Musikmachen: Die Zukunft ist heute (Video)
Gehirnoper, Hyperscore oder Guitar Hero – Die Zukunft im Musikmachen ist bereits heute. Dieses Video von TED zeigte schon vor einem Jahr, was technisch schon jetzt machbar ist und in wenigen Jahren unser Musikerleben nachhaltig verändern wird. Beindruckend.
Musikmachen: Die Zukunft ist heute (Video)
In diesem Video kannst Du einen Diskurs von Tod Machover vom MIT sehen, in dem er einige der Entwicklungen des MIT Media Labs erklärt. Bisher kennen wir eigentlich nur eine Entwicklung, die auf der hier angesprochenen Forschungsarbeit aufbaut: Guitar Hero.
Ziel der Forschungsarbeit des MIT ist es, allen Menschen das Musikmachen – von der Komposition bis zur Interpretation – zu erleichtern. So hat das MIT Instrumente mit dem Namen Toy Symphony für Kinder entworfen, mit denen sich Musik fühlen, aufzeichnen und malen lässt.
Gegen Ende des Videos geht es hauptsächlich um die Musiksoftware Hyperscore, die es stark behinderten Menschen erlaubt, Musik auf eine wirklich beeindruckende Art und Weise zu kreieren.
Das Video kann übrigens mit englischen Untertiteln gesehen werden, was das Verständnis der Inhalte erleichtert.
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29. Dez 2009 | 21:18 Uhr
nicht schlecht aber…….
jeder kann musi mochen
jeder solte es auch versuchen
jeder muss wissen was er will
prima video
war anfangs baf .!
beim 2.mal fand ich die “prostition ” der aufführung
fragwürdig……………..
29. Dez 2009 | 21:23 Uhr
Prima Video aber…
jeder kann und sollte es probieren musik aktiv zu machen
bei der musik am ende beschlich mich ein gefühl von
“mitleid”
muss ich noch mal drüber nachdenken……..
29. Dez 2009 | 21:27 Uhr
krahnmms [Email-Adresse: krahnmms(at)aol.com]
Prima sehr gutes Video aber
jeder kann und sollte MUSIK machen
am ende des videos beschleicht mich doch etaws
“MITLEID”
muss nochmal drüber nachdenken…..
29. Dez 2009 | 22:44 Uhr
Ist das jetzt wirklich Musik? Ist das Gehörte wirklich dem Geist des Musizierenden entsprungen oder wird dort nur vorgefertigtes Material durch Gestik abgespult? Ich kann es nicht sagen, will aber eingestehen, dass so etwas dem Lebensgefühl und dem Selbstwert eines Behinderten nützlich und zuträglich ist.
Dagegen spricht, wenn ich eine solche Musik komponiert hätte, würde ich von allen Seiten verlacht werden, nach dem Motto “Was soll denn der Scheiss”. So sind also die Anschauungen von Kunst reine Interpretation der Menschen, die etwas mit dem jeweilig gehörten anfangen können. Welcher Hintergrund dahinter steckt, ist damit die einzig wirkliche Wahrheit hinter dem Ganzen: A: Wir wollen Geld verdienen, B: Wir sind ja so sozial und hilfsbereit, C: Wir sind Angehörige von dem “Musiker” und freuen uns tierisch, das da wieder etwas Leben zu sehen ist.
Ich kann und will auch nicht beurteilen, ob das Kreativität ist, was ich auf jeden Fall weiss, ist, dass jemand der Guitar Hero etc. beherscht, ein gutes Reaktionsvermögen hat, ein Musiker ist er aber noch lange nicht.
Sollte es die Zukunft bringen, dass Menschen die Spielekonsolen bedienen können als Musiker/Kreative angesehen werden, dann geh ich freiwillig auf den Bau, dort habe ich wenigstens noch die kreative Möglichkeit den Mörtel in die Form zu bringen, wie ich es will. Danach kommt da zwar ein Stein drauf aber das ist dann auch egal.
Gruss, vanhold
29. Dez 2009 | 22:56 Uhr
Der Tag der Mehrfachpostings!
MIT = Musik Ist Technologie
besser wäre:
MMT = Musik Mit Technologie
noch besser wäre:
MVKDDHÜDHIDW = Musik Vom Kopf Durch Das Herz Über Die Hände In Die Welt
Stockhausen kann nicht irren, oder?
Don`t beat me, remember “If you can’t find a beat, that’s ProgRock”. Spend the Beats to the musicians, so they can use them.
vanhold
30. Dez 2009 | 10:50 Uhr
Also das ist definitiv Musik, keine Frage. Ob sie jetzt meinem Schönheitsideal für Musik entspricht ist eine andere. Und genauso, ob das jetzt arg auf die Tränendüse gedrückt ist (am Ende des Videos).
Es bleibt beeindruckend, dass diese Musik live von ihm gespielt wird. Einem Menschen, der durch seine Behinderung mit klassischen Instrumenten und Bedienkonzepten keine Chance gehabt hätte. Und da setzt die Zukunft für mich ein.
Guitar Hero macht sicherlich keinen Musiker aus den Zockern, aber es bringt sie der Musik ein ganzes Stück näher und ist für diese eine neue Art, Musik zu erleben. Im Übrigen ist auch für die Musikindustrie einen Gedanken wert, ob das nicht ein Vertriebsmodell für die Zukunft sein kann. Die Leute scheuen sich anscheinend nicht, Geld für ein Computerspiel auszugeben.
Aber zurück zum Thema. Das Handwerkszeug, um Musik zu machen, wird immer einfacher zu bedienen und in absehbarer Zukunft werden einfach mehr Musiker exisitieren. Die guten darunter werden immer etwas mehr bieten können als die durchschnittlichen. Das ist aber auch heute schon so.