Korg MS-20 Kit: Synthesizer selbst bauen

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Korg MS-20 Kit

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MS-20 im Eigenbau: Korg MS-20 Kit

Das Korg MS-20 Kit ermöglicht es dir, einen analogen Synthesizer selbst zu bauen – und nicht einfach irgendeinen: es handelt sich um den … Korg MS-20. Paukenschlag! Wie bei dem im Januar des Vorjahres vorgestellten MS-20 mini ist auch dieses Projekt von den gleichen Ingenieuren betreut worden, die den Klassiker, das Original, das kleine schwarze Klangmonstrum von anno 1978 entwickelten. Das Korg MS-20 Kit bietet nicht nur die Filter der frühen UND der späten Versionen des Vorbilds, Du kannst sogar zwischen beiden umschalten, wenn Du das Gerät zusammengebaut hast.

Korg MS-20 Kit

Korg MS-20 Kit

Alles in allem handele es sich hier um eine detailgetreue Nachbildung des Originals, bis hin zum Karton und Handbuch. Die Konstruktion gestalte sich einfach, so die Pressemeldung – Lötarbeiten werden nicht vonnöten sein. Du solltest schnell zugreifen, denn der Bausatz ist streng limitiert!

Korg MS-20 Kit: Features

  • Vollformatiger MS-20 als Bausatz (ohne Lötarbeiten)
  • Komplette Reproduktion der klassischen Analogschaltung
  • Frühe und späte Filterversionen umschaltbar nutzbar
  • MIDI In & USB
  • Netzadapter-Betrieb

Korg MS-20 Kit

Korg MS-20 Kit: Preis & Verfügbarkeit

Das Korg MS-20 Kit ist ab Februar 2014 für unverbindliche 1.546,- Euro (inkl. MwSt.) erhältlich. Bei einem japanischen Händler wurde das Kit derweil schon zum Straßenpreis von 1.399,99 US$ gesichtet. Wahnsinn, was die NAMM 2014 so alles zutage fördert.

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Lesermeinungen (15)

zu 'Korg MS-20 Kit: Synthesizer selbst bauen'

  • Gerhard Leutner   24. Jan 2014   11:05 UhrAntworten

    Yeah, ein Keyboard für knapp 1500 Euro, das ich mir auch noch selbst zusammenbauen darf. Darauf habe ich gewartet! Zitat: "Wahnsinn, was die NAMM 2014 so alles zutage fördert."

    • Felix Baarß (delamar)   24. Jan 2014   11:08 UhrAntworten

      »Keyboard«. Hmm. Nun, Sie würden mit diesem Bausatz eh nicht glücklich, wenn Sie den MS-20 als Keyboard ansehen. So werden ja doch eher einfache Tasteninstrumente für Begleitmucke genannt. Oder war gar nur ein Master-Keyboard gemeint? Auf der anderen Seite: Für Gerätekategorien à la Yamaha Tyros oder Korg Kronos wäre der Preis von 1.500 Euro geradezu lächerlich niedrig.

  • paulianer   24. Jan 2014   15:11 UhrAntworten

    1024 euro... ein schnappa... was hat damals ein ms 20 gekostet ?

  • Maicel   24. Jan 2014   15:53 UhrAntworten

    Was soll das denn. Der MS 20 mini kostet nur ein drittel.

  • Enzo   24. Jan 2014   18:43 UhrAntworten

    OK! Das Korg MS-20 Kit ist ab Februar 2014 für unverbindliche 1.546,- Euro (inkl. MwSt.) erhältlich.

    Aber in den USA und Japan gibt es das Ding zum Straßenpreis von 1.399,99 US$, das sind umgerechnet ungefähr 1000 Euro. Anscheinend ist es normal geworden den Deutschen Kunden über den Tisch zu ziehen. Was bringt es mir, wenn jemand mir einen Traum erfüllt aber dafür meine Niere und meinen Erstgeborenen will.

    Der neue Moog Sub 37 kostet das selbe und ich muss das Ding nicht zusammenbauen.
    Was soll das mit dem limitiert, ist das etwa ein BANKSY?

    Sorry aber der Preis geht gar nicht!

  • TinyVince   24. Jan 2014   19:53 UhrAntworten

    Sorry aber das ist "verstrahlt"!!
    Im ersten Moment war ich begeistert aber über 1500 Euro ist irre. Wenn sie wenigstens ein "FunKit" MS20 & SQ 10 für diesen Preis anbieten würden. Von mir aus auch zum selber zusammen stecken, wäre das in Ordnung gewesen. Aber doppelt so teuer wie das Original in D-Mark und jenseits des Gebrauchtmarktpreises...und tschüss!!

  • Harald Langhans   25. Jan 2014   02:06 UhrAntworten

    Nun wenn eine Firma noch nicht einmal mehr das Budget für die Endfertigung bereitstellen kann, dann weiß ich, wie viel Uhr es geschlagen hat, nämlich 12:00!

    Wahrscheinlich sind dies noch alte, nicht abverkaufte Gehäuse von Damals.

    Dieser Preis ist lächerlich, und selbst wenn dieses Ding ein Renner werden sollte, was ich nicht glaube, eine Firma kann man mit solchen Kunden unfreundlichen Mitteln nicht sanieren.

  • Sogyra   26. Jan 2014   21:30 UhrAntworten

    Sehe ich auch so wie die meisten hier: am ersten Blick interessant, aber wenn es dann zum Preis kommt: Nein Danke.

  • Fulle   29. Jan 2014   15:46 UhrAntworten

    Geht gar nicht ! Was die alles machen ! (alles aber nix neues)
    Soll so was sein wie Modellbau für gelangweilte Musiker .
    Wenn das noch als Muntamonika raus kommt , fragt man sich selber
    In welche Richtung man am Schluss blasen muss . Halleluliia

  • Zierenberg   02. Feb 2014   00:53 UhrAntworten

    Hallo Leute,

    oh da kracht es aber... ...nun versuche ich das mal von einer anderen Seite zu beleuchten:

    Echte Synthesizer >Freaks sind sowieso Bastler und von daher versucht Korg hier einen redundanten Nerf zu triggern. Der Fima ist es egal ob sie so ein Teil mal eben zusammensetzen, oder als Set zusammen stellen. Kostenersparnis = Null!

    Diesen Part sollte man also nicht überbewerten, das wird auch nicht Gang und Gebe werden.

    Ganz anders wird hier verkannt das es sich um orginal Bauteile handelt - ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mich reizt das schon sehr. Ein semimodularer analog Synthesizer. Was gibt es denn als Alternative von anderen Herstellern? Ja bitte: ? Den Moog XL? In dem Preissegment wie Korg doch nur MFB, aber der kommt auch ohne Tastatur wie die meisten Kästchen mit Stöpseldosen...

    Also ich denke das ist ein faires Produkt, den Mini - um es kurz zu machen ich bin kein Fan von übermäßiger Miniaturisierung. Und dann wären da noch die Software Emulationen. Muss ich dazu wirkl. etwas sagen? Die sind gut wenn man am Strand Musik machen will und auf die Decke auch noch das Studio neben die Kühlbox passen soll!

  • Harald Langhans   02. Feb 2014   14:56 UhrAntworten

    Aber Herr Zierenberg, ich bitte Sie, oder von Musiker zu Musiker, hör doch auf mit dem Schmarrn. Ein Monophoner Synthesizer von damals, für den selben Preis was eine Einsteiger Workstation von Heute kostet.

    Dein Zitat:
    "Der Firma ist es egal ob sie so ein Teil mal eben zusammensetzen, oder als Set zusammen stellen. Kostenersparnis = Null!"

    Dann ich dir ja nur empfehlen dein nächstes Auto als Bausatz bei Daimler zu bestellen :-) vielleicht bekommst du dann den Stern gratis dazu !

  • Zierenberg   06. Feb 2014   08:01 UhrAntworten

    Hallo Harald,

    was soll das denn heißen? Monophon analog ist doch nicht als Einschränkung sondern als Spezialisierung zu verstehen!

    Was Korg anbietet ist ganz klar ein besonderes Modell in der oberen Mittelklasse. Ein vergleichbares Oberklassemodell wäre der Moog Voyager Old Scool, der kostet hier auf Ebay schon mal eben 700 Schleifen mehr, als Korgs UVP... Abgesehen davon ist der Straßenpreis bei Korg immer ca. 300,-€ darunter.

    Dann werde ich auch nie verstehen warum man Apfel mit Birnen vergleicht. Es gibt monophone Synthesizer die ein Vielfaches des Korg kosten.

    So ein spezielles Retro Gerät muss ja auch keiner kaufen! Davon gibt es sowieso nicht so viele - und die welche wissen was sie da erstehen, sind häufig genau die Leute die um ihre gar all zu fetten Sounds beneidet werden.

    Aber jetzt kommt gewiss der Nächste mit: fette Sounds kriegt man nicht aus nem´ Korg MS 20...
    ...ich schmunzle schon mal im voraus.

    Grüße, :-)

  • Harald Langhans   08. Feb 2014   09:46 UhrAntworten

    Diese alten Listen wurden einst gebaut um Instrumente nachzuahmen, na ja Spezialeffekte natürlich auch Falling star zum 5000000 mal zschh bum päng. Dies geschah allerdings zu einer Zeit als das Sampling noch nicht einmal erfunden war!

    Im übrigen würde ich eine tolle Workstation jedem Moog vorziehen. In diesem Bereich wird alles sehr überbewertet!

  • Chris   19. Jul 2014   03:56 UhrAntworten

    Die Musik-Industrie pennt und produziert am (Synth) User vorbei. Jedes Jahr das gleiche. Das Gerät vom Vorjahr wird auf der Messe als Pro oder Plus Variante erneut vorgestellt. Laaaangweilig. Oder sie wärmen alte "Hits" wieder auf ( Aria- Käse usw). Sie haben schon Trends wie Plugins ( Synths usw) verpennt und haben gerade das Revival der ModularSysteme reaktionsfrei an sich vorüber ziehen lassen. Liebe Musikindustrie... dämliche schlecht bedienbare Workstations, die alle ähnlich klingen, mit Minidisplays sind NICHT der Weisheit letzter Schluß! Musik-Geräte müssen inspirieren, leicht bedienbar und letztlich, wenn man will oder muß auch Neues erschließen können. Das Geld verdienen zunehmend andere, die sich nicht scheuen etwas zu bewegen, neue Wege zu gehen oder sich eine Forschungsabteilung halten.
    Korg, Roland, Yamaha (die besonders) und Co. fällt NICHTS neues mehr ein, scheint es und mutieren sich mit immer unzeitgemäßeren, mehr und mehr Aufgewärmtem ins Aus. Für 1500.- Tacken bekomme ich ein Eurorack- System das einem MS 20 ( habe selber noch einen von damals) bei weitem überlegen ist. Die MS-Filter gibt's übrigens auch als Modul.
    Es gäbe noch so vieles was man machen könnte....

  • Maicel   19. Jul 2014   15:30 UhrAntworten

    Ich stimme den Chris voll und ganz zu.

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