Moog Sub 37: Analoger Synthesizer am Horizont

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Moog Sub 37

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Analoger Synthie: Moog Sub 37

Beim Moog Sub 37 handelt es sich nicht wie so oft um ein monophones Gerät, vielmehr kommt hier Paraphonie zum Einsatz – eine Art Quasi-Polyphonie, die zum Beispiel auch im Waldorf Pulse 2 ihren Dienst tut. Dabei können die Oszillatoren in mehreren Tonhöhen gleichzeitig getriggert werden, doch anschließend laufen die Klänge wieder in einem einzigen Signalweg (Filter etc.) zusammen. Potentieller Enthusiasmusdämpfer: Kolportierten Aussagen nach handele es sich hier nur um ein duophones Gerät, womit nur zwei verschiedene Tonhöhen gleichzeitig möglich wären.

Moog Sub 37

Moog Sub 37

Zwei Oszillatoren mit Hard Sync und Glide (inkl. Modi für Gated & Legato) sind an Bord. Zwischen den vier Grundschwingungen Puls, Rechteck, Sägezahn und Rampe sind augenscheinlich noch Mischformen wählbar. Neben dem Noise-Oszillator gesellt sich auch ein Suboszillator für den OSC 1 hinzu – saftige Bässe ahoi!

Zwei synchronisierbare LFOs mit je sechs Wellenformen sind zu finden, sie lassen sich zunächst zur Modulation von Tonhöhe und Filter in stufenloser Intensität nutzen. Doch auch die Cross-Modulation der LFOs untereinander, die Beeinflussung der Oszillatorwellen und mehr ist möglich!

Moog Sub 37

Das resonante Filter lässt sich per Multidrive verzerren sowie mit dedizierten Reglern für die Intensitäten von Key-Tracking und ADSR-Hüllkurve stufenlos formen.

Der Arpeggiator ermöglicht eine kontinuierlich variable Geschwindigkeit (2 – 280 BPM) und eine Synchronisation, Kontrollen für die Oktavreichweite, drei Pattern-Modi plus Zufallsgenerator und die Möglichkeit, eigene Arpeggio-Steps aufzuzeichnen. Nicht übel!

Die »37« weist schon darauf hin, dass das Gerät über eine 37-tastige Klaviatur verfügt. Was noch? Es lassen sich Presets speichern! Dank gebührt dem Audiogott, dass er die Moog-Ingenieure das Analoge mit dem Digitalen auf diese Weise vermählen ließ, alles andere wäre so langsam auch nicht mehr zeitgemäß.

Ich möchte mich nicht noch weiter in den Details verlieren (das kannst Du anhand des abgebildeten Schemas oder des Videos selbst tun), also möchte ich nur noch erwähnen, dass es einen Audioinput gibt (wohl zumindest, um das anliegende Signal durch das Filter zu jagen). Sieht alles in allem toll aus, oder?

Moog Sub 37: Preis & Verfügbarkeit

Eine exakte Preisempfehlung für den Moog Sub 37 steht noch in den Sternen, doch der Moogianer im Video spricht davon, dass man unterhalb von 1.500 US-Dollar landen wolle. Eine Auslieferung im Mai 2014 wird angepeilt. Irgendwann nach der NAMM 2014 wissen wir’s vielleicht noch genauer.

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Lesermeinungen (8)

zu 'Moog Sub 37: Analoger Synthesizer am Horizont'

  • Gerd Wienekamp   18. Jan 2014   12:57 UhrAntworten

    So schlimm sind die Preise von Moog nun auch nicht!

  • Gerd Wienekamp   18. Jan 2014   13:05 UhrAntworten

    Ich denke der wird sich so bei 1600€ bewegen!

  • Gerd Wienekamp   18. Jan 2014   13:20 UhrAntworten

    Ist halt vernünftige Hardware! ;-)

  • Gerd Wienekamp   18. Jan 2014   13:38 UhrAntworten

    Was hat der ESQ zu der Zeit gekostet? ;-)

  • Andreas Eberhardt   18. Jan 2014   12:45 UhrAntworten

    Mal wieder nen neuer kaum bezahlbarer MOOG?

  • Andreas Eberhardt   18. Jan 2014   13:18 UhrAntworten

    Na ja das geht ja, nen Schnäppchen halt :-)

  • Andreas Eberhardt   18. Jan 2014   13:25 UhrAntworten

    Ja ja schon klar harte Ware hat einen ganz anderen Wert, mein ESQ1 tut seinen Dienst auch immer noch, gekauft in den 90zigern im letzten Jahrtausend

  • H.Peter Tetzlaff   24. Feb 2014   15:02 UhrAntworten

    wäre toll wenn davon noch eine 19" version kommt.

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