Moog Sub Phatty – Analoger Synthesizer für Bass en masse

Analoger Synthesizer: Moog Sub Phatty

Die zwei Oszillatoren des Moog Sub Phatty seien so konstruiert, dass sie fast ganz ohne Warm-Up sehr akkurat arbeiten. Crispe, detaillierte Wellenformen und ein lebhafter, artikulierter Sound seien das Resultat. Wir haben den ersten analogen Synthesizer mit dem neuen hauseigenen Multidrive-Effekt vor uns – bei niedrigen Einstellungen wird der Klang etwas angewärmt und aufgeraut, während der Sound bei hohen Effektstärken regelrecht die Zähne fletschen und stark auf unterschiedliche Einstellungen der Resonanz, Wellenform und der Oszillator-Levels reagieren soll.

Moog Sub Phatty

Moog Sub Phatty

Die Mixer-Sektion wurde um einen Suboszillator bereichert. Er spuckt eine Rechteckswelle aus, die eine Oktave tiefer als Oszillator 1 gestimmt ist. So hast Du effektiv einen dritten Oszillator für mehr Tiefe und monströse Bässe. Zudem steht hier ein Noise-Generator für Tieffrequentes zur Verfügung, »rich with body and punch«. Für analoge Percussion-Sounds sicher genau das Richtige.

Alle Features sind sofort über das angewinkelte Paneel oder über den kostenlosen Editor (als Plugin oder standalone) zugänglich. Unter der Haube gibt es noch einige weitere Einstellungen. Beispiele: Wähle die Anzahl der Filterpole, weise die Modulationsziele der Oszillatorwellen zu oder bestimmte die Intensität, in der sich das Pitch-Rad auf die Tonhöhe auswirkt.

Moog Sub Phatty Video

Moog Sub Phatty: Preis & Verfügbarkeit

Der Moog Sub Phatty ist für 1.099,- US$ zur Vorbestellung über die Website des Herstellers freigegeben. Im März sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden.

Lesermeinungen (2)

zu 'Moog Sub Phatty – Analoger Synthesizer für Bass en masse'

  • Roland Vollenweider
    22. Jan 2013 | 12:41 Uhr Antworten

    Was mir einfach nicht in den Kopf will: Für die kleineren Geräte schickt Moog einen kostenlosen Editor mit. Für meinen wahrhaftig teuren Voyager musst ich mir diesen für 80 Dollar zusätzlich beschaffen. Aber die Pointe folgt erst: Nun ist die Vst version zusätzlich erschienen, doch ich muss für diese wiederum 80 Dollar berappen. Da frag ich persönlich mich schon.

  • Burger
    22. Jan 2013 | 21:35 Uhr Antworten

    Unglaubliche Möhre. Vor allem die Total Recall/Automations-features sind gute Argumente. Der Sound ist überirdisch, PreisLeistung Killer.

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