Music Computing StudioBLADE: Wahnwitzig ausgestatte Workstation

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Music Computing StudioBLADE

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Music Computing StudioBLADE – Eine Investition in die Zukunft

Im Innern des StudioBLADE (Gen2) ackern zwei Xeon-Serverprozessoren von Intel mit 12 MB Cache (wahlweise Dual Core mit je 2.0 GHz / Quad-Core mit je 2,13 GHz / Six-Core mit je 2,4 GHz), bis zu 192 GB RAM (12 Slots für Module mit je 2, 4, 8 oder 16 GB) und eine Festplatte mit maximal 6 Terabyte Speicherkapazität. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Professional (64 Bit) zum Einsatz. Das System ist für den sofortigen Einstieg in die Musikproduktion vorkonfiguriert und bewältigt den Leistungshunger aller nur denkbaren Plugins und Musiksoftware gleichzeitig mit spielerischer Leichtigkeit.

 

Music Computing StudioBLADE

 

Die Klaviatur umfasst 61 bzw. 88 anschlagsempfindliche, halbgewichtete Tasten. Selbstverständlich stehen ein Pitch- und ein Modulationsrad sowie Schalter für Oktave hoch/runter zur Verfügung. Der Touchscreen misst 10,1 Zoll. Zu den Bedienelementen zählen eine 8×8-Knopf-Matrix (ähnlich der des Novation Launchpad), 36 Fader mit LED-Kränzen und 9 Fader. Die mitgelieferte DAW PreSonus Studio One Pro bietet 10 GB an Samples und eine Mastering Suite.

Neben den Ein- und Ausgängen des Audio Interface sorgen fünf USB-Ports, zwei FireWire-Anschlüsse, eine Ethernet-Buchse und DVD-Brenner für die Kommunikation mit der Außenwelt. Zur Wahl stehen zwei Audio Interfaces von PreSonus:

PreSonus Audiobox USB

  • Zwei kombinierte Eingänge für XLR/Klinke (symmetrisch/unsymmetrisch) mit 48 Volt Phantomspeisung und Lautstärkereglern
  • Zwei symmetrische Klinkenausgänge
  • Ein Kopfhörerausgang
  • S/PDIF
  • MIDI I/O
  • Direkter Keyboard MIDI Out
  • 24bit/48KHz

… oder PreSonus Firestudio Mobile

  • Zwei kombinierte Eingänge für XLR/Klinke (symmetrisch/unsymmetrisch) mit 48 Volt Phantomspeisung und Lautstärkereglern
  • Sechs symmetrische Klinkeneingänge
  • Zwei symmetrische Klinkenausgänge
  • S/PDIF I/O
  • MIDI I/O
  • Direkter Keyboard MIDI Out
  • 24bit/96KHz

 

Music Computing StudioBLADE: Preis & Verfügbarkeit

Für schlappe 3499,- US$ (Basisversion) und steil aufwärts kann das Music Computing StudioBLADE Dir gehören.

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Lesermeinungen (14)

zu 'Music Computing StudioBLADE: Wahnwitzig ausgestatte Workstation'

  • Dominik   07. Jun 2011   16:54 UhrAntworten

    Wieder eine "Wunderorgel, die alles kann"!

    In spätestens 10 Jahren gibt es doppelt so schnelle Prozessoren – was ist dann mit dieser "Investition in die Zukunft"?

    Was ist mit neuen Schnittstellen wie Tunderbolt?

    Und wenn man einen größeren Bildschirm will?

    Und… und…

    Aber hey – man kann damit einen Beat machen! Für nur 3.5k€! Ein ganz heißer Kandidat für die Thomann Hot Deals ;-)

    • STRomzAeHLEr   11. Jun 2011   13:43 UhrAntworten

      Tjoa, grundsätzlich ist das Ding ja ein PC, wie auf der Website unschwer zu erkennen.
      Ergo: Wenn Du Mainboard und weitere PC-Hardware tauschen willst, gibt es eigentlich kein Problem (etwas Know-How vorausgesetzt, natürlich).
      Vermutlich erlischt die Garantie, wenn Du die Kiste selbst öffnest, ich glaube aber nicht, dass Du vor Ablauf der 2 Jahre Garantie schon wieder irgendwelche Hardware erneuern musst, weil Sie "outdated" ist.

      Zum Gewicht (siehe meine Frage unten): ~33kg für 61 Tasten finde ich jetzt schon heftig. Damit fällt für mich die Nutzung als Live-Kiste aus.
      Allerdings: Music Computing bietet auch noch eine reine Masterkeyboard-Variante inkl. der o.g. Audio Interfaces an, die Platz für einen Laptop bis 17" bietet - dass DAS aber noch keinem anderen Hersteller eingefallen ist, wundert mich schon arg. Ich denke da an die Motorfader der VX-Serie von CME (die der Soundblade übrigens nur ohne Motor hat ^^).

      Damit wäre ich nun noch bei meiner letzten Frage (@Thomann Hot Deals): Woher kann man die Produkte von Music Computing überhaupt beziehen?

      • Felix Baarß (delamar)   11. Jun 2011   19:32 Uhr

        Über deren Webseite.

  • Maik   07. Jun 2011   17:19 UhrAntworten

    Ich möchte nur mal anmerken, dass ein voll ausgestatteter Mac Pro genau so viel kostet und irgendwann auch veraltet ist. Aber meine Fresse. So viel Speicher und Rechenleistung. Das schreit doch förmlich nach VSL Librarys.

  • Dominik   07. Jun 2011   18:15 UhrAntworten

    Das mit dem Mac Pro stimmt zwar. Aber da kann man sich zB den Bildschirm selbst aussuchen. Sowie das EInspielkeyboard, das Audiointerface etc. etc.

    Und dvon abgesehen: Wenn bei so einer All-in-one-Musikbox ein Fader kaputt geht (und sowas kommt vor), wer macht das dann wo und wie schnell wieder heile? Denn so lange ist dann das Studio erstmal dicht.

    Übrigens steht da "ab 3.500 $ und steil aufwärts". Dafür kriegt man schon einen sehr ordentlichen Mac Pro und damit kann man dann auch noch ganz andere Sachen machen.

    • STRomzAeHLEr   11. Jun 2011   11:18 UhrAntworten

      „Übrigens steht da “ab 3.500 $ und steil aufwärts”. Dafür kriegt man schon einen sehr ordentlichen Mac Pro und damit kann man dann auch noch ganz andere Sachen machen.“

      Klar kostet der MacPro genauso viel, da hast Du aber noch was vergessen:
      - Bildschirm kostet extra
      - Klaviatur kostet extra
      - Controller-Hardware kostet extra

      Allerdings - und das unterscheidet diese Workstation von anderen, proprietären Lösungen - fehlt hier scheinbar ein Bedienkonzept.

      Da kann man sich nun hinsetzen und sich seine eigene Lösung stricken oder Brainspawn Forte (mittlerweile auf Stand 2.0) verwenden.

      Zu den Ausführungen weiter unten (Fader etc. kaputt): Das gleiche Problem hat man auch mit einer ausgewachsenen Workstation á la MOTIF XF, Roland Weißderteufel, Korg Pipapo usw...

      Die Stärke einer solchen Kiste liegt meiner Meinung nach darin, dass man eine (1!) Kiste hat, in der alles drin ist - auf die Bühne, anstecken, fertig.
      Und ich hab live dann (fast) dieselben Möglichkeiten wie im Studio. Daher für mich: Ganz klares Voting für Live-Anwendungen.

      Was mich allerdings wirklich nervt, ist das Design.

      Egal, was man nimmt - diese "Kiste", NeKo (wesentlich teurer!), Lionstracs GROOVE-Workstations usw. - die Dinger sehen alle aus, wie die Bedienkonsolen der USS Enterprise.
      'Tschuldigung, aber sieht scheiße aus, wenn ich das mal so formulieren darf.
      Aber gut, da hat wahrscheinlich jeder so seine Vorlieben.

      Ein paar Fragen noch:
      - Was kostet die 88-Tasten-Version?
      - Was wiegen beide Versionen?
      - wieviel preisliche Differenz liegt zwischen Audiobox USB und Firestudio Mobile

      Mit freundlichen Grüßen
      der STRomzAeHLEr

  • Maik   07. Jun 2011   18:33 UhrAntworten

    Die kleine Version hat dann halt nur 30 Gb Ram. ;)
    Ne im Ernst. Schon alles richtig was du da sagst. Aber ich schätze doch mal, dass die Fader für den Preis eine ordentliche Qualität liefert. Also auf einen Gig würde ich es nicht mitnehmen. Dann sollten die schon etwas halten. Aber im Grunde stimmt es, dann muss das ganze Teil in die Reparatur. Es sei denn, solche kleinen Sachen kann man selber machen. Man muss dann halt für sich entscheiden, ob man sich den Luxus gönnen möchte und das kleine Display reicht. Vielleicht kann man ja noch einen weiteren Bildschirm anschließen? Da läuft ja Windows 7 drauf. Es sollte also möglich sein, auch andere Programme darauf laufen zu lassen.

  • ArcticA   07. Jun 2011   21:37 UhrAntworten

    Dieses Ding ist etwas für Profis, die unterwegs komponieren und dies und das auswärts aufnehmen wollen. Man braucht keinen Haufen von Kleinscheiß, den man aufbauen und verkabeln muss.

    Einen anderen Sinn hat das Ding in meinen Augen zumindest nicht.

    Man muss aber auch sagen, das 3 oder 4.000 für Leute, die damit wirklich was anfangen können, nicht unstemmbar viel ist.

    Dass man überall mit seinem ganzen Krempel komfortabel komponieren kann, ohne mehr als ein "dickes Keyboard" zu benötigen, find ich schon geil.
    Aber wiegesagt... nur als optionalen Zusatzluxus.

  • Ralf   08. Jun 2011   17:57 UhrAntworten

    also ich finde das Teil sehr sexy, auch wenn ich es mir nicht leisten kann :-(

  • Dominik   11. Jun 2011   11:36 UhrAntworten

    @Stromzähler

    Ich finde auch, dass diese Kisten irgendwie immer unförmig aussehen.

    Klar, bei der Mac-Pro-Lösung kostet alles nochmal extra. Aber dafür kann ich mir auch einen größeren Bildschirm hinstellen (und überhaupt erstmal aussuchen welchen), bin bei Controllern flexibel (sagen wir mal Euphonix) und überhaupt bei der gesamten Ergonomie des Arbeitsplatzes. Der Minibildschirm an der Seite ist ja wohl bekloppt.

    Für Live-Anwendungen… OK. Aber braucht man da so eine komplette Recording-Lösung mit -zig GB RAM und Riesen-Festplatten?

    Und das Geschleppe…

    Ich glaube, das Ding ist für viele potentielle User an der Realität vorbei. Für mich jedenfalls. Und wenn ich keins kaufe, wird wohl die kritische Masse nicht erreicht ;-)

    • STRomzAeHLEr   11. Jun 2011   14:23 UhrAntworten

      Ja, gut. Recording-Lösung brauch ich nicht. Da reicht ja das kleine Audiobox USB-Interface.
      Mir persönlich gehts halt um die Live-Anwendung - da bin ich froh, wenn ich nicht 1000 Einzelteile mit mir rumschleppen und diese dann vorm Gig noch verkabeln muss (Masterkeyboard, Laptop, Controller, Kabel, entsprechende Ständer für alle Geräte, vom benötigten Platz mal ganz abgesehen...).

      VSTs auf der Bühne haben für mich den klaren Vorteil, dass ich exakt den Sound, den ich im Studio hab, auch für die Bühne verwenden kann. Und ich muss mich nicht immer von VST@PC auf proprietäre Workstation umstellen oder gar Sounds auf der Workstation nachbasteln.

  • STRomzAeHLEr   11. Jun 2011   14:16 UhrAntworten

    Hi nochmal,

    warum widersprechen die Gewichtsangaben auf der Produktseite denen im Shop von Music Computing?

    Im Shop hab ich folgende Angaben gefunden:
    SoundBLADE61: 73.00 lbs (33 kg @ 61 Tasten – Huiuiui...)
    SoundBLADE88: 95.00 lbs (43 kg @ 88 Tasten – Umm!)

    Und auf der Produktseite stehen folgende Angaben:
    SoundBLADE61: 36 lbs (ca. 16,3 kg)
    SoundBLADE88: 40 lbs (ca. 18 kg)

    Kann irgendjemand rausbekommen, welche Angaben stimmen? Ich persönlich halte beide für unrealistisch, um ehrlich zu sein ;-)

    Außerdem hab ich noch paar Sachen gefunden, die mir nicht gefallen:
    - Fader nicht motorisiert (hatte ich oben in einer Antwort schonmal erwähnt)
    - 19" 1HE-Slot hätte dem Ding besser gestanden (Einsatz von 19"-Audio Interfaces bzw. 9,5" mit Adapter. Beide Interfaces, die zur Wahl stehen, passen glaube auch als 9,5" rein.
    - Touchscreen lasst sich nicht komplett einklappen (hätte mir gewünscht, dass das Gehäuse eine Nische für das Display hat). Für den Transport ist das m.E. bedenklich.

    Mit freundlichen Grüßen
    der STRomzAeHLEr

    • STRomzAeHLEr   11. Jun 2011   14:17 UhrAntworten

      Sorry, ich meine natürlich StudioBLADE.
      Soundblade war wieder was Anderes ;-)

  • Dominik   11. Jun 2011   18:18 UhrAntworten

    Beim Lesen auf der Seite sehe ich gerade ein unfassbares Versäumins: Gerade mal EIN lumpiger Anschluss für ein Pedal (Sustain, on/off). Da hätte man doch wenigstens noch eine 2. Buchse für ein Control-Pedal einbauen können, wenn man schon sonst so mit Reglern um sich schmeißt. Für so eine eigentliche Kleinigkeit braucht man dann schon wieder ein zusätzliches Klötergerät. Das ist doch wirklich Panne!

    Das VAX77 (auch ein Exot, fast genau so teuer und das sogar ohne Computer) hat gleich 4 Pedal-Inputs, alle kontinuierlich, so weit ich verstanden habe. Und noch einige andere wegweisende Features, wie zB höhere Controller Auflösung etc. – von der Klappbarkeit mal ganz zu schweigen.

    OK, das ist dann in erster Linie ein Keyboard für den traditionellen Spieler und keine Faderbox. Aber mit einem Nanokontrol o.ä. hätte man da auch schon eine recht kompakte Lösung, die auch schon einen Großteil dessen leisten kann (in dem Fall natürlich plus Laptop).

    So toll die Idee eines Hinstellen-und-fertig-Superkeyboards ist – allein wegen des Gewichts und der monströsen Abmessungen (Flightcase! Nochmal 20 kg drauf!) ist so etwas wohl für die meisten eher etwas zum Träumen. Wenn man bei Xavier Naidoo spielt, kann man sich das auf die Bühne hinstellen lassen. Aber dann kann man sich auch alles andere hinstellen lassen.

    Übrigens steht und fällt das Ganze auch mit der Tastatur: Wenn die irgendwie komisch ist (wackelig, zu leicht, zu schwer, laut, seltsame Dynamikkurve etc.) hat der ganze Rest auch wenig Sinn. Zumindest wenn man damit richtig spielen will und nicht nur ein paar Samples starten. Dafür braucht man ja dann auch nicht unbedingt ein Keyboard.

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