Roland JD-Xi: Hybrider Synthesizer mit 37 Tasten

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Roland JD-Xi

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Hybrider Synthesizer: Roland JD-Xi

Mit dem Roland JD-Xi steht uns ein Synthesizer ins Haus, der 128-fach polyphone, sample-basierte Klänge wie Pads, virtuelle Streicher, Blechbläser, E-Pianos, FX-Sounds und mehr bietet. Doch mit der analogen Synthese lassen sich auch die klassisch warmen und weichen Klänge erzeugen – per Sägezahn-, Dreieck- und Rechteck-Wellenformen mit einem Regler zur Modulation der Pulsbreite. Das Ganze ist monophon, wobei ein unabhängiger Suboszillator für mehr Tiefgang (wahlweise -1 oder -2 Oktaven) zur Verfügung steht. Das Filter ist analog.

Roland JD-Xi

Roland JD-Xi

Roland JD-Xi: Features

  • Hybrider Synthesizer
  • 128-fach polyphone, Sample-basierte Klangerzeugung
  • Monophoner analoger Oszillator (Sägezahn, Dreieck, Rechteck mit PWM)
  • Suboszillator
  • Analoges Tiefpassfilter
  • Pattern-Sequenzer mit Live-Aufnahmefunktionen
  • 4 Effektsektionen, darunter Delay (2 Typen) & Reverb (6 Typen)
  • Klaviatur mit 37 anschlagdynamischen Tasten
  • Pitch- und Modulationsräder
  • Schwanenhals-Mikrofon und Vocoder
  • Gepolsterte Tasche mitgeliefert

Roland JD-Xi

Per Pattern-Sequenzer – nutzbar sind hier zwei digitale und ein analoger Synth-Part sowie ein Drum-Part – könntest Du schnell Loops generieren. Die Sequenzen lassen sich aufzeichnen – in Echtzeit, per Step Recording oder im Stil der Roland-TR-Beatboxen.

Vier Effekteinheiten sind an Bord. Zu den Effekten von Numero 1 und 2 zählen etwa einen Bit Crusher, ein Slicer oder Ringmodulation, während Delay und Reverb separat davon die anderen beiden Effektsektionen stellen. Die Sektionen können für die drei Synth- und den Drum-Part separat (de-)aktiviert werden. Cheesy: Ein Schwanenhals-Mikrofon liegt bei, um deine Stimme in Vocoder-Sounds erklingen zu lassen.

Die kleinen Tasten wahren die Kompaktheit der Klangkiste, sind aber schon vielen, die sich nach dem ersten Leak im frühen Januar zu Wort gemeldet haben, sauer aufgestoßen. Schließlich findet sich eine Tasche mit Schaumstoff- und Seitenschutzpolstern sowie Staufächern für das Mikro, die Kabel und sonstiges Zubehör.

Roland JD-Xi: Preis & Verfügbarkeit

Der Roland JD-Xi wird voraussichtlich ab April 2015 für unverbindliche 525,- Euro im Fachhandel erhältlich sein.

Auf der NAMM 2015 ist der Hersteller voraussichtlich auf Level 3 am Stand 300A am Start.

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Lesermeinungen (4)

zu 'Roland JD-Xi: Hybrider Synthesizer mit 37 Tasten'

  • DJ Ossi   14. Jan 2015   13:09 UhrAntworten

    Diese Tasten habe ich auch bei meinem MicroKorg bemängelt. Das hat Akai mit seinem Mini-AK besser hingekriegt. Aber gespannt bin ich trotzdem auf die Leistung in den Preis. Bei letzteren gehe ich mal davon aus,dass es in der Preiskategorie zwischen 400 - 600Euro liegen könnte.
    Mich würde auch ein höherer Preis nicht sonderlich wundern.

  • robotron sömmerda   24. Jan 2015   17:45 UhrAntworten

    Immer diese unnütze Tastendiskussion. Telefon ohne Wählscheibe? Undenkbar. Telefon ohne Tasten? Undenkbar. Schaut euch doch den Jungen im Video an. Irgendwie kann der die Tasten schon ganz gut bedienen...

  • DJ Ossi   25. Jan 2015   11:24 UhrAntworten

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass diesem Teil Standardtasten wesentlich besser zugestanden hätten. Und so wesentlich mehr als mein MicroKorg scheint er auch nicht zu zu können. Jedenfalls für die über 500€ würde ich ihn mir nicht holen ohne ihn ausführlich getestet zu haben. Dei Demos im Internet sind nicht wirklich ausschlaggebend.Da würde mich selbst die TR8 mehr anturnen.

  • Michael   08. Mai 2015   23:32 UhrAntworten

    Wenn man einen Synthesizer spielen will, braucht man Tasten, die im Großen und Ganzen Klaviertastenformat haben sollten, wie ich finde. Geradezu inflationär wird man aber zunehmend mit Minitasten (MS- 20, Jdxi, ARP Odyssey) abgespeist. Natürlich sind die irgendwie zu bedienen, aber das hat eher mit Tastendrücken als mit Spielen zu tun - keine schöne Entwicklung, wie ich finde.

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