Roland FA-08: Workstation mit 88 Tasten

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Roland FA-08

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Music Workstation: Roland FA-08

In der Workstation Roland FA-08 steckt ein 16-Spur-Sequenzer mit der Funktion zum Loop Recording. Deine Spuren kannst Du als Stereo-Mix oder als Mehrspur-Audiodaten auf eine SD-Karte exportieren, um sie etwa auf der DAW am PC weiterzubearbeiten; natürlich ist auch der Export von aufgezeichneten MIDI-Spuren möglich. Die integrierte Sampling-Sektion basiert auf dem Roland SP-404SX und weist 16 Pads mit vier Bänken auf. Auch die damit gespielten Sounds lassen sich auf der SD-Karte aufzeichnen, umgekehrt können darauf liegende Samples getriggert werden.

Roland FA-08

Roland FA-08

16 unabhängig operierende Effektprozessoren stehen zur Verfügung, darunter solche für Kompressor + Equalizer, ein Master-EQ, Chorus und Reverb. Sechs frei zuweisbare Drehregler erlauben es einerseits, die internen Sounds zu formen, andererseits ist es möglich, die Parameter externer MIDI-Hardware oder Software anzusteuern. Auch die DAW-Kontrolle via USB ist per Knopfdruck möglich.

Das große Farb-LCD ist eine Erwähnung wert, schließlich haben sich längst noch nicht alle ausgewachsenen Workstations heutiger Tage von den niedrig aufgelösten Schwarz-Weiß-Anzeigen verabschiedet.

Mit dem D-Beam-Controller, dem Arpeggiator, rhythmischen Patterns und dem Akkordspeicher stehen erweiterte Performance-Optionen bereit. Die Signale an den Eingängen für Gitarre/Mikrofon und Line-Geräte können in der Workstation oder via USB auf einer Audiospur in der DAW oder einem Audio-Editor aufgezeichnet werden. Der erwähnte USB-Port dient auch zum Anschluss eines iPad (via Camera Connection Kit).

Roland FA-08

Roland FA-08: Preis & Verfügbarkeit

Für die Roland FA-08 wurde noch keine Preisempfehlung ausgegeben, ebenso ist das angepeilte Lieferdatum noch nicht publik gemacht worden. Wenn die NAMM 2014 ihre Pforten geöffnet hat, wissen wir wohl mehr, stay tuned…

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Lesermeinungen (11)

zu 'Roland FA-08: Workstation mit 88 Tasten'

  • Dee   16. Jan 2014   10:48 UhrAntworten

    Yet another DJ oriented NON musical instrument…. I’ve waited too long for a G7 worthy successor.

    Please Roland oh please create an instrument and NOT a DJ tool!!!!!!

  • Heribert   16. Jan 2014   18:41 UhrAntworten

    Ich kann Dee nur zustimmen. Hört sich an wie ein abgespeckter Integra-7 + SP404X DJ-Sampler.
    Und dann mit externem Steckernetzteil.....

    Ich warte auch noch auf ein (klanglich) Profi-INSTRUMENT

  • Dee   17. Jan 2014   08:00 UhrAntworten

    Finally someone that agrees that the current release of the FA-08 is pure business and therefore oriented on the DJ market.

    Please Roland Focus on the musician.

    Thanks Heribert!

    Ein schone tag und Tschuss!

  • Dee   17. Jan 2014   08:04 UhrAntworten

    Actually I think it is the same marketing strategy as Roland used with the release of the Fantom X vs Fantom G. The X was then again a beautiful engine put poor user interface. Again too DJ oriented!!!! F*ck that.

    But then the G series appeared and it was musician oriented!!! Maybe after the FA-08 there will be a better machine that is more suited for the real musician and not dj's. (<- hence the lower case)

  • Mark   18. Jan 2014   11:41 UhrAntworten

    Schade... gibt es von Roland nur noch solche Plasik Geräte !!!

  • Zierenberg   19. Jan 2014   19:09 UhrAntworten

    Hallo Leute,

    es ist offensichtlich das Roland hier auf den Zug von Yamaha (MOX/F) und Korg (Krome/etc.)antworten wird und zwar ebenso mit voller Workstation Power. Plastik hin oder her - was gibt es daran zu meckern? Eine Soundstrotzende Engine mit massiv EFX-DSP´s, Sampling, Sequencer, und Soundexpansionsslots... für round about 1 bis 1,5 tausend Euro.

    Wer daran meckert tut mir leid.

    Dank dieser neuen Entwicklungen nahezu aller Hersteller habe ich noch nicht wesentlich mehr Geld für affengeilen Sound ausgeben brauchen. Und wenn´s nicht die Nackenharre sträuben lässt - analoges Nähkästchen nachschalten und ab geht die Post!

    Endlich Integra 7 im neuen Keyboard - Juhu.

    Grüße Zierenberg(CHANGED-Youtube)

  • Heribert   28. Jan 2014   19:07 UhrAntworten

    Hallo lieber (Musikproduktiv?-) Zierenberg,
    wir haben halt auf ein richtiges Musikinstrument gehofft.
    Denn erstens ist nicht mal der ganze Integra an Bord, zweitens geht die Tastatur so und drittens: wenn man mal schaut, welche tollen Sounds mit richtig großen Libraries möglich sind wünscht man sich so etwas auch in einer Hardware-Verpackung ohne Ladezeiten und PC-Umgebung.
    Natürlich ist der FA für so wenig Geld toll, aber ich würde auch einiges mehr ausgeben wenn zumindest die akustischen Sounds RICHTIG toll wären. Und dann müsste das Design natürlich auch angepasst sein denn was teuer ist darf auch so aussehen... Wenn man sieht wie viel besser ein Kronos aussiht wenn man ihm rechts und links ein (schönes)Brett anschraubt.....!

    Und was glaubst du: warum würden sich alle lieber einen Audi TT statt eines popeligen A3 kaufen? Wegen der paar PS mehr? Ne, ne, ne: das Auge isst mit, und anfühlen muss es sich auch geil.

    Also ich warte weiter auf einen Synthie oder Expander mit wirklich TONNEN an Sampling-Sounds und zwar nicht Tonnen als Anzahl der Sounds (wer braucht schon 5000 Sounds?)sondern als Qualität.
    Und übrigens: akustischen Sounds bringt das analoge Nähkästchen nix!!!

  • Zierenberg   02. Feb 2014   01:38 UhrAntworten

    Hi Heribert,

    na klar bin ich auch bei Musikproduktiv... ...ist doch logisch! :-)

    Das kann ich doch verstehen: Wer die absolute Oberklasse an Sounds sucht der wird in der Mittelklasse nicht fündig, echt seltsam fände ich es wenn das so wäre.

    Für mich ist es so besser, das die großen Hersteller an der Elektronik wenig abspecken und lieber komplett auf Plastik und Standard - Tastaturen setzen, aber so einen großen Sound dem norm. User zukommen lassen. Warum ist dieser Sound groß? Wisst ihr das denn nicht? Noch vor 5 Jahren war das das Maß der Dinge, deswegen ist es ganz gewiss heute nicht schlecht.

    In einem Test zum Integra 7 wurde mal erwähnt das die beinhaltete Soundauswahl im Einzelverkauf bis zu 3500,- Euro verschlungen hätte/hatte, nat. dann auf Rommodulen.

    Ich denke die neue Generation Schlachtschiffe kommt mit Sicherheit. Yamaha Motif XF 2GB Garritan Lite bietet jetzt schon 500Mb, für ca. 150 Orchester-Sounds. Damit ist der XF auch noch lange nicht überlastet.

    Gute und wirkl. große Pianosounds sind ja zum Glück genug zur Auswahl: CP1, Kawai MP10, Clavia Nord Piano.. ...und Korg mit Kronos, malabgesehen von den ganzen reinen Klavieremulationen. Roland bietet auch das neue RD800.

    Aber warum bringt eine Nachschaltung nichts an "Natur Sounds"? Erst durch die Mikrofone, Verstärker, Equalizer und ihre Eigenschaften gewinnt der Natursound an Charakter und eignet sich in der Musikproduktion. Wenn mir ein Stringsound im Integra zu steril vorkommt, dann sorgt ein Akai Custom phasing Modul für Lebendigkeit, um ein wenig Natürlichkeit vorzugaukeln, so wie in den alten Stringmachines. Genauso kann man das mit allen Natursounds machen. Allerdings bleibt eine echte Piano-Aufnahme (hier allgemein für Instument) immer eine echte Pianoaufnahme und ein elektronisch emulierter Klang immer eine Variation dessen. Das wird sich nie ändern! Wer darauf wartet, wartet umsonst. Dann kann er besser ein günstiges Upright kaufen, oder?

    Grüße.

    • Heribert   11. Mrz 2014   14:38 UhrAntworten

      Hallo Zierenberg,
      ich hab erst heute dieses Thema auf Delamare wieder angeschaut.
      Aus den von dir genannten Gründen habe ich seit Kurzem einen Motif-XF7 mit Anniversary-Pack und 2GB FlashROM. Und obwohl das wohl die "Top of the Pop" der Maschinen ist gefallen mir von den Natursounds nur einige Dutzend. Aber das ist ja schon was. Und ich glaube, dass Yamaha die Waveforms schon bei der Aufnahme durch die von dir empfohlene Nachschaltung gejagt und das Beste rausgeholt hat.
      Übrigens: als in den 70ern (letztes Jahrtausend) bei einer offiziellen Vorstellung des ARP/Solina Stringsynthies ein Zuhörer den Mann von ARP fragte wieso in der Kiste kein Chorus eingebaut wäre bekam er zur Antwort: "Ich habe noch nie eine Geige mit eingebautem Chorus gesehen!"...

  • Zierenberg   11. Mrz 2014   15:21 UhrAntworten

    Hi Heribert,

    ich denke aus einem Motif XF in dieser Ausstattung kann man viel rausholen, allerdings eignet sich Motif von je her eher zu den stark bearbeiteten Klängen. Den natürlichsten Sound in den Keys sagt man eig. immer Roland nach. Warum eig. so viel Natürlichkeit mit elektronischen Klangerzeugern erzeugen wollen??? Das hört sich in meinen Ohren nach einem falschen Ansatz an. Wenn wirkl. die Natürlichkeit das Maß der Prod. bestimmt, dann würde ich mal im Web nach engagierten Orchester-Spielern mit Instrumenten suchen und lieber in gute Mikrophone samt gutem Recordingequipment investieren / suchen.

    Ich kann mir auch vorstellen das diese komplexen Hürden quasi nie virtuell sinnvoll knackbar sind. Ein Beispiel dazu wäre : mehr als ein Jahrzehnt versucht man einen analogen Synthesizersound virtuell exakt nachzubilden und immernoch - trotz wahnsinnig aufwendiger Dinger wie z.B.: Solaris oder Arturia werden selbst bei den einfachen Synthesizerlayouts Unterschiede festgestellt. Die Synthetisierung alá Roland V Piano empfinde ich fast als Flop. Eine Samplemaschine wie ein MP10 klingt ganze Welten authentischer...

    Tja was solls. Geige und Chorus... Ja klar verstehe ich das Problem, aber kommt es darauf an? All die Tabus? Ich dürfte bei einem Pfeifenorgelklang auch kein Pitch verwenden, wenn es geil klingt tue ich das aber. Jedoch mit Authentizität hat das nat. nichts mehr zu tun.

    Doch bei den analogen (Synthesizerstrang) Stringmaschinen geschieht das Phasing automatisch durch die analogen Eigenschaften der Oszillatoren (Drift durch Wärme, etc.).

    Viel Spaß mit dem Motif - und vor allen Dingen mal Garritan Lite dazu, denn die Yamaha-Strings gefallen mir auch nicht, ne dann lieber Clavia, Roland. Yamaha kommt gut bei Bässen, Drums (allerdings heftig), Gitarren, EFX, evtl. noch Pads. Korg ist optimal bei Bellsounds, auch E Pianos und Strings müsste gehen, dann filigrane Synthesizersounds und macht anscheinend Megaleadsounds. Roland: Strings, Pads, Flutes, Organs und natürliche Drums. Kurzweil: Strings, Synths, crasy & cool Organs, durchsetzungsfähige Pianos, die Besten Retrosounds und alle optimalen Bühnensounds. Clavia: die 2. besten Retrosounds, Strings, alle Pianos, und die besten Synthesizersounds (kann keiner toppen)! Keiner (können alle einpacken und nach Hause gehen wie beschimpfte kleine Mädchen) !

    • Heribert   22. Mrz 2014   14:09 UhrAntworten

      Hallo Zierenberg,
      na so langsam kommen wir ja zusammen! Und mit meinem Purismus meine ich: wenn ich ein Geigensample als Geigenersatz benutze muss es auch wie eine Geige klingen. Klar "darf" für die entsprechenden Zwecke alles durch den (Klang-) Wolf gedreht werden, das macht ja Spass! Da natürlich keine Tabus!!!
      Übrigens habe ich uA auch Kirchenorgel studiert und 6 Jahre Sonntags georgelt. Und da machte sich bei Trauungen auch mancher Rocktitel entsprechend interpretiert schon gut (meistens ohne das der Pastor was gemerkt hat!).
      Und wenn mann bei der Pfeifenorgel die Manubrien vorsichtig bedient kann man bei einer mechanischen Traktur sehr merkwürdige Pitch-Effekte rausholen!

      Zuletzt: Sicher hätte ich gern ein echtes Orchester plus Rockband im Wohnzimmer aber mein Heimstudio misst nunmal nur 2,5x4m...

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