Roger Linn LinnStrument: Prototyp des Multitouch-Instruments

8
SHARES
anzeige

Roger Linn LinnStrument: Prototyp des Multitouch-Instruments

Das fertige Instrument soll dem folgenden gerenderten Bild ähnlich sehen. Wir sehen ein Fingerboard mit 6 Reihen von je 24 Halbtönen, ähnlich einer Gitarre, mit großen Kontrollstreifen für die Daumen, die für Sustains oder zum Streichen, Schraddeln und Klimpern geeignet seien sollen. Dazu kommt ein Wind-Sensor.

Roger Linn LinnStrument

Roger Linn LinnStrument

In diesem Video demonstriert der freundliche Herr Linn einen Prototypen mit druckempfindlicher Multitouch-Oberfläche und einem Max/MSP-Patch mit OSC/TUIO-Treiber:

Ob das Gerät je das Licht der Welt erblicken wird, ist fraglich: Linn hatte mit TouchCo bereits einen Partner für die Multitouch-Technologie gewinnen können, doch die Firma wurde Anfang des Jahres von Amazon geschluckt, um den E-Book-Reader Kindle aufzupeppen; die Zusammenarbeit am LinnStrument wurde gestoppt. Nun wird nach neuen Partnern Ausschau gehalten.

Mehr zum Thema:
    


Lesermeinungen (4)

zu 'Roger Linn LinnStrument: Prototyp des Multitouch-Instruments'

  • Andrej   18. Mai 2010   19:28 UhrAntworten

    Echt schade!!!

    Das ist wirklich eine gute Bereicherung für die Welt der Musikinstrumente.
    Und stellt Euch vor, das Ding bekommt auch noch eine Klaviertastatur Oberfläche.
    Der Mann muss unterstützt werden!!!

  • Dominik   18. Mai 2010   19:49 UhrAntworten

    Sieht ja interessant aus, allerdings gibt es so etwas ähnliches ja schon: EigenHarp.

    Ob sich Linn degegen behaupten kann, wenn er noch nicht einmal in Produktion gegangen ist, mag man bezweifeln...

  • Carlos (delamar)   19. Mai 2010   11:31 UhrAntworten

    Das Format sieht auf jeden Fall schon sehr nett aus. Aber wie so oft: Es fehlen einfach einige Potenziometer bei diesen Controllern ;)

  • Dominik   19. Mai 2010   13:21 UhrAntworten

    Ich glaube, im Delamar Podcast hat auch mal einer der Mitwirkenden gesagt "Das klassische Keyboard mit Modulationsrad wird so schnell nicht aussterben".

    Das glaube ich auch. So "fancy" diese neuartigen Controller sind – Eigenharp sieht wirklich faszinierend aus und bei diesem Linn-Gerät gefällt mir vor allem das flexible Pitchbending – sehr viele traditionelle Sachen lassen sich einfach auf den althergebrachten Tasten am effizientesten spielen.

    Für Sachen, die übers traditionelle hinausgehen, sind natürlich neuartige Controller prädestiniert, aber dabei geht es gewissermaßen um einen Quantensprung, der von möglichst vielen gleichzeitig vollzogen werden müsste (Musiker, Publikum). Und da wird vielleicht vor allem das breite Publikum von den Herstellern leicht überschätzt, wenn man sich mal vor Augen führt, wie angesagt zB die gute alte 3-Akkord- Rockmusik immer noch ist...

    Klar, Jordan Rudess spielt bei seinen Demos auch immer irgendwelche Gitarrenriffs auf den abgefahrensten Controllern, aber das kann er auf einem normalen Keyboard mindestens genau so gut. Dafür braucht er so einen Schnickschnack nicht...

    Ich finde solche neuartigen Controller immer sehr interessant, bin aber wie hier angedeutet skeptisch, ob sie jemals so richtig den Einstieg in den Mainstream schaffen werden (oder umgekehrt). Auch, weil es so viele verschiedene Designs gibt.

    Und Carlos hat natürlich recht: Ein Poti, so "primitv" es gemessen an den heutigen Möglichkeiten auch sein mag, ist immer noch ein sehr effizientes und vertrautes Element.

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN