Korg MS-20 Mini – Legendärer Synthesizer in Miniatur

Classic analog synth Korg MS-20 Mini

Der Korg MS-20 Mini ist keine Ente! Der analoge Synthie wird wirklich produziert, wobei die Ingenieure von Korg die Schaltungen und den Sound des Originals so originalgetreu wie möglich zu reproduzieren versuchen. Die Synthesestruktur sieht wie folgt aus: Je zwei VCOs, VCAs, VCFs und Hüllkurvengeneratoren sowie ein LFO sind vorhanden. Das Patchen wird mit Mini-Klinkenkabeln (3,5 mm) realisiert. Außerdem wurde der Schaltkreis um MIDI-Unterstützung erweitert. Will heißen, dass Du das Instrument entweder mit dem eingebauten Mini-Keyboard oder mit einem voll ausgewachsenen Keyboard Controller spielen und mit anderen analogen Gerätschaften koppeln kannst.

Korg MS-20 Mini

Korg MS-20 Mini

Diese Informationen wurden von Edward On-Robinson auf korg.de enthüllt – ein Leak (ob kontrolliert gestreut oder nicht), denn die Unterseite auf korg.de ist einstweilen wieder verschwunden. Die vollständigen Spezifikationen werden offiziell enthüllt, sobald die NAMM ihre Tore geöffnet hat. Freu!

Korg MS-20 Mini: Preis & Verfügbarkeit

Der Korg MS-20 Mini soll für ca. 600 Euro an den Start gehen und voraussichtlich ab Februar erhältlich sein.

Lesermeinungen (17)

zu 'Korg MS-20 Mini – Legendärer Synthesizer in Miniatur'

  • Kai Void
    23. Jan 2013 | 20:09 Uhr Antworten

    Den ganzen “Großen” Herstellern fällt doch nix mehr ein…. Seit Jahren werden mal erfolgreiche Konzepte und zu jeder Messe mit ein paar Features mehr angeboten. Das ist wie die Fortsetzungen von Police Academy… Liebe Musikindustrie, das ist superlaaaaaangweilig.
    Jetzt gibt’s ein MS20 Imitat… Toller Einfall, da habt ihr Euch ja mal so richtig angestrengt….

    Wenn man sich nur mal anschaut was alles im Bereich “Synthese” an Unis und anderen Institutionen erforscht wurde, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluß das die Instrumentenhersteller uns vera….en. Es ist viel mehr möglich sowohl von der Soft als auch von der Hardware. Da gehen Dinge von denen wir nur zu träumen vagen.
    Es ist immer das selbe… die Analogkisten die alle den selben kleinen Klangkosmos haben, Effektgeräte die über Chorus, Hall und Co nicht rausgehen, samplebasierende Synths…. uvm. Das ist doch alles schon mal da gewesen. Wo bleibt die Innovation? Was ist mit neuen Synthesen, digitale modulare Konzepte, neuartige Bedienoberflächen, Skalierbarkeit usw…

    Es gibt natürlich auch Beispiele für eine gelungene Umsetzung. Das findet man aber eher bei den kleinen bis mittleren Firmen.

    • DeepTune
      28. Jan 2013 | 12:46 Uhr Antworten

      ja nee is klar – son Hartmann Neuron is damals ja auch als Innovationsmonster eingeschlagen wie ne Bombe – alle wollten ihn ob seiner unglaublichen, neuen, innovativen Klänge haben…und so bezahlbar war er.
      Halllooo? Aufwachen, es gibt eben bewährte Dinge, denen kann keine “Innovation” was anhaben – zB. analoge Synthesizer mit klassischer Struktur und Sound. Und da gehört ein MS20 definitiv dazu. Und ich brauche, seit es unfassbar schnelle Rechner und ausgefuchste Softwaremöglichkeiten gibt KEINE digitale neue, völlig abstrakte, nie gehörte Klänge streuende, undbedien-/ und bezahlbare “Innvationsschleuder”
      T.

  • Leo
    23. Jan 2013 | 21:57 Uhr Antworten

    @ Kai Void: Das sehe ich ein bisschen anders. Es gibt sehr wohl Innovationen. Nur bleiben die meist Nischenprodukte und versauern irgendwo in den hinteren Regalen. Und zwar nicht, weil sie nicht angeboten würden, sondern weil nur sehr wenige Leute es kaufen oder sich überhaupt dafür interessieren. Ich wette zum Beispiel, dass 90% der Käufer von NI Komplete Ultimate 8 sich die drei hochinteressanten Reaktor-Synths Prism, Razor und Spark noch nicht einmal angesehen, geschweige denn sich mit ihnen beschäftigt haben. Und die sind durchaus innovativ. Anderes Beispiel: Kawai K5000. Zu seiner Zeit ein interessantes Gerät mit Möglichkeiten, die es anderswo nicht gab. Hat den jemand gekauft? Nö. Die Granularsynthese, die auch mal das nächste “heiße Thema” war, ist inzwischen in irgendwelchen obskuren Freeware-Plugins versickert. Dass Volumenhersteller wie Korg, Roland und Yamaha da eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen und der Masse geben, was sie will, ist nur verständlich. Wobei Roland in letzter Zeit erstaunlich zielsicher daneben lag. Korg macht das schon besser. Wie du richtig sagst, muss man nach Innovationen eher bei kleineren Firmen suchen, das war aber schon immer so. Und ganz nebenbei – so verkehrt war der Sound der analogen Legenden ja auch nicht. Kann ich gut verstehen, dass die nach wie vor gefragt sind.

    Für 600 Tacken wird sich das Teil jedenfalls verkaufen wie geschnitten Brot, und das zu Recht. Ich finde es toll, dass Korg als bisher einziger Massenmarktbediener verstanden hat, dass analog auch analog heißen sollte und das durchzieht. Und dann noch zu dem Preis.

  • Sogyra
    24. Jan 2013 | 13:12 Uhr Antworten

    WENN das klangliche Ergebnis an den UR MS-20 rankommt, dann wird die Kiste auch mein neues Spielzeug, und das obwohl ich schon ein paar Synths besitze.
    Dann bleibt weiters nur zu hoffen, das die neuen auch 30 Jahre und mehr am Leben bleiben wie die alten, doch wenn ich gründlich drüber nachdenke, kommen da doch Zweifel in mir hoch-aber mal schaun ;)

  • Tim
    24. Jan 2013 | 14:33 Uhr Antworten

    Also ich find’s cool dass die den Schritt gegangen sind, warum auch nicht ‘ne Neuauflage von einem beliebten und natürlich auch sehr gutem Synth rausbringen. Ich hoffe doch, dass die integration an den Rechner gelungen ist.
    @ Kai Void: ich kann Dir da auch nur bedingt zustimmen. Du stellst das so dar, wie wenn diese analogen Kisten so absolut null Zeitgemäß mehr sind, aber sie sind zeitgemäßer denn je, da man den direkten Zugriff auf alle Parameter und wenn Du einen Ms20 in und auswendig kennst, dann hast Du wirklich ein sehr weites Klangspectrum zur Verfügung. Und von dem ab gesehen heißt es ja nicht, dass Du die anderen “moderneren” Tools nicht auch noch einsetzen kannst.
    Und jetzt haben die Leute, die schon immer gernen einen Ms20 haben wollten, einen kaufen. Und Du kannst sowas ja dann einfach ignoriren und das Ding im Regal stehen lassen – Super Sache, oder?

  • matze
    24. Jan 2013 | 15:04 Uhr Antworten

    ich finds gut das korg so weiter macht mirt wenig geld an tolle sachen zu kommen und so ein klassiker wie der ms20 ist doch wirklich hammer und das mit den kabeln ist doch interessant hoffe der sound kommt an das original und wird vieleicht ja noch erweitert

  • Gunnar Hemmerling
    24. Jan 2013 | 15:32 Uhr Antworten

    also den MS20 mit seinen seriellen Filtern und Modulationsmöglichkeiten und den geilen Oszillatoren als beschränkt zu sehen? Finde ich schon sehr beschränkt. Wer ihn kennt weis was man hat. Das is ja das gleiche als wenn man sagen würde FM-Synthese ist langweilig. Es kommt doch nicht darauf an was man benutzt sonder was man mit dem was man hat macht und da hat eh und je jeder seine eigene Philosphie. Also ich will ihn obwohl ich das original schon habe. Der ist mir aber zu Wertvoll ihn mit in den Club zu nehmen von daher ist der Mini als Rampensau absolut genial. Ich freu mich das Korg diesen Schritt gemacht hat.

  • alex
    25. Jan 2013 | 04:45 Uhr Antworten

    Das einzige was mich daran freut ist, dass die Gebrauchtpreise des MS20 wieder ein normal Niveau erreichen werden.

    Klanglich war ich noch nie ein Fan des MS20 da bleib ich liever bei meinem Monopoly. Ist aber Geschmackssache.

    Trotzdem scheint Korg die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.

    Vielleicht ein zwei Jahre zu spät aber gut.

    Ich hoffe andere Firmen ziehen nach um den Hype um Analogsynths und der unnötigen Preisabzocke für die alten Kisten endlich ein Ende zu setzen.

    Roland baut eine neue 808. Aber Roland ist ja seit einigen Jahren tod die nutzen nur noch die Namen der Klassiker mehr auch nicht.

  • casiopaya
    26. Jan 2013 | 10:23 Uhr Antworten

    …Das einzige was mich daran freut ist, dass die Gebrauchtpreise des MS20 wieder ein normal Niveau erreichen werden.

    Glaub ich nicht im Gegenteil!
    Dann hätte ja die MS20 Collection Software mit Controller das gleiche bewirken müssen und die was billiger!

    • alex
      30. Jan 2013 | 03:04 Uhr Antworten

      software mit hardware zu vergleichen da stimmt wohl was nicht oder ?

  • luemmel
    26. Jan 2013 | 20:29 Uhr Antworten

    Die Gebrauchtpreise wird das kaum beeinflussen, Sammler wollen das Original.. Die Software samt Controller wirkt sich m.E. nicht ernsthaft auf die Preise der alten Analog-Schätzchen aus. Das ist doch nur Software.. :)

    Ich für meinen Teil freu mich. Ich habe damals im Osten auf den Bühnen Minimoogs oder den MS20 gesehen und gehört. An einen Kauf war nicht zu denken, selbst gebraucht waren die damals unanständig teuer. Im Musiker-An-und Verkauf habe ich damals einen Moog Prodigy (oder Rogue) gesehen der sollte 10.000 Ostmark kosten, das war noch billig..

    Aber nun, im zarten Alter von 50 werde ich mir endlich selbst einen Korg MS20 (mini) kaufen ohne Wucherpreise zahlen zu müssen.
    Also freu isch mir!

    • alex
      27. Jan 2013 | 17:11 Uhr Antworten

      wenn der synth kein dsp basierter synth ist so wie es in der beschreibung von korg klngt denke ich schon.

      und die legacy coll. mit dem mini zu vergleichen da hinkt der vergleich

      naja und wer dann immer noch das original will solls haben und einen unangemessenen preis zahlen.

      naja über sammler kann ich sowieso nur lachen…aber jeder wie er will

  • alex
    27. Jan 2013 | 11:21 Uhr Antworten

    also mich würde mal ein direktvergleich zwischen dem minibrute und dem ms20 mini interessieren. immerhin gibt es nun 2 analoge synths auf dem markt im bereich um 500,-€. der minibrute ziert seit ca 2 wochen meinen schreibtisch, überlege aber nun ernsthaft ihn wieder her zugeben (30 tage geld zurück^^) und mir stattdessen den ms20 hinzustellen. was meint ihr macht das sinn oder lieber minibrute behalten und irgendwann den ms20 mini daneben stellen?

    • alex
      27. Jan 2013 | 17:07 Uhr Antworten

      wenn du schon mit dem gedanken spielst hat sich die frage schon fast beantwortet finde ich.

  • Humi
    01. Feb 2013 | 23:59 Uhr Antworten

    … noch ne mini MS-50 hinterher ;-) !!!

  • Michael G.
    24. Mrz 2013 | 10:58 Uhr Antworten

    Es ist schon komisch, dass Korg plötzlich eine dritte Auflage eines Synthesizers bringt…und mir drängt sich der Vergleich zur Modeindustrie auf.
    Es kommt alles wieder (so wie der Minirock oder Schlaghosen ), weil die heutige Generation die “alten” Geräte einfach nicht kennt. Falls das Teil auch noch monofon ist, wird dies wahrscheinlich auch noch als innovativ gehandelt, obwohl die Technik mehr bieten kann.
    Unbestritten ist der MS-20 nicht übel, wird aber bestimmt schnell in den Gebrauchtbörsen landen, weil die jungen Leute schnell an ihre Grenzen kommen und nicht das Potential zu nutzen verstehen. Sind halt nicht 5427 fertige Sounds drauf, die einen nach hinten kippen lassen…und verdammt, nur mit diesem Synth allein kann man auf der Bühne keinen reißen…
    Schlimm fand ich eine Produktvorstellung, in der voller Stolz und riesem Trara gesagt wurde, dass die ursprünglichen Entwickler dueses Teil “kreiert” haben. Toll, als ob F.Porsche den Käfer nochmal neu erfinden muss und alle sagen, dass das DIE Sensation sei…
    Bin auf 2035 gespannt. Dann wird wohl der Korg MS-21 auf den Markt kommen…

  • spanky ham
    10. Apr 2013 | 13:44 Uhr Antworten

    Der MS20 ist ein Werkzeug, quasi das Schweizermesser für Musiker. Der ist so, in genau dieser Form perfekt. Das macht einen großen Teil seiner Popularität aus, die Gebrauchtpreise zeigen es. Wer meint der MS20 sei nicht mehr zeitgemäß, der braucht ihn eben nicht. Soll er halt mit seinem iPad musizieren, vielleicht gibts ja auch schon ne App fürs iPfon oder für irgend eine Smartwatch. Is mir aber egal, für mich war die Nachricht der Neuauflage auch DIE Sensation und ich hab schon bestellt. :D

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