TR 8 genauso gut klingt wie ihre Originale, dürfte sich doch jeder der ein Original teuer erstanden hat, ordendlich darüber ärgern, wenn es das für nicht einmal, ein Viertel des Preises neu zu haben ist.

    Auf der anderen Seite, ist das schon ein echter Kampfpreis.
    Wenn die Geräte, auch auf der Musikmesse ausgestellt werden, wird das mit Sicherheit ein Anlaufpunkt für mich sein. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das die TR 8 an meine Elektron herankommt. Aber das soll sie vielleicht auch garnicht.

    Am Ende sei gesagt, das es gut ist, dass die Drumkisten bis heute keinen Schlagzeuger ersetzen und somit ihre eigene Zielgruppe gefunden haben, die sich daran erfreut.

  • Bodonator   14. Mrz 2014   17:04 UhrAntworten

    Guten Morgen!

    @Pitt:

    - "Dieser ganze elektronische Scheiß ist schwachsinn."

    Im Gegensatz zu dieser kühnen Behauptung ist er es nachweisbarerweise nicht.
    Mal abgesehen davon, dass natürlich AUCH Scheiße produziert wird, sind sehr,
    sehr viele Lieder, bzw. Alben aus dem Bereich der elektronischen Musik nicht nur unanfechtbar daseinsberechtigt
    und ganz und garnicht schwachsinnig (IDM spricht für sich), sondern nach wie vor in der Lage, das Leben sehr,
    sehr vieler Leute ungemein zu bereichern.
    In welcher Form auch immer.

    Abertausende Lieder, die in den vergenagenen Dekaden veröffentlicht oder zu Hause, für sich produziert wurden,
    sind Beweis genug für die Individualität, Kreativität, Vielfältigkeit, Schönheit und weiterer Werte, die dieses Genre ausmachen.

    Die elektronische Musik war die Speerspitze in der Enstehung eines "Second Summer of Love"s
    und der sich u.a. daraus entwickelnden Rave-Bewegung der 90er Jahre,
    welche die letzte große, mir bekannte Jugendbewegung (auch) innerhalb Deutschlands war,
    welche vernünftige Werte nicht nur in Songtexten mitsang, sondern auch wirklich vertrat.

    Zudem ist diese Aussage sehr beleidigend.

    - "wir haben früher handgemachte Musik gemacht und die kam besser an als der heutige elektronikmüll."

    Eine ebenso überwältigend schwachsinnige Behauptung.
    Bleiben wir beim Stichwort Elektronikmüll; Wie viele Platten habt ihr im Vergleich zu..
    sagen wir mal Lady Gaga pro Monat vertickt?

    Desweiteren bin ich mir ziemlich sicher, dass du ausserstande bist, zu beurteilen, wie E-Musik ankommt.
    Schonmal was von KaZantip, Electric Daisy Carnival oder Loveparade gehört?

    - "Wir haben ohne Mikro gesungen und haben dadurch starke Lungen entwickelt."

    Und was sagt Wayne dazu?

    Mal nebenbei: "Wir" haben durchs Rumschrauben an DAWs & Synthesizern unsere Kreativität und beim Bearbeiten der Klaviatur vom letzteren unsere Visuomotorik gestärkt.

    - "Wir haben Songs von den... Beatles... nachgesungen..."

    Aha.. Habt ihr auch schön daran gedacht, solche Titel wie Maxwell's Silver Hammer,
    I Want You, Here Comes The Sun oder Strawberry Fields Forever zu boykottieren? Hm?
    Wäre es nicht schwachsinnig, wenn nicht?

    An alle, die elektronische Musik gebührend zu schätzen wissen,
    hier ein verfrühter musikalischer Frühlingsgruß:

    youtube.com/watch?v=vebQ4bFqvKA

    MfG,
    Bodo

    • Sven   06. Apr 2014   11:27 UhrAntworten

      +1 :-)

  • Nor   06. Mai 2014   16:47 UhrAntworten

    Ich liebe elektronische Musik weil sie Ausdruck verleiht ohne das ein doofer und falsch gesungener Text durch einen Vocal-Prozessor den einzigen Wert zum Hinhören verleiht. Grundsätzlich hat niemand das Wesen von Musik verstanden der zum Musikhören einen Text benötigt. Der Text (nicht die Stimme) ist ganz und gar das Gegenteil von Musik die ursprünglich zum Loslassen, zum Befreien der Gedanken, zum Erinnern an das Wesentliche da war und vor vielen 1000 Jahren auch genau deswegen entstanden ist.
    Mir fallen hunderte Weltstars ein die gut gesungen haben und sehr gute Musik produziert haben. Aber keine Musik war je so nahe an der Befreiung der Seele als die monotone, elektronische Musik der 90er. Sie war gerade wegen ihrer Einfachheit genial und mann konnte fühlen, wie sehr die Künstler verliebt in die Welt der Klänge waren.
    Ich habe mir die Roland TR-8 heute bestellt nachdem sie in Österreich endlich lieferbar ist. Lange habe ich auf genau diese Maschine gewartet und ich bin überzeugt, dass sie nicht so gut klingt wie ein analoges Original. Aber der Preis ist heiß und letztlich wird in der Elektronik heute ohnehin viel mit analogen Filtern gearbeitet. Hauptsächlich geht es mir um den unvergleichlichen Groove den diese Maschinen hatten und haben und ich hoffe dieser wurde möglichst originalgetreu nachgebildet.
    Und nun nochmal zu dir Pitt: an deinem Text erkennen wir, dass du ein sehr unzufriedenes Leben leben musst. Bevor es an der Zeit ist den Therapeuten aufzusuchen solltest du erst einmal versuchen deinen Musikgeschmack zu ändern - oder lernen das Wesen von Musik zu begreifen!

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN